24. Mai 2011

Warum in Hochrisiko- Organisationen nicht nur die Technik sicher sein muss

Die Süddeutsche Zeitung hat mir im FORUM die Gelegenheit gegeben, einige Thesen über Führen in extremen Situationen vorzustellen:

"Ungewissheit nicht zu akzeptieren und mit aller Kraft gegen sie vorzugehen, das ist wie die Weigerung, schlechtes Wetter hinzunehmen und statt dessen gegen den Sturm zu kämpfen. Der Versuch, eine eigene Realität durchzusetzen – „was geplant ist, muss auch eintreten“ – kann nur enden wie Don Quijotes Kampf gegen Windmühlen. Eine solche „Planwirtschaft“ kann im Management nicht aufgehen.

Es gilt also, unbedingt Verdacht zu schöpfen, wenn vermeintlich sichere IT-Lösungen oder fehlerlose Verfahrenstechnik präsentiert werden. Wer in risikoreichen Situationen führen will, hat nur Erfolg, wenn er Unsicherheit aushält und dafür sorgt, dass die Aufmerksamkeit der gesamten Organisation durch ständige Konfrontation mit Grenzerfahrungen hoch bleibt."

Den vollständigen Artikel finden sie hier: