26. Juli 2010

Klug statt tapfer

sollten sich Manager verhalten, die wirksam sein wollen.

"Überall lauern die Einladungen, sich nicht als Manager, sondern als Held zu inszenieren. Sich nicht zu lange mit Zielklärung aufzuhalten, sondern loszulegen und zu machen, wird in vielen Organisationen belohnt. Gründliches Nachdenken und Recherchieren sind verpönt", lautet die Kernthese in meinem Beitrag für ALPHA - dem Kadermagazin des Schweizer Tagesanzeiger.

Der wirkungsvolle Manager unterscheidet sich in vier Punkten von seinem Kollegen, der immer noch Heldenkämpfe ficht:

  • Er arbeitet mit Beschreibungen, anstatt von einer «objektiven Wahrheit» auszugehen.
  • Er denkt in Alternativen, anstatt nach eindeutigen Lösungen zu suchen.
  • Er setzt auf Vernetzung statt auf linearen Kausalketten.
  • Er entscheidet unter Risiko, anstatt bei unerwarteten Situationen entscheidungsunfähig zu sein.

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