HINZ WIRKT! Lotsenblog http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/ Struktur kommt vor Psyche http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/25-struktur-kommt-vor-psyche <p>lautet einer meiner Arbeitsgrunds&auml;tze, den ich von meinem Ausbilder <a href="http://www.ebs.edu/cms/fileadmin/coaching/Alumni_2008/Wilhelm_Backhausen.pdf" target="_blank">Prof. Wilhelm Backhausen</a> &uuml;bernommen habe.<br />Ein wichtiger Punkt im Business- Coaching und der personenbezogenen Beratung ist die Arbeit an (Verhaltens-) Alternativen im konkreten Arbeitskontext des Klienten. Trotzdem geht mein Blick zun&auml;chst auf den Kontext, die Organisation und die Struktur, in der der Klient sein Anliegen formuliert.<br />Denn Mitarbeiter eines Unternehmens, die klug und nicht naiv sind, richten ihr Verhalten nat&uuml;rlich an den Richtlinien und Gepflogenheiten in diesem Unternehmen aus; seien sie nun formell oder nur informell bekannt.<br />Typische Beispiele formeller Art sind Kompetenzregelungen, Prozessbeschreibungen/ Organisationshandb&uuml;cher, Organigramme aber auch Grunds&auml;tze der Zusammenarbeit und F&uuml;hrung oder Unternehmenswerte.<img src="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/27/medium/two_coaching.jpg?1282743465" /> Diese Strukturen im Unternehmen sind es, die den Rahmen bilden, in dem der Coachingklient dann handeln kann und soll. Daher muss wirksames Business-Coaching dies ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen. Ein alleiniger Blick auf die Person und ihr Verhalten, das &bdquo;abgekoppelt&ldquo; von der Unternehmung passiert, erf&uuml;llt die Erwartungen an professionelles Business-Coaching nicht.<br />Um es an einem Beispiel deutlich zu machen: Unter dem Begriff <i>Belief-Coaching</i> findest sich auf <a href="http://www.wingvave.de/" target="_blank">www.wingvave.de</a> am 25.8.2010 folgendes Angebot:<i><br />&bdquo;Leistungseinschr&auml;nkende Glaubenss&auml;tze werden bewusst gemacht und in Ressource-Beliefs verwandelt. Von besonderer Bedeutung ist hier das Auffinden von Euphorie-Fallen im subjektiven Erleben, welche langfristig die innere Welt allzu ersch&uuml;tterbar machen k&ouml;nnten. Das Ziel ist eine emotional stabile Belief-Basis und pers&ouml;nliche Glaubenss&auml;tze, die auch anspruchsvollen mentalen Belastungen standhalten.&ldquo;</i></p> <p>Ich will hier nicht versuchen anzuzweifeln, dass beim &bdquo;Belief- Coaching&ldquo; dies so passiert, noch kann ich die Wirksamkeit der Methode seri&ouml;s beurteilen. Hier ist mir nur eins wichtig: So wie dargestellt, ist dieser wingwave Ansatz kein geeignetes Coaching f&uuml;r den Bereich Business!<br />Ich bin &uuml;berzeugt, dass erst, wenn die Struktur ausgeleuchtet ist, die pers&ouml;nliche, individualpsychologische Ebene bearbeitet werden kann. Denn so stellt gutes Business Coaching u.a. sicher,</p> <ul> <li>dass es immer Unterst&uuml;tzung im Bereich der beruflichen Leistungsf&auml;higkeit und</li> <li>die Wirkung des Unternehmens auf das individuelle Verhalten pr&auml;sent ist.</li> </ul> Wed, 25 Aug 2010 13:40:11 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/25-struktur-kommt-vor-psyche 10 Ideen für wirksame Führung http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/23-10-ideen-fuer-wirksame-fuehrung <p>&bdquo;F&uuml;hrung hei&szlig;t sagen, was ist!&ldquo;. Gerade in schwierigen Situationen wollen und m&uuml;ssen die Mitarbeiter wissen, woran sie sind und mit wem sie es zu tun haben. Verbindlichkeit in der Beziehung entsteht durch klares Handeln und nicht durch die &uuml;blichen Interpretationen, &bdquo;wahrscheinlich sollen wir [&hellip;] &ldquo;.</p> <p>Sie werden es merken, die Lust an eigenst&auml;ndiger Arbeit im Team wird wachsen. Am Anfang unsicher, erfahren die Teammitglieder durch die gute Begleitung der F&uuml;hrungskraft, wohin die Reise geht. Ihre Fragen werden rasch beantwortet, so dass ein Koordinatenkreuz entsteht, in dem sie nun immer mehr Themen selbst beantworten k&ouml;nnen. Die Freiheitsgrade werden berechenbar. Jetzt kennt jeder seine Verantwortung und seinen Spielraum. Die Aufgaben werden mit Spa&szlig; und Motivation bearbeitet.<br /><img src="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/22/medium/iStock_000002705035Small.jpg?1280543392" /></p> <p><strong>10 Ideen f&uuml;r wirksame F&uuml;hrung</strong></p> <ol> <li>F&uuml;hrung ist Bringschuld: Wer steuern will, muss aktiv handeln. Wer passiv f&uuml;hrt, f&ouml;rdert vor allem die Phantasie seines Teams.</li> <li>Pr&auml;senz in der Situation schafft Vertrauen und Verbindlichkeit: Ihr Input im Kleinen gibt Sicherheit &uuml;ber das gro&szlig;e Ganze.</li> <li>Stellen Sie Fragen: Sie machen den Mitarbeitern so deutlich, worauf es ihnen ankommt. Anhand der Antworten erkennen sie, ob der Auftrag bereits verstanden worden ist.</li> <li>Motivation entsteht durch Sinn und Zusammenhang: Zeigen Sie, welche R&auml;dchen ineinander greifen m&uuml;ssen und wer diese R&auml;dchen besetzt, damit sich das Uhrwerk des Bereiches dreht.</li> <li>Stecken Sie klare Kompetenzrahmen ab:<br /> - Was d&uuml;rfen die Mitarbeiter selbst entscheiden?<br /> - Welche Zusagen d&uuml;rfen sie Dritten geben?<br /> - Mit wem d&uuml;rfen sie selbstst&auml;ndig verhandeln?</li> <li>Entdeckte Verbesserungspotenziale nutzt der verantwortliche Mitarbeiter. Er b&uuml;gelt M&auml;ngel aus und entwickelt so Eigenst&auml;ndigkeit. Sie d&uuml;rfen Fehler und M&auml;ngel &bdquo;nur&ldquo; feststellen.</li> <li>&bdquo;Management by wandering around&ldquo;. Gehen Sie gelegentlich zu ihren Mitarbeitern und fragen nach, &bdquo;wie es l&auml;uft&ldquo;. Sie erfahren Details und Zusammenh&auml;nge, die in Mails nie auftauchen und die Mitarbeiter f&uuml;hlen sich gesehen und ernst genommen.</li> <li>Bei Konflikten, die das Team nicht selbstst&auml;ndig l&ouml;st, moderieren Sie.</li> <li>Stehlen Sie Ihrem Team nicht die Zeit. Verbindliche Tagesordnungen f&uuml;hren zu Besprechungen, bei denen nur Entscheidungen getroffen werden, die die Anwesenden betreffen.</li> <li>Holen Sie aktiv Feedback zu Ihrer F&uuml;hrung ein. Auch Kritik ist die Chance zur Kurskorrektur! Und kleine Korrekturen kosten viel weniger Zeit und Energie, als die gr&ouml;&szlig;eren die f&auml;llig werden, wenn Sie bereits auf Grund gelaufen sind und Schiffbruch erlitten haben.</li> </ol> <p>&nbsp;</p> Wed, 21 Jul 2010 15:42:02 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/23-10-ideen-fuer-wirksame-fuehrung Sie wissen ja, was ich meine! - Warum Feedback und aktives Zuhören Basis aller Führungstätigkeit ist http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/22-sie-wissen-ja-was-ich-meine-warum-feedback-und-aktives-zuhoeren-basis-aller-fuehrungstaetigkeit-ist <p>Wie oft haben Sie das schon geh&ouml;rt: "Sie wissen ja, was ich meine!"? Schnell dahingesagt oder als Abk&uuml;rzung einer Bitte bzw. Anweisung !<br /><strong></strong></p> <p><strong>Und hinterher?<br /></strong></p> <p>Hinterher war es so meist nicht gewollt, ja auch anders gesagt und dem Gespr&auml;chspartner ist v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, warum ihre ganz einfache Bitte nicht umgesetzt wird: "Muss ich denn alles selbst machen!"</p> <p>Effektive und partnerschaftliche Kommunikation wird schnell und eindeutig durch Feedback und aktives Zuh&ouml;ren erreicht. Grundlage dieses Kommunikationsweges ist die Einsicht, dass derjenige, der eine Information &uuml;bermittelt auch daf&uuml;r Sorge zu tragen hat, dass diese Information vom Gespr&auml;chspartner verstanden und umgesetzt wird. Dazu sollte man sich in der Gespr&auml;chsvorbereitung die grundlegenden Regeln in Erinnerung rufen:<br /><i></i></p> <p><i>Sprechen Sie nicht per "man" oder "wir", sondern per "ich":&nbsp;<br /></i></p> <p>Hinter Man- oder Wir-Formulierungen kann man sich leicht verstecken. Sprechen Sie nicht f&uuml;r andere mit, von denen Sie gar nicht wissen, ob sie das w&uuml;nschen. Schildern Sie Ihre pers&ouml;nlichen Empfindungen und Beobachtungen.</p> <p><img src="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/14/medium/coaching_gespr_ch.jpg?1280151976" /></p> <p><i>Leiten Sie Fragen dadurch ein, dass Sie erkl&auml;ren, was diese bedeuten:&nbsp;<br /></i></p> <p>Fragen sind oft eine Methode, um seine eigene Meinung zu verstecken. &Auml;u&szlig;ern Sie lieber Ihre eigene Meinung, vielleicht sehen andere den Sachverhalt &auml;hnlich. Wenn Sie Fragen stellen, begr&uuml;nden Sie, warum Sie sie stellen.<br /><i></i></p> <p><i>Vermeiden Sie die Interpretation. Teilen Sie statt dessen Ihre pers&ouml;nliche Wahrnehmung mit:</i>&nbsp;</p> <p>Wenn das Verhalten eines Gespr&auml;chspartners bei Ihnen angenehme oder unangenehme Gef&uuml;hle ausl&ouml;st, teilen Sie es m&ouml;glichst sofort mit. Teilen Sie dem Anderen aber nicht Ihre Interpretation ("So sind Sie!"), son dern Ihre Wahrnehmung ("So wirken Sie auf mich und Sie l&ouml;sen dadurch folgende Reaktionen bei mir aus...") mit.<br /><i></i></p> <p><i>Denken Sie erst einmal &uuml;ber eine erhaltenen Mitteilung des Gespr&auml;chspartners nach:<br /></i></p> <p>Beherrschen Sie Ihren Drang gegen eine Mitteilung zu argu mentieren, wenn diese Ihnen missf&auml;llt: Versuchen Sie nicht klarzustellen bzw. zu erkl&auml;ren warum Sie sich wie verhalten haben oder werden. Freuen Sie sich, dass der Andere Ihnen erz&auml;hlt, wie er Sie erlebt.</p> <p>Versuchen Sie, ruhig und aktiv zuzuh&ouml;ren und pr&uuml;fen Sie, ob Sie richtig verstanden haben, was der Partner Ihnen mitteilen wollte:H&ouml;ren Sie aktiv zu, stellen Sie sicher, dass Sie verstanden haben, was gesagt wurde (Habe ich richtig verstanden, dass ich zur&uuml;ckhaltend auf Sie wirke?). Kl&auml;ren Sie Unverstandenes durch R&uuml;ckfragen, fragen Sie nach weiteren Informationen. Die offene und ehrliche Bitte das Gesagte durch ein Beispiel zu belegen, unterst&uuml;tzt eine klare Kommunikation.&nbsp;<strong>So vermeiden Sie zu h&ouml;ren, was nach Ihrer Auffassung gesagt werden sollte!</strong> Bleiben Sie konkret und anschaulich. Beschreiben Sie Ihre Erwartung und fragen Sie nach,&nbsp;was und nicht ob&nbsp;es verstanden wurde. Denn das pers&ouml;nliche Gespr&auml;ch mit einer F&uuml;hrungskraft, die fragen und zuh&ouml;ren kann, ist als Motivator durch gar nichts zu ersetzen.</p> <p><strong><i>Denn wenn ich h&ouml;re, was Sie sagen,<br /></i></strong><strong><i>Und Sie sagen, was Sie meinen,<br /></i></strong><strong><i>Und wir gemeinsam verstehen, was Sie sagen,<br /></i></strong><strong><i>erst dann habe ich verstanden, was Sie meinen.</i></strong></p> Wed, 02 Jun 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/22-sie-wissen-ja-was-ich-meine-warum-feedback-und-aktives-zuhoeren-basis-aller-fuehrungstaetigkeit-ist Macht Managementtraining rebellisch? http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/21-macht-managementtraining-rebellisch- <p>...wer kennt es nicht? Als ein Ergebnis des j&auml;hrlichen Entwicklungsgespr&auml;ches steht fast immer fest: eine "Schulung"!<br />Trainings sind in der Personalentwicklung ein bew&auml;hrtes und viel genutztes Mittel, um Fach- und F&uuml;hrungswissen zu vermitteln, Potentiale zu nutzen und auch Ver&auml;nderungen zu begleiten. Aber sind sie auch wirksam?<br /><br />Nach meiner Beobachtung ist manches Fortbildungsprogramm, in dem F&uuml;hrungskraft und Mitarbeiter ein Training f&uuml;r ihre Anforderungen oder Bed&uuml;rfnisse suchen nicht viel mehr als ein Seminarkatalog. Da wird leider oft bestellt, was gut aussieht, g&uuml;nstig ist oder einfach weil man es immer schon einmal ausprobieren wollte. Und dabei ist die Zusammenstellung der Themen, die Auswahl der Trainer und die Verhandlung der Budgtes ein Job, den die HR- Kollegen mit vollem Einsatz und hoher Effektivit&auml;t machen.&nbsp;<br /><br />Aber diese positive Energie verpufft, wenn Trainings nicht in die Bereichsstrategie eingebettet oder mit dem F&uuml;hrungsgrunds&auml;tzen im Team abgestimmt sind. Schlimmer noch,<strong>&nbsp;wenn die gut gemeinten Seminarangebote sogar rebellisch machen, weil die Teilnehmer im Training erkennen, was alles theoretisch gehen k&ouml;nnte oder m&ouml;glich w&auml;re...</strong></p> <p><strong><img src="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/20/medium/widerstand.jpg?1280542963" /><br /></strong></p> <p>Ich erinnere mich da an ein Training "F&uuml;hren in Ver&auml;nderungsprozessen", wo bei den "Erfolgsfaktoren von Change: Offenheit, Glaubw&uuml;rdigkeit und Transparenz" die Teilnehmer ihre Zur&uuml;ckhaltung aufgaben und ihre Verbitterung gegen&uuml;ber der Firmenkultur zum Ausdruck brachten. Wir &auml;nderten das Design und sie erarbeiteten die Punkte, die in Ihrem Unternehmen einem wirksamen Change Management im Wege stehen w&uuml;rden. Leider gab es nachher niemanden, der diese Punkte sehen, h&ouml;ren oder gar bearbeiten wollte. Die Verbitterung verh&auml;rtete sich zu tiefem Frust.</p> <p><br />Dieses Beispiel zeigt f&uuml;r mich vor allem eines: gute Trainings sind ein wirksames Instrument der Personal-&nbsp;<strong>und</strong>&nbsp;Organisationsentwicklung. Aber wer dieses Wirksamkeitspotential nicht bewusst nutzt, sondern Mitarbeiter "mal hinschickt", oder als Teilnehmer "mal hingeht", der kann &uuml;berrascht werden, in welche Richtung der -zu Recht geforderte- Transfernutzen dann geht.<br /><br />Also bleibt die Frage: Wie sehr ist ihr Seminarprogramm eigentlich in die Unternehmensentwicklung&nbsp; integriert?</p> Mon, 03 May 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/21-macht-managementtraining-rebellisch- Wie führt man ein Kernkraftwerk? - Achtsam! http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/20-wie-fuehrt-man-ein-kernkraftwerk-achtsam- <p>Hochzuverl&auml;ssige Organisationen, wie (Kern)Kraftwerke, chemische Anlagen oder auch ein Flugzeugtr&auml;ger stellen besondere Anforderungen an diejenigen, die dort F&uuml;hrungsverantwortung &uuml;bernehmen.Wer hochzuverl&auml;ssige Organisationen steuern will, f&uuml;r den hei&szlig;t es, sich auf das Unvermeidliche vorzubereiten und das Nichtbeherrschbare zu beherrschen.&nbsp;<strong>Gef&auml;hrlich ist der Versuch, im Detail vorauszusehen, was passieren wird &ndash;</strong>&nbsp;denn dieser Versuch unterstellt ein Ma&szlig; an Verstehen, das man in der komplexen Dynamik von F&uuml;hrung unter Unsicherheit nicht erreichen kann. Im Gegenteil: Es entsteht dann der irrige Glaube, man habe &ndash; wenn der Plan nur gut genug sei &ndash; alles unter Kontrolle.<br />Stattdessen ben&ouml;tigt die F&uuml;hrungskraft eine Haltung, in der Flexibilit&auml;t, gelassene Reaktion, Erfahrung und der strukturierte Umgang mit Unvorhergesehenem breiten Raum einnehmen. Nur dann ist sie in der Lage, das <strong>Unerwartete zu managen.</strong>&nbsp;</p> <p><img src="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/16/medium/Kugel_Quadrat.jpg?1280152077" /></p> <p>Diese besondere Herausforderung, die sich dahinter verbirgt, nennen Karl E. Weick und Kathleen M. Sutcliffe &bdquo;<strong>Achtsamkeit</strong>&ldquo;.&nbsp;Achtsame F&uuml;hrungskr&auml;fte</p> <ul> <li>sind sehr&nbsp;<i>konzentriert auf Fehler</i>, vor allem die &bdquo;kleinen&ldquo;. Denn jede Abweichung kann Symptom daf&uuml;r sein, dass mit dem gesamten System etwas nicht in Ordnung ist.</li> <li>f&ouml;rdern&nbsp;<i>Grenzg&auml;nger, die Vielfalt und eine gesunde Skepsis</i>&nbsp;in ihrem Team. Denn Homogenit&auml;t kann dann fatal werden, wenn sich vereinfachende Interpretationen als &bdquo;feste Tatsache&ldquo; in der Gruppe etablieren und so blinde Flecke und dysfunktionale Wahrnehmungsmuster entstehen.</li> <li><i>handeln eher situativ und beobachten sehr sensibel</i>&nbsp;die t&auml;glichen betrieblichen Abl&auml;ufe. Sie wissen um die Macht latenter Muster, wenn sich Routine einschleicht.</li> <li><i>begreifen Fehler als typischen Teil einer ungewissen Welt</i>. Sie sind doppelt flexibel, wenn sie diese Fehler einerseits fr&uuml;hzeitig entdecken und andererseits das System durch improvisierte Methoden immer wieder am Laufen halten. Sie simulieren laufend, was kommen k&ouml;nnte und &uuml;ben regelm&auml;&szlig;ig, um ihre<i>Firefighting</i>&nbsp;Kompetenzen zu erhalten.</li> <li><i>achten fachliches Wissen und K&ouml;nnen h&ouml;her als hierarchischen Rang.</i>Entscheidungen werden vor Ort getroffen und &bdquo;wandern&ldquo; zu dem Mitarbeiter mit der gr&ouml;&szlig;ten Kenntnis.</li> </ul> <p>Achtsamkeit kann gelernt werden</p> <ul> <li>durch klare, anerkannte und trainierte Methoden der Abweichungs- und Fehleranalyse, die immer im internen Team und nie allein oder allein durch Externe stattfindet</li> <li>durch Belohnung der F&uuml;hrungskr&auml;fte &amp; Mitarbeiter, die sich und ihr Verhalten best&auml;ndig reflektieren (Simulationen, Workshops, kollegiale Beratungen, Training, Coaching,&hellip;), satt immer nur etwas &bdquo;wegzuschaffen&ldquo;.</li> <li>in einem Klima, dass Annahmen und Bew&auml;hrtes best&auml;ndig in Zweifel zieht und das Bekanntwerden von Fehlern lobend hervorhebt.</li> <li>durch ein F&uuml;hrungs- und Entscheidungsverhalten, dass immer erst unterschiedliche Hypothesen bildet und mehrere konkrete Alternativen formuliert, bevor &bdquo;endlich angefangen wird&ldquo;</li> </ul> <p><strong><i>&ldquo;Mindfulness means:&nbsp; to see things more clearly and not to think harder and longer.&ldquo;</i></strong><br /><i><strong>- Kathleen M. Sutcliffe &ndash;&nbsp;</strong></i>P.S.: Meine Vortragsunterlagen zu dem Thema finden Sie &uuml;brigens<a href="http://www.slideshare.net/hinzhrmde/wie-fhrt-man-eigentlich-ein-kraftwerk" target="_blank">&nbsp;hier: Vortragsunterlagen Olaf Hinz</a></p> <p>&nbsp;</p> Mon, 05 Apr 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/20-wie-fuehrt-man-ein-kernkraftwerk-achtsam- Das andere Projektmanagement http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/19-das-andere-projektmanagement <p>Sie kennen das: irgendwo startet immer gerade ein Projekt, das bekommt man mit &ndash; vom erfolgreichen Abschluss h&ouml;rt man schon sehr viel seltener...&nbsp;<br />Starten sie doch gleich mal eine kleine Umfage in der Umgebung: Wer arbeitet gerade an einem Projekt? Ich behaupte, die "Ja" Quote wird &uuml;ber 75% liegen. L&auml;sst sich die Lage also so charakterisieren: Projekte &uuml;berall, aber wenig erfolgreich?<br />Das Berufsbild des Projektmanagers ist etabliert. Tausende wurden f&uuml;r diese Rolle bestm&ouml;glich ausgebildet oder zertifiziert. Methoden, Standards, Tools und Soft Skills sind ausgefeilt und haben Verbreitung gefunden.&nbsp;<strong>All das &auml;ndert nichts an der Tatsache, dass laufend Projekte in Krisen geraten und Budgets ma&szlig;los &uuml;berzogen werden</strong>.<i></i>Seri&ouml;se Quellen sch&auml;tzen die Wertsch&ouml;pfungsverluste durch unprofessionelles Projektmanagement in deutschen Unternehmen auf dreistellige Milliardenbetr&auml;ge!<i></i><br />Die Ursache liegt wohl auch in einem&nbsp;<strong>planwirtschaftlichen Verst&auml;ndnis der Aufgabe Projektmanagement &nbsp;</strong>in deutschen Managementetagen. Obwohl hinl&auml;nglich belegt ist, dass die Leitung von Projekten eine komplexe und herausfordernde F&uuml;hrungsaufgabe ist, werden die daf&uuml;r geeigneten Mitarbeiter weder strukturiert ausgesucht, noch zielgerichtet gef&ouml;rdert.Da wird der Entwicklungsingenieur mit der Projektierung beauftragt, die er dann sauber und toleranzfrei nach guter Ingenieurskunst abarbeitet.&nbsp;Mir ist es verst&auml;ndlich, dass er zum obersten Verwalter seines Projektes wird, anstatt es zu f&uuml;hren. Dabei w&auml;re Abhilfe schnell m&ouml;glich, wenn die notwendigen Methoden und Prozesse im Projektmanagement durch echte F&uuml;hrung erg&auml;nzt werden. Meine Ideen dazu sprengen dieses Format, denn sie f&uuml;llen ein ganzes Buch:<br /><img src="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/19/medium/Cover.jpg?1280542845" /><br /><a href="http://www.amazon.de/gp/reader/328005334X/ref=sib_dp_pt#reader-link" target="_blank">Sicher durch den Sturm - so halten Sie als Projektmanager den Kurs</a><br />Menschlich zwar verst&auml;ndlich, aber sachlich nicht entschuldbar, tendieren Projektleiter immer noch dazu, der Methode den Vorrang einzur&auml;umen, satt sich auf das Management unter Unsicherheit zu konzentrieren. Projekte sind aber Politik, l&ouml;sen immer Widerst&auml;nde aus und konfrontieren einen mit Gruppendynamik. Es z&auml;hlt daher zu den Kernaufgaben, das Ohr auf der Schiene zu haben und Mikropolitik zu betreiben.<br />Kurzum: Es braucht ein anderes Management von Projekten, um wirksam zu sein. Eines, dass Tools und Checklisten als das begreift, was sie sind: sinnvolle Methoden der Unterst&uuml;tzung und die Kompetenz zur F&uuml;hrung eines komplexen sozialen Systems in den Fokus r&uuml;ckt. Gerade wenn die See mal rauh ist!</p> Wed, 17 Mar 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/19-das-andere-projektmanagement von der Wirkungslosigkeit der Strategieberatung http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/18-von-der-wirkungslosigkeit-der-strategieberatung <p>Die bekannte Beratungsfirma Boston Consulting Group hat eine neue Studie ver&ouml;ffentlicht - "Organisation 2015". Interessant daran ist nicht das&nbsp;<a href="http://www.cio.de/strategien/methoden/2220827/index.html" target="_blank">Ergebnis</a>, weil nicht &uuml;berraschend:<br /><i>"Der Weg zur Organisation der Zukunft wird von einer durchdachten Kombination aus harten und weichen Ma&szlig;nahmen im Rahmen einer Change Agenda gepr&auml;gt sein. Nur so kann es gelingen, das Unternehmen fr&uuml;hzeitig auf die strategischen Allianzen der kommenden Jahre vorzubereiten und eine solide Grundlage f&uuml;r dauerhafte Wertschaffung zu sichern"</i><a href="http://tinyurl.com/yjonupb" target="_blank"></a>. Interessant ist, dass dies eine der gro&szlig;en Beratungsgesellschaften ermittelt, die ihre Kunden doch t&auml;glich in solchen Prozessen voran bringen wollte...</p> <p>Mich am&uuml;siert das, denn erstens braucht es f&uuml;r die Erkenntnis "<i>Stattdessen m&uuml;ssen Organisationen weiche Kompetenzen ausbauen, um auch jenseits von formalisierten Strukturen und Abl&auml;ufen handlungsf&auml;hig und innovativ zu sein."</i>&nbsp;keine Studie, sie ist seit &uuml;ber 40 Jahren bekannt; und zweitens muss den Unternehmen eigentlich auffallen, wie wirkungslos tradierte Strategieberatung ist!</p> <p>Da lohnt sich ein Blick in die Realit&auml;t. Fast immer wenn es Unternehmen mit neuen Themen zu tun haben, rufen sie externe "Experten". Die &uuml;bliche Methode ist dann die Beauftragung einer renommierten Beratungsfirma. Dann erscheinen sie, die wissenden Helden, genannt Strategieberater. Wenn es eng wird, werden die Experten f&uuml;r die Zukunft geholt.&nbsp;</p> <p>Dann wird wieder deutlich, das der Satz &bdquo;unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital&ldquo; nicht f&uuml;r die Entwicklung von Innovation und f&uuml;r Strategieprozesse gemeint war, sondern nur, wenn die Ergebnisse gegen die Widerst&auml;nde sp&auml;ter durchgek&auml;mpft werden sollen.<br />Es wird ein -meist nur wenigen bekanntes- Projekt gestartet, in dem die "Lage analysiert" und Ver&auml;nderungen vorgeschlagen werden: "Best Practice", "benchmark" und "key performance indicator" sind dann die vorherrschenden Begriffe der Expertenberater. Powerpoint Schlachten bestimmen das Feld, beeindrucken das Management und irritieren die Mannschaft.&nbsp;<br />Eines wird auf jeden Fall erreicht - die Unsicherheit wird reduziert, weil objektive und bew&auml;hrte Methoden des bekannten Beratungsunternehmens am Werk sind.<br />Gerade erst k&uuml;rzlich sagte mir wieder ein CEO in diesem Zusammenhang: "<i>Das, was wir jetzt machen, hat Mc Kinsey entwickelt!"</i>... und damit war alles gesagt. Wenn es von denen ist, dann ist es richtig, wird so gemacht und hat Erfolg. Ein attraktives Modell, wenn das Management seine Unsicherheit und die Komplexit&auml;t reduzieren will.<br /><br />Meine These ist:&nbsp;<strong>Wenn sich wirklich etwas &auml;ndern soll, dann muss ein externer Berater die Komplexit&auml;t erh&ouml;hen und echte Beteiligung anbieten</strong>. Ich nutze in der Beratung da lieber einen Strategieprozess, der in einem klaren Aushandlungsprozess mit den internen Ressourcen der Organisation arbeitet und Unsicherheit bewusst in das "Setting" einbaut. Prof. Rudolf Wimmer, bei dem ich diesen Ansatz kennen gelernt habe, schildert&nbsp;<a href="http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=2577899&amp;U=MTA4Mg%3D%3D&amp;V=Tg%3D%3D&amp;PCT=false" target="_blank">hier</a>&nbsp;ein Beispiel.</p> <p>&nbsp;</p> Thu, 18 Feb 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/18-von-der-wirkungslosigkeit-der-strategieberatung Wirksames Management Development http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/17-wirksames-management-development <p>Wenn sich F&uuml;hrungskr&auml;fte&nbsp;mit&nbsp;dem Tagesgesch&auml;ft, oder&nbsp;den Themen&nbsp;Strategie,&nbsp;Planung oder&nbsp;Risikomanagement auseinandersetzen, nutzen sie bew&auml;hrte Managementmethoden. Diese werden ihnen meist in Form von Trainings im Rahmen der "F&uuml;hrungskr&auml;fteentwicklung" vermittelt und geh&ouml;ren zum R&uuml;stzeug jedes Managers.<br /><br />Doch zunehmend macht sich dort Unzufriedenheit&nbsp;breit, weil die &uuml;blichen Toolsund&nbsp;Werkzeuge mit der steigenden&nbsp;Komplexit&auml;t in Unternehmen&nbsp;nicht Schritt halten (k&ouml;nnen!).&nbsp;Gerade weil Zukunft nicht vorhersehbar ist, wurden Disziplinen wie Planung, Strukturierung, Problemgliederung, Messung, u.v.m. als Mittel der Komplexit&auml;tsreduktion entwickelt. Zus&auml;tzlich liefern Standards, Methoden und Tools hilfreiche Arbeitsmittel und Routinen, die&nbsp;F&uuml;hrungskr&auml;fte bereits in fr&uuml;hen Phasen einen &sbquo;Alltagsbetrieb&lsquo; erm&ouml;glichen. Dieser Werkzeugkasten scheint allerdings an die Grenze seiner Leistungsf&auml;higkeit zu kommen.<br />F&uuml;r diese Grenzerfahrung brauchte es gar nicht solche Mega Faktoren, wie die Globalierung, 9/11 oder die weltweite Finanzkrise - nein, schon die unzureichende Umsetzung einer Matrixorganisation verschafft jeder Managementrolle einen erheblichen Komplexit&auml;tssprung.<br />Ich denke, es braucht weitere F&uuml;hrungskompetenzen,&nbsp;vor allem die des Management von&nbsp;Unsicherheit.&nbsp;In&nbsp;<a href="http://www.slideshare.net/hinzhrmde/management-development-gestern-heute-morgen" target="_blank">dieser Pr&auml;sentation</a>&nbsp;habe ich eine neue Idee f&uuml;r ein Managment Development entwickelt, das einem Ziel n&uuml;tzt: wirksam F&uuml;hren, auch wenn die See mal rauh und st&uuml;rmisch ist.</p> Wed, 03 Feb 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/17-wirksames-management-development Effektives Management braucht seemännische Gelassenheit http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/16-effektives-management-braucht-seemaennische-gelassenheit <p>Das ist ein &uuml;bliches Bild von engagierten Managern: sie rennen scheinbar rastlos zwischen diversen Besprechungen hin und her, haben permanent ein Telefon am Ohr, und am Abend sitzen sie vor einem Berg von Diagrammen, Cockpit-Charts und Controllingberichten. Nicht zu vergessen die st&auml;ndigen &bdquo;Feuerwehreins&auml;tze&ldquo; im Tagesgesch&auml;ft, damit nichts aus dem Ruder l&auml;uft. Und wo so viele B&auml;lle jongliert werden m&uuml;ssen, nutzen Sie permanent entsprechende IT- Tools - echtes Multitasking eben&hellip;</p> <p><strong>Teams erfolgreich zu f&uuml;hren bedeutet immer Prozessmanagement am Rande des Chaos.&nbsp;</strong>Denn alles wissen, dass sich Ziele im Ablauf &auml;ndern, Mitglieder das Team wechseln, Termine ver&auml;ndert werden oder der Markt neue Anforderungen stellt.&nbsp;<br />Wenn also der Wandel &bdquo;normal&ldquo; ist, warum&nbsp; erzeugt er immer noch enorme operative Hektik? Warum werden Mitarbeiter mit kosmetischen Ma&szlig;nahmen bei Laune gehalten? Und warum werden bei Planabweichungen immer noch Krisensitzungen einberufen?&nbsp;Meines Erachtens darf von professionellen F&uuml;hrungskr&auml;ften mehr &bdquo;<strong>seem&auml;nnische Gelassenheit</strong>&ldquo; erwartet werden. Ein erfahrener Kapit&auml;n redet seiner Mannschaft niemals einen aufziehenden Sturm sch&ouml;n, beordert aber auch nicht alle Mann an Deck und verteilt Schwimmwesten. Vielmehr erwartet er St&uuml;rme sowie unvorgesehene Probleme und begegnet ihnen wach und gelassen.&nbsp;<br /><br />So sollte es auch im Managment sein: wer in seine operative Strategie einkalkuliert, dass nichts au&szlig;er den &Uuml;berraschungen sicher ist, f&uuml;r den ist eine Terminver&auml;nderung keine Bedrohung. Im Gegenteil: f&uuml;r das Managen des Unvorhergesehen wird er bezahlt, nicht f&uuml;r die Abarbeitung von Pl&auml;nen. Erfolgreiche F&uuml;hrungskr&auml;fte planen daher alternative Szenarien bereits im Vorfeld und nicht erst ad hoc &ndash; um in der schwierigen Situation Ruhe bewahren zu k&ouml;nnen und vor allem auszustrahlen.</p> Sat, 23 Jan 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/16-effektives-management-braucht-seemaennische-gelassenheit Karriere in unsicheren Zeiten http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/15-karriere-in-unsicheren-zeiten <p>Gerade wenn die Zeiten unsicher sind, machen sich viele meiner Klienten Gedanken &uuml;ber ihre berufliche Entwicklung. Karrieremodelle und -pfade sind entweder aufgrund der &ouml;konomischen Krise unterbrochen, oder gar ganz verloren gegangen (z.B. in Teilen der Finanzwirtschaft) oder die Klienten selbst sind "unzufrieden" mit dem geplaten n&auml;chsten Karriereschritt.<br />In solchen Situationen rate ich zu einer stabilen Positionierung. Gerade, wenn die See mal st&uuml;rmisch ist, braucht es einen verl&auml;sslichen Hafen, von dem aus man in See stechen kann.<br /><br />Besonders bew&auml;hrt hat sich dabei das Konzept des&nbsp;<a href="http://www.amazon.de/Karriereanker-Edgar-Schein/dp/3929511002" target="_blank">Karriereankers</a>&nbsp;von&nbsp;<a href="http://mitsloan.mit.edu/faculty/detail.php?in_spseqno=121&amp;co_list=F" target="_blank">Ed Schein</a>, der das berufliche Selbstverst&auml;ndnis entwickeln hilft:&nbsp;<br />Was ist es, das unsere "Innere Karriere" bestimmt, was sind Grundmotive, Werthaltungen und F&auml;higkeiten, die h&auml;ufig in verborgener Art und Weise &uuml;ber die Richtung von Karriere bestimmen, die unseren Entscheidungen &uuml;ber Berufsrichtungen zugrunde liegen? Schein fand heraus, dass sich die verborgenen Muster der Karriereverl&auml;ufe auf acht Grundorientierungen zur&uuml;ckf&uuml;hren lassen, die er "Karriereanker" nannte:</p> <ul> <li>FachkompetenzF&uuml;hrungsqualit&auml;ten</li> <li>Autonomie/ Unabh&auml;ngigkeit</li> <li>Sicherheit/ Stabilit&auml;t</li> <li>unternehmerische Kreativit&auml;t</li> <li>Engagement f&uuml;r eine Sache/ Idee</li> <li>(totale) Herausforderung</li> <li>Integration verschiedener Lebensstile</li> </ul> <p>Anstatt also heldenhaft und hektisch sein Profil in verschiedene Jobb&ouml;rsen einzutragen, macht es zun&auml;chst viel Sinn, sich den eigenen Karriereanker in Verbindung mit dem bisher Geleisteten anzusehen und sich dann zu positionieren.<br />Was passt zu mir? Wo bin ich ein attraktiver Mitarbeiter?<br /><br />Denn wenn der Kapit&auml;n sich &uuml;ber seine Kompetenzen klar, die Maschine general&uuml;berholt und die Ladung gesichert ist, dann kann man den Bug getrost in den Wind drehen und das Schiff sicher durch den Sturm zum n&auml;chsten Zielhafen steuern.</p> <p>&nbsp;</p> Wed, 06 Jan 2010 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/15-karriere-in-unsicheren-zeiten Widerstand nützt.... http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/14-widerstand-nuetzt- <p>Wer es mit Ver&auml;nderungen zu tun hat, wird auch immer mit dem Ph&auml;nomen des Widerstandes konfrontiert sein. &bdquo;Es gibt keine Ver&auml;nderung ohne Widerstand&ldquo;, formulierten es treffend&nbsp;<a href="http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=3281181&amp;U=MTA4Mg%3D%3D&amp;V=Tg%3D%3D&amp;PCT=false" target="_blank">Doppler und Lauterburg</a>&nbsp;in ihrem Management-Klassiker &bdquo;Change Management&ldquo;. Da Ver&auml;nderungen ja etwas ganz Normales sind, geh&ouml;ren auch Widerst&auml;nde zum Alltag des Managements. Es ist also zu erwarten, dass sich Mitarbeiter gegen einzelne Auftr&auml;ge, Prozesse oder Ergebnisse wenden oder wenn sich aus dem Umfeld der Betroffenen der Ver&auml;nderung Widerstand regt.&nbsp;<br /><br />Misstrauisch sollten Sie vielmehr sein, wenn es keine Widerst&auml;nde gibt.&nbsp;<strong>Nicht das Auftreten von Widerst&auml;nden, sondern deren Ausbleiben ist Anlass zur Beunruhigung &ndash; denn Widerstand zeigt, dass es um etwas Wesentliches geht, das im Unternehmen auf Interesse st&ouml;&szlig;t.</strong>&nbsp;Fehlen die Widerst&auml;nde, m&uuml;ssen Sie bef&uuml;rchten, dass Ihr Change Vorhaben unwichtig ist &ndash; oder dass von vornherein niemand an dessen Realisierung glaubt.&nbsp;</p> <p>Wenn Menschen sich gegen etwas Sinnvolles oder sogar Notwendiges str&auml;uben, dr&uuml;cken sie damit in aller Regel Bedenken, Bef&uuml;rchtungen oder &Auml;ngste aus; die Ursachen dieser Widerst&auml;nde liegen dann im emotionalen Bereich.<br />Wenn Sie das Problem nicht zur Sprache bringen, kommt es zu Blockaden: So werden Teammitglieder, anstatt motiviert an ihren Aufgaben zu arbeiten, Termine nicht mehr einhalten, sachfremde Diskussionen vom Zaun brechen oder Probleme sehen, die angeblich den Terminplan obsolet und das Projektziel unerreichbar machen. Die Teammitarbeiter artikulieren damit zwar einen &Auml;nderungsbedarf, sind aber nicht der Lage oder willens, diesen &Auml;nderungsbedarf sachlich zu formulieren. Die Folge davon ist, dass das Change Projekt nicht mehr vorankommt und die Ziele der Ver&auml;nderung gef&auml;hrdet sind.&nbsp;</p> <p>Treten Widerst&auml;nde auf, w&auml;hlen F&uuml;hrungskr&auml;fte h&auml;ufig den Weg, den Zeit- und Aufgabendruck auf die Teammitglieder zu erh&ouml;hen &ndash; was am Ende den Gegendruck nur noch verst&auml;rkt. Notwenig w&auml;re stattdessen, eine Denkpause einzulegen.&nbsp;<strong>Denn die hohe Kunst des Change Managements liegt nicht darin, den Widerstand heldenhaft zu bek&auml;mpfen oder ihn gar brechen zu wollen</strong>! Vielmehr wird ein guter Manager einen Weg finden, den Widerstand f&uuml;r das Projektziel zu nutzen: Er nimmt die unterschwellige emotionale Energie, die Menschen zum Widerstand antreibt, ernst und versteht es, diese Energie sinnvoll zu kanalisieren.</p> Sun, 06 Dec 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/14-widerstand-nuetzt- von Übervätern und obersten Sachbearbeitern http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/13-von-bervaetern-und-obersten-sachbearbeitern <p>Nahezu alle erfolgskritischen Innovations- oder Reorganisationsprozesse in Unternehmen werden nach einer Studie der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Projektmanagement in Projektform abgewickelt. Der &bdquo;normalen&ldquo; hierarchischen Organisation werden diese zentralen Aufgaben wohl immer weniger zugetraut! Auf der anderen Seite wird aber auf ein effizientes Management dieser Projekte kaum Wert gelegt. Seri&ouml;se Quellen sch&auml;tzen die Wertsch&ouml;pfungsverluste durch unprofessionelles Projektmanagement in deutschen Unternehmen auf dreistellige Milliardenbetr&auml;ge.</p> <p>Aus meiner Sicht liegt dies oft auch an den unscharfen Rollen und Verantwortlichkeiten in Projekten: Da wird der Entwicklungsingenieur mit der Projektierung seiner pers&ouml;nlichen Idee beauftragt und muss sich nun mit den R&uuml;ckfragen aus der kaufm&auml;nnischen Abteilung und den &ndash;aus seiner Sicht v&ouml;llig unberechtigten&ndash; Zweifeln &uuml;ber die Machbarkeit aus der Produktion herumschlagen. Da ist es verst&auml;ndlich, dass er zum obersten Bearbeiter seiner Sache wird und das Projekt lieber im stillen K&auml;mmerlein so lange vorantreibt, bis das v&ouml;llig vom Marktbed&uuml;rfnis entkoppelt ist.<br />Dabei w&auml;re Abhilfe nicht unm&ouml;glich, wenn nur die notwendigen Rollen im Projekt klar eingehalten werden. In meinen Publikationen und Trainings erl&auml;utere ich anhand meines PM-Dreiecks, welches Verhalten Projektmanager, -mitarbeiter und -auftraggeber an den Tag legen sollten, damit Projektmanagement erfolgreich ist.</p> <p>Die Praxis zeigt: Auftraggeber tendieren immer noch oft dazu, direkt in die Projektarbeit einzugreifen, um quasi als &bdquo;&Uuml;bervater&ldquo; nach dem rechten zu schauen: menschlich zwar verst&auml;ndlich, aber sachlich nicht entschuldbar. Die Projektteammitglieder wissen dann kaum noch, wessen Auftr&auml;gen sie folgen sollen: dem Projektleiter oder dem Auftraggeber. Der typische Fall, dass das Gegenteil von &bdquo;gut&ldquo; &bdquo;gut gemeint&ldquo; ist.<br />Erfolgreiche Projekte erreichen Sie nicht mit einem Projektleiter, der sich st&auml;ndig in der Kunst des Multitaskings &uuml;bt oder Auftraggebern, die am liebsten noch selbst an der Werkbank stehen, sondern mit klarer Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Mannschaftsteile des Projektschiffes.<br />Mehr zum PM-Dreieck und den notwendigen Rollen im Projekt finden Sie in meinem Titelbeitrag der Zeitschrift "Management &amp; Qualit&auml;t" unter:<a href="http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=2056654&amp;U=MjI%3D&amp;PCT=false" target="_blank">www.saq.ch/fileadmin/user_upload/mq/downloads/mq_2008_07_hinz.pdf</a></p> Mon, 16 Nov 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/13-von-bervaetern-und-obersten-sachbearbeitern ...und noch ein Feedbackbogen? http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/12--und-noch-ein-feedbackbogen- <p>Kennen Sie das? Schon wieder liegt ein Bogen im Postfach oder eine "Invitation to a special online survey" im Posteingangsordner...&nbsp; Die erste Frage ist: Lohnt sich das?&nbsp;<br />Es ist f&uuml;r mich verwunderlich und zugleich bemerkenswert, dass heute immer noch Feedbacksysteme quasi "&uuml;ber die Mitarbeiter kommen", statt handwerklich sauber und professionell ein- und durchgef&uuml;hrt zu werden.