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    <title>HINZ WIRKT!</title>
    <description>Lotsenblog</description>
    <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/</link>
    <item>
      <title>Kapitäne</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/57-kapitaene</link>
      <description>&lt;p&gt;Betritt ein Kapit&amp;auml;n die Br&amp;uuml;cke, befindet er sich in der Kommandozentrale. Hier laufen alle F&amp;auml;den zusammen, von hier aus legt der Kapit&amp;auml;n den Kurs fest und steuert das Schiff auch bei schlechtem Wetter durch anspruchsvolle Gew&amp;auml;sser. Nat&amp;uuml;rlich beherrscht er sein Seemannshandwerk, das ist die Voraussetzung, um &amp;uuml;berhaupt das Kommando &amp;uuml;bertragen zu bekommen. Aber um auf der Br&amp;uuml;cke erfolgreich wirken zu k&amp;ouml;nnen, ist mehr notwendig als nur ein Kapit&amp;auml;nspatent. Es bedarf einer F&amp;uuml;hrungspers&amp;ouml;nlichkeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie F&amp;uuml;hrung in der manchmal st&amp;uuml;rmische See des Projektgesch&amp;auml;ftes gelingt, erz&amp;auml;hlt mein Buch &lt;em&gt;DER PROJEKTKAPIT&amp;Auml;N - MIT SEEM&amp;Auml;NNISCHER GELASSENHEIT PROJEKTE ZUM ERFOLG F&amp;Uuml;HREN&lt;/em&gt;, das ab 15. Juni im Handel erh&amp;auml;ltlich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin dem Verlag dankbar, dass ich hier im Lotsenblog bereits ein Vorab-Kapitel zum download anbieten kann. Laden sie das Kapitel &lt;a href="http://olaf-hinz.info/resources/Vorabkapitel_aus_Der_Projektkapitaen_Hinz.pdf" target="_blank"&gt;&lt;em&gt;Warum der Kapit&amp;auml;n nicht unter Deck bleibt&lt;/em&gt; als pdf hier&lt;/a&gt; und erfahren etwas &amp;uuml;ber:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Die Haltung: Seem&amp;auml;nnische Gelassenheit &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Stil: Unterschiedliche Menschen&amp;nbsp;variantenreich f&amp;uuml;hren &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Verhalten: Einfluss erzeugen &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Managementmethode: Auf Deck bleiben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Kommunikation: Neugierig und aktiv&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 20 May 2013 18:03:14 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/57-kapitaene</guid>
    </item>
    <item>
      <title>wirksame Führungsteams</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/56-wirksame-fuehrungsteams</link>
      <description>&lt;p&gt;Im Zeitraum Februar und M&amp;auml;rz 2013 habe ich in einer online Umfrage die Frage &lt;strong&gt;"Sind Teams die besseren F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte?"&lt;/strong&gt;beleuchtet. 105 Personen haben geantwortet; deren Befragungsergebnis findet sich im neuesten &lt;strong&gt;&lt;a href="http://olaf-hinz.info/resources/Werkstattbericht_Umfrage_Fuehrungsteams_Hinzwirkt.pdf" target="_blank"&gt;Hinz.Wirkt! Werkstattbericht.&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2013-04-04 18:18:00 +0000-/original/Werkstattbericht_Umfrage_Fuehrungsteams_Hinzwirkt.pdf?1365165445" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;Das Ergebnis zeigt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;dass &amp;bdquo;F&amp;uuml;hrung im Team&amp;ldquo; bereits verbreitet ist, aber trotzdem die wichtigen Entscheidungen von Einzelnen getroffen werden, obwohl&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die H&amp;auml;lfte der Befragten das Ergebnis als besser einsch&amp;auml;tzt, wenn ein F&amp;uuml;hrungsteam entscheidet (dies gilt umso mehr, wenn das Team unterschiedlich zusammengesetzt ist).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;dass F&amp;uuml;hrungsteams langsamer entscheiden als eine einzelne F&amp;uuml;hrungskraft, dabei aber eine bessere Qualit&amp;auml;t, Verbindlichkeit und Umsetzbarkeit dieser Entscheidung erreichen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Detailanalyse ergibt ein positives Bild f&amp;uuml;r die Wirksamkeit von F&amp;uuml;hrungsteams, denn die Mehrheit der Befragten glaubt&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;das Vertrauen wird tiefer,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Prognosequalit&amp;auml;t wird besser,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Erfolg von Projekten ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;entwickelte Strategien sind erfolgreicher,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;wenn ein F&amp;uuml;hrungsteam statt einer einzelnen F&amp;uuml;hrungskraft die Verantwortung tr&amp;auml;gt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn allerdings die Unsicherheit in der Organisation gro&amp;szlig; ist, ver&amp;auml;ndert sich das Bild.&lt;br /&gt;Hier sieht die Umfrage das Vertrauen bei einer F&amp;uuml;hrungskraft an der Spitze h&amp;ouml;her ausgepr&amp;auml;gt als bei einem F&amp;uuml;hrungsteam, obwohl bei Unsicherheit Teams kreativere und qualitativ bessere L&amp;ouml;sungen erreichen w&amp;uuml;rden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich meine: F&amp;uuml;hrungsteams sind gut f&amp;uuml;r die Unternehmensentwicklung!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Themen sind zu vielf&amp;auml;ltig, die Fragestellungen komplex und die zu bearbeitende Menge von zentralen Top-Managemententscheidungen steigt. Da ist es gut, Unternehmensf&amp;uuml;hrung im Team zu organisieren, statt allein auf Charisma an der Spitze zu setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei braucht es aber nicht nur eine formale Runde, in der die anwesenden Manager Ihre Ressorts vertreten und darauf achten, dass jeder Schuster bei seinen Leisten bleibt, sondern eine Gruppe von F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften, die bewusst Ihre Unterschiede nutzen und Grenzen &amp;uuml;berwinden wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um herausfordernde Situationen, Unvorhergesehenes, Unerwartetes und Krisen zu meistern ist nicht nur ein Koffer mit Management-Tools gefragt, sondern aktive F&amp;uuml;hrung an der Unternehmensspitze. Das einer einzigen F&amp;uuml;hrungskraft an der Spitze aufzub&amp;uuml;rden, bedient nur die alten Muster der Managementlehre, die noch auf Hierarchie, Autorit&amp;auml;t, Charisma und Heldentum setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Organisationen sind gut beraten, verst&amp;auml;rkt Teams an der Unternehmensspitze zu installieren.Dabei gilt: Ein homogenes Team kommt schnell zusammen, bew&amp;auml;ltigt Komplexit&amp;auml;t aber kaum, w&amp;auml;hrend ein heterogenes Team schwer zusammen kommt, dann aber Komplexit&amp;auml;t deutlich besser bew&amp;auml;ltigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es braucht also Teams von F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften, die Lust auf Unterschiede haben, statt immer nur Geschlossenheit zu demonstrieren, die auf Steuerung von Gruppendynamik statt auf F&amp;uuml;hrungsanweisungen und das Beherrschen von Alternativen statt sturer Durchsetzung von Pl&amp;auml;nen setzen wollen. Dann sind F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte, die sich entschlossen haben, ein F&amp;uuml;hrungsteam zu bilden, nicht nur erfolgreicher, sondern meist auch gelassener, in vielen Punkten weniger belastet und pers&amp;ouml;nlich zufriedener als jene Gruppen von Managern, die sich nur als &amp;bdquo;Managementrunde&amp;ldquo; verstehen. Die M&amp;uuml;he, sich mit der eigenen Rolle und Wirkung sowie der Zusammenarbeit im Team zu besch&amp;auml;ftigen, hat sich gelohnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Weg zu einem wirksamen F&amp;uuml;hrungsteam geht &amp;uuml;ber 6 Schritte:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. F&amp;uuml;hrungsteams brauchen klare Rollen&lt;br /&gt;2. Planung und Entscheidung unter Unsicherheit ein&amp;uuml;ben&lt;br /&gt;3. Unterschiede suchen und Widerstand nutzen&lt;br /&gt;4. Macht und Einfluss ausbalancieren&lt;br /&gt;5. Wirksame Informationspolitik statt Heldentum&amp;nbsp;&lt;br /&gt;6. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige R&amp;uuml;stzeiten schaffen Gelassenheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Thema bleibt in meinem Fokus und wird in 2014 im Springer Gabler Verlag in Buchform als &amp;nbsp;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;&amp;bdquo;Das F&amp;uuml;hrungsteam &amp;ndash; wie wirksame Kooperation an der Spitze gelingt&amp;ldquo;&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt; erscheinen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 12:44:25 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/56-wirksame-fuehrungsteams</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Don't kick off your start-up</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/55-don-t-kick-off-your-start-up</link>
      <description>&lt;p&gt;"Wie man sich bettet, so liegt man", lautet ein uns allen bekanntes Stichwort. Denn es ist eine Binsenweisheit: eine gute Leistung braucht&amp;nbsp;eine gute Vorbereitung .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;..und trotzdem beobachte ich, dass fast alle strategischen Initiativen, Kernprojekte oder Kriseninterventionen immer erst mit einem "Kick-Off" Meeting beginnen. Das ist unklug, denn wer ein zentrales Projekt erst mit dem Kick Off beginnt, der hat sich -sprichw&amp;ouml;rtlich- schon hingelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erfolgreiche Initiativen beginnen weit vorher, n&amp;auml;mlich mit der Definition, f&amp;uuml;r die es ein wirksames Format gibt: den Start-Up Workshop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2013-03-15 11:12:50 +0000-113/medium/photocase446846372729.jpg?1363357283" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&amp;auml;hrend im kick-off das Arbeitsteam mit dem Ziel &amp;amp; Sinn, seinen Arbeitspaketen &amp;amp; Aufgaben und den Regeln der Kommunikation &amp;amp; Zusammenarbeit vertraut gemacht wird, kl&amp;auml;rt ein Start-Up alle daf&amp;uuml;r bedeutsamen Voraussetzungen:&amp;nbsp;An 1-2 Tagen werden die zentralen Interessen verhandelt, die wesentlichen Richtungsentscheidungen getroffen und so der Korridor f&amp;uuml;r die Arbeit der n&amp;auml;chsten Wochen festgelegt. Typische Themen eines Start-Up Workshops sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Interessen der Auftraggeber in Ziele und Nicht-Ziele zu &amp;uuml;berf&amp;uuml;hren und so die Aufgabe gut zu kl&amp;auml;ren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Umfeld abzuschreiten, um so wesentliche Stakeholder, "hei&amp;szlig;e" Themen und politische Klippen zu identifizieren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einen ersten Phasen- und groben Terminplan zu erstellen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vereinbarungen zur Kommunikation und zum Berichtswesen zu treffen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entscheidungsregeln (insbesondere f&amp;uuml;r &amp;Auml;nderungen) zu verabschieden und&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;damit eine belastbare Grundlage f&amp;uuml;r eine erfolgreiche Arbeit zu legen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teilnehmer des Start-Up Workshops sind F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte, die m&amp;auml;chtig und einflussreich und im Umfeld der Initiative t&amp;auml;tig sind.&lt;br /&gt; Denn sie lohnt es einzubinden, bevor man wieder am falschen Ende "Zeit spart", seinem eigenen "Macher" &amp;nbsp;Antrieb unterliegt und einfach mal loslegt....&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;P.S am 19.3.: Die &amp;Uuml;berschrift war mit Blick auf die zunehmende Denglisierung der Unternehmenssprache durchaus ironisch gemeint :-)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 15 Mar 2013 14:10:50 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/55-don-t-kick-off-your-start-up</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die einsamen Helden an der Spitze</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/54-die-einsamen-helden-an-der-spitze</link>
      <description>&lt;p&gt;...haben lange Zeit das Bild des erfolgreichen Unternehmenslenkers gepr&amp;auml;gt. Personen mit Charakter, Ausstrahlung und der Gabe, eine gesamte Belegschaft zu neuen Ufern zu f&amp;uuml;hren wie Alfred Herrhausen, G&amp;ouml;tz Werner oder Heinz Nixdorf fallen mir da ein.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steve Jobs auch? Da beginnen schon erste Zweifel, weil die Pr&amp;auml;gung von Apple durch seinen Gr&amp;uuml;nder wohl so &amp;uuml;bergro&amp;szlig; ist, dass der Unternehmenswert im Gleichklang zu Vermutungen &amp;uuml;ber den Gesundheitszustand des Gr&amp;uuml;nders Achterbahn fuhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2013-02-17 14:17:40 +0000-111/medium/diskussionsbild-einsatz.jpg?1361195051" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist deutlich zu beobachten: immer mehr Unternehmen installieren Teams von F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften an der Spitze. Diese F&amp;uuml;hrungsteams stehen als gleichrangiges Kollegium an der Spitze der Organisation, oft steht jedes Mitglied f&amp;uuml;r einen bestimmten Unternehmensteil bzw. vertritt einen bestimmten Bereich oder Disziplin (z.B. als Finanzdirektor/ CFO, Produktionsleiter/ COO oder Entwicklungsleiter/ CTO).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich besch&amp;auml;ftigen da viele Fragen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ist diese Form der kollegialen F&amp;uuml;hrung in einem Gremium "nur" eine Mode oder der K&amp;ouml;nigsweg f&amp;uuml;r die Zukunft?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ist kollegiale F&amp;uuml;hrung im Gremium sinnvoll und macht sie einen Unterschied zu Einzelpersonen an der Spitze?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Oder macht F&amp;uuml;hrung im Team alles vielleicht noch schlimmer?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Deshalb habe ich &lt;a href="https://de.surveymonkey.com/s/hinzwirkt_LeadTeams" target="_blank"&gt;eine Kurzumfrage gestartet&lt;/a&gt;, &amp;nbsp;um die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Wirkfaktoren zu entdecken und die Handlungsfelder zu identifizieren, die f&amp;uuml;r erfolgreiche F&amp;uuml;hrungsteams wichtig sind. &lt;br /&gt;&lt;a href="https://de.surveymonkey.com/s/hinzwirkt_LeadTeams" target="_blank"&gt;Bitte nehmen sie teil!&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 18 Feb 2013 13:29:23 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/54-die-einsamen-helden-an-der-spitze</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Anspruchsvoll, groß, kompliziert und politisch</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/53-anspruchsvoll-gross-kompliziert-und-politisch</link>
      <description>&lt;p&gt;ist unser Vorhaben? Dann muss es wohl ein Desaster- Projekt sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas am&amp;uuml;siert verfolge ich die Diskussion der letzten Wochen, die den Fortschrittsgrad auf den Baustellen am Berliner Flughafen, der Elbphilharmonie oder bei Stuttgart 21 bereits als &amp;bdquo;Desaster bei &amp;ouml;ffentlichen Gro&amp;szlig;projekten&amp;ldquo; (&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/grossprojekte-der-politik-warum-ber-s21-und-co-so-teuer-werden-a-876311.html" target="_blank"&gt;Spiegel online&lt;/a&gt;) sehen. Aber f&amp;uuml;r die Kanzlerin ist es noch viel schlimmer: sie f&amp;uuml;rchtet um den Ruf der gesamten Wirtschaftsnation. Tats&amp;auml;chlich, wenn man auf nicht auslieferbare ICE Z&amp;uuml;ge, Stahlwerksneubauten oder so manches IT Projekt schaut, dann scheinen die Probleme nicht nur bei der &amp;ouml;ffentlichen Hand allein zu liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2013-01-16 01:41:41 +0000-109/medium/tauziehen.jpg?1358337713" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist eine Binsenweisheit, gerade bei Vorhaben der &amp;ouml;ffentlichen Hand herrscht ein kongeniales &amp;bdquo;mismatch&amp;ldquo;, wenn Ausschreibungsrecht, politisch motivierte Billigpreise und das geschickte &amp;bdquo;Nachtragsmanagement&amp;ldquo; der ausf&amp;uuml;hrenden Firmen zusammen treffen. Da erg&amp;auml;nzt sich das Verhalten von Auftraggeber und Auftragnehmer wunderbar in eine Richtung: es dauert l&amp;auml;nger und wird teurer als am Anfang ver&amp;ouml;ffentlicht. Ausf&amp;uuml;hrlich habe ich mich dazu ja bereits &lt;a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article1583705/Zur-Logik-des-Misslingens-bei-der-Elbphilharmonie.html?emvcc=-3" target="_blank"&gt;im Hamburger Abendblatt&lt;/a&gt; ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn &amp;bdquo;Projekt-Desaster&amp;ldquo; jedoch auch in rein privaten Kooperationen vorkommen, scheinen noch ein paar andere Mechanismen am Werk zu sein:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Heldentum&lt;/strong&gt; beherrscht immer noch die Szene, wenn es um herausfordernde, gro&amp;szlig;e und komplizierte Aufgaben geht. Da zieht der Projektmanager allein hinaus, versucht alle Wiederst&amp;auml;nde niederzuk&amp;auml;mpfen und mit 16 Stunden Tagen alle Zulieferer im Blick zu haben. Dieses Heldentum ist tapfer, aber nicht klug und zu oft sterben diese Manager dann auch den Heldentod, weil sie gruppendynamisch nicht ausgebildet sind und ihre eigene Grandiosit&amp;auml;t ihnen im Weg steht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Pl&amp;auml;ne werden immer noch als hartes Kriterium begriffen, das unbedingt zu erreichen ist. Puffer zu planen, gilt gerade unter Helden als Zeichen von Schw&amp;auml;che. Das f&amp;uuml;hrt zu &lt;strong&gt;Planwirtschaft&lt;/strong&gt; und schwarze Peter Spielen &amp;uuml;ber die Frage, wer zuerst sagen muss, dass der Plan unrealistisch und nicht erreichbar ist. Solange Projektmanager nicht begreifen, das Pl&amp;auml;ne nur ein Lineal sind, an dem das was passiert, gemessen werden kann und glauben, dass zentrale Projektdaten objektiv berechnet werden k&amp;ouml;nnen, wird die Planwirtschaft weiter ihre bekannten Ergebnisse erzeugen. Sch&amp;auml;tzklausuren, die Erfahrungswerte mit &amp;bdquo;Zuschlagspuffern&amp;ldquo; einbringen, sind da der deutlich wirksamere Weg.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projektmanagement ist eine Methode und mehr nicht! Und trotzdem wird allzu oft der Eindruck erzeugt, allein die Anwendung dieser Tools f&amp;uuml;hrt zum Erfolg. Ohne eine saubere Methode wird man Gro&amp;szlig;projekte nicht managen k&amp;ouml;nnen, aber die &lt;strong&gt;F&amp;uuml;hrung&lt;/strong&gt; des Projektes ersetzt sie nicht! Und f&amp;uuml;r die F&amp;uuml;hrung sind sowohl Projektmanager als auch Projektauftraggeber verantwortlich, denn auf See hat der Kapit&amp;auml;n das Sagen, aber an Land der Reeder. Da braucht es in Projektgesellschaften also Aufsichtsr&amp;auml;te, die sich &lt;a href="../../../downloads/effektive_Rollen_im_Projekt_MQ.pdf" target="_blank"&gt;ihrer F&amp;uuml;hrungsrolle bewusst&lt;/a&gt; sind und keine Freizeitkapit&amp;auml;ne, die nur beim Abschlussdinner am Kapit&amp;auml;nstisch Platz nehmen wollen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 16 Jan 2013 11:58:32 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/53-anspruchsvoll-gross-kompliziert-und-politisch</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die Hits 2012</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/52-die-hits-2012</link>
      <description>&lt;p&gt;Wie schon in 2011 will ich am Jahresende auf das zu Ende gehende Lotsenblog-Jahr zur&amp;uuml;ckzublicken. Die "H&amp;ouml;hepunkte 2012" (gemessen an der Anzahl der Seitenaufrufe) waren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="../../lotsenblog/artikel/44-der-beitrag-von-organisationen-am-burn-out-phaenomen" target="_blank"&gt;Der Beitrag von Organisationen am Burn-Out Ph&amp;auml;nomen&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;war das Thema mit den meisten Klicks. Dazu hatte ich ja auch eine Umfrage gestartet, deren Ergebnis-Kurzbericht sie &lt;a href="http://www.olaf-hinz.info/resources/Werkstattbericht_Burnout_Hinzwirkt.pdf%20" target="_blank"&gt;hier finden&lt;/a&gt;. Unter dem Titel &amp;bdquo;&lt;a href="http://www.business-wissen.de/organisation/mitarbeiter-burnout-und-strategie-fuer-unternehmen/." target="_blank"&gt;Gesund betreuen reicht nicht&lt;/a&gt;&amp;ldquo; berichtet auch das Fachportal business-wissen dar&amp;uuml;ber.&lt;br /&gt;Die Beobachtung der Rolle von Organisationen wird weiter eines meiner Fokus Themen bleiben..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="../../lotsenblog/artikel/46-komplex-ist-nicht-kompliziert" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Komplex ist nicht kompliziert&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;hat auch ihr Interesse gefunden, wie die Vortr&amp;auml;ge &amp;bdquo;F&amp;uuml;hrung unter Unsicherheit&amp;ldquo;, &amp;bdquo;F&amp;uuml;hrung in extremen Situationen&amp;ldquo; oder &amp;bdquo;wirksam auch bei hoher Komplexit&amp;auml;t&amp;ldquo; in 2012 beliebt waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="../../lotsenblog/artikel/48-fuehren-mit-einfluss%20" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;F&amp;uuml;hren mit Einfluss&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;war das Thema auf dem dritten Platz. Verst&amp;auml;ndlich, wenn die traditionelle Hierarchie und F&amp;uuml;hrung von oben immer seltener wird&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist in 2012 wohl nicht simpler geworden, wirksam zu sein, aber interessanter...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2012-12-02 17:42:31 +0000-99/medium/Platon_Weihnacht2012.jpg?1354551430" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;P.S.: mehr zum &lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/buch/4885/1" target="_blank"&gt;H&amp;ouml;hlengleichnis&lt;/a&gt; finden Sie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Bleiben Sie dem Lotsenblog auch in 2013 treu &amp;ndash; f&amp;uuml;r mehr wirksames Management jenseits von Tools und Checklisten&amp;hellip;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 03 Dec 2012 16:18:19 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/52-die-hits-2012</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zukunft braucht beidhändige Führung</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/51-die-zukunft-braucht-beidhaendige-fuehrung</link>
      <description>&lt;p&gt;Organisationen m&amp;uuml;ssen eine Kultur entwickeln, die &lt;em&gt;&amp;bdquo;das Wagen und nicht das Bewahren in den Mittelpunkt stellt&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, ist einer der Kerns&amp;auml;tze aus einem Artikel von 17 renommierten Organisationsexperten in der aktuellen &lt;a href="http://www.zfo.de/" target="_blank"&gt;ZfO.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich sehr gefreut aus diesem Kreis von (DAX)Vorst&amp;auml;nden und Professoren zu lesen, dass Ungewissheit ein hohes Ma&amp;szlig; an organisatorischer Offenheit f&amp;uuml;r Neues verlangt, die die vorherrschenden Formen der hierarchischen Struktur oder der Matrixorganisation nicht leisten k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Willkommen im Leben, liebe Betriebswirtschaftslehre!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spannend sind die &lt;strong&gt;vier Anpassungsmuster&lt;/strong&gt; die angesichts der radikalen technischen Innovation, dem globalen Wettbewerb und einer immer wankelm&amp;uuml;tigeren und ohnm&amp;auml;chtigen &amp;nbsp;Politik, vorgeschlagen werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2012-11-06 12:28:29 +0000-96/medium/Anpassungstypen von Organisationen.jpg?1352291069" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den bestehenden Paradigmen der Effizienz, Innovation und Flexibilit&amp;auml;t wird jetzt auch das Managen von Widerspr&amp;uuml;chen (endlich) als Organisationsparadigma gesehen. Unter der &amp;Uuml;berschrift &lt;a href="../../lotsenblog/artikel/46-komplex-ist-nicht-kompliziert" target="_blank"&gt;&amp;bdquo;unentscheidbare Entscheidungen treffen"&lt;/a&gt; thematisiere ich diese Kernaufgabe von F&amp;uuml;hrung ja schon seit langem.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen Sie das doch als Input f&amp;uuml;r die nun anstehenden Jahres-Ziel- Gespr&amp;auml;che, Planungsklausuren und Strategie Meetings:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer auch zuk&amp;uuml;nftig als Unternehmen erfolgreich sein will, muss sich nicht f&amp;uuml;r links (effiziente Flexibilit&amp;auml;t) oder rechts (effiziente Innovation) entscheiden, sondern lernt, beide H&amp;auml;nde zu gebrauchen. Denn wer unter Ungewissheit und schneller Ver&amp;auml;nderung wirksam f&amp;uuml;hrt, der hat sich l&amp;auml;ngst von den Kategorien eines entweder/ oder verabschiedet&amp;hellip;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;________&lt;br /&gt;P.S.: Im M&amp;auml;rz 2013 startet wieder eine offene Trainingsgruppe zum Thema&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wirksam f&amp;uuml;hren -&amp;nbsp;auch bei hoher Komplexit&amp;auml;t handlungsf&amp;auml;hig bleiben.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Weitere Infos unter&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.osterberginstitut.de/Seminare/2013/04/3801.php" target="_blank"&gt;http://www.osterberginstitut.de/Seminare/2013/04/3801.php&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 07 Nov 2012 12:25:55 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/51-die-zukunft-braucht-beidhaendige-fuehrung</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Coaching auf Tütensuppenniveau</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/50-coaching-auf-tuetensuppenniveau</link>
      <description>&lt;p&gt;droht, so das Fazit&amp;nbsp;meiner Thesen, die ich Freitag auf dem Coaching-Kongress vorstellen werde.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Aber auch im Lotsenblog will ich zur Diskussion einladen...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Zeiten, wo die Komplexit&amp;auml;t explodiert, Unsicherheit zunimmt und bew&amp;auml;hrte Handlungsmuster den Sekundentod sterben, steigt die Sehnsucht der Coaching- Klienten nach &amp;bdquo;dem richtigen Weg&amp;ldquo;. Der &amp;auml;u&amp;szlig;ere (Zeit-)druck und der innere (Erfolgs-)druck suchen nach schnell, umsetzbaren L&amp;ouml;sungen.&lt;br /&gt; Die Coaching Anliegen haben sich gewandelt: weg von mittelfristigen Entwicklungsthemen hin zu kurzfristigen &amp;Uuml;berlebensstrategien.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Unter der Leitfrage:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Wie viel zirkul&amp;auml;res Fragen darf noch sein, wie viel Ratschlag muss sein, damit Coaching als Profession wirksam und vom Beratungsmarkt unterscheidbar bleibt?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;f&amp;auml;llt mein Blick auf die "Szene" kritisch aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Professionelles Business Coaching braucht:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Mehr Kontext: wirksames Business Coaching geht nur mit Organisationswissen&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr Kenntnis: ein wirksamer Business Coach kann kompliziert und komplex auseinanderhalten&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr Vernetzung: Die Tendenz zur immer st&amp;auml;rkerer Individualisierung von Coaching Anliegen ist Mist!&amp;nbsp;Es braucht mehr Netzwerken, mehr Gruppendynamik, mehr Mikropolitik&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr Komplexit&amp;auml;t: Coaching in Orientierungslosigkeit muss die Komplexit&amp;auml;t erh&amp;ouml;hen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr seem&amp;auml;nnische Gelassenheit: Coaching darf Rat geben, genauso wie Beratung Coaching Prozesse nutzen darf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehr Transfer: Komplexit&amp;auml;tsf&amp;auml;higkeit von Organisationen erh&amp;ouml;hen&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Denn&amp;nbsp;wer den Organisationskontext durch Coaching Tools ersetzt, der coacht auf T&amp;uuml;tensuppenniveau!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(diese Metapher ist vom Beraterkollegen D&amp;uuml;ck entliehen)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/64615421" width="500" height="281"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;iframe src="http://de.slideshare.net/slideshow/embed_code/14762870" width="427" height="356"&gt; &lt;/iframe&gt; &lt;strong&gt; &lt;a href="http://de.slideshare.net/hinzhrmde/coaching-auf-ttensuppenniveau-14762870" target="_blank"&gt; Coaching auf T&amp;uuml;tensuppenniveau&lt;/a&gt; &lt;/strong&gt; from &lt;strong&gt;&lt;a href="http://de.slideshare.net/hinzhrmde" target="_blank"&gt;Hinz.Wirkt!&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 17 Oct 2012 08:48:55 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/50-coaching-auf-tuetensuppenniveau</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Typisch, Typisch</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/49-typisch-typisch</link>
      <description>&lt;p&gt;Wie schnell geht es uns &amp;uuml;ber die Lippen: etwas oder jemand typisch zu nennen! Und dabei legen Menschen doch eigentlich Wert darauf, individuell betrachtet und nicht in eine typische Schublade gesteckt zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der einen Seite gibt es keine Karrierebeilage einer Zeitung, in der nicht &amp;uuml;ber Authentizit&amp;auml;t und die Notwendigkeit individuell angepasster Arbeitsbedingungen geschrieben wird, auf der anderen Seite erleben gerade psychologische Testverfahren wieder eine Renaissance.&lt;br /&gt;&lt;img src="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2012-09-30 18:03:04 +0000-94/medium/shadow.JPG?1349106817" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann den Wunsch, gerade von Personalentscheidern und F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften, nachvollziehen, in dem &amp;bdquo;Dickicht&amp;ldquo; der Individualit&amp;auml;t und Verschiedenheit Linien der Gemeinsamkeit ersp&amp;uuml;ren zu wollen, die (Personal-)Entscheidungen leichter weil begr&amp;uuml;ndbarer macht. Deshalb warne ich davor, dabei zu weit zu gehen und in Typisierungen oder gar Stereotype zu gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C.G. Jungs Typentheorie (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustav_Jung" target="_blank"&gt;seine Wikipedia Seite&lt;/a&gt;) bildet die inhaltliche Basis f&amp;uuml;r diejenigen Verfahren, die Gemeinsamkeiten aufsp&amp;uuml;ren, ohne Menschen in Schubladen zu stecken. Denn jeder Mensch ist in der Lage, sein Verhalten situationsangepasst und facettenreich zu gestalten, pr&amp;auml;feriert in der Regel allerdings eine bestimmte Herangehensweise. Wenn F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte aus dieser Grundhaltung heraus auf die Suche nach Ihrem &amp;bdquo;Typus&amp;ldquo; gehen, kann ein sinnvolles Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r &amp;bdquo;meine typischen Situationen&amp;ldquo; entstehen. Denn menschliches Verhalten ist nicht zuf&amp;auml;llig, obwohl es manchmal willk&amp;uuml;rlich erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich biete im Coaching und bei Beratungsprozessen &amp;bdquo;&lt;a href="../../lotsenblog/artikel/37-von-der-managementrunde-zum-wirksamen-fuehrungsteam" target="_blank"&gt;von der Managementrunde zum F&amp;uuml;hrungsteam&lt;/a&gt;&amp;ldquo; daher auch den Einsatz des Golden Profiler of Personality (&lt;a href="http://www.gpop.info/" target="_blank"&gt;GPOP&lt;/a&gt;) an. Durch die Beleuchtung der zahlreichen Verhaltensfacetten im GPOP Ergebnisbericht und eine ausf&amp;uuml;hrliche Selbstvalidierung werden Selbstreflexion und die bewusste Erweiterung des F&amp;uuml;hrungsrepertoires sehr angeregt. Das Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r Unterschiede und wie sie produktiv nutzbar sind w&amp;auml;chst...&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 01 Oct 2012 15:53:43 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/49-typisch-typisch</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Führen mit Einfluss</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/48-fuehren-mit-einfluss</link>
      <description>&lt;p&gt;Wer f&amp;uuml;hren will, wird das Verhalten von Menschen beeinflussen m&amp;uuml;ssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Einflussmatrix erfasst alle Personen, die von ihrem F&amp;uuml;hrungsvorhaben in irgendeiner Weise ber&amp;uuml;hrt sind. Ziel ist es, die Kommunikation zu strukturieren. Hierzu wird das Thema &amp;bdquo;Wie kommuniziere ich mit dem Umfeld?&amp;ldquo; auf zwei wesentliche Aspekte reduziert &amp;ndash; n&amp;auml;mlich: Wie hoch ist der Einfluss, den jemand auf mein Vorhaben hat? Und wie stark ist er von meiner F&amp;uuml;hrungsinitiative betroffen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anhand dieser zwei Fragen l&amp;auml;sst sich jeder Betroffene einem der vier Felder auf der Einflussmatrix zuordnen. Die folgende Abbildung zeigt die Einflussmatrix.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2012-08-30 17:24:57 +0000-93/medium/8_Einflussmatrix.jpg?1346397945" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Rechts oben&lt;/i&gt; sind die Personen eingeordnet, die von von dem Vorhaben stark betroffen sind und einen gro&amp;szlig;en Einfluss auf das Geschehen haben. Dar&amp;uuml;ber hinaus finden sich in diesem Quadranten einige weitere Experten, deren Fachwissen erforderlich ist. Es liegt auf der Hand, dass die F&amp;uuml;hrungskraft mit diesen Leuten intensiv kommuniziert und sie stets mit aktuellen Informationen versorgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Quadranten &lt;i&gt;links oben&lt;/i&gt; stehen die einflussreichen Pers&amp;ouml;nlichkeiten und Institutionen, die ihrer Bedeutung entsprechend auch eine pers&amp;ouml;nliche Behandlung genie&amp;szlig;en. Erfolgreiche Kapit&amp;auml;ne werden sich die Gespr&amp;auml;che mit diesen Personen nicht aus der Hand nehmen lassen &amp;ndash; denn sie wissen, welchen Wert diese Gespr&amp;auml;chspartner darauf legen, dass &amp;bdquo;der Kapit&amp;auml;n pers&amp;ouml;nlich&amp;ldquo; sie bevorzugt informiert. Im Gegenzug kann die F&amp;uuml;hrungskraft darauf z&amp;auml;hlen, dass er bei den M&amp;auml;chtigen im Hause &amp;bdquo;einen Stein im Brett&amp;ldquo; hat, was sich im weiteren Verlauf als sehr n&amp;uuml;tzlich erweisen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach Vorhaben kann dem Quadranten &lt;i&gt;rechts unten&lt;/i&gt; eine durchaus gro&amp;szlig;e Zahl an Personen zugeordnet sein &amp;ndash; Leute, die die Initiative zwar stark betrifft, die aber selbst praktisch ohne Einfluss darauf sind. Typscher Fall ist die Einf&amp;uuml;hrung einer neuen Software, etwa eines SAP-Moduls: Die Masse der Anwender werden das neue Programm so nutzen m&amp;uuml;ssen, wie es installiert wird. In die Kategorie &amp;bdquo;stark betroffen, aber wenig Einfluss&amp;ldquo; k&amp;ouml;nnen auch die Kunden fallen, wenn zum Beispiel ein Projektteam ein neues Produkt entwickelt. Auch f&amp;uuml;r diesen Quadranten muss die F&amp;uuml;hrungskraft&amp;nbsp;geeignete Kommunikationswege festlegen. Denn es w&amp;auml;re sicherlich falsch, die Anwender einer neuen Software oder eines neue Produkts erst mit dem fertigen Ergebnis zu konfrontieren. Hier hat es sich bew&amp;auml;hrt, diese Gruppen &amp;uuml;ber Tests, Befragungen oder Feedbackprozesse (im erw&amp;auml;hnten SAP-Projekt geschieht dies durch ausgew&amp;auml;hlte Key-user) zeitweise in das Projekt mit einzubinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleibt noch die gro&amp;szlig;e Zahl der Personen im &lt;i&gt;Quadranten links unten&lt;/i&gt;,&lt;i&gt; &lt;/i&gt;die wenig Einfluss auf das Geschehen haben und auch nur in geringem Ma&amp;szlig;e betroffen sind. Meist z&amp;auml;hlt hierzu die Mehrzahl der Mitarbeiter, die mit der Initiative nicht viel zu tun haben, &amp;uuml;ber wichtige Vorg&amp;auml;nge im Unternehmen aber dennoch informiert werden sollten. Denn ansonsten droht das Vorhaben der F&amp;uuml;hrungskraft als unbekanntes U-Boot zu kreuzen, dessen Existenz nur einer kleinen Clique bekannt ist. Geeignete Informationswege sind hier Info-W&amp;auml;nde, "Projekt"-R&amp;auml;ume im Intranet, Ver&amp;ouml;ffentlichungen in der Mitarbeiterzeitschrift oder vielleicht auch ein Newsletter, der in gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Abst&amp;auml;nden immer wieder einen &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber den Stand &amp;nbsp;gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mancher Manager war dann schon &amp;uuml;berrascht, welche n&amp;uuml;tzlichen Hinweise er auch aus dem Kreise der eigentlich als unbeteiligt identifizierten Mitarbeiter erhalten hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S. dazu passt auch mein Zwischenruf in der aktuellen Zeitschrift f&amp;uuml;r F&amp;uuml;hrung &amp;amp; Organisation:&amp;nbsp;&lt;a href="http://s3.amazonaws.com/hinz.s3.kontrollrausch.com/files/2012-12-06 13:48:05 +0000-107/original/zfo_Fuehrung_unter_Risiko.pdf?1354875321" target="_blank"&gt;zfo_Fuehrung_unter_Risiko.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 31 Aug 2012 07:31:17 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/48-fuehren-mit-einfluss</guid>
    </item>
    <item>
      <title>6 Erfolgsfaktoren erfolgreicher Reorganisation</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/47-6-erfolgsfaktoren-erfolgreicher-reorganisation</link>
      <description>&lt;p&gt;Vor kurzem hat die BCG Gruppe eine interessannte Untersuchung (&lt;a href="http://www.bcg.de/expertise_impact/PublicationDetails.aspx?id=tcm:89-104544&amp;amp;mid=tcm:89-104312" target="_blank"&gt;Flipping the Odds for Sucessfull Reorganisation&lt;/a&gt;) ver&amp;ouml;ffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie identifizert dort sechs Erfolgsfaktoren f&amp;uuml;r Transformationen, die den einen oder anderen vielleicht nicht &amp;uuml;berraschen m&amp;ouml;gen. Nicht so bekannt ist allerdings der Ansatz der Untersuchung, das Einhalten dieser Faktoren mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit zu versehen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die enge Synchronit&amp;auml;t der Organisationsstruktur mit der Strategie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;d.h. wenn der Strategiewechsel sich unmittelbar im "Aussehen" der neuen Organisation, dem Zielbildungsprozess und den Berichtslinien wiederfindet, &amp;nbsp;liegt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Transformation 5 mal h&amp;ouml;her, als wenn dies nicht passiert.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Klare Rollen und Verantwortlichkeiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;d.h. wenn die neuen Rollen gekl&amp;auml;rt, Verantwortlichkeiten explizit &amp;uuml;bergeben und &amp;uuml;bernommen und die Entscheidungsbefugnisse angepasst werden, liegt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Transformation 6 mal h&amp;ouml;her, als wenn dies nicht passiert.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nur &lt;strong&gt;Passende F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte mit passenden Ressourcen,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;sind so leistungsbereit und leistungsf&amp;auml;hig, dass die Reorganisation erfolgreich ist. Wer die passenden Personen, &amp;nbsp;mit den notwendigen F&amp;auml;higkeiten in die richtigen Rollen bringt, kann sein neues Organisationsmodell mit einer Wahrscheinlichkeit von 74% zum Erfolg f&amp;uuml;hren; wer dies nicht tut, bleibt bei 22%.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ein kaskadierender statt eines reinen Top-Down Prozesses,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;der Reorganisation stellt sicher, dass die Erfahrung und die Energie des Mittel Managements sinnvoll genutzt wird. Wer "Schicht f&amp;uuml;r Schicht" die Organsiation transformiert, hat eine&amp;nbsp; 6 mal h&amp;ouml;here Erfolgswahrscheinlichkeit als wenn dies Top-Down passiert.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die risikobewusste Umsetzung,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;verkn&amp;uuml;pft Konsequenz und Achtsamkeit. Wer ein transparentes System nachvollziehbarer Kennzahlen, deren Ermittlung und Verantwortlichkeit klar geregelt ist, implementiert, wird sein neues Organisationsmodell mit einer Wahrscheinlichkeit von 79% zum Erfolg f&amp;uuml;hren; wer allein mit Projektbesprechungen steuert, bleibt bei 11%.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Nicht auf eine Krise als Begr&amp;uuml;ndung f&amp;uuml;r Transformation zu warten,&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;l&amp;auml;sst die Erfolgswahrscheinlichkeit 21 mal h&amp;ouml;her sein, als bei einer Reorganisation im krisenhaften Zustand.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Ich m&amp;ouml;chte hier jetzt gar nicht die einzelnen Wahrscheinlichkeiten einer Bewertung unterziehen, sie sprechen in ihrer Deutlichkeit f&amp;uuml;r sich. Die Studie schildet, dass Reorganisationen umso erfolgreicher sind, je mehr der sechs Faktoren beachtet werden. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit auf 88% , w&amp;auml;hrend sie bei rd. 30% liegt, wenn nur einer der Faktoren bearbeitet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cs.hosteurope.de/s3.kontrollrausch.com/cdn/hinz/files/89/medium/zahnr&amp;auml;der.jpg?1341579888" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gesamtpaket macht es also: alle Zutaten m&amp;uuml;ssen stimmen, damit Wandel, Transformation, Ver&amp;auml;nderung und Reorganisation erfolgreich sind. Die sechs Erfolgsfaktoren, die gefunden wurden, einige erprobt und bekannt, andere vielleicht weniger bekannt, repr&amp;auml;sentieren einen Mix aus Verhaltens-, Struktur- und Prozess- F&amp;auml;higkeiten: &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Starke F&amp;uuml;hrung, engagierte Mitarbeiter und eine lernende, kooperative Unternehmenskultur sind genauso wichtig wie ein wirksames Organisationsdesign und strikte Gesch&amp;auml;ftsprozesse.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleibt also die Frage, ob bei ihrem aktuellen Ver&amp;auml;nderungsprozess auch am Gesamtsystem gearbeitet oder nur an einzelnen Stellschrauben "herumoptimiert" wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 06 Jul 2012 14:55:10 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/47-6-erfolgsfaktoren-erfolgreicher-reorganisation</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Komplex ist nicht kompliziert</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/46-komplex-ist-nicht-kompliziert</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="../../../downloads/Management_des_Ungewissen_managerseminare.pdf" target="_blank"&gt;Bereits an fr&amp;uuml;herer Stelle habe ich daf&amp;uuml;r pl&amp;auml;diert&lt;/a&gt;, dass erfolgreiches Management keine tapferen Helden ben&amp;ouml;tigt, die die im Alltag auftretenden &amp;Uuml;berraschungen und unvermeidlichen Widerst&amp;auml;nde niederk&amp;auml;mpften, damit die irgendwann einmal vereinbarten Ziele blo&amp;szlig; erreicht werden.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Denn: eine wirksame F&amp;uuml;hrungskraft hat den Unterschied zwischen kompliziert und komplex erkannt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Alle Themen, die kompliziert sind, also mit viel Aufwand, hoher Ressourcenqualit&amp;auml;t und individuellem Einsatz &amp;bdquo;geknackt&amp;ldquo; werden m&amp;uuml;ssen, werden &amp;bdquo;gemanagt&amp;ldquo;, d.h. mit modernem Methoden und IT-Einsatz gesteuert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle Themen, die komplex sind, also mit teilweiser Unvorhersagbarkeit, R&amp;uuml;ckkopplungen, &amp;bdquo;chaotischen Mechanismen&amp;ldquo; und nicht-linearer Dynamik versehen sind, werden gef&amp;uuml;hrt, d.h. agil, flexibel und dynamisch geplant und dann Entscheidungen unter Unsicherheit getroffen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cs.hosteurope.de/s3.kontrollrausch.com/cdn/hinz/files/88/medium/Umleitungen_0002.JPG?1338989303" /&gt;&lt;strong&gt;Der Kern der F&amp;uuml;hrung ist, das Unentscheidbare zu entscheiden.&lt;/strong&gt; So lautet die scheinbare Paradoxie, die wir &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_von_Foerster" target="_blank"&gt;Heinz von F&amp;ouml;rster&lt;/a&gt; verdanken. Denn das Entscheidbare ist ja schon entschieden, bereits in Form von Prozessbeschreibungen, &amp;bdquo;messerscharfen&amp;ldquo; Schnittstellenpapieren, service level agreements, Spielregeln und Vereinbarungen geregelt. Daher wendet sich eine F&amp;uuml;hrungskraft, die wirksam sein will, den Fragestellungen zu, die nicht bereits einer Regel unterliegen, denn Regeln abarbeiten k&amp;ouml;nnen im Zweifel auch Automaten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Auftreten unentscheidbarer Entscheidungen macht deutlich, dass eine Komplexit&amp;auml;tsgrenze &amp;uuml;berschritten wird, ab der Verhalten und Fortgang eines Prozesses nicht mehr genau berechnet und geplant, sondern nur noch prognostiziert und in kleinen Schritten gesteuert werden kann. Es gibt keine Checklisten mehr, an denen man sich festhalten kann.&lt;br /&gt;Wer mit einer unentscheidbaren Entscheidung konfrontiert ist, kann letztlich nur auf Erfahrungen aus vergleichbaren Situationen zur&amp;uuml;ckgreifen. Dies geschieht am besten in heterogenen Teams, die unterschiedliche Szenarien entwickeln. Die F&amp;uuml;hrungskraft in einer uneindeutigen Situation muss auf der Basis dieser Prognosen und des Abgleichs mit ihrer Risikoneigung Entscheidungen treffen. Dabei geht sie immer das Risiko ein, &amp;bdquo;falsch&amp;ldquo; zu entscheiden. Denn welche Alternative die wirklich &amp;bdquo;richtige ist&amp;ldquo;, kann sie bei einer unentscheidbaren Entscheidung nicht wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ergo: &lt;strong&gt;Wer wirksam f&amp;uuml;hren und nicht nur managen will,&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;wird&amp;nbsp;die Komplexit&amp;auml;t erh&amp;ouml;hen, um&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;unentscheidbare Entscheidungen treffen zu k&amp;ouml;nnen und&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;parallel die komplizierten Dinge mit Hilfe von Methoden und Zielvereinbarungen managen lassen.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Nachtrag am 7.11.:&lt;br /&gt;Im M&amp;auml;rz 2013 startet wieder eine offene Trainingsgruppe zum Thema&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wirksam f&amp;uuml;hren -&amp;nbsp;auch bei hoher Komplexit&amp;auml;t handlungsf&amp;auml;hig bleiben.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Weitere Infos unter &lt;a href="http://www.osterberginstitut.de/Seminare/2013/04/3801.php" target="_blank"&gt;http://www.osterberginstitut.de/Seminare/2013/04/3801.php&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 06 Jun 2012 15:28:34 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/46-komplex-ist-nicht-kompliziert</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Gruppen schlagen Wellen</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/45-gruppen-schlagen-wellen</link>
      <description>&lt;p&gt;In der letzten Zeit war ich wieder h&amp;auml;ufiger mit F&amp;uuml;hrungsrunden zusammen, die ich in Ihrer Entwicklung zum Team begleite. Dabei ist immer wieder der Grundsatz zu beobachten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ein homogenes (integriertes) Team kommt schnell zusammen, bew&amp;auml;ltigt Komplexit&amp;auml;t aber kaum, w&amp;auml;hrend&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein heterogenes (differenziertes) Team schwer zusammen kommt, dann aber Komplexit&amp;auml;t deutlich besser&amp;nbsp;bew&amp;auml;ltigt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Seit Kurt Levins Forschung wissen wir, das Gruppen sich nur dann weiter entwickeln, wenn Bewegung in beide Richtungen, d.h. Integration und Differenzierung m&amp;ouml;glich sind. Nur dann wachsen die Handlungsoptionen und eine produktive Gruppendynamik entsteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/85/medium/Wie_Gruppen_sich_entwickeln.jpg?1335523805" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also: &lt;strong&gt;Nur Gruppen, die ihre Unterschiede nutzen, k&amp;ouml;nnen auf der Welle surfen. Die Gruppen, die sich in Richtung Homogenit&amp;auml;t entwickeln, m&amp;uuml;hen sich, den Kopf &amp;uuml;ber Wasser zu halten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn sie also das n&amp;auml;chste Mal dar&amp;uuml;ber nachdenken mit Ihren Team mal wieder einen Workshop zu machen, dann pr&amp;uuml;fen sie bitte:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ob das Ziel &lt;em&gt;mehr Gemeinsamkeit und Teamspirit zu entwickeln&lt;/em&gt;, die Gruppe nicht eher einschr&amp;auml;nkt, weil die unterschiedlichen Typen in der Gruppe abweichende Ideen im Dienste des Spirits &amp;bdquo;herunterschlucken&amp;ldquo;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ob der Wunsch &lt;em&gt;mal alle Themen und Konflikte anzusprechen&lt;/em&gt; meint, gemeinsam in das Risiko zu gehen, diese auch zu kl&amp;auml;ren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ob der Plan &lt;em&gt;uns besser kennen zu lernen, damit wir gut zusammen arbeiten&amp;nbsp;&lt;/em&gt;nicht nur auf Gemeinsamkeiten abzielt, sondern auch ber&amp;uuml;cksichtigt, das der Umgang mit Spannungen eine gute Zusammenarbeit kennzeichnet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ob die bekannte &lt;em&gt;Teamuhr mit Ihren vier Phasen Forming, Storming, Norming, Performing&lt;/em&gt;&amp;nbsp;nur einen gradlinigen Weg der Teamentwicklung &amp;bdquo;vorgaukelt&amp;ldquo;, der in Wirklichkeit mit viel mehr Schleifen und Umwegen zu gehen ist. Es k&amp;ouml;nnte dann schnell Entt&amp;auml;uschung aufkommen, wenn &amp;bdquo;unsere Gruppe nicht endlich in Phase 4 ankommt&amp;ldquo;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie oft &lt;em&gt;12 Teammitglieder mit einer 10 Punkte Agenda in 1,5 Tagen&lt;/em&gt;&amp;nbsp;eigentlich zu Wort kommen und ob da Raum und Zeit f&amp;uuml;r Unerwartetes und Neues bleibt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es lohnt sich, die Homogenit&amp;auml;t einer Gruppe, die durch blinde Flecke, Formelkompromisse und freundliche Nichtbefassung zusammen gehalten wird, zu irritieren und heraus zu den Wellen zu schwimmen.&lt;br /&gt;Dabei m&amp;uuml;ssen sie wohl kurz von Surfbrett herunter und der Welle entgegen schwimmen, aber dann gibt es die Chance die Welle zu reiten...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;...oder Teamwork on the fly, wie es&amp;nbsp;Amy Edmondson nennt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/pV15JvPwOOE" width="560" height="315"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:58:12 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/45-gruppen-schlagen-wellen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Der Beitrag von Organisationen am Burn-Out Phänomen</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/44-der-beitrag-von-organisationen-am-burn-out-phaenomen</link>
      <description>&lt;p&gt;ist aktuell eines meiner "Erkundungsgebiete". Daher hatte ich im Winter eine unrepr&amp;auml;sentative Umfrage gestartet, an der 102 Personen teilgenommen haben. Das Ergebnis meiner Begehung finden sie in einem Werkstattpapier, das &lt;a href="http://www.olaf-hinz.info/resources/Werkstattbericht_Burnout_Hinzwirkt.pdf" target="_blank"&gt;hier als download&lt;/a&gt; zur Verf&amp;uuml;gung steht:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als aktuelles Zwischenfazit meiner Erkundung stelle ich fest:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Es gilt eine organisationale Kompetenz in der personellen Burn Out Pr&amp;auml;vention jenseits des betrieblichen Gesundheitsmanagements zu entwickeln,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gute F&amp;uuml;hrung macht einen erheblichen Unterschied und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;auch die Organisation selbst k&amp;ouml;nnen einen burn &amp;ndash; out erleiden, der dann keinesfalls durch individuelle Resilienz allein bearbeitet werden kann.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Thema bleibt f&amp;uuml;r mich work in progress.&lt;/strong&gt; Mein Eindruck ist heute, dass diejenigen, die in Organisationen Verantwortung tragen, &amp;nbsp;achtsam sein sollten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;gegen&amp;uuml;ber vereinfachenden Interpretationen, die das Ph&amp;auml;nomen Burn Out allein einzelnen Personen und deren Anf&amp;auml;lligkeit zuschieben wollen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei der Zunahme von Geschichten &amp;uuml;ber die Helden, &amp;bdquo;die durch hohen pers&amp;ouml;nlichen Einsatz auch &amp;uuml;ber das &amp;uuml;bliche Ma&amp;szlig; hinaus&amp;hellip;&amp;ldquo;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei jeder Entscheidung im Bereich Ablauforganisation, Managementsystem, Controlling, F&amp;uuml;hren mit Zielen etc.. diese auch auf ihre vermutete dysfunktionale Anreizwirkung hin zu untersuchen, d.h. nicht nur zu fragen, was dadurch besser wird, sondern auch was dadurch vermutlich schlechter wird!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gegen&amp;uuml;ber einem F&amp;uuml;hrungsverhalten/ einer Unternehmenskultur, die immer nur etwas wegschaffen will und Reflektionsschleifen als &amp;bdquo;Seminartourismus&amp;ldquo; diffamiert.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:14:17 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/44-der-beitrag-von-organisationen-am-burn-out-phaenomen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Bleib mir weg mit Beratern</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/43-bleib-mir-weg-mit-beratern</link>
      <description>&lt;p&gt;..die sagen mir ohnehin nur das, was ich schon wusste", lautet ein beliebtes bonmot &amp;uuml;ber die Zunft der Berater.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dienstleistung Beratung ist in einer Krise, lauteten die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse im Krisenjahr 2009. Umsetzungsferne Konzepte die weitgehend wirkungslos in einem sich rasant entwickelnden Umfeld bleiben, w&amp;uuml;rden zudem &amp;uuml;berteuert angeboten, war da zu lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stimmt!&amp;nbsp;Ich finde auch, dass die tradierte Unternehmensberatung mit ihren amerikanisch dominierten Konzepten wie benchmarking, management by objectives oder key performance indicators &amp;uuml;berlebt hat. Dies ist bekanntes Wissen, das sich Unternehmen bequem und kosteng&amp;uuml;nstig &amp;bdquo;besorgen&amp;ldquo; k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder ist die Funktion von Beratungsfirmen eigentlich eine andere, n&amp;auml;mlich Legitimit&amp;auml;t f&amp;uuml;r eine Ver&amp;auml;nderung zu schaffen? Ich erinnere mich lebhaft an den Vorstand einer gro&amp;szlig;en Bank, der einr&amp;auml;umte:&lt;em&gt; &amp;bdquo;Ich beauftrage doch keinen Berater, wenn ich nicht schon das Ergebnis mit Ihm besprochen habe!&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Aber auch diese Funktion wird immer weniger akzeptiert. Junge Hochschulabsolventen die mit kompetenten Mitarbeitern Checklisten durchgehen und Senior Partner, die in 100 powerpoints dann das erkl&amp;auml;ren, was alle sowieso schon geahnt haben, machen diese Art von &amp;bdquo;Change Kommunikation&amp;ldquo; zu einem dauerhaften Widerstandsnest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der von mir sehr gesch&amp;auml;tzte Stephan Jansen schreibt in &lt;a href="http://www.brandeins.de/magazin/markenkommunikation/merkwuerdigkeiten-aus-den-manegen-des-managements-weg-das-dilemma-der-berater.html" target="_blank"&gt;brand eins&lt;/a&gt; dazu :&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das Beratungsverh&amp;auml;ltnis wird zur Entwicklungspartnerschaft - ohne Expertenhierarchie, aber mit unterschiedlichen Rollen. Analog zur Entwicklungspartnerschaft in der Software-Entwicklung wird zunehmend akzeptiert, dass der Klient sich selbst doch immer noch ein wenig besser kennen sollte. Und entscheiden muss er auch allein - schlie&amp;szlig;lich ist er Manager.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meiner Haltung als Organisationsberater und Business Coach verstehe ich&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Organisationen als komplex-unberechenbare Systeme und nicht als kompliziert-beherrschbare Systeme und&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Mensch nicht prim&amp;auml;r als eine Quelle f&amp;uuml;r Fehler, sondern seine Wahrnehmungen als die wertvollste Quelle, um etwas &amp;uuml;ber den Zustand der Organisation zu erfahren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Daher sollte aus meiner Sicht wirksame Beratung&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Komplexit&amp;auml;t durch sinnvolle Alternativen erh&amp;ouml;hen, statt nur allein auf das zu setzen, was &amp;bdquo;Fakt ist&amp;ldquo;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterschiede im Betrachten von und Herangehen an typische Themen einzuf&amp;uuml;hren, statt nur Tools &amp;amp; Checklisten zu verabreichen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Klienten bei unentscheidbaren Entscheidungen zu begleiten, ohne selbst zu wissen, was richtig ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wie dies am Beispiel einer Organisationsentwicklung aussieht, zeigt der folgende podcast:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;embed src="http://www.google.com/reader/ui/3523697345-audio-player.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="27" flashvars="audioUrl=http://olafhinz.podspot.de/files/hinz_ChangeProzess.mp3" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://olafhinz.podspot.de/files/hinz_ChangeProzess.mp3" target="_blank"&gt;Download MP3&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz wie James March es beschreibt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Herzst&amp;uuml;ck einer guten Beratung ist die Einsicht, dass kein Berater genug &amp;uuml;ber die Zusammenh&amp;auml;nge wei&amp;szlig;, um konkrete Ratschl&amp;auml;ge zu erteilen. Ein guter Berater kann bestimmte Dinge ansprechen. Was er sagt ist immer irgendwie falsch. Es sollte aber mindestens so falsch sein, dass es einen Manager dazu bringt, noch einmal neu dar&amp;uuml;ber nachzudenken, was er eigentlich tut.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Oder?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 14 Mar 2012 17:03:48 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/43-bleib-mir-weg-mit-beratern</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wie nah ist ihre Organisation am Burn Out?</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/42-wie-nah-ist-ihre-organisation-am-burn-out-</link>
      <description>&lt;p&gt;Burn out h&amp;auml;tte auch das Wort des Jahres 2011 werden k&amp;ouml;nnen &amp;ndash; jedenfalls wenn nur die einschl&amp;auml;gige Wirtschaftspresse und Management Literatur ausgewertet worden w&amp;auml;re. 117.000.000 Eintr&amp;auml;ge auf die Anfrage nach "burn out" im deutschsprachigen Google Verzeichnis sprechen da B&amp;auml;nde und lassen schon vermuten, dass auf der Welle viele mitsurfen wollen. Da gibt es "Natur Nervennahrung" und ein deutsches Fakten, Fakten, Fakten Magazin bietet gar einen "burn out" Test online.&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;"Burn out" eine sehr ernste Sache: Er wird lt. wikipedia in der &amp;bdquo;Internationalen Klassifikation der Erkrankungen&amp;ldquo; als &amp;bdquo;Ausgebranntsein&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Zustand der totalen Ersch&amp;ouml;pfung&amp;ldquo; erfasst. Da braucht es wirksame &amp;auml;rztliche und therapeutische Behandlung. Dies ist auch der Grund, warum ich mit Stirnrunzeln verfolge, wenn &amp;bdquo;Coaches&amp;ldquo; sich dieses Thema ebenfalls auf die Marketing Fahnen schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/76/medium/abgekaempft.jpg?1327320049" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der &lt;strong&gt;"burn out" Pr&amp;auml;vention&lt;/strong&gt; hat Beratung &amp;amp; Coaching allerdings sehr wohl eine Aufgabe! Denn gute F&amp;uuml;hrung und wirksames Management tragen erheblich dazu bei, wie es dem Team/ meinem Mitarbeiter geht.&lt;br /&gt;Allerdings &amp;ndash; und das ist ein weit verbreitetes Missverst&amp;auml;ndnis &amp;ndash; &lt;strong&gt;ist &amp;bdquo;burn out&amp;ldquo; Pr&amp;auml;vention weniger eine Frage des zu korrigierenden pers&amp;ouml;nlichen Verhaltens am Arbeitsplatz, sondern in erster Linie an die Organisation/ das Unternehmen.&lt;/strong&gt; Der klare Beratungsgrundsatz &amp;bdquo;Struktur kommt vor Psyche&amp;ldquo; gilt und daher sollten Unternehmen, die sich dem burn out Thema widmen: &lt;em&gt;[Vorsicht Provokation]&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;zun&amp;auml;chst schauen, ob die Anforderungen an die beruflichen Rollen stimmig und realistisch sind, statt kostenlose Check-Up`s in der Uni Klinik anzubieten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in Erfahrung bringen, ob die Ressourcenausstattung zur Aufgabe passt, statt Erholungsinseln und inhouse Massagetermine einzurichten. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ihr Augenmerk darauf richten, ob und wie gef&amp;uuml;hrt wird, bevor Coaching &amp;amp; Teamentwicklung beauftragt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zuerst Energie in eine wirksame Strategie- und Kulturentwicklung stecken, statt am Symptom orientierte Schulungen a la &amp;bdquo;Wie baue ich meinen beruflichen Stress ab&amp;ldquo; anzubieten. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es nicht verantwortlich, wenn das wichtige Thema &amp;bdquo;burn out&amp;ldquo; allein auf einer individualpsychologischen Ebene &amp;bdquo;abgehandelt&amp;ldquo; wird. So w&amp;uuml;rden Themen, die vor allem die Organisation ausl&amp;ouml;st und verantwortet an die einzelnen Personen &amp;bdquo;wegdelegiert&amp;ldquo;, und nicht auf die Suche gegangen, ob das Unternehmen selbst ersch&amp;ouml;pft oder ausgebrannt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie eingangs schon gesagt: Jedem Einzelnen, der/ die von der Erkrankung &amp;bdquo;burn out&amp;ldquo; betroffen ist, muss durch professionelle Begleitung geholfen werden. Wenn aber im gleichen Moment nicht auch auf die Organisation, die Struktur, die Strategie, die F&amp;uuml;hrung, die Anreize, die Ressourcenausstattung etc. geschaut wird, ist das schlechte Unternehmensf&amp;uuml;hrung!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Frage lautet also auch: &lt;br /&gt;Wie nah ist das Unternehmen am burn out?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;P.S.: Ich bleibe im Thema weiter auf der Suche und habe deswegen eine kurze &lt;a href="https://www.surveymonkey.com/s/hinzwirkt_Org" target="_blank"&gt;Umfrage gestartet. Bitte nehmen sie teil&amp;hellip;&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:50:18 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/42-wie-nah-ist-ihre-organisation-am-burn-out-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die wirksamen Themen 2011</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/41-die-wirksamen-themen-2011</link>
      <description>&lt;p&gt;Es ist guter Brauch am Jahresende auf das zu Ende gehende Jahr zur&amp;uuml;ckzublicken. Dies ist auch im Lotsenblog so - was waren also die &lt;strong&gt;"H&amp;ouml;hepunkte 2011"&lt;/strong&gt; (gemessen an der Anzahl der Seitenaufrufe):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="../../lotsenblog/artikel/31-wirksame-veraenderungen-brauchen-angst" target="_blank"&gt;Wirksame Ver&amp;auml;nderungen brauchen Angst ?&lt;/a&gt;!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;war das Thema, das die Lotsenblog Leser am intensivsten besch&amp;auml;ftigte. &lt;em&gt;(Die vom mir &lt;a href="https://www.xing.com/net/pria17d47x/changemanagement/veranderungsprozesse-105/wirksame-veranderungen-brauchen-angst-35650913/" target="_blank"&gt;bei XING&lt;/a&gt; dazu begonnene Diskussion kam immerhin auch auf 3.627 Aufrufe und 100 Beitr&amp;auml;ge)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Das ist auch nicht verwunderlich, wo doch die alten Glaubenss&amp;auml;tze erodieren, viele Versuche unternommen werden etwas zu "changen" und wirksame Ver&amp;auml;nderungen doch Mangelware bleiben. Wie echte Ver&amp;auml;nderung wirklich gelingen kann, wird uns im Lotsenblog bestimmt noch weiter besch&amp;auml;ftigen...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="../../lotsenblog/artikel/37-von-der-fuehrungsrunde-zum-wirksamen-managementteam" target="_blank"&gt;Von der F&amp;uuml;hrungsrunde zum wirksamen Managementteam&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in 10 Schritten zu kommen, war Thema des zweitplazierten Beitrages. Nach meiner &amp;Uuml;berzeugung wird dies eine der zentralen Aufgaben von Organisationen in der komplexer werdenen Zukunft: wie schaffen wir es, die verschiedenen Kompetenzen im Management so zusammen spielen zu lassen, dass "Mehr" entsteht? Denn in einem wirksamen Managementteam ist die Gesamtleistung gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als die reine Addition der Einzelleistungen aller Mitglieder der F&amp;uuml;hrungsrunde ergeben w&amp;uuml;rde!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="../../lotsenblog/artikel/30-effektive-besprechungen" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Effektive Besprechungen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;liegt auf dem dritten Platz und zeigt mir, dass die "alten Themen" von F&amp;uuml;hrung &amp;amp; Kooperation immer noch aktuell sind. Die dort von mir konfronierten vier typischen Irrt&amp;uuml;mer: "Dabei sein ist alles, Wer schweigt stimmt zu, Langes Sitzen zahlt sich aus und Gesagt ist gesagt", scheinen einen hohen Wiedererkennungseffekt zu haben...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;___________________________________________________________________________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es liegt also noch ein St&amp;uuml;ck des Weges vor uns. Peter Drucker beschreibt ihn so:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/75/medium/Drucker_weihnacht_2011.jpg?1324036773" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleiben Sie dem Lotsenblog auch in 2012 treu und im Gespr&amp;auml;ch &amp;uuml;ber wirksame F&amp;uuml;hrung jenseits von Tools &amp;amp; Checklisten, gerade wenn die Management See mal rauh ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit Peter Drucker in 2012 weniger Beispiele finden k&amp;ouml;nnte...&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 13:01:39 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/41-die-wirksamen-themen-2011</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Prototypen statt Tütensuppen</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/40-prototypen-statt-tuetensuppen</link>
      <description>&lt;p&gt;In der letzten Woche war ich auf der Xmess, der "Konferenz zur n&amp;auml;chsten Gesellschaft". Dort ging es um die Frage, wie es mit unseren Organisationen nach der Massenverbreitung der neuen Kommunikationsmedien weiter geht. Der Hamburger Kollege Bernd Oestereich hat seine Sicht in einem sehenswerten &lt;a href="http://vimeo.com/32371937" target="_blank"&gt;Video Blog&lt;/a&gt; zusammengestellt (einen Interviepartner darin kennen sie ja :-)).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Programm-Mix ging es einerseits um die theoretische Fundierung des Umganges in einer vernetzenden Gesellschaft und andererseits um die Erforschung von Prototypen, d.h. Praxisbeispielen erfolgreicher Navigation in komplexen und unsicheren Umgebungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Highlights aus dem umfangreichen Programm waren&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Keynote von G&amp;uuml;nter Dueck, in dessen Vita sich folgende Selbstbeschreibung findet: &lt;em&gt;&amp;bdquo;bis zum August 2011 war er Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland. Seitdem hat es ihn wegen Erreichens der 60-Jahre-Marke in den Unruhestand gezogen, er ist derzeit freischaffend als Schriftsteller, Business-Angel und Speaker t&amp;auml;tig und widmet sich weiterhin unverdrossen der Weltverbesserung.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dueck definierte das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem und warf einen sehr inspirierenden Blick auf das Ende der Dienstleistungsgesellschaft heutiger Pr&amp;auml;gung, der er T&amp;uuml;tensuppenniveau assistierte. Wissen &amp;amp; Expertise wird nicht mehr wichtig sein, denn &lt;em&gt;&amp;bdquo;Reiseb&amp;uuml;ros braucht niemand mehr, wenn die auch nur im Computer suchen- das kann google schneller&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;Es ist nicht m&amp;ouml;glich, alle Ideen nachzuerz&amp;auml;hlen, die G&amp;uuml;nter Dueck vorgestellt hat; dazu lohnt sich das Ansehen des &lt;a href="http://vimeo.com/32837984" target="_blank"&gt;Vortrages&lt;/a&gt; von ihm. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/32905481" target="_blank"&gt;Prof. Larry Leiffer&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://vimeo.com/32959645" target="_blank"&gt;Prof. Geesche Joost,&lt;/a&gt; die einen sehr praktischen Einblick in die Techniken, Chancen und Grenzen des &amp;bdquo;design thinking&amp;ldquo; gaben (der link f&amp;uuml;hrt zu den Vortr&amp;auml;gen). Sie machten deutlich, dass es keine Vorgehensmodelle f&amp;uuml;r das &amp;bdquo;Lernen f&amp;uuml;r den Umgang mit Neuem&amp;ldquo; gibt.&lt;br /&gt;Jeder Weg muss also neu erkundet werden -oder um es mit Larry Leifer zu sagen: das Jagen muss neu erlernt werden- und dabei helfen klare Verhaltensregeln:&lt;br /&gt;- Das Ausgangsproblem verstehen, Frage formulieren&lt;br /&gt;- Das Marktumfeld erkunden, Betroffene befragen und beobachten.&lt;br /&gt;- Sichtweisen und idealtypische Nutzer/Kunden definieren&lt;br /&gt;- Brainstorming in heterogenen Gruppen machen, Ideen finden&lt;br /&gt;- Prototypen entwickeln&lt;br /&gt;- L&amp;ouml;sung testen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Wirkung dieser Haltung konnte ich bei der Feldforschung im Telekom Creation Center gut beobachten. Es kommt darauf an, wie ein Designer zu denken: schon in fr&amp;uuml;hen Phasen Entw&amp;uuml;rfe machen, sich tats&amp;auml;chlich dort umsehen, wo das Problem auftritt, Prototypen bauen und testen, testen, testen&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders f&amp;uuml;r die Gestaltung von Ver&amp;auml;nderungsprozessen, Strategieentwicklung und scheint mir &lt;a href="http://vimeo.com/29969978" target="_blank"&gt;Design Thinking&lt;/a&gt; eine wunderbare Quelle zu sein. Ich werde wirksame Elemente in meine Arbeit einbauen und vielleicht werden sie diese in unserem n&amp;auml;chsten gemeinsamen Workshop ja schon selbst erleben.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Mein Freund und Netzwerkpartner Jan Poczynek stellte zusammen mit der Kundin Eva Norton von der Microsoft Schweiz ein &lt;a href="http://blogerey.ch/2011/11/05/arbeitswelt-von-morgen/" target="_blank"&gt;praktisches Beispiel der modernen Organisation &lt;/a&gt;vor. Ihr Workshop World of Work zeigte, wie ein physisches Change Projekt als Umbau am laufenden Motor sinnvoll organisiert wird. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 15:15:41 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/40-prototypen-statt-tuetensuppen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Thesen zur nächsten Gesellschaft - Blogparade zur X-Mess 2011</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/39-thesen-zur-naechsten-gesellschaft-blogparade-zur-x-mess-2011</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://blog.poczynek.org/2011/10/blogparade-thesen-zur-nachsten.html" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.poczynek.org/downloads/xmess_blogparade_Jan.A.Poczynek_400x150.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Seit Herbst 2010 hatten sich die EU Regierungschefs ihre Treffen sicher anders geplant. Es war einfach nicht damit zu rechnen, dass Mitgliedsstatten innerhalb von Stunden die Liquidit&amp;auml;t ihres Landes von f&amp;uuml;r Monate auf f&amp;uuml;r Tage ausreichend korrigieren w&amp;uuml;rden. Genauso hatte Amazon sein Weihnachtsgesch&amp;auml;ft sicher anders vorgesehen und nicht damit gerechnet, durch koordinierte Angriffe von Unterst&amp;uuml;tzern eines ehemaligen Gesch&amp;auml;ftspartners lahm gelegt zu werden. Und sicher ging es der Projektmanager eines deutschen Anlagenbauer auch von einem anderen Tagesablauf aus, als er eines Morgens die Mitarbeiter seines wichtigsten Unterlieferanten nicht mehr auf der Baustelle antraf. Erst nach zwei Tage dauernden Telefonaten stellte er fest, das die Firma &amp;uuml;ber das Wochenende in die pl&amp;ouml;tzliche Abwicklung ging.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus wird ersichtlich, das Management sich heute nicht allein auf Themen der Effizienz und Produktivit&amp;auml;t geplanter Vorhaben konzentrieren kann. Unerwartetes begegnet uns &amp;uuml;berall, seien es besondere Vorf&amp;auml;lle wie oben geschildert, oder auch nur die Ver&amp;auml;nderung eines Kundenwunsches im laufenden Tagesgesch&amp;auml;ft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein neues Verst&amp;auml;ndnis von Planung &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Praxis zeigt, dass sich Manager, die in der n&amp;auml;chsten Gesellschaft erfolgreich sein wollen, von bisherigen Planungsmethoden l&amp;ouml;sen. Die Zukunft liegt f&amp;uuml;r sie im flexiblen agieren auf der Grundlage einer soliden Planung. Sie erleben dies nicht als Widerspruch, sondern sehen genau darin die Kunst der F&amp;uuml;hrung von zuk&amp;uuml;nftigen Organisationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Pl&amp;auml;ne sind dazu da, um eine Orientierung zu geben. Sie stecken den Korridor ab, in dem das Unternehmen in der n&amp;auml;chsten Phase mit hoher Wahrscheinlichkeit t&amp;auml;tig ist. Diese Pl&amp;auml;ne geben den Managern und F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften die notwendige Idee, um auch unter unsicheren Rahmenbedingungen handlungsf&amp;auml;hig zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Pl&amp;auml;ne sind greifbar und beschreiben konkrete Handlungsabsichten. Sie sind aber nicht in allen ihren Einzelheiten heilig: das es einen Plan gibt und dass es f&amp;uuml;r den Fall einer Plan&amp;auml;nderung ein verbindlicher Prozess existiert, wie diese &amp;Auml;nderung ber&amp;uuml;cksichtigt wird ist heilig! - Nicht die Planzahlen/ das Ergebnis selbst!&lt;br /&gt; Oder anders gesagt: In unseren Zeiten ist es wichtig, dass es verbindliche Prozesse der Planung gibt, die Pl&amp;auml;ne selbst werden sich h&amp;auml;ufig &amp;auml;ndern (m&amp;uuml;ssen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alternativen stiften Orientierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es klar zu sagen: Es geht nicht um konzeptloses Handeln, nur weil die auftretende Unsicherheit bisher vorherrschende Kategorien in Frage stellt. Richtig ist, dass Manager des Unerwarteten sich vom starren &amp;bdquo;geplant ist geplant&amp;ldquo; Denken verabschieden und die alten Kategorien &amp;bdquo;richtig&amp;ldquo; und &amp;bdquo;falsch&amp;ldquo; damit ihre G&amp;uuml;ltigkeit verlieren. Doch bietet auch das neue Konzept Leitlinien, an denen das Management seine Entscheidungen ausrichten kann. &lt;br /&gt;Meine Empfehlung ist, die bisherigen Kategorien &amp;bdquo;richtig&amp;ldquo; und &amp;bdquo;falsch&amp;ldquo; durch &amp;bdquo;angemessen&amp;ldquo; und &amp;bdquo;unn&amp;uuml;tz&amp;ldquo; zu ersetzen. Dies bringt F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte dazu, immer in konkreten Alternativen zu denken, anstatt lange und aufwendig nach eindeutigen L&amp;ouml;sungen zu suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&amp;auml;hrend bisher die Ergebnisse entweder oft nur richtig oder falsch sein k&amp;ouml;nnen, wird sich ein Manager in "n&amp;auml;chsten Organisationen" &amp;uuml;berlegen, welche Alternativen in einer bestimmten Situation eher zur Zielerreichung beitragen. Ein wirksamer Entscheider unter labil gewordenen Rahmenbedingungen zu sein, braucht eine Haltung der Ambiguit&amp;auml;tstoleranz d.h. der F&amp;auml;higkeit auch in uneindeutigen Situationen als F&amp;uuml;hrungskraft zu handeln. Selbstverst&amp;auml;ndlich spielen Zahlen, Daten und Fakten auch hier eine sehr wichtige Rolle. Auch hier st&amp;uuml;tzen sich Entscheidungen auf eine solide Informationsgrundlage, die Hypothesen, Kausalit&amp;auml;ten und Wahrscheinlichkeiten einbezieht. Am Ende steht die F&amp;uuml;hrungskraft dann aber vor mehreren Alternativen und nicht nur einer. Die Zwangsl&amp;auml;ufigkeit starrer Planung wird durch die Offenheit von sinnvollen Alternativen ersetzt!&lt;br /&gt; Der Manager w&amp;auml;hlt unter den bestehenden Alternativen die Passende aus. Diese ist nicht dadurch gekennzeichnet, dass sie die Beste ist, sondern dass die F&amp;uuml;hrungskraft sie f&amp;uuml;r die beste h&amp;auml;lt. Das Risiko das nun entsteht, weil einerseits entschieden werden muss (sonst herrscht Stillstand) und andererseits jede Entscheidung eigentlich unentscheidbar ist, muss er allein tragen. Dies ist die Haltung des Managements in der next society!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/73/medium/Kugel_Quadrat.jpg?1318857237" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gelassenheit besiegt Harvard Case Studies&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn wer &amp;Uuml;berraschungen von vornherein einbezieht, statt zu versuchen, sie durch Planungsprozesse wegzukalkulieren, nimmt ihnen den Schrecken und stellt sicher, dass er sinnvoll auf solche &amp;Uuml;berraschungen reagieren kann. Genau das ist es letztlich, wof&amp;uuml;r F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte gebraucht werden. Denn Pl&amp;auml;ne stur abarbeiten k&amp;ouml;nnte auch jeder andere!&lt;br /&gt; F&amp;uuml;hrung in der n&amp;auml;chsten Gesellschaft handelt aus einer pragmatischen Haltung gegen&amp;uuml;ber der neuen Welt- ganz nach dem Motto: Komplexit&amp;auml;t bedeutet, dass da immer noch was nach kommt!&lt;br /&gt;Kernelement der F&amp;uuml;hrung unter fluiden Rahmenbedingungen ist das Verhalten der F&amp;uuml;hrungskraft selbst und nicht die Methoden und Techniken, die sie anwendet. Die bleiben was sie sind: Methoden der Unterst&amp;uuml;tzung. Operative Hektik, Berichte auf den letzten Dr&amp;uuml;cker und sinnloses Multitasking verschwinden, wenn die F&amp;uuml;hrung jenseits von Harvard Case Studies Einzug h&amp;auml;lt. &lt;br /&gt;Diese F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte spielen alternative Szenarien bereits im Vorfeld und nicht erst ad hoc durch. Sie bewahren in der schwierigen Situation Ruhe, weil sie wissen dass sie einen Plan B und C in der Tasche haben, strahlen deshalb seem&amp;auml;nnische Gelassenheit aus und stabilisieren so die Lage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;...dies war mein Beitrag f&amp;uuml;r wirksame F&amp;uuml;hrung von Organisationen in der n&amp;auml;chsten Gesellschaft - eine &lt;a href="http://blog.poczynek.org/2011/10/blogparade-thesen-zur-nachsten.html" target="_blank"&gt;blogparade&lt;/a&gt; meines Netzwerkpartners Jan A. Poczynek&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 15:08:20 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/39-thesen-zur-naechsten-gesellschaft-blogparade-zur-x-mess-2011</guid>
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      <title>Der Weg des Helden - oder warum Abkürzungen oft Umwege werden</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/38-der-weg-des-helden-oder-warum-abkuerzungen-oft-umwege-werden</link>
