31. Juli 2010

Zur Logik des Misslingens bei der Elbphilharmonie

hat die Redaktion des Hamburger Abendblattes meinen Beitrag betitelt. Die Kernthese ist:

Typisch: Die Strukturen der öffentlichen Haushaltsführung und des Vergaberechts sowie das Wesen eines Projektes als "im Fluss zu sein" sind kongeniale Partner für Instrumentalisierung.
Solange der Auftraggeber Punktlandungen fordert, wird er die typischen Ausweichmechanismen dieser Planwirtschaft aufseiten der Auftragnehmer - nämlich Nachforderungen zu stellen und die Verantwortung abzuwälzen - herausfordern.
Dies nenne ich die Logik des Misslingens, die auch bei der Elbphilharmonie am Werke ist. Dabei gäbe es eine Alternative: das Projektschiff wach und kooperationsbereit durch die Unwägbarkeiten zu steuern, statt nur Projektverträge zu schließen.

Der link zum ganzen Beitrag  oder als pdf:
Misslingenslogik_HA.pdf