<br />Hier ein paar Hinweise, wie die typischen "Fallen" vermieden werden (<a href="http://www.saq.ch/fileadmin/user_upload/mq/downloads/mq_2006_04_hinz.pdf" target="_blank">ausf&uuml;hrlich hier</a>):</p> <p><strong>1. Vollst&auml;ndige Transparenz &uuml;ber den Zweck und das Ziel</strong><br />Warum soll eine Befragung gemacht, ein Feedbacksystem eingef&uuml;hrt werden? Um die aktuelle Stimmung zu ermitteln? Den Bedarf f&uuml;r mittelfristige Ver&auml;nderungsprozesse aufzuzeigen beziehungsweise die Wirkung eingeleiteter Massnahmen zu &uuml;berpr&uuml;fen? Beantworten sie proaktiv die h&auml;ufigste Fantasie der Organisationsmitglieder: Soll nur Material f&uuml;r oder gegen etwas oder jemand gesammelt werden?</p> <p><strong>2. Echtes Commitment&nbsp;<br /></strong>Ist die Organisation bereit, die Ergebnisse der Befragung/des Feedbacks offen zu kommunizieren und notwendige Ver&auml;nderungen vorbehaltlos einzuleiten? Oder gibt es Tabus, also Dinge, die auf keinen Fall in Frage gestellt werden d&uuml;rfen? Dann ist vor Beginn des Projektes kritisch zu pr&uuml;fen, ob eine Befragung, ein Feedbacksystem &uuml;berhaupt die richtigen Mittel sind.<br />F&uuml;r ein wirkungsvolles Feedback braucht es eine gewisse Reife der Organisation und der Mitglieder - sonst wird viel Porzellan zerschlagen!</p> <p><strong>3. Ein klarer Prozess f&uuml;r das gesamte Feedback</strong><br />Sicher ist: wer eine strukturierte Datensammlung beginnt, weckt Erwartungen, dass mit den Ergebnissen auch gearbeitet werden soll. Daher ist es zwingend notwendig, dass der Gesamtprozess steht, wenn der erste Fragebogen verteilt wird:</p> <ul> <li>Wie werden die Ergebnisse gesammelt, wie ver&ouml;ffentlicht?</li> <li>Wann und wie k&ouml;nnen die Feedbacknehmer Fragen stellen und die Feedbackgeber pers&ouml;nlich R&uuml;ckmeldung geben? Welche Workshops finden in welcher Besetzung zur Bearbeitung der Ergebnisse statt?</li> <li>In welcher Form sollen/ m&uuml;ssen die Feedbacknehmer reagieren und wie werden die Feedbackgeber dar&uuml;ber informiert? Ist das Feedback an das Beurteilungs- oder Verg&uuml;tungssystem gekoppelt?</li> <li>Welche Stelle/ Person managt den Prozess und steht f&uuml;r Fragen zur Verf&uuml;gung? Welche Unterst&uuml;tzung ist erh&auml;ltlich?&nbsp;<br /><br /></li> </ul> <p>Sowohl die Beurteiler als auch die Beurteilten m&uuml;ssen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Die Beurteiler m&uuml;ssen mit dem Gebrauch des Instruments gut vertraut sein. Typische Fehler (wie etwa zu milde oder zu strenge Beurteilungen) werden so vermieden.</p> <ul> </ul> <p>Der kontinuierlichen Begleitung der "Objekte" der Befragung/ des Feedbacks (meist sind dies die F&uuml;hrungskr&auml;fte) kommt entscheidende Bedeutung zu! Sie sollten die Ergebnisse zun&auml;chst eigenst&auml;ndig<br />analysieren, um Bereiche pers&ouml;nlicher Handlungsoptionen zu entdecken. Aufgetretene Emotionen und<br />erste Handlungsideen werden dann im Rahmen von kollegialen Beratungen, Supervisionen oder Coachings<br />reflektiert. Erst dann wird die Pr&auml;sentation der Ergebnisse (durch wen und in welchem Rahmen?) festgelegt und ein individuelles "Modell des Umgehens" entwickelt</p> <p>&nbsp;</p> Thu, 29 Oct 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/12--und-noch-ein-feedbackbogen- Das Strohfeuer der Anreizsysteme http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/11-das-strohfeuer-der-anreizsysteme <p>Erfolgreiche F&uuml;hrungskr&auml;fte wissen l&auml;ngst, dass der Anspruch, seine Mitarbeiter durch &auml;u&szlig;ere Anreize motivieren zu wollen, kein kluges Unterfangen ist. Sie halten das f&uuml;r ein wenig zielf&uuml;hrendes, aber gleichwohl anstrengendes Konzept.<br />Sicher: Ein Kapit&auml;n kann die Mannschaft zwingen, indem er mit Sanktionen droht, zum Beispiel mit der K&uuml;rzung der Heuer oder gar dem Wurf &uuml;ber Bord. Damit wird er vermutlich sogar Erfolg haben, wenn auch eher nur kurzfristig.&nbsp;<strong>Mit Motivation hat dies aber wohl kaum etwas zu tun</strong>.</p> <p>Etwas Anderes ist das F&uuml;hren &uuml;ber Anreize, die f&uuml;r eine bestimmte Leistung in Aussicht gestellt werden. An erster Stelle stehen hier&nbsp;<strong>finanzielle Anreize</strong>, etwa durch eine variable Verg&uuml;tung.<br />Doch auch solche Pr&auml;mien f&uuml;hren meist nur zu kurzfristigen Effekten. Anreize, einer der klassischen extrinsischen Motivatoren, er&ouml;ffnen die M&ouml;glichkeit, einen Mitarbeiter kurzfristig zu einer Handlung zu veranlassen, zum Beispiel ein zus&auml;tzliches Arbeitspensum zu leisten. Dasselbe Ergebnis l&auml;sst sich auch mit der Androhung einer Sanktion erreichen &ndash; was gerade in schwierigen Zeiten leicht m&ouml;glich ist.</p> <p>Die Erfahrung zeigt, dass die&nbsp;<strong>extrinsische Motivation nicht von langer Dauer</strong>&nbsp;ist, von der F&uuml;hrungskraft viel Kraft abverlangt &ndash; und auf mittlere Frist sogar&nbsp;<strong>kontraproduktiv</strong>&nbsp;ist. So l&auml;sst sich im Zusammenhang mit variabler Verg&uuml;tung ein &bdquo;Plateaueffekt&ldquo; beobachten: Mitarbeiter, die dieses Jahr aufgrund ihrer besonderen Leistung eine Pr&auml;mie von 2.000 Euro erhalten haben, werden im n&auml;chsten Jahr eine weitere Pr&auml;mie in H&ouml;he von 1.500 Euro nicht als motivierenden Anreiz empfinden, sondern eher als &bdquo;K&uuml;rzung ihrer Entlohnung&ldquo;. Anstatt sich &uuml;ber ein zus&auml;tzliches Einkommen von 1.500 Euro zu freuen, haben die Mitarbeiter das Gef&uuml;hl, ein um 500 Euro niedrigeres Gesamtgehalt als im Vorjahr zu erhalten &ndash; denn die Pr&auml;mie des Vorjahres wird bereits nicht mehr als zus&auml;tzlich, sondern als Bestandteil der &uuml;blichen Entlohnung erlebt. Jeder neue Anreiz kann dann nur von diesem Plateau aus gesetzt werden. Ein typisches Beispiel f&uuml;r die&nbsp;<strong>Strohfeuerwirkung finanzieller Anreize</strong>!</p> <p>Im Unterschied dazu halte ich die These von Viktor Frankl, der im Erleben von Sinn den entscheidenden Motivator sieht,&nbsp;<strong>f&uuml;r den F&uuml;hrungsalltag gut geeignet</strong>. Die von ihm formulierte Grundidee einer&nbsp;<strong>&bdquo;sinnzentrierten Motivation&ldquo;</strong>&nbsp;ist ebenso einfach wie einleuchtend: Das Erleben von Sinn ist die st&auml;rkste Motivation f&uuml;r einen Menschen. Solche Mitarbeiter sind hoch motiviert, handeln aus&nbsp;<strong>innerer &Uuml;berzeugung</strong>, arbeiten &uuml;berdurchschnittlich erfolgreich &ndash; und sind weit davon entfernt, in operative Hektik zu fallen.<br /><br />Damit kein Missverst&auml;ndnis entsteht: Bei sinnorientierter Motivation geht es nicht darum, dass ein Mitarbeiter sich die Aufgaben aussucht, die Ihm Spa&szlig; machen &ndash; vielmehr kommt es darauf an, dass er die ihm &uuml;bertragene Aufgabe als<strong>&nbsp;sinnvoll&nbsp;</strong>erlebt. Es gibt genug T&auml;tigkeiten, die zwar ungeliebt, aber dennoch notwendig sind, um das Ziel zu erreichen. Beispiele hierf&uuml;r sind die technische Dokumentation oder der Projektabschlussbericht. Also: schieben Sie nicht Dienst nach Plan, sondern etablieren Sie eine Koalition der Willigen. Denn Motivation entsteht durch&nbsp;<strong>Sinn und Zusammenhang</strong>&nbsp;&ndash; und nicht durch taggenaue Terminpl&auml;ne.</p> <p>P.S.: Diese Idee gibt es auch als&nbsp;<a href="http://www.podcast.olaf-hinz.biz/" target="_blank">podcast</a>.