      <description>&lt;p&gt;Heldengeschichten aller Kulturen folgen einem &amp;auml;hnlichen Schema. Immer versucht der Held zun&amp;auml;chst die gestellte Aufgabe mit gewohnten Mitteln zu l&amp;ouml;sen. Dann ger&amp;auml;t er in eine existentielle Krise, in der es um Leben und Tod geht. Festhalten an Gewohntem k&amp;ouml;nnte ihn das Leben kosten &amp;ndash; er muss sich dem Neuen &amp;ouml;ffnen. Dann kehrt der Held entweder als gel&amp;auml;uterter Weiser heim oder er scheitert endg&amp;uuml;ltig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Muster der Heldengeschichte l&amp;auml;sst sich immer dann auf Managementfragestellungen &amp;uuml;bertragen, wenn es um Entscheidungen von komplexen Sachverhalten geht. Folgende Abbildung veranschaulicht diesen Lernprozess &amp;ndash; und was sich wirksame Kapit&amp;auml;ne von Helden dabei abschauen k&amp;ouml;nnen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/69/medium/weg_des_helden.jpg?1317372383" /&gt;&lt;br /&gt;Wie die Abbildung zeigt, durchlebt unser Held auf seinem Weg zum Ziel neun Etappen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der Alltag&lt;/strong&gt;.      Der Held leitet ein Strategieprojekt. Aktuell l&amp;auml;uft alles im Plan, es      dominieren die &amp;uuml;blichen, bekannten Aufgaben, die mit der vorhandenen      Kompetenz in gewohnten L&amp;ouml;sungswegen bew&amp;auml;ltigt werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der &lt;strong&gt;Ruf des      Schicksals&lt;/strong&gt; erfolgt, zum Beispiel in Form eines Auftraggebers, der      verlangt, das Projektende um 14 Wochen vorzuziehen. Da die neue Vorgabe      gut begr&amp;uuml;ndet und im &amp;Uuml;brigen auch nicht zu &amp;auml;ndern ist, wird das neue      Terminziel "eingeplant".&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der Held      zieht hinaus&lt;/strong&gt; in die Organisation undbekommt nun zus&amp;auml;tzliche Ressourcen, damit      die Strategientwicklung schneller vorangeht. Diese &lt;i&gt;L&amp;ouml;sung erster Ordnung &lt;/i&gt;(&amp;bdquo;bei einem engeren Zeitplan nehme ich      mehr Ressourcen in das Projekt, um schneller zu werden&amp;ldquo;) wird umgesetzt.&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Im ersten      Kampf &lt;/strong&gt;st&amp;ouml;&amp;szlig;t unser Held auf Schwierigkeiten aus der Mannschaft, die das erh&amp;ouml;hte Tempo nicht mitgeht. Zu seiner &amp;Uuml;berraschung gibt es &lt;strong&gt;R&amp;uuml;ckschl&amp;auml;ge und Misserfolge, &lt;/strong&gt;denn trotz der zus&amp;auml;tzlichen      Ressourcen &amp;bdquo;holt&amp;ldquo; das Team keine Zeit auf. Im Gegenteil, die Strategieentwicklung ger&amp;auml;t sogar noch weiter in Terminverzug.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Held zieht sich zur&amp;uuml;ck, um nachzudenken. Was      ist passiert? Er bekommt &lt;strong&gt;Hilfe und      Rat von gutmeinenden Kr&amp;auml;ften&lt;/strong&gt;, die ihn unterst&amp;uuml;tzen wollen, aber tats&amp;auml;chlich      nur Variationen des gewohnten L&amp;ouml;sungsweges vorschlagen: Er solle einfach      mal auf den &amp;bdquo;Tisch hauen&amp;ldquo; oder einen Teilprojektleiter abl&amp;ouml;sen, raten      einige, w&amp;auml;hrend andere empfehlen, in einem Teamworkshop die Kommunikation      und Zusammenarbeit Team unter die Lupe zu nehmen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Krise&lt;/strong&gt;:      Unser Projektheld nimmt sich die Ratschl&amp;auml;ge zu Herzen, inszeniert den      Workshop und &amp;ndash; als die erhofften Ergebnisse ausbleiben &amp;ndash;- wechselt er in      der Folge auch den Teilprojektleiter aus. Doch das Bild bleibt gleich: Das      Projekt ger&amp;auml;t immer mehr in Verzug. Unmut und Widerstand machen sich      breit. Die alte L&amp;ouml;sung erster Ordnung funktioniert nicht; der Held      scheitert, weil er &amp;uuml;ber kein Repertoire verf&amp;uuml;gt, das der neuen Situation      angemessen ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Offenheit      f&amp;uuml;r Alternativen&lt;/strong&gt;: Der gestrauchelte Held reflektiert nun bewusst sein      Scheitern. Er setzt sich mit den offenen Themen auseinander &amp;ndash; und &amp;ouml;ffnet      sich damit einer neuen Haltung &lt;i&gt;(L&amp;ouml;sung      zweiter Ordnung)&lt;/i&gt;, die die&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Rettung      bringt. Im konkreten Fall erkennt er, dass das Brooksche Gesetz &amp;bdquo;adding      manpower to a late project makes it later&amp;ldquo; am      Werke war: Er gelangt zu der Erkenntnis, dass das zus&amp;auml;tzliche Personal von      den bestehenden Projektmitarbeitern erst eingewiesen werden muss und sich      dadurch die Kapazit&amp;auml;t f&amp;uuml;r die eigentliche Strategiearbeit zun&amp;auml;chst      verringert. In einer gut vorbereiteten Projektbesprechung er&amp;ouml;rtert er      explizit die Einarbeitungspl&amp;auml;ne und erarbeitet einen Terminplan, der zwar      nicht mehr die geforderten 14 Wochen aber immerhin eine Vorverlegung des      Endtermins um sechs Wochen vorsieht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der Held wird      zum Weisen und besinnt sich auf sein Erfolgsgeheimnis &lt;/strong&gt;und macht sich      auf den R&amp;uuml;ckweg zum Auftraggeber, mit dem er die neue Situation er&amp;ouml;rtert.      Beide verstehen nun, dass die eigentliche Aufgabe darin liegt, die      zus&amp;auml;tzlichen Mitarbeiter zun&amp;auml;chst in die Aufgabe einzuarbeiten      &amp;ndash; dass nur so die zus&amp;auml;tzlichen Ressourcen f&amp;uuml;r das Projekt nutzbar gemacht      werden k&amp;ouml;nnen. Der Vorstand akzeptiert die neue, nur um sechs Wochen      vorgezogene Terminplanung.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ein Sieg      wird gefeiert&lt;/strong&gt;, denn das Projekt schafft es sogar, einen um acht Wochen      verk&amp;uuml;rzten Termin einzuhalten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Einfach typisch, oder: um Abweichungen vom gew&amp;uuml;nschten Zustand zu beheben, hat der Projektleiter zun&amp;auml;chst bew&amp;auml;hrte, &amp;bdquo;logische&amp;ldquo; Strategien der Probleml&amp;ouml;sung gew&amp;auml;hlt, die sich direkt auf konkrete Schwierigkeit beziehen. Sie stammten aus der Erfahrung und waren in der Praxis bisher immer erfolgreich: &amp;bdquo;Wenn es schneller gehen muss, setze ich mehr Leute ein&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Regel greifen solche L&amp;ouml;sungen erster Ordnung zu kurz und erweisen sich nur kurzfristig als geeignete Abk&amp;uuml;rzung. Es wird versucht, Einfachheit zu erzeugen: Wenn wir frieren, dann versuchen wir die W&amp;auml;rmezufuhr zu erh&amp;ouml;hen; falls sich die Ma&amp;szlig;nahme als nicht ausreichend erweist, wird die W&amp;auml;rmezufuhr weiter erh&amp;ouml;ht. Eine Krise bahnt sich an, wenn ein Mehr desselben Mittels nicht zum gew&amp;uuml;nschten Ergebnis f&amp;uuml;hrt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/70/medium/Network.jpg?1317372622" /&gt;&lt;br /&gt;Die am Ende erfolgreiche Ma&amp;szlig;nahme kam dann aus einer anderen, in Vernetzung denkenden Kategorie. Die &amp;bdquo;weise&amp;ldquo; Einsicht, das Brooksche Gesetz k&amp;ouml;nnte hier wirken, richtete den Blick des Projektleiters weg von der puren Anzahl der Personen im Projekt hin zur aktuellen Leistungsf&amp;auml;higkeit des Gesamtprojektes. In der Krise entstand das Bewusstsein, mit den bisherigen L&amp;ouml;sungsans&amp;auml;tzen nicht mehr weiterzukommen; neue M&amp;ouml;glichkeiten waren es wert, erwogen und ausprobiert zu werden. Die Problemlage wird in einen neuen, weiteren Rahmen gestellt (&amp;bdquo;das kann man ja auch ganz anders sehen&amp;ldquo;). Pl&amp;ouml;tzlich empfinden Projektleiter und Vorstand vorher undenkbare Alternativen als realistisch &amp;ndash;&amp;nbsp; n&amp;auml;mlich die Vorverlegung des Projektendes von 14 Wochen auf machbare sechs Wochen zu reduzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:27:44 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/38-der-weg-des-helden-oder-warum-abkuerzungen-oft-umwege-werden</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Managementrunde zum wirksamen Führungsteam</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/37-von-der-managementrunde-zum-wirksamen-fuehrungsteam</link>
      <description>&lt;p&gt;Die Zeit der einsamen Lenker an der Unternehmensspitze ist vorbei!&lt;br /&gt;Die Themen sind zu vielf&amp;auml;ltig, die Fragestellungen komplex und die zu bearbeitende Menge von zentralen Top- Managemententscheidungen steigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der letzten Zeit habe ich viele Gruppen mit einem 10 Punkte Programm dabei unterst&amp;uuml;tzt, von einer reinen Managementrunde zu einem leistungsf&amp;auml;higen F&amp;uuml;hrungsteam zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/62/medium/Gruppe_zusammen_stark.jpg?1313082817" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Man h&amp;auml;lt sich diszipliniert an die klaren Informationsspielregeln (sowohl untereinander als auch in Bezug auf die anderen F&amp;uuml;hrungsebenen und die Mitarbeiter).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man entscheidet nach vereinbarten Entscheidungsspielregeln und pr&amp;uuml;ft "Abweichungen im begr&amp;uuml;ndeten Einzelfall" kritisch.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die einzelnen F&amp;uuml;hrungsrollen und die Erwartungen der stakeholder an diese Rollen werden in einem expliziten Prozess gekl&amp;auml;rt. Dies ist die Basis f&amp;uuml;r eine produktive Nutzung der Unterschiede im Team.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Team verf&amp;uuml;gt &amp;uuml;ber eine hohe Kompetenz in der Behandlung von Widerspr&amp;uuml;chen und Interessengegens&amp;auml;tzen. &amp;bdquo;Heikles&amp;ldquo; wird in gemeinsamem Dialog statt in bilateralen Hintergrundgespr&amp;auml;chen besprochen. Echte Gegens&amp;auml;tze werden so zugespitzt, dass sie mit Wertsch&amp;auml;tzung und W&amp;uuml;rdigung der Leistung des anderen ausgetragen werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle tragen Konflikte auf Basis der offenen pers&amp;ouml;nlichen Arbeitsbeziehung konstruktiv aus und achten sorgf&amp;auml;ltig auf eine ausbalancierte Einfluss- und Machtstruktur.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Team wei&amp;szlig; um seine kulturelle Vorbildwirkung in Kommunikation und F&amp;uuml;hrungshandeln. Es ber&amp;auml;t auch dar&amp;uuml;ber, mit welcher abgestimmten Kommunikation und &amp;bdquo;Symbolpolitik&amp;ldquo; seine Entscheidungen begleitet werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gemeinsam durchl&amp;auml;uft das Team den Prozess der Teambildung und baut Rituale und Vertrauen auf. Gemeinsam vereinbarte Ziele werden aktiv verfolgt, die professionelle Basis ist f&amp;uuml;r alle sp&amp;uuml;rbar, Feedbacks erfolgen pers&amp;ouml;nlich, zeitnah und direkt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig wird die gemeinsame Arbeit bewertet und die Spielregeln auf ihre N&amp;uuml;tzlichkeit hin &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft. In wechselseitigem Vertrauen und in hoher individueller Verl&amp;auml;sslichkeit werden Verbesserungspotentiale angesprochen und bearbeitet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Diese Teams halten ihre Teamarbeit lebendig und behandeln auftretende Probleme mit dem Humor und der seem&amp;auml;nnischen Gelassenheit, die ihrer bisherigen erfolgreichen Arbeit entspricht. Das Wissen um viele gemeinsam &amp;uuml;berstandene Krisen ist lebendiger Bestandteil ihrer Teamarbeitskultur.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;i&gt;und dann&lt;/i&gt;&lt;br /&gt; &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sind F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte, die sich entschlossen haben, ein f&amp;uuml;hrungsteam zu bilden, nicht nur erfolgreicher, sondern meist auch gelassener, in vielen Punkten weniger belastet und pers&amp;ouml;nlich zufriedener als jene Gruppen von Managern, die sich nur als &amp;bdquo;Managementrunde&amp;ldquo; verstehen. Die M&amp;uuml;he, sich mit der eigenen Rolle und Wirkung sowie der Zusammenarbeit im Team zu besch&amp;auml;ftigen, hat sich gelohnt&amp;hellip;..&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;ol&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Meine zehn Punkte f&amp;uuml;r mehr F&amp;uuml;hrungs- Team Performance basieren auf Ideen vieler gesch&amp;auml;tzter Kollegen und Lehrer wie Dr. G. Vater, Dr. K. Fischer-Ledenice, Dr. K. Doppler und Prof. C. Nowak.&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 11 Aug 2011 19:15:11 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/37-von-der-managementrunde-zum-wirksamen-fuehrungsteam</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Weg vom Vertragsfetischismus</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/36-weg-vom-vertragsfetischismus</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/0c887f12441b4f9587e3026faf146921" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hand aufs Herz: Wieviele juristische Dokumente, schriftliche Vereinbarungen, Aktennotizen und "Absicherungsmemos" mit dem Verteiler "reply to all" haben sie in der letzten Woche bearbeitet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/58/medium/iStock_000004056755Small.jpg?1309764286" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits &lt;a href="../../neuigkeiten/24" target="_blank"&gt;an anderer Stelle&lt;/a&gt; hatte ich auf Dan Ariely und seinen Kommentar im Harvard Business Manager hingewiesen&lt;a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-757886.html" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;. Dan besch&amp;auml;ftigt sich dort mit der irrigen Idee, Vertr&amp;auml;ge k&amp;ouml;nnten Vertrauen im Gesch&amp;auml;ftsleben ersetzen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es gibt "[..] zwei M&amp;ouml;glichkeiten. Sie k&amp;ouml;nnen mich entweder  fragen, ob ich mit Ihnen  kooperieren m&amp;ouml;chte, und mir per Handschlag  versprechen, mich zu  gegebener Zeit f&amp;uuml;r meine M&amp;uuml;hen zu entlohnen. Oder  Sie k&amp;ouml;nnen einen  Vertrag vorbereiten, der meine Pflichten und Bezahlung  genau regelt und  spezifiziert, an wen das entstehende geistige  Eigentum &amp;uuml;bergeht und so  weiter. Es d&amp;uuml;rfte auf der Hand liegen, wof&amp;uuml;r  sich die meisten von Ihnen  lieber entscheiden w&amp;uuml;rden. Und doch meint  der &amp;uuml;berwiegende Teil der  Gesch&amp;auml;ftsleute, der zweite Weg, einen  kompletten Vertrag aufzusetzen,  sei der eigentlich richtige im  Wirtschaftsleben."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann Dan nur zustimmen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;"..vollst&amp;auml;ndige Vertr&amp;auml;ge haben ihre T&amp;uuml;cken. Die Wirtschaft wird  immer  abh&amp;auml;ngiger davon, sich durch absurd detaillierte Regeln gegen  alle  Eventualit&amp;auml;ten abzusichern - oft grenzt das Streben danach  geradezu an  Fetischismus."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn wer versucht, Unsicherheit mit Vertr&amp;auml;gen, Pl&amp;auml;nen und Tools  wegzukalkulieren wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nur Anreize f&amp;uuml;r  andere schaffen, die L&amp;uuml;cken dieser Tools auszunutzen, statt sich auf das  Wesentliche zu konzentrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere die immer ausgefeilteren Anreiz- und Verg&amp;uuml;tungssysteme, die heute Bestandteil fast aller Arbeitsvertr&amp;auml;ge sind, haben doch nicht wirklich zu besserer Zielerreichung gef&amp;uuml;hrt, sondern zu einem &lt;a href="../../lotsenblog/artikel/11" target="_blank"&gt;Strohfeuer.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie die L&amp;ouml;sung vom Vertragsfetischismus gelingt und&amp;nbsp; F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte f&amp;uuml;r sich festen Boden gewinnen, wenn Unsicherheit und Risiko herrschen, zeige ich in &lt;a href="../../downloads/Management_des_Ungewissen_managerseminare.pdf" target="_blank"&gt;meinem aktuellen Beitrag "Management des Ungewissen"&lt;/a&gt; in der Zeitschrift managerseminare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn &lt;strong&gt;Management von Risiko und Unsicherheit ist die zentrale F&amp;uuml;hrungsaufgabe und kann nicht an formale Konstrukte "delegiert" werden&lt;/strong&gt;, seien Sie nun&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Pl&amp;auml;ne, die unbedingt eingehalten werden m&amp;uuml;ssen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vertr&amp;auml;ge, die alle denkbaren M&amp;ouml;glichkeiten regeln wollen oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Projektauftr&amp;auml;ge, die Verschulden schon zu Beginn nur einem Partner zuweisen (ein &lt;a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1583705/Zur-Logik-des-Misslingens-bei-der-Elbphilharmonie.html" target="_blank"&gt;beliebter Modus im Hochbau&lt;/a&gt; oder Anlagenbau).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 04 Jul 2011 09:13:18 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/36-weg-vom-vertragsfetischismus</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Büchersommer</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/35-buechersommer</link>
      <description>&lt;p&gt;Am 21. Juni beginnt der Sommer und damit f&amp;uuml;r viele auch eine entspanntere Zeit des Jahres. Eine gute Chance in den hellen Abenden mal wieder ein gutes Buch zur Hand zu nehmen bzw. auf den Tablet zu laden. Wer dabei auch an ein Fachbuch denkt, f&amp;uuml;r den habe ich hier ein paar Empfehlungen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/54/medium/iStock_000005741831Medium.jpg?1308571241" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.schaeffer-poeschel.de/index.php?mod=bookdetail&amp;amp;product_id=IS-9783791028712-5" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Systemische Strategieentwicklung&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &amp;uuml;bliche Weg der Strategieformulierung l&amp;auml;uft mit Hilfe von Beratungsunternehmen, deren Expertenwissen &amp;uuml;ber M&amp;auml;rkte, Technologie und Wettbewerb den Prozess dominiert. Wer dazu eine Alternative sucht, die deutlich mehr auf die internen Ressourcen setzt, wird Gefallen an dem gut lesbaren Werk von Rudi Wimmer und Reinhard Nagel finden. Ich nutze diesen Ansatz in Hinz.Wirkt! Strategieberatungen mit gutem Erfolg&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.redline-verlag.de/shop/article/1544-harte-schnitte-neues-wachstum/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Harte Schnitte &amp;ndash; neues Wachstum&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist ein Buch der &amp;ouml;sterreichischen Beraterkollegen Barbara Heitger und Alexander Doujak &amp;uuml;ber Change Prozesse, die bewusst &amp;bdquo;unbalanced&amp;ldquo; gestaltet werden. Eine spannende und mit vielen Beispielen gespickte Lekt&amp;uuml;re f&amp;uuml;r all diejenigen, die statt der &amp;uuml;blichen &amp;bdquo;Change Management&amp;ldquo; Rhetorik echte Transformation in Ihrem Verantwortungsbereich bef&amp;ouml;rdern wollen. Layout und Satz des Buches sind ebenfalls unbalanced und daher leider etwas gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftig&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Das-Unerwartete-managen-Unternehmen-Extremsituationen/dp/3608942386" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Das Unerwartete managen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wunderbares Buch von Weick und Sutcliffe, das mehr "Achtsamkeit" (denn darum geht es) verdient h&amp;auml;tte. Die beiden amerikanischen Organisationsforscher arbeiten gut heraus, worum es bei F&amp;uuml;hrung und Planung unter Unsicherheit geht und welche Routinen es braucht, damit aus konzentrierter Arbeit in einer Organisation keine gef&amp;auml;hrliche Langeweile wird. Ein wichtiges Buch, gerade in diesen st&amp;uuml;rmischen Zeiten....&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ofv.ch/index.php?ID=bkDet&amp;amp;nr=13205" target="_blank"&gt;&lt;img 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/&gt;&lt;strong&gt;Sicher durch den Sturm&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;haben sie ja alle schon gelesen :-)&lt;br /&gt; Wer mein Pl&amp;auml;doyer f&amp;uuml;r mehr seem&amp;auml;nnische Gelassenheit im Projektmanagement jenseits der Planwirtschaft allerdings verschenken m&amp;ouml;chte, sollte sich nicht davon abhalten lassen&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/econ/buch.php?id=8454&amp;amp;page=buchreihe&amp;amp;sort=autor&amp;amp;auswahl=A&amp;amp;pagenum=1" target="_blank"&gt;&lt;img 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n/6tVx1fUn2FwPzF1lfHX/9voGUisoPvIhlIMKMDNHSzgk0kyeNu1O/pEz+rw4YSBglIZRkoDU9o+hZ3vDVq52oOlpGQMoMgp/+WiH7288GX1vZfPa3K/v/ADD6kH2w6F7MAAAAAElFTkSuQmCC" /&gt;&lt;strong&gt;Was ist Management&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;von Peter Drucker ist und bleibt eines der wichtigsten B&amp;uuml;cher &amp;uuml;ber die Profession &amp;bdquo;F&amp;uuml;hrung &amp;amp; Management&amp;ldquo;. Als Aufsatzsammlung konzipiert, sind die grundlegenden Einsichten eines der einflussreichsten Vordenkers gut aufbereitet und auch als &amp;bdquo;Nachschlagewerk&amp;ldquo; nutzbar; eigentlich unverzichtbar&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht haben sie Lust, die Liste mit eigenen Empfehlungen fortzusetzen &amp;ndash; so k&amp;ouml;nnen wir das geballte Wissen der Lotsenblog Leser f&amp;uuml;r uns alle nutzen&amp;hellip;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;P.S: Nicht nur diese B&amp;uuml;cher finden sie auf meiner &lt;a href="http://t.co/iTBtgxU" target="_blank"&gt;amazon Empfehlungsseite &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 11:46:30 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/35-buechersommer</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Bei Change Prozessen an Bord bleiben</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/34-bei-change-prozessen-an-bord-bleiben</link>
