09. Mai 2011

Coaching: Berater auf Augenhöhe

nennt der Harvard Business Manager den Artikel, in dem er eine aktuelle Studie vorstellt. 

Das Ergebnis zeigt für mich einen der zentralen Punkte des Coaching Miss-Match auf; den Wunsch nach Selbstähnlichkeit: Mein Coach muss das gemacht haben, was ich gemacht habe, er muss mit Leuten arbeiten, die meine Kategorie haben und er muss sich in meinem Kontext gut auskennen.

Völlig unter die Räder kommt dabei die zentrale Leistung im professionellen Business Coaching: Das Einführen von Unterschieden!

Oder wie es James March gesagt hat:
„Das Herzstück einer guten Beratung ist die Einsicht, dass kein Berater genug über die Zusammenhänge weiß, um konkrete Ratschläge zu erteilen.
Ein guter Berater kann bestimmte Dinge ansprechen. Was er sagt ist immer irgendwie falsch. Es sollte aber mindestens so falsch sein, dass es einen Manager
dazu bringt, noch einmal neu darüber nachzudenken, was er eigentlich tut.“


Ich finde: Wirksames Coaching braucht mehr professionelle Fremde, statt ehemalige Kollegen auf Augenhöhe….