</p> Fri, 16 Oct 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/11-das-strohfeuer-der-anreizsysteme die Logik des Misslingens http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/10-die-logik-des-misslingens <p>F&uuml;hrungskr&auml;fte, in der Linie und im Projekt, laufen immer wieder Gefahr, in die alten und m&auml;chtigen Wenn-Dann-Muster zur&uuml;ckzufallen. Um das zu verhindern, um also auch in komplexen und unsicheren Situationen dauerhaft entscheidungsf&auml;hig zu bleiben, lohnt es sich, folgende &bdquo;Fallen&ldquo; im Blick zu behalten (<a href="http://www.amazon.de/Mi%C3%9Flingens-Strategisches-Denken-komplexen-Situationen/dp/3499615789/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1253282253&amp;sr=8-1" target="_blank">D&ouml;rner [2008]</a>):</p> <ul> <li><strong>orgepr&auml;gte Einstellungen</strong>&nbsp;f&uuml;hren dazu, dass in komplexen Situationen bei der Ziel- und Hypothesenbildung nur die Themen bearbeitet werden, die man schon kennt. Das Erfahrungswissen erweist sich hier nicht als positive Grundlage, um Neues zu erschlie&szlig;en, sondern als Abschottungsmechanismus.</li> <li><strong>Die beste Prognose ist der Trend</strong>. Es wird von jetzt auf morgen geschlossen, ohne zu pr&uuml;fen, ob sich zentrale Variablen auch wirklich stabil verhalten.</li> </ul> <p> <ul> <li><strong>Die Zentralidee</strong>&nbsp;unterstellt, dass alles von einer einzigen m&auml;chtigen Variablen abh&auml;ngt (&bdquo;h&auml;tten wir diesen Test erfolgreich bestanden, w&auml;re alles anders gekommen&ldquo;). Damit wird die Komplexit&auml;t in einem grandiosen Schritt auf einen einzigen kausalen Zusammenhang reduziert.</li> <li><strong>Magische Hypothesen</strong>&nbsp;sind die Zwillinge der Zentralidee. Sie erleichtern es, unterschiedliche Hypothesen zu bilden, weil sie bei einer &bdquo;&uuml;berzeugenden&ldquo; Hypothese stehen bleiben. Diese Hypothesen sind bestechend klar und vermitteln den Eindruck: &bdquo;Ja, so muss es sein! So muss es einfach funktionieren!&ldquo;</li> <li><strong>Friktionismus</strong>&nbsp;ist einer der Klassiker der vorschnellen Komplexit&auml;tsreduktion: &bdquo;Das haben wir schon oft versucht &ndash; das geht hier nicht!&ldquo;, ist dann zu h&ouml;ren. Unm&ouml;glichkeiten, Einschr&auml;nkungen und die Radio Eriwan Haltung: &bdquo;Im Prinzip ja, aber..&ldquo; bestimmen die Szene.</li> <li>Bei der&nbsp;<strong>Generalisierung lokaler Erfahrung&nbsp;</strong>wirkt ein grunds&auml;tzlich sinnvoller Mechanismus, n&auml;mlich die &Uuml;bertragung positiver Erfahrungen in einen neuen Kontext. Es gilt jedoch misstrauisch zu sein, wenn diese Erfahrung als generell g&uuml;ltig und wirksam postuliert wird. Selbst wenn eine Hypothese unter Laborbedingungen erfolgreich ist, bedeutet das nicht, dass in anderen Situationen nicht v&ouml;llig unerwartete R&uuml;ckkopplungen am Werke sind.<br />und nat&uuml;rlich</li> <li><strong>Die Ad-hoc-Aktivit&auml;t</strong>&nbsp;ist die wohl am h&auml;ufigsten vorkommende R&uuml;ckfallgefahr. Dabei wird der Projektmanager von seinen Macherqualit&auml;ten &bdquo;erwischt&ldquo; &ndash; nach dem Motto: &bdquo;Es gibt viel zu tun, lasst uns anfangen!&ldquo; Mit Planen besch&auml;ftigt man sich dann gar nicht erst.</li> </ul> P.S. die Logik des Misslingens als download gibt es&nbsp;<a href="http://www.hrd-hamburg.de/_pdf/Achtsamkeit-und-die-Logik-des-Misslingens.pdf" target="_blank">hier</a></p> Wed, 07 Oct 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/10-die-logik-des-misslingens wie kommt das Neue in die Organisation? http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/9-wie-kommt-das-neue-in-die-organisation- <p>Gerade habe ich wieder einmal einen Klassiker der Managementliteratur gelesen:&nbsp;<br /><a href="http://www.stevezuieback.com/pdf_systems/leadingchange.pdf" target="_blank">John Kotter: Leading Change - why transformation efforts fail.</a><br /><br />Besonders bekannt geworden ist der Aufsatz u.a. wegen der These, dass es einen "urgent case of change" braucht, wenn Business Transformation erfolgreich sein will. Viele Change Management Prozesse werden nach den "acht Schritten" Kotters (oder wenigstens einigen von Ihnen) konzipiert und gef&uuml;hrt.<br /><br />Auf der anderen Seite war ich in der letzten Zeitzu einer "Lernreise" in Frankfurt und habe mit vielen Personen in Organisationen des "Financial Services" gesprochen. Fast durchweg war die Einsch&auml;tzung, dass die Ereignisse des Herbstes 2008 "nahezu &uuml;berwunden" seien und man sich nun auf neue Aufgaben konzentriere. Auch in gro&szlig;en Teilen der &Ouml;ffentlichkeit macht sich der Eindruck breit, dass "<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4533965/Die-Lehren-aus-der-Pleite-von-Lehman-Brothers.html" target="_blank">die Banken da weiter machen, wo sie aufgeh&ouml;rt haben"</a>.</p> <p>Schaue ich nun auf Kotters acht Schritte, stelle ich mir die Frage:&nbsp;<strong>War die Finanzkrise kein urgent case of change?</strong>&nbsp;Andererseits gibt es doch eine breite gesellschaftliche Mehrheit, dass Ver&auml;nderung nach den Erfahrungen des Herbstes 2008 notwendig ist. Und was braucht es dann, um ein solch komplexes Gebilde, wie "den Finanzmarkt" einer echten Transformation zu unterziehen?</p> <p>Any Comment on that?</p> Sat, 26 Sep 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/9-wie-kommt-das-neue-in-die-organisation- Die Führungskraft als Coach, oder wenn die Mechanik mächtig wird... http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/8-die-fuehrungskraft-als-coach-oder-wenn-die-mechanik-maechtig-wird- <p>Die Zeiten werden unsicherer, die Budgets knapper und daher ist es rational, dass die Entscheider in den Organisationen weniger ins Risiko gehen (denn die individuell empfundene Erfolgswahrscheinlichkeit sinkt in "Krisenzeiten"). Ich beobachte seit einger Zeit einen Trend zum "selbst machen", d.h. insourcing von Dienstleistungen, die bisher aus guten Gr&uuml;nden an Externe gegeben wurden.<br />Ein typisches Beispiel ist eine Nachfrage, die mich in der letzten Woche erreichte: "<strong>K&ouml;nnen Sie mit ausgew&auml;hlten F&uuml;hrungskr&auml;ften eine Coaching-Ausbildung machen, damit wir dann mehr "Die F&uuml;hrungskraft als Coach" statt externes Coaching anbieten k&ouml;nnen?</strong></p> <p>Ich habe das&nbsp;<strong>nicht getan</strong>, aber im Gespr&auml;ch mit der Organisation, die dies nachfragte, Interessantes entdeckt:<br />Mal abgesehen davon, dass direkte Vorgesetzten- Mitarbeiter Beziehungen die Rolle "Coach- Klient" unm&ouml;glich machen, d.h. die Idee externes Coaching so ersetzen zu k&ouml;nnen schon aus Strukturgr&uuml;nden nicht sinnvoll ist, offenbarte sich -in meiner Beobachtung- eine mechanistische Haltung.</p> <p>Da war davon die Rede, dass in der Ausbildung v.a. Fragetechniken (nat&uuml;rlich zirkul&auml;r), Ressourcenorientierung (immer nach der L&ouml;sung fragen) und "das Lesen von K&ouml;rpersprache" wichtig seien. Denn es sei ja wichtig, schnell Hilfe zu geben und L&ouml;sungen zu finden...<strong><br /><br /></strong>Meine Position ist da anders:&nbsp;<strong>Coaching ist keine technische Disziplin, sondern v.a. eine</strong>&nbsp;<a href="http://www.dbvc.de/cms/index.php?id=409&amp;PHPSESSID=17bd83c9fad4553cf0123a2c341049c7" target="_blank">Frage der Haltung.&nbsp;</a>Denn die Frage: "Was l&auml;uft besonders gut?" aus einer Lotsen - Haltung, die sich nur dem Coachee widmet ist etwas anderes als die gleiche Frage aus einer Kapit&auml;ns- Haltung, die nach einer optimalen Passung in der internen Arbeitsteilung sucht. Ergo: Wenn die gleiche Frage mit unterschiedlicher innerer Haltung gestellt wird, wird sie auch unterschiedlich verstanden und beantwortet.<br /><br />...und dann bleibt die Frage: Kann eine F&uuml;hrungskraft ihre Mitarbeiter coachen und damit Kapit&auml;n und Lotse sein? Was meinen Sie?</p> Fri, 18 Sep 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/8-die-fuehrungskraft-als-coach-oder-wenn-die-mechanik-maechtig-wird- Simplyfy http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/7-simplyfy <p>Dieses Foto habe ich vor einiger Zeit auf dem Airport gemacht -&nbsp;und noch einige Zeit davor gestanden und gegr&uuml;belt. Was ist gemeint?