      <description>&lt;ul&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Kennen sie das?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte unterhalb des Top- Management m&amp;uuml;ssen  sie Ver&amp;auml;nderungsprozesse meist eher &amp;uuml;berleben, statt sie erfolgreich gestalten zu d&amp;uuml;rfen.  Wenn das Top-Management die Change-Themen zur Durchf&amp;uuml;hrung in  die Organisation gibt, m&amp;uuml;ssen gerade sie als mittlere F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte diese  Dinge oft anschlie&amp;szlig;end ausbaden?&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/47/medium/sorge.jpg?1305206340" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;nf Tipps, um dabei nicht unter die Wasserlinie zu geraten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Handeln Sie als Mensch und nicht als Funktion&amp;auml;r irgendeiner Managementschule.&lt;/strong&gt; Change-Themen umzusetzen ist nichts f&amp;uuml;r tapfere Helden, sondern f&amp;uuml;r kluge F&amp;auml;hrtenleser. Horchen Sie in Ihre Abteilung hinein, und f&amp;uuml;hren Sie Gespr&amp;auml;che ohne Agenda. Fragen sie &amp;ouml;fter wie es geht und nicht nur, wie der Bearbeitungsstand ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Handeln Sie in der Gewissheit, dass Change-Prozesse unsicher sind und Ihre Aufgabe nicht ist, es &amp;bdquo;richtig&amp;ldquo; zu machen&lt;/strong&gt;. Wenn Sie Sinn und Zusammenhang herstellen, Widerst&amp;auml;nde nicht ignorieren, sondern nutzen und in Ihrem Vorgehen flexibel bleiben, haben Sie Ihren Teil getan.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;H&amp;uuml;ten Sie sich vor &amp;Uuml;berverantwortung:&lt;/strong&gt; Ihr Job ist es, Themen, die Sie nicht entscheiden k&amp;ouml;nnen, zur Entscheidung vorzulegen. Vollzugsdefizite im Top-Management k&amp;ouml;nnen Sie nicht kompensieren &amp;ndash; so sehr Sie sich auch bem&amp;uuml;hen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Seien Sie konsequent vor Ort:&lt;/strong&gt; Konzentrieren Sie sich auf Ihre Mitarbeiter, Ihren Bereich und das, was bei Ihnen konkret ver&amp;auml;ndert wird. Wenn  es ein verst&amp;auml;ndliches &amp;sbquo;Big-Picture&amp;lsquo; gibt, das Ihnen hilft: Nutzen Sie  es. Wenn die Kommunikation des Top-Managements unklar, unvollst&amp;auml;ndig  oder gar unglaubw&amp;uuml;rdig ist: Ignorieren Sie es. Denn wer tapfer versucht,  zu erkl&amp;auml;ren, was der Vorstand wohl gemeint haben wollte oder eigentlich  beabsichtigt hatte, rettet niemanden, sondern wird selbst unter Wasser  gezogen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verabschieden Sie den Helden und verdr&amp;auml;ngen Ihre eigenen Widerst&amp;auml;nde und Unsicherheiten nicht.&lt;/strong&gt; F&amp;uuml;hren in Ver&amp;auml;nderungsprozessen f&amp;uuml;hrt bei fast jedem zu  au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlichen Belastungen. Aber anstatt diesen Druck bei Kollegen  herunterzuspielen oder die Familie am Wochenende sp&amp;uuml;ren zu lassen,  nutzen Sie die Angebote des Change-Teams oder externer Coaches zur  professionellen Reflexion.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Mehr dazu gibt es in &lt;a href="../../../downloads/Change_Oben_Dazwischen_Unten_Personalmagazin.pdf" target="_blank"&gt;in diesem Artikel.&lt;/a&gt;&lt;a href="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/48/original/Change_Oben_Dazwischen_Unten_Personalmagazin.pdf?1305206692" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 12 May 2011 15:17:52 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/34-bei-change-prozessen-an-bord-bleiben</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Führung jenseits der Technikgläubigkeit</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/33-fuehrung-jenseits-der-technikglaeubigkeit</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/e5fc48726b7e4acf985aff116f993126" /&gt;Es ist l&amp;auml;ngst zu einer Binsenweisheit geworden: die Welt um uns herum dreht sich schneller, die Dinge werden komplexer und was fr&amp;uuml;her vertraut und richtig war, droht im n&amp;auml;chsten Augenblick gar von der Bildfl&amp;auml;che zu verschwinden. Mit einem Wort: die Zeiten sind unsicherer geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/45/medium/Umleitungen_0002.JPG?1303116088" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Herausforderung m&amp;uuml;ssen wir alle t&amp;auml;glich umgehen. Denn wenn&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;der &amp;bdquo;vollkommene&amp;ldquo; Markt des globale Finanzsystem &amp;uuml;ber Nacht vor dem totalen Kollaps gerettet werden muss,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Naturkatastrophen unerwarteten Ausma&amp;szlig;es einen &amp;bdquo;eigentlich unwahrscheinlichen&amp;ldquo; GAU in &amp;bdquo;sicheren&amp;ldquo; Kernkraftanlagen zur Folge haben,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hackerangriffe die Steuerungssoftware f&amp;uuml;r Industrieanlagen genauso lahmlegen, wie die Plattformen von globalen Online Shops,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;dann wird das Vertrauen in die stabilen, sicheren und leistungsf&amp;auml;higen Prozesse der IT, Verfahrenstechnik oder in die Selbststeuerungskr&amp;auml;fte br&amp;ouml;ckelig und das konstante Abarbeiten der Jahresplanung schwierig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem herrscht in vielen Organisationen ein mechanistisches, quasi ingenieurtechnisches Verst&amp;auml;ndnis von Unternehmenssteuerung. Dabei wissen wir aus der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschlicher_Faktor" target="_blank"&gt;Human Factor&lt;/a&gt; Forschung &amp;ndash;einer Disziplin, die sich explizit um die Schnittstelle Mensch &amp;ndash; Maschine k&amp;uuml;mmert-, dass der &amp;uuml;berwiegende Teil der Sicherheitsverantwortung beim Menschen, insbesondere bei den F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften, liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sch&amp;ouml;pfen sie also Verdacht, wenn ihnen sichere IT L&amp;ouml;sungen oder fehlerlose Verfahrenstechnik vorgef&amp;uuml;hrt wird.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Wer in risikoreichen Situationen f&amp;uuml;hren will, hat Erfolg, wenn er Unsicherheit aush&amp;auml;lt und daf&amp;uuml;r sorgt, dass die Aufmerksamkeit der gesamten Organisation durch st&amp;auml;ndige Konfrontation mit Grenzerfahrungen, z.B. in Simulationen und Trainings hoch bleibt. Dagegen f&amp;uuml;hren Routine, professionelle Ruhe und das Ausblenden von "unwahrscheinlichen M&amp;ouml;glichkeiten" zu einem Management, das der Logik des Misslingens erliegen wird.&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp; &lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/7661305" width="425" height="355"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durchbrechen Sie diese Logik: Wie ich &lt;a href="../../lotsenblog/artikel/10-die-logik-des-misslingens" target="_blank"&gt;an fr&amp;uuml;her Stelle im Lotsenblog&lt;/a&gt; schon erl&amp;auml;utert habe, weisen den Weg dahin Fragen und nicht zertifizierte Prozess Charts:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Welche Verhaltensmuster rufe ich immer wieder ab, wenn ich es mit Unerwartetem zu tun habe? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Welche typischen Schritte unternehme ich, wenn ich eine Situation nicht gut einsch&amp;auml;tzen kann? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie f&amp;uuml;hre ich meine Mitarbeiter, wenn ich selbst den Weg zum Ziel nicht kenne?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist, dass Manager des Unerwarteten sich vom starren &amp;bdquo;geplant ist geplant&amp;ldquo; Denken verabschieden und die alten Kategorien &amp;bdquo;richtig&amp;ldquo; und &amp;bdquo;falsch&amp;ldquo; damit ihre G&amp;uuml;ltigkeit verlieren. Meine Empfehlung ist, die bisherigen Kategorien &amp;bdquo;richtig&amp;ldquo; und &amp;bdquo;falsch&amp;ldquo; durch &amp;bdquo;angemessen&amp;ldquo; und &amp;bdquo;unn&amp;uuml;tz&amp;ldquo; zu ersetzen. Dies bringt F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte dazu, immer in konkreten Alternativen zu denken, anstatt nach eindeutigen und letztlich unwirksamen L&amp;ouml;sungen zu suchen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 10:46:09 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/33-fuehrung-jenseits-der-technikglaeubigkeit</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Presencing - Von der Zukunft her führen,</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/32-presencing-von-der-zukunft-her-fuehren-</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt; &lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/48b70c5697f24fd386d452c2af235b7c" /&gt;nennt &lt;a href="http://www.ottoscharmer.com" target="_blank"&gt;Otto Scharmer&lt;/a&gt; seine Theorie U, die den tiefen Kern von Ver&amp;auml;nderungsprozessen erkennen helfen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp; 
&lt;object width="425" height="355"&gt;
&lt;param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=theorieu-110315045545-phpapp01&amp;amp;stripped_title=theorie-u&amp;amp;userName=hinzhrmde" /&gt;
&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;
&lt;param name="allowScriptAccess" value="always" /&gt;&lt;embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=theorieu-110315045545-phpapp01&amp;amp;stripped_title=theorie-u&amp;amp;userName=hinzhrmde" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"&gt;&lt;/embed&gt;
&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei soll die Idee des U kein neues Welterkl&amp;auml;rungsmodell liefern (was mich sehr beruhigt), sondern &amp;bdquo;&lt;em&gt;eine neue Grammatik einf&amp;uuml;hren und Begriffe schaffen, die nicht ideologisch belastet sind&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, sagt Otto Scharmer in einem kurzen Gespr&amp;auml;ch, das ich zusammen mit meinen Netzwerkpartnern &lt;a href="http://blog.poczynek.org/" target="_blank"&gt;Jan Poczynek&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://blog.entwicklerey.ch/" target="_blank"&gt;Dani Rey&lt;/a&gt; am Randes des Dialogue on Presencing letzte Woche in Berlin mit ihm f&amp;uuml;hren konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und tats&amp;auml;chlich verbindet seine Idee des Presencing (= anwesend sein) viele wirksame Methoden aus den letzten Jahrzehnten und beschreibt einen Prozess, der Ver&amp;auml;nderung und Neues entstehen l&amp;auml;sst. Zentral ist die Idee, das Neues nur dann entstehen kann, wenn man&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;inneh&amp;auml;lt,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sich umwendet &amp;nbsp;und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;losl&amp;auml;sst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Erst dann wird wirkliche Innovation m&amp;ouml;glich. Auf diesem Weg sind erhebliche Widerst&amp;auml;nde zu &amp;uuml;berwinden, denn unsere inneren Stimmendes Urteilens, des Zynismus und der Angst stellen sich zun&amp;auml;chst quer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diesen Stimmen &amp;bdquo;beizukommen&amp;ldquo; und den Prozess des Presencing erfolgreich zu machen, hat Scharmer ein Methodenset entwickelt, das sowohl auf der Ebene der Person, des Teams als auch in Organisationen und gesellschaftlichen Gruppen anwendbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde dort viele neue und inspririende Aspekte und werde daher den U- Prozess in Zukunft in Ver&amp;auml;nderungarchitekturen einbauen. Denn am Ende z&amp;auml;hlt keine Theorie, sondern nur eins: Orte schaffen zum Ausprobieren, Lernen und Ver&amp;auml;ndern!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/J61juVBqmvw" width="640" height="390"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 11:11:18 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/32-presencing-von-der-zukunft-her-fuehren-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wirksame Veränderungen brauchen Angst</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/31-wirksame-veraenderungen-brauchen-angst</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/cc526f9051aa4521984bc450395a3276" /&gt;&amp;hellip;jedenfalls eine wohl dosierte Portion davon. Diesen Eindruck habe ich jedenfalls, wenn ich einige der &amp;bdquo;Klassiker&amp;ldquo; im Change Management ansehe:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;John Kotter spricht in seinem ber&amp;uuml;hmten Aufsatz &amp;uuml;ber die acht Kardinalfehler bei der Transformation (1) davon &amp;bdquo;ein ausreichendes Gesp&amp;uuml;r f&amp;uuml;r Dringlichkeit zu erzeugen&amp;ldquo;. Er berichtet: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Bei einigen der erfolgreichsten F&amp;auml;lle f&amp;uuml;hrte eine interne Gruppe eine Krise k&amp;uuml;nstlich herbei. So konstruierte der CEO vors&amp;auml;tzlich den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Buchverlust der Geschichte des Unternehmens und l&amp;ouml;ste damit einen enormen Druck von Kapitalmarkt aus&amp;ldquo;&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ed Schein, emeritierter Professor am MIT, sagt in einem Interview mit dem Harvard Business Manager (2): &lt;em&gt;&amp;bdquo;Wenn F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte wirklich Interesse daran haben, dass ihre Mitarbeiter Neues lernen, dann m&amp;uuml;ssen sie ihnen die wirtschaftlichen Notwendigkeiten glaubw&amp;uuml;rdig vermitteln. Schafft das Management dies, dann kann es die Art von Angst erzeugen, die eine sichere Lernumgebung erm&amp;ouml;glicht.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Prof. Steyrer und Dr. Heupl von der Universit&amp;auml;t Wien berichten in ihrem Beitrag &amp;bdquo;Do&amp;lsquo;s and Dont&amp;rsquo;s im Change Management&amp;ldquo; (3) von folgenden Untersuchungsergebnissen: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Am Beginn steht also Angst: Angst, die durch eine veritable existenzielle Krise oder aber auch durch einen bedrohlichen Feind ausgel&amp;ouml;st wird&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/38/medium/alsersterankommen.jpg?1298902299" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber f&amp;uuml;hrt Angst nicht zu Blockade, Ausweichen oder gar Flucht? Also genau dem Gegenteil, was bei einer erfolgreichen Transformation erreicht werden soll: Einbindung und erfolgreiche Umsetzung&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Erfahrung ist: Damit in einem Unternehmen ein Anlass f&amp;uuml;r eine Ver&amp;auml;nderung gesehen wird, bedarf es einer Intervention, die in der Organisation ein Gef&amp;uuml;hl der Bedrohung, oder hoher Unzufriedenheit ausl&amp;ouml;st. Die Menschen im Unternehmen treibt dann die Einsch&amp;auml;tzung: &lt;strong&gt;&amp;bdquo;wenn ich mich nicht &amp;auml;ndere, werde ich mit dieser Organisation beruflich nicht &amp;uuml;berleben&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;Wenn die Notwendigkeit der Ver&amp;auml;nderung einmal erkannt ist, also die Daten nicht mehr geleugnet oder abgewehrt werden k&amp;ouml;nnen, entstehen die sog. &lt;strong&gt;&lt;i&gt;&amp;Uuml;berlebensangst&lt;/i&gt; &lt;/strong&gt;bzw. das Schuldgef&amp;uuml;hl, warum man sich nicht schon viel fr&amp;uuml;her aktiv ver&amp;auml;ndert hat. Jetzt wird es als zwingend notwendig angesehen, dass eine Ver&amp;auml;nderung eintritt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Augenblick, in dem eingesehen wird, dass alte Denkmuster und Gewohnheiten aufgegeben und neue gelernt werden m&amp;uuml;ssen, entsteht aber auch &lt;strong&gt;&lt;i&gt;Lernangst:&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Angst vor vor&amp;uuml;bergehender Inkompetenz (&lt;i&gt;denn das Neue kann ich ja noch nicht&lt;/i&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Angst, wegen dieser Inkompetenz bestraft zu werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Angst vor dem Verlust der pers&amp;ouml;nlichen Identit&amp;auml;t (&lt;i&gt;wenn ich es nicht lernen werde&lt;/i&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Angst vor dem Verlust der Gruppenzugeh&amp;ouml;rigkeit (&lt;i&gt;weil ich nicht mehr n&amp;uuml;tzlich bin&lt;/i&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Und hier kommt dann wirksames Change Management ins Spiel. F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte, die als Agenten des Wandels agieren, achten darauf, dass die &amp;bdquo;Angst&amp;ldquo; positiv genutzt wird, indem ihre F&amp;uuml;hrung auf die Zunahme der Handlungskompetenz der Mitarbeiter konzentriert ist. Dies geschieht, wenn drei Prinzipien erf&amp;uuml;llt sind:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt; Die &amp;Uuml;berlebensangst ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als die Lernangst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein verbindlicher Ver&amp;auml;nderungsprozess wird begonnen und offen kommuniziert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Prozess schafft psychologische Sicherheit bei den Beteiligten, indem er die Lernangst durch konkrete Ma&amp;szlig;nahmen verringert.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;So schwenkt das Ver&amp;auml;nderungsprojekt auf einen Pfad ein, in dem eine Vielzahl abgestimmter Ma&amp;szlig;nahmen das Lernen erm&amp;ouml;glicht und die notwendigen Kompetenzen bildet. Die Lernangst geht zur&amp;uuml;ck, neue Wege werden beschritten und in der Folge weicht auch der Ver&amp;auml;nderungsdruck/ die &amp;Uuml;berlebensangst neuen Chancen und Perspektiven.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ed Schein empfiehlt daher den F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften: &lt;em&gt;&amp;bdquo;wir sollten auch nicht vergessen, dass Macht und Zwang immer schon zum Lernen geh&amp;ouml;rten. Wir sollten uns auf die G&amp;uuml;ltigkeit und Qualit&amp;auml;t dessen konzentrieren, was wir vermitteln wollen. Wenn wir unsere Ziele rechtfertigen k&amp;ouml;nnen und wenn wir es schaffen, dass der Einzelne den Lernprozess akzeptiert, dann scheint Zwangs&amp;uuml;berzeugung nicht nur n&amp;uuml;tzlich zu sein, sondern auch vollkommen legitim.