</p> <ol> <li><strong>dass einfache L&ouml;sungen notwendig sind...<br /></strong>Warum? Damit Sie alle verstehen, oder nur damit die Beteiligten sie verstehen? Weil kinderleicht besser, oder nur bequemer ist?&nbsp;</li> <li><strong>dass, immer wenn es komplex wird, Einfachheit notwendig ist...</strong><br />Um die Dinge noch bearbeiten zu k&ouml;nnen? Um die eigene Handlungsf&auml;higkeit zu erhalten? Um schnell zu sein?</li> <li><strong>dass Handelsm&auml;rkte (das Bild ist wohl die CBoT) immer komplex sind...</strong><br />nur weil da viele Leute zusammenstehen und gleichzeitig reden? Weil keiner genau sagen kann, wie sich ein Preis am Ende bildet bzw. es daf&uuml;r keine "100%" Berechnungsmethode gibt?&nbsp;</li> </ol> <p>&nbsp;</p> <p>Ich bleibe verwirrt zur&uuml;ck, denn mein bisheriges Bild ist, dass komplexe Situationen (M&auml;rkte sind da nur ein Beispiel)<strong>&nbsp;</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komplexit%C3%A4tsreduktion" target="_blank">verbindliche Methoden der Komplexit&auml;tsreduktion</a><strong>&nbsp;</strong>brauchen.&nbsp;<br /> &Uuml;blich und bekannt sind da die&nbsp;<strong>Annahmen</strong>, d.h. ich definiere nur einen bestimmten Komplexit&auml;tsgrad - andere R&uuml;ckkopplungen bleiben drau&szlig;en. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der Wissenschaft funktioniert so!<br /> Oder ich arbeite mit&nbsp;<strong>Hypothesen,</strong>&nbsp;d.h. bilde mir verschiedene Ideen &uuml;ber Urache und Wirkungszusammenh&auml;nge. Mit diesen verschiedenen Hypothesen gehe ich dann in den Praxistest.<br /> ...und damit habe ich nur zwei M&ouml;glichkeiten beschrieben...<br /> <br /> Komplexit&auml;tsreduktion ist bestimmt nichts Triviales, sondern eine sehr anspruchsvolle und Kraft brauchende Arbeit, denn es gilt Unsicherheit auszuhalten! So einfach ist das?! Ob die Plakateure das vielleicht gemeint haben?....</p> <p>&nbsp;</p> Tue, 01 Sep 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/7-simplyfy und sie lernen doch? http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6-und-sie-lernen-doch- <p>Seit Tagen finden sich wieder Berichte &uuml;ber die Aktivit&auml;ten der INA- Scheffler Gruppe bei der Continental AG. Darunter eine ganz Interessante Meldung in der&nbsp;<a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Fusion-mit-Conti-Schaeffler-verpf%E4ndet-operatives-Gesch%E4ft/558000.html" target="_blank">FTD</a>:</p> <p><em>Die Refinanzierung ist Teil des sogenannten Vierphasenmodells innerhalb des "Project Fairplay" der Unternehmensberatung Roland Berger, mit dem die Schaeffler-Banken die Fusion von Conti und Schaeffler durchziehen wollen. [...] Die ersten drei Phasen des Plans betreffen den Umbau der Schaeffler-Struktur und sind bis Juni 2010 terminiert. Bis dahin soll nach den Vorstellungen der Schaeffler-Banken auch die Refinanzierung von Conti gel&ouml;st sein. Als Phase vier wird der "Zusammenschluss der operativen Aktivit&auml;ten von Schaeffler und Continental" bezeichnet, sie hat allerdings kein festes Zieldatum"</em></p> <p>Auff&auml;llig ist, dass die "Kollegen" von Roland Berger den juristischen Umbau vom operativen Umbau trennen und f&uuml;r letzteres kein Zeitziel angeben.</p> <p>Hat man dort (beim Berater und beim Kunden) gelernt, dass Transformationen innerhalb von komplexen Organisationen Prozesse sind und nicht durch ver&auml;nderte Organisationscharts und durch hunderte Arial 9pt Folien verordnet werden k&ouml;nnen? Das w&auml;re ein vorzeigenswertes Beispiel von lernender Organisation durch R&uuml;ckkopplung...</p> <p>Ich hoffe es!</p> <p>&nbsp;</p> Fri, 28 Aug 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6-und-sie-lernen-doch- Warum Projekte anders laufen http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5-warum-projekte-anders-laufen <p><em>Projektmanagement</em> ist das &uuml;bliche Prinzip der Bearbeitung einer neuartigen Aufgabe, die gerade wegen Ihrer &bdquo;Unbekanntheit&ldquo; nicht in der bisher bestehenden Aufbau- und Ablauforganisation bearbeitet werden kann; eine Bew&auml;ltigung dieser Aufgabe &uuml;ber das Prinzip Hierarchie macht also wenig Sinn.</p> <p><strong>Damit hat Projektmanagement immer mit dem Ph&auml;nomen von Komplexit&auml;t, der nicht Vorhersehbarkeit zu tun.&nbsp;</strong><br />Was bedeutet dies: &Uuml;blicherweise betrachten wir berufliche T&auml;tigkeiten so, als sei alles was wir tun vom Gesetz der proportionalen Wirkung gepr&auml;gt. Einer Ursache folgt genau eine definierte Wirkung. Gerade wenn wir uns in Bereichen bewegen, in denen wir bereits viel Erfahrung haben, meinen wir die Wirkung einer Ursache ganz genau zu kennen &ndash; ein lineares Modell!</p> <p>Solche linearen Prozesse haben den gro&szlig;en Vorteil, dass sie &uuml;berschaubar und kalkulierbar sind und dadurch die Handlungsf&auml;higkeit des Projektmanagers vermeidlich garantieren. Er macht alles richtig und kann sich darauf verlassen, dass das passiert was er vorher geplant hat. Und so funktioniert auch die g&auml;ngige PM-Software: Da werden Aktivit&auml;ten und Arbeitsschritte eingegeben, werden &bdquo;Vorg&auml;nger-&ldquo; und &bdquo;Nachfolger&ldquo;- Aktionen definiert, Meilensteine bestimmt und Termine zugeordnet. Heraus kommt am Ende ein Terminplan, mit dem sich m&uuml;helos die W&auml;nde des gesamten Projektb&uuml;ros tapezieren lassen; und dessen Vorhersagen dann trotzdem nur selten eintreffen&hellip;</p> <p>Gerade der letzte Punkt zeigt die Schwierigkeit des Projektmanagements. Es passiert eben nicht immer das was der Projektleiter geplant hat!&nbsp;<strong>Das lineare Denken im Projektmanagement st&ouml;&szlig;t an seine Grenzen!&nbsp;</strong>Projekte zu f&uuml;hren bedeutet, dass Prozesse entstehen, die im hohen Ma&szlig;e von der Vernetzung mit anderen, ebenfalls komplexen Prozessen abh&auml;ngig sind. Und nicht zuletzt beeinflussen sich diese komplexen Prozesse auch alle noch gegenseitig! Wie kann man da noch richtige Entscheidungen treffen&hellip;.</p> <p>Nicht nach Plan laufende Projekte sind Legende. Millionenbetr&auml;ge werden in den Sand gesetzt. Besonders spektakul&auml;r: Toll Collect, das neue elektronische Mautsystem, das erst nach einem Neustart in die G&auml;nge kam. oder Herkules, ein Projekt zur Modernisierung der IT der Bundeswehr . Die Masse aber wird gar nicht bekannt. Meist sind die Schuldigen f&uuml;r solche &bdquo;Pannen&ldquo; schnell gefunden. Nur, dass die Fehler im System liegen, sagt niemand. Schuld ist der mechanistische Ansatz, Pl&auml;ne f&uuml;r die Realit&auml;t zu halten.&nbsp;<br /><br />&Ouml;ffnen wir einen neuen Blick auf die T&auml;tigkeit der Projektleitung: Mit unternehmerischer Perspektive eine neuartige T&auml;tigkeit so zu steuern, dass das Komplexit&auml;tsrisiko kalkulierbar bleibt! Erfolgreiches Projektmanagement beginnt weit vor dem Kick-off zur ersten Planungsrunde. Statt ausgefeilte Pl&auml;ne zu schmieden, gehen erfolgreiche Prozessmanager mit seem&auml;nnischer Gelassenheit hinaus in die Organisation und sichern Ihr Projekt direkt und pers&ouml;nlich ab. Wach und kooperationsbereit bilden sie Koalitionen der Willigen, jonglieren mit unterschiedlichen Interessen und k&uuml;mmern sich um die Geschichte des Projektes.<br /><br /><strong>Wer so agiert, der nutzt Planungstools und Spiegelstrichlisten als das, was sie sind: Methoden der Unterst&uuml;tzung!&nbsp;</strong></p> Wed, 26 Aug 2009 00:00:00 +0000 http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5-warum-projekte-anders-laufen