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was denken Sie?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;_________&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(1)John Kotter, Acht Kardinalfehler bei der Transformation, Harvard Business Manager, 3/ 1995&lt;br /&gt; (2)Ed Schein, Blut, Schwei&amp;szlig; und Tr&amp;auml;nen &amp;ndash; von der Angst zu lernen, Harvard Business Manager, 5/ 2002&lt;br /&gt; (3)Johannes Steyrer, Wilfried Heupl, Do&amp;lsquo;s and Dont&amp;rsquo;s im Change Management, Organisationsentwicklung, 1/ 2011&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 28 Feb 2011 15:14:41 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/31-wirksame-veraenderungen-brauchen-angst</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Effektive Besprechungen</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/30-effektive-besprechungen</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/e0063d5897fd4013a44f439427dc120f" /&gt;Leider sind unproduktive Teambesprechungen eher Alltag denn Ausnahme. Nach der zweiten oder dritten Sitzung nehmen die kurzfristigen Absagen zu, die tagende Gruppe wird immer kleiner &amp;ndash; bis am Ende die Besprechungen mangels Masse ausfallen. Parallel dazu schwillt die Flut der E-Mails an, die sich die Teammitglieder untereinander versenden. Eine zehn Mal weitergeleitete E-Mail wird zur Regel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Praxis lassen sich vier Irrt&amp;uuml;mer bei Besprechungen zu beobachten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Irrtum 1: Dabei sein ist alles!&lt;br /&gt;Irrtum 2: Wer schweigt stimmt zu.&lt;br /&gt;Irrtum 3: Langes Sitzen zahlt sich aus.&lt;br /&gt;Irrtum 4: Gesagt ist gesagt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/36/medium/iStock_000006523889Small.jpg?1296420892" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einem Manager, der diese Irrt&amp;uuml;mer vermeiden m&amp;ouml;chte und Wert auf effektive Teambesprechungen legt, empfehle ich die folgenden sechs Regeln:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Jede Sitzung geh&amp;ouml;rt vorbereitet.&lt;br /&gt;2. Der Besprechungsverlauf wird im Vorfeld festgelegt und bekannt gemacht.&lt;br /&gt;3. Es wird nur eingeladen, wer beteiligt werden muss.&lt;br /&gt;4. Es wird nichts ohne die Betroffenen entschieden.&lt;br /&gt;5. Den Tagesordnungspunkt &amp;bdquo;Sonstiges&amp;ldquo; gibt es nicht.&lt;br /&gt;6. Es gibt nur Ergebnisprotokolle.&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt; &lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Liegt eine verbindliche Tagesordnung vor, sollten Sie den Teilnehmerkreis festlegen &amp;ndash; und gezielt zu den einzelnen Tagesordnungspunkten einladen. Auf diese Weise entziehen Sie einem der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Zeitdiebe in Besprechungen von Anfang an der Boden: der Diskussion unter den Nicht-Beteiligten. Wenn nur am Tisch sitzt, wer am Thema beteiligt oder davon betroffen ist, erh&amp;ouml;hen sich Diskussionsqualit&amp;auml;t und Zeiteffektivit&amp;auml;t ganz erheblich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Idealerweise organisieren Sie die Besprechung so, dass die einzelnen Teammitglieder zu den Tagesordnungspunkten, die sie betreffen, kommen und anschlie&amp;szlig;end gleich wieder gehen k&amp;ouml;nnen. Nat&amp;uuml;rlich gibt es auch Punkte, die das gesamte Team angehen. Wenn etwa allgemeine strategische Fragen besprochen werden, sollte jeder eingebunden sein &amp;ndash; ebenso bei Meilensteinen, an denen fast immer Entscheidungen getroffen werden, die sich auf alle Beteiligten auswirken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie k&amp;ouml;nnen auch die Teammitglieder selbst entscheiden lassen, an welchen Tagesordnungspunkten sie teilnehmen wollen. Fragen Sie einfach, wenn Sie die Tagesordnung versenden, wer an welchem Thema dabei sein m&amp;ouml;chte. Die Regel &amp;bdquo;es wird nur eingeladen, wer beteiligt werden muss&amp;ldquo; hat ja nicht das Ziel, Teammitglieder auszuschlie&amp;szlig;en oder &amp;bdquo;geheime Zirkel&amp;ldquo; zu schaffen &amp;ndash; vielmehr geht es allein um den effektiven Umgang mit der knappen Ressource Zeit. Wenn Sie Ihren Teammitgliedern diesen Zusammenhang klar vermitteln, findet die Regel schnell Akzeptanz und Sie werden als effektiver Manager wahrgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Regel &lt;em&gt;"Es wird nichts ohne die Betroffenen entschieden"&lt;/em&gt; h&amp;auml;ngt eng mit Regel 3 zusammen. Indem Sie die Arbeit gut vorbereiten und mehrere Informationsschleifen einbauen, stellen Sie sicher, dass zu jedem Thema die davon Betroffen am Tisch sitzen. Damit gew&amp;auml;hrleisten Sie zugleich, dass auch keine Entscheidungen &amp;uuml;ber die K&amp;ouml;pfe anderer hinweg gef&amp;auml;llt werden. Denn Vertr&amp;auml;ge zu Lasten Dritter sind nicht nur sittenwidrig: Sie gef&amp;auml;hrden auch den Erfolg des Teams, weil sich die Ausgeschlossenen nicht an die Entscheidung gebunden f&amp;uuml;hlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Regel 4 schlie&amp;szlig;t auch eine Bringschuld der Teammitglieder mit ein: In guter Loyalit&amp;auml;t unterst&amp;uuml;tzen sie die F&amp;uuml;hrungskraft, indem sie sich selbst melden, wenn ein Tagesordnungspunkt sie tangiert. Ebenso weisen die Teammitglieder einen Kollegen darauf hin, wenn sie denken, dass dieser zu einem Besprechungspunkt etwas beizutragen hat. In diesem Zusammenspiel zwischen klarer Prozessf&amp;uuml;hrung durch den Kapit&amp;auml;n einerseits und kollegialer Gruppendynamik im Team andererseits liegt das Geheimnis wirklich effektiver Teambesprechungen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 27 Jan 2011 18:00:11 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/30-effektive-besprechungen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zeit am Jahresende</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/29-die-zeit-am-jahresende</link>
      <description>&lt;p&gt;nutze ich, um mich bei allen Lesern und "Mitmachern" des Lotsenblog f&amp;uuml;r Beitr&amp;auml;ge, Diskussion und Zuspruch zu meinem neuen Auftritt zu bedanken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;...und weil im Lotsenblog in diesem Jahr so viel von Heldentum die Rede war, beschlie&amp;szlig;e ich den 2010er Lotsenblog mit einer prominenten Meinung dazu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/33/medium/Hesse_Weihnacht2010.jpg?1292192545" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich w&amp;uuml;nsche Ihnen eine wunderbare Jahresendzeit und ein wirksames Jahr 2011.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Olaf Hinz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 12 Dec 2010 22:22:41 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/29-die-zeit-am-jahresende</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Digitales Managen</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/28-digitales-managen</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;i&gt;von &lt;a href="http://blog.poczynek.org" target="_blank"&gt;Jan A. Poczynek &lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;bdquo;Das Internet und Social Media werden unsere Gesellschaft radikal ver&amp;auml;ndern.&amp;ldquo;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;OK, das haben Sie bestimmt schon mal geh&amp;ouml;rt oder gelesen.&lt;br /&gt;Ist da wirklich etwas dran?&lt;br /&gt;Und wird das f&amp;uuml;r F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte und Projektmanager von Bedeutung sein?&lt;br /&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/32/medium/Cookies_Social_Media.jpg?1290250553" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fr&amp;uuml;her haben Unternehmen - meist top down - ihre Strategie entwickelt, sich daf&amp;uuml;r strukturiert oder organisiert und weiters ist dann noch, mehr oder weniger gewollt, eine Unternehmenskultur entstanden, weil F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte Ihre Werte und Anspr&amp;uuml;che vorlebten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Social Media Kultur&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Denk- und Handlungsabfolge: &lt;i&gt;Strategie &amp;ndash; Struktur &amp;ndash; Kultur&lt;/i&gt; wird im heutigen Umbruch &amp;ndash; dem &amp;Uuml;bergang zur Computergesellschaft &amp;ndash; immer weniger zu beobachten sein. Unternehmen werden im digitalen Zeitalter zun&amp;auml;chst und vor allem &amp;uuml;ber eine kulturelle Dimension mit Ver&amp;auml;nderungen aus der Gesellschaft konfrontiert, die Innen und Au&amp;szlig;en wirksam werden.&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Innen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Neue Kommunikations- und Verhaltensformen werden &amp;uuml;ber das Individuum &amp;ndash; etwa durch neue Mitarbeiter &amp;ndash; in Organisationen eingef&amp;uuml;hrt. Die demographisch wachsende Gruppe der Millenials oder Digital Natives wird bald leitende Managementpositionen verantworten. Und wer mit Internet, Mobiltelefon und Echtzeitkommunikation &amp;bdquo;gehen gelernt hat&amp;ldquo;, geht auch anders an das Management heran und wird in Folge auch anders, &lt;i&gt;digital managen&lt;/i&gt;. Dieser innere Wandel findet derzeit gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils ungesteuert statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Au&amp;szlig;en&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Social Media ver&amp;auml;ndern Marktdynamiken und die Kundenkommunikation. Diesem Einfluss wird man sich nur bedingt entziehen k&amp;ouml;nnen und wollen. Obwohl die &amp;bdquo;Kopf in den Sand&amp;ldquo;-Strategie weit verbreitet scheint, trifft die Realit&amp;auml;t immer &amp;ouml;fter ins Schwarze. Konzerne wie z.B. &lt;a href="http://off-the-record.de/2010/03/17/virale-schock-attacke-von-greenpeace-gegen-nestle-kitkat/" target="_blank"&gt;Nestl&amp;eacute; (Kit Kat)&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=5YGc4zOqozo" target="_blank"&gt;United Airlines &lt;/a&gt;(Dave Caroll) mussten Lehrgelder im 3-stelligen Millionenbereich und hohe Reputationsverluste verbuchen, weil sie absolut Laienhaft und unvorbereitet auf Social Media Dynamiken reagierten.&lt;br /&gt;Dabei k&amp;ouml;nnen die Wirkungen Au&amp;szlig;en so positiv sein: Eine h&amp;ouml;here gezielte Visibilit&amp;auml;t im Markt, ein intensivierter Kundendialog, &lt;a href="http://vimeo.com/15270898" target="_blank"&gt;Open Innovation &amp;agrave; la Starbucks&lt;/a&gt; mit 10.000en Ideen oder die Image- und Fanpflege von Lady Gaga mit &amp;uuml;ber 20 Millionen Facebook Friends sind Best Practices, um hier nur ein paar Effekte zu nennen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kultur - Struktur - Strategie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die digitale Welt ver&amp;auml;ndert. Aus ausreichend intensiven Irritationen durch die neue (Kommunikations-)Kultur von Innen und von Au&amp;szlig;en entstehen Reaktionen in den Organisationen. So ist dieses Muster seit einigen Jahren als kultureller Effekt deutlich zu beobachten. Branchen die hier weiter vorne liegen sind Informationstechnologie, Telekommunikation, Tourismus und Handel. Innerbetrieblich sind meist die Funktionen IT, Marketing und Wissensmanagement die Vorreiter. Es bilden sich neue Strukturen, weil sich tragende Personen und Verantwortungen zu diesem Thema herauskristallisieren. Meist erst in letzter Konsequenz entstehen Strategien, die der neuartigen Social Media Kommunikation einen Stellenwert einr&amp;auml;umen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein pointierter Spruch dr&amp;uuml;ckt das gut aus: &lt;i&gt;"Culture eats Strategy for Breakfast!"&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die umfassende Symposium-Pr&amp;auml;sentation &lt;i&gt;&amp;bdquo;Die Zukunft der Online-Welt&amp;ldquo;&lt;/i&gt; finden Sie hier als Prezi oder auf &lt;a href="http://www.slideshare.net/JanAlex1969/die-zukunft-der-onlinewelt-jan-a-poczynek-pmafocusvienna2010" target="_blank"&gt;Slideshare&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;object width="480" height="380" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"&gt;
&lt;param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" /&gt;
&lt;param name="allowfullscreen" value="true" /&gt;
&lt;param name="allowscriptaccess" value="always" /&gt;
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&lt;param name="flashvars" value="prezi_id=0skscyff2xjj&amp;amp;lock_to_path=0&amp;amp;color=ffffff&amp;amp;autoplay=no&amp;amp;autohide_ctrls=0" /&gt; &lt;embed src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="380" flashvars="prezi_id=0skscyff2xjj&amp;amp;lock_to_path=0&amp;amp;color=ffffff&amp;amp;autoplay=no&amp;amp;autohide_ctrls=0"&gt;&lt;/embed&gt;
&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Conclusio&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmen werden die Entscheidung &amp;bdquo;Social Media: Ja oder Nein?&amp;ldquo; nicht mehr lange treffen k&amp;ouml;nnen. Denn die Frage wird vielmehr lauten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;bdquo;Social Media: Mit welcher Strategie? F&amp;uuml;r welche Ziele? In welcher Form? Ab Wann?&amp;ldquo;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/753ecdc6e4264b8cbf9dcb99b03701c2" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/hxktMZHJl2Q" class="youtube-player" width="640" height="390"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 20 Nov 2010 10:01:37 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/28-digitales-managen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wirksames Management braucht keine Helden</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/27-wirksames-management-braucht-keine-helden</link>
      <description>&lt;p&gt;Kennen Sie das?&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die F&amp;uuml;hrungskraft sitzt sp&amp;auml;t abends vor ihren Mails. Trotzdem er die Besprechung mit seinem Team heute wieder einmal wegen eines "Feuerwehreinsatzes" absagen musste, ist er schon wieder &amp;uuml;ber 9 Stunden hier.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Au&amp;szlig;erdem f&amp;uuml;hlt er sich von seinem Team nicht gut unterst&amp;uuml;tzt. Die Arbeit ist l&amp;auml;ngst nicht so weit, wie verabredet. Scheinbar bringt nur die F&amp;uuml;hrungskraft sich voll ein! Dabei sind alle Ziele exakt beschrieben, der Plan steht &amp;ndash; jeder kann alles nachlesen und muss doch wissen, worum es geht!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Statt, dass mal jemand kommt, um zu erz&amp;auml;hlen, was los ist, muss er sich wieder k&amp;uuml;mmern und nachfragen. Zum Gl&amp;uuml;ck hat der Vorstand seine Arbeit aber gesehen und f&amp;uuml;r den "bemerkenswerten pers&amp;ouml;nlichen Einsatz in der letzten Zeit" eine neue Herausforderung in Aussicht gestellt...&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer wenn es schwierig wird, immer wenn besondere Leistungen verlangt werden, wenn etwas ganz Wichtiges passieren muss, dann betreten Sie die B&amp;uuml;hne: Helden. Sie verbringen gro&amp;szlig;e Taten und in fr&amp;uuml;heren Zeiten wagten Sie f&amp;uuml;r andere sogar ihr Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Heldengeschichten finden sich in neuzeitlichen Organisationen besonders oft in der F&amp;uuml;hrungs- und &lt;a href="http://www.changex.de/Article/essay_hinz_postheroisches_projektmanagement/xE4cJmdu3GrT3TuuJpc0R1YVfsieUu" target="_blank"&gt;Projektarbeit&lt;/a&gt; wieder, denn hier gibt es die besonderen Anl&amp;auml;sse und schwierige Situationen, auf die unsere Helden lauern, zu Hauf.&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Beim deutschen Projektmanagement Forum habe ich in der letzten Woche zusammen mit Dr. Stefan Fleck dieses Ph&amp;auml;nomen unter der thematischen Rubrik "Erfolgsmessung" zur Diskussion gestellt:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Managementhelden werden von den Unternehmen angezogen, deren organisationale Kompetenz (Prozesse, Rollenmodelle und gelebte F&amp;uuml;hrungskultur) unterentwickelt ist. Dort finden Helden die suboptimale Struktur, in der sie "Erfolge erringen". Das ist zwar tapfer, aber f&amp;uuml;r das Unternehmen nicht klug. Es wird zwar eine hohe Bindung von Fachkr&amp;auml;ften (des Typus Held), aber keine Probleml&amp;ouml;sungsf&amp;auml;higkeit des Unternehmen selbst erreicht.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.slideshare.net/hinzhrmde/heldentum-immagischendreieckpmforum2010" target="_blank"&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/5ZrqWVdC9UE?rel=0" class="youtube-player" width="480" height="390"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;object width="425" height="355"&gt;
&lt;param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=slideshheldentumimmagischendreieckpmforum2010-101110062122-phpapp02&amp;amp;stripped_title=heldentum-immagischendreieckpmforum2010&amp;amp;userName=hinzhrmde" /&gt;
&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;
&lt;param name="allowScriptAccess" value="always" /&gt;&lt;embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=slideshheldentumimmagischendreieckpmforum2010-101110062122-phpapp02&amp;amp;stripped_title=heldentum-immagischendreieckpmforum2010&amp;amp;userName=hinzhrmde" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"&gt;&lt;/embed&gt;
&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verlassen sie sich also lieber nicht auf die kurzfristigen Erfolge von einzelnen Helden, von denen sie ganz schnell abh&amp;auml;ngig sein k&amp;ouml;nnen... &lt;br /&gt;(Vortragslink:&lt;a href="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/30/original/Heldentum_im_magischen_Dreieck_PMF2010.pdf?1288358066" target="_blank"&gt;Heldentum_im_magischen_Dreieck_PMF2010.pdf&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/3f2985a349a9420896aa3efbda5082d8" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 29 Oct 2010 12:59:40 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/27-wirksames-management-braucht-keine-helden</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/26-gesetzmaessigkeiten-der-kommunikation</link>
      <description>&lt;p&gt;nennen Klaus Doppler und Christoph Lauterburg einen kurzen Abschnitt in Ihrem Klassiker "&lt;a href="http://www.amazon.de/Change-Management-Den-Unternehmenswandel-gestalten/dp/3593387077/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1284892503&amp;amp;sr=8-3" target="_blank"&gt;Change Management&lt;/a&gt;". Ich habe daraus 9 Punkte formuliert, die sich zu kennen lohnt. Damit ihre F&amp;uuml;hrung wirksam ist!&lt;br /&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/28/medium/walkthetalk.jpg?1284892613" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kommunikation als Zwilling des Projektes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Es gibt kein erfolgreiches Projekt ohne eine aktive, lebendige und geplante Kommunikationspolitik.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Effiziente Kommunikation lebt vom lebendigen Dialog&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Je motivierender eine Botschaft sein soll, je mehr die wirklichen Interessen der Empf&amp;auml;nger ber&amp;uuml;hrt sein sollen, d.h. je emotional aufgeladener eine Situation ist, desto notwendiger ist ein echter Dialog. Nur im echten, d.h. durch aktives Zuh&amp;ouml;ren und wahrhaftiges Aussprechen gekennzeichneten, Dialog kl&amp;auml;ren sich Interessen, Ziele, Hoffungen und Bef&amp;uuml;rchtungen. Je mehr wir uns in der Praxis vor einer direkten Begegnung und Auseinandersetzung f&amp;uuml;rchten, desto eher ist sie angesagt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Man kann nicht nicht kommunizieren (P. Watzlawik)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; F&amp;uuml;hren hei&amp;szlig;t, sagen was ist! L&amp;uuml;cken in der Kommunikation, Schweigen, einseitige Stellungnahmen, f&amp;uuml;r die kein Platz zur Diskussion einger&amp;auml;umt wird, werden von den Empf&amp;auml;ngern mit eigenen Phantasien und Interpretationen aufgef&amp;uuml;llt, d.h. gem&amp;auml;&amp;szlig; den eigenen (Vor-)urteilen aufgef&amp;uuml;llt.&lt;br /&gt; Nur wer selbst aktiv kommuniziert, kann daf&amp;uuml;r sorgen, dass er seine Botschaft anbringt!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Es ist fast immer zu sp&amp;auml;t&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Wer im &amp;uuml;blichen Projektchaos immer vollst&amp;auml;ndig und sch&amp;ouml;n der Reihe nach kommunizieren will, kommt im Strudel der Ereignisse fast immer zu sp&amp;auml;t. Meist ist es deshalb besser, unvollst&amp;auml;ndig, aber z&amp;uuml;gig zu kommunizieren. Aber das Unwohlsein wird bleiben: fr&amp;uuml;h, aber unvollst&amp;auml;ndig oder sp&amp;auml;t aber daf&amp;uuml;r vollst&amp;auml;ndig&amp;hellip;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Jeder h&amp;ouml;rt, was er h&amp;ouml;ren will&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Je emotionaler die Situation, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist die Gefahr der selektiven Wahrnehmung. Dies geschieht meist unter dem Einfluss von zwei Faktoren: Glaubw&amp;uuml;rdigkeit des Senders und Vorerfahrungen des Empf&amp;auml;ngers; an der einen Seite haben sie direkten Einfluss&amp;hellip;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Erfolgreiche Kommunikatoren erkunden vorher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Gut kommuniziert nur, wer vorher erkundet, wie der Adressatenkreis eingestellt ist. Nur so kann die Kommunikation ausgerichtet und so verpackt werden, dass die Botschaft ankommt. Denn der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Es gibt keine neutrale Kommunikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Jede Kommunikation will etwas erreichen! Je genauer inszeniert, desto st&amp;auml;rker ist die Absicht; also seien sie auf der Hut, wenn jemand den Versuch der Beeinflussung in Abrede stellt oder verschleiert&amp;hellip;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Es gibt auch des Guten zuviel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Manchmal ist es notwendig, eine besonders wichtige Botschaft mehrmals und auf unterschiedlichen Wegen auf die Reise zu schicken. Aber Vorsicht vor Stereotypen; die Menschen reagieren gereizt auf Wiederholungen und sind danach nur schwer zug&amp;auml;nglich!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der Appetit kommt beim Essen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Nur informierte Mitarbeiter sind engagierte Mitarbeiter. Mit zunehmender Intensit&amp;auml;t steigt aber auch das Anforderungsniveau an den Sender, noch etwas &amp;bdquo;Neues&amp;ldquo; zu bieten. Oder anders: wer informiert ist, ist eher unruhig, weil er Entscheidungen erwartet&amp;hellip;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9c5d5b03edee4bf0b70b7fca521d559d" /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 19 Sep 2010 10:30:14 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/26-gesetzmaessigkeiten-der-kommunikation</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Struktur kommt vor Psyche</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/25-struktur-kommt-vor-psyche</link>
      <description>&lt;p&gt;lautet einer meiner Arbeitsgrunds&amp;auml;tze, den ich von meinem Ausbilder &lt;a href="http://www.ebs.edu/cms/fileadmin/coaching/Alumni_2008/Wilhelm_Backhausen.pdf" target="_blank"&gt;Prof. Wilhelm Backhausen&lt;/a&gt; &amp;uuml;bernommen habe.&lt;br /&gt;Ein wichtiger Punkt im Business- Coaching und der personenbezogenen Beratung ist die Arbeit an (Verhaltens-) Alternativen im konkreten Arbeitskontext des Klienten. Trotzdem geht mein Blick zun&amp;auml;chst auf den Kontext, die Organisation und die Struktur, in der der Klient sein Anliegen formuliert.&lt;br /&gt;Denn Mitarbeiter eines Unternehmens, die klug und nicht naiv sind, richten ihr Verhalten nat&amp;uuml;rlich an den Richtlinien und Gepflogenheiten in diesem Unternehmen aus; seien sie nun formell oder nur informell bekannt.&lt;br /&gt;Typische Beispiele formeller Art sind Kompetenzregelungen, Prozessbeschreibungen/ Organisationshandb&amp;uuml;cher, Organigramme aber auch Grunds&amp;auml;tze der Zusammenarbeit und F&amp;uuml;hrung oder Unternehmenswerte.&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/27/medium/two_coaching.jpg?1282743465" /&gt; Diese Strukturen im Unternehmen sind es, die den Rahmen bilden, in dem der Coachingklient dann handeln kann und soll. Daher muss wirksames Business-Coaching dies ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen. Ein alleiniger Blick auf die Person und ihr Verhalten, das &amp;bdquo;abgekoppelt&amp;ldquo; von der Unternehmung passiert, erf&amp;uuml;llt die Erwartungen an professionelles Business-Coaching nicht.&lt;br /&gt;Um es an einem Beispiel deutlich zu machen: Unter dem Begriff &lt;i&gt;Belief-Coaching&lt;/i&gt; findest sich auf &lt;a href="http://www.wingvave.de/" target="_blank"&gt;www.wingvave.de&lt;/a&gt; am 25.8.2010 folgendes Angebot:&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&amp;bdquo;Leistungseinschr&amp;auml;nkende Glaubenss&amp;auml;tze werden bewusst gemacht und in Ressource-Beliefs verwandelt. Von besonderer Bedeutung ist hier das Auffinden von Euphorie-Fallen im subjektiven Erleben, welche langfristig die innere Welt allzu ersch&amp;uuml;tterbar machen k&amp;ouml;nnten. Das Ziel ist eine emotional stabile Belief-Basis und pers&amp;ouml;nliche Glaubenss&amp;auml;tze, die auch anspruchsvollen mentalen Belastungen standhalten.&amp;ldquo;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich will hier nicht versuchen anzuzweifeln, dass beim &amp;bdquo;Belief- Coaching&amp;ldquo; dies so passiert, noch kann ich die Wirksamkeit der Methode seri&amp;ouml;s beurteilen. Hier ist mir nur eins wichtig: So wie dargestellt, ist dieser wingwave Ansatz kein geeignetes Coaching f&amp;uuml;r den Bereich Business!&lt;br /&gt;Ich bin &amp;uuml;berzeugt, dass erst, wenn die Struktur ausgeleuchtet ist, die pers&amp;ouml;nliche, individualpsychologische Ebene bearbeitet werden kann. Denn so stellt gutes Business Coaching u.a. sicher,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;dass es      immer Unterst&amp;uuml;tzung im Bereich der beruflichen Leistungsf&amp;auml;higkeit und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die      Wirkung des Unternehmens auf das individuelle Verhalten pr&amp;auml;sent ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:40:11 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/25-struktur-kommt-vor-psyche</guid>
    </item>
    <item>
      <title>10 Ideen für wirksame Führung</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/23-10-ideen-fuer-wirksame-fuehrung</link>
      <description>&lt;p&gt;&amp;bdquo;F&amp;uuml;hrung hei&amp;szlig;t sagen, was ist!&amp;ldquo;. Gerade in schwierigen Situationen wollen und m&amp;uuml;ssen die Mitarbeiter wissen, woran sie sind und mit wem sie es zu tun haben. Verbindlichkeit in der Beziehung entsteht durch klares Handeln und nicht durch die &amp;uuml;blichen Interpretationen, &amp;bdquo;wahrscheinlich sollen wir [&amp;hellip;] &amp;ldquo;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie werden es merken, die Lust an eigenst&amp;auml;ndiger Arbeit im Team wird wachsen. Am Anfang unsicher, erfahren die Teammitglieder durch die gute Begleitung der F&amp;uuml;hrungskraft, wohin die Reise geht. Ihre Fragen werden rasch beantwortet, so dass ein Koordinatenkreuz entsteht, in dem sie nun immer mehr Themen selbst beantworten k&amp;ouml;nnen. Die Freiheitsgrade werden berechenbar. Jetzt kennt jeder seine Verantwortung und seinen Spielraum. Die Aufgaben werden mit Spa&amp;szlig; und Motivation bearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/22/medium/iStock_000002705035Small.jpg?1280543392" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10 Ideen f&amp;uuml;r wirksame F&amp;uuml;hrung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;F&amp;uuml;hrung ist Bringschuld: Wer steuern will, muss aktiv handeln. Wer passiv f&amp;uuml;hrt, f&amp;ouml;rdert vor allem die Phantasie seines Teams.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Pr&amp;auml;senz in der Situation schafft Vertrauen und Verbindlichkeit: Ihr Input im Kleinen gibt Sicherheit &amp;uuml;ber das gro&amp;szlig;e Ganze.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stellen Sie Fragen: Sie machen den Mitarbeitern so deutlich, worauf es ihnen ankommt. Anhand der Antworten erkennen sie, ob der Auftrag bereits verstanden worden ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Motivation entsteht durch Sinn und Zusammenhang: Zeigen Sie, welche R&amp;auml;dchen ineinander greifen m&amp;uuml;ssen und wer diese R&amp;auml;dchen besetzt, damit sich das Uhrwerk des Bereiches dreht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stecken Sie klare Kompetenzrahmen ab:&lt;br /&gt; - Was d&amp;uuml;rfen die Mitarbeiter selbst entscheiden?&lt;br /&gt; - Welche Zusagen d&amp;uuml;rfen sie Dritten geben?&lt;br /&gt; - Mit wem d&amp;uuml;rfen sie selbstst&amp;auml;ndig verhandeln?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entdeckte Verbesserungspotenziale nutzt der verantwortliche Mitarbeiter. Er b&amp;uuml;gelt M&amp;auml;ngel aus und entwickelt so Eigenst&amp;auml;ndigkeit. Sie d&amp;uuml;rfen Fehler und M&amp;auml;ngel &amp;bdquo;nur&amp;ldquo; feststellen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&amp;bdquo;Management by wandering around&amp;ldquo;. Gehen Sie gelegentlich zu ihren Mitarbeitern und fragen nach, &amp;bdquo;wie es l&amp;auml;uft&amp;ldquo;. Sie erfahren Details und Zusammenh&amp;auml;nge, die in Mails nie auftauchen und die Mitarbeiter f&amp;uuml;hlen sich gesehen und ernst genommen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei Konflikten, die das Team nicht selbstst&amp;auml;ndig l&amp;ouml;st, moderieren Sie.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stehlen Sie Ihrem Team nicht die Zeit. Verbindliche Tagesordnungen f&amp;uuml;hren zu Besprechungen, bei denen nur Entscheidungen getroffen werden, die die Anwesenden betreffen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Holen Sie aktiv Feedback zu Ihrer F&amp;uuml;hrung ein. Auch Kritik ist die Chance zur Kurskorrektur! Und kleine Korrekturen kosten viel weniger Zeit und Energie, als die gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren die f&amp;auml;llig werden, wenn Sie bereits auf Grund gelaufen sind und Schiffbruch erlitten haben.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/1967bde7564e4b2f95baa98598fde459" /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 21 Jul 2010 15:42:02 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/23-10-ideen-fuer-wirksame-fuehrung</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Sie wissen ja, was ich meine! - Warum Feedback und aktives Zuhören Basis aller Führungstätigkeit ist</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/22-sie-wissen-ja-was-ich-meine-warum-feedback-und-aktives-zuhoeren-basis-aller-fuehrungstaetigkeit-ist</link>
      <description>&lt;p&gt;Wie oft haben Sie das schon geh&amp;ouml;rt: "Sie wissen ja, was ich meine!"? Schnell dahingesagt oder als Abk&amp;uuml;rzung einer Bitte bzw. Anweisung !&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und hinterher?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinterher war es so meist nicht gewollt, ja auch anders gesagt und dem Gespr&amp;auml;chspartner ist v&amp;ouml;llig unverst&amp;auml;ndlich, warum ihre ganz einfache Bitte nicht umgesetzt wird: "Muss ich denn alles selbst machen!"&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Effektive und partnerschaftliche Kommunikation wird schnell und eindeutig durch Feedback und aktives Zuh&amp;ouml;ren erreicht. Grundlage dieses Kommunikationsweges ist die Einsicht, dass derjenige, der eine Information &amp;uuml;bermittelt auch daf&amp;uuml;r Sorge zu tragen hat, dass diese Information vom Gespr&amp;auml;chspartner verstanden und umgesetzt wird. Dazu sollte man sich in der Gespr&amp;auml;chsvorbereitung die grundlegenden Regeln in Erinnerung rufen:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Sprechen Sie nicht per "man" oder "wir", sondern per "ich":&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinter Man- oder Wir-Formulierungen kann man sich leicht verstecken. Sprechen Sie nicht f&amp;uuml;r andere mit, von denen Sie gar nicht wissen, ob sie das w&amp;uuml;nschen. Schildern Sie Ihre pers&amp;ouml;nlichen Empfindungen und Beobachtungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/14/medium/coaching_gespr_ch.jpg?1280151976" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Leiten Sie Fragen dadurch ein, dass Sie erkl&amp;auml;ren, was diese bedeuten:&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen sind oft eine Methode, um seine eigene Meinung zu verstecken. &amp;Auml;u&amp;szlig;ern Sie lieber Ihre eigene Meinung, vielleicht sehen andere den Sachverhalt &amp;auml;hnlich. Wenn Sie Fragen stellen, begr&amp;uuml;nden Sie, warum Sie sie stellen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Vermeiden Sie die Interpretation. Teilen Sie statt dessen Ihre pers&amp;ouml;nliche Wahrnehmung mit:&lt;/i&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn das Verhalten eines Gespr&amp;auml;chspartners bei Ihnen angenehme oder unangenehme Gef&amp;uuml;hle ausl&amp;ouml;st, teilen Sie es m&amp;ouml;glichst sofort mit. Teilen Sie dem Anderen aber nicht Ihre Interpretation ("So sind Sie!"), son dern Ihre Wahrnehmung ("So wirken Sie auf mich und Sie l&amp;ouml;sen dadurch folgende Reaktionen bei mir aus...") mit.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;Denken Sie erst einmal &amp;uuml;ber eine erhaltenen Mitteilung des Gespr&amp;auml;chspartners nach:&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beherrschen Sie Ihren Drang gegen eine Mitteilung zu argu mentieren, wenn diese Ihnen missf&amp;auml;llt: Versuchen Sie nicht klarzustellen bzw. zu erkl&amp;auml;ren warum Sie sich wie verhalten haben oder werden. Freuen Sie sich, dass der Andere Ihnen erz&amp;auml;hlt, wie er Sie erlebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuchen Sie, ruhig und aktiv zuzuh&amp;ouml;ren und pr&amp;uuml;fen Sie, ob Sie richtig verstanden haben, was der Partner Ihnen mitteilen wollte:H&amp;ouml;ren Sie aktiv zu, stellen Sie sicher, dass Sie verstanden haben, was gesagt wurde (Habe ich richtig verstanden, dass ich zur&amp;uuml;ckhaltend auf Sie wirke?). Kl&amp;auml;ren Sie Unverstandenes durch R&amp;uuml;ckfragen, fragen Sie nach weiteren Informationen. Die offene und ehrliche Bitte das Gesagte durch ein Beispiel zu belegen, unterst&amp;uuml;tzt eine klare Kommunikation.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;So vermeiden Sie zu h&amp;ouml;ren, was nach Ihrer Auffassung gesagt werden sollte!&lt;/strong&gt; Bleiben Sie konkret und anschaulich. Beschreiben Sie Ihre Erwartung und fragen Sie nach,&amp;nbsp;was und nicht ob&amp;nbsp;es verstanden wurde. Denn das pers&amp;ouml;nliche Gespr&amp;auml;ch mit einer F&amp;uuml;hrungskraft, die fragen und zuh&amp;ouml;ren kann, ist als Motivator durch gar nichts zu ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;Denn wenn ich h&amp;ouml;re, was Sie sagen,&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;Und Sie sagen, was Sie meinen,&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;Und wir gemeinsam verstehen, was Sie sagen,&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;erst dann habe ich verstanden, was Sie meinen.&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 02 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/22-sie-wissen-ja-was-ich-meine-warum-feedback-und-aktives-zuhoeren-basis-aller-fuehrungstaetigkeit-ist</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Macht Managementtraining rebellisch?</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/21-macht-managementtraining-rebellisch-</link>
      <description>&lt;p&gt;...wer kennt es nicht? Als ein Ergebnis des j&amp;auml;hrlichen Entwicklungsgespr&amp;auml;ches steht fast immer fest: eine "Schulung"!&lt;br /&gt;Trainings sind in der Personalentwicklung ein bew&amp;auml;hrtes und viel genutztes Mittel, um Fach- und F&amp;uuml;hrungswissen zu vermitteln, Potentiale zu nutzen und auch Ver&amp;auml;nderungen zu begleiten. Aber sind sie auch wirksam?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach meiner Beobachtung ist manches Fortbildungsprogramm, in dem F&amp;uuml;hrungskraft und Mitarbeiter ein Training f&amp;uuml;r ihre Anforderungen oder Bed&amp;uuml;rfnisse suchen nicht viel mehr als ein Seminarkatalog. Da wird leider oft bestellt, was gut aussieht, g&amp;uuml;nstig ist oder einfach weil man es immer schon einmal ausprobieren wollte. Und dabei ist die Zusammenstellung der Themen, die Auswahl der Trainer und die Verhandlung der Budgtes ein Job, den die HR- Kollegen mit vollem Einsatz und hoher Effektivit&amp;auml;t machen.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber diese positive Energie verpufft, wenn Trainings nicht in die Bereichsstrategie eingebettet oder mit dem F&amp;uuml;hrungsgrunds&amp;auml;tzen im Team abgestimmt sind. Schlimmer noch,&lt;strong&gt;&amp;nbsp;wenn die gut gemeinten Seminarangebote sogar rebellisch machen, weil die Teilnehmer im Training erkennen, was alles theoretisch gehen k&amp;ouml;nnte oder m&amp;ouml;glich w&amp;auml;re...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/20/medium/widerstand.jpg?1280542963" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich erinnere mich da an ein Training "F&amp;uuml;hren in Ver&amp;auml;nderungsprozessen", wo bei den "Erfolgsfaktoren von Change: Offenheit, Glaubw&amp;uuml;rdigkeit und Transparenz" die Teilnehmer ihre Zur&amp;uuml;ckhaltung aufgaben und ihre Verbitterung gegen&amp;uuml;ber der Firmenkultur zum Ausdruck brachten. Wir &amp;auml;nderten das Design und sie erarbeiteten die Punkte, die in Ihrem Unternehmen einem wirksamen Change Management im Wege stehen w&amp;uuml;rden. Leider gab es nachher niemanden, der diese Punkte sehen, h&amp;ouml;ren oder gar bearbeiten wollte. Die Verbitterung verh&amp;auml;rtete sich zu tiefem Frust.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Dieses Beispiel zeigt f&amp;uuml;r mich vor allem eines: gute Trainings sind ein wirksames Instrument der Personal-&amp;nbsp;&lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;Organisationsentwicklung. Aber wer dieses Wirksamkeitspotential nicht bewusst nutzt, sondern Mitarbeiter "mal hinschickt", oder als Teilnehmer "mal hingeht", der kann &amp;uuml;berrascht werden, in welche Richtung der -zu Recht geforderte- Transfernutzen dann geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also bleibt die Frage: Wie sehr ist ihr Seminarprogramm eigentlich in die Unternehmensentwicklung&amp;nbsp; integriert?&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 03 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/21-macht-managementtraining-rebellisch-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wie führt man ein Kernkraftwerk? - Achtsam!</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/20-wie-fuehrt-man-ein-kernkraftwerk-achtsam-</link>
      <description>&lt;p&gt;Hochzuverl&amp;auml;ssige Organisationen, wie (Kern)Kraftwerke, chemische Anlagen oder auch ein Flugzeugtr&amp;auml;ger stellen besondere Anforderungen an diejenigen, die dort F&amp;uuml;hrungsverantwortung &amp;uuml;bernehmen.Wer hochzuverl&amp;auml;ssige Organisationen steuern will, f&amp;uuml;r den hei&amp;szlig;t es, sich auf das Unvermeidliche vorzubereiten und das Nichtbeherrschbare zu beherrschen.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Gef&amp;auml;hrlich ist der Versuch, im Detail vorauszusehen, was passieren wird &amp;ndash;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;denn dieser Versuch unterstellt ein Ma&amp;szlig; an Verstehen, das man in der komplexen Dynamik von F&amp;uuml;hrung unter Unsicherheit nicht erreichen kann. Im Gegenteil: Es entsteht dann der irrige Glaube, man habe &amp;ndash; wenn der Plan nur gut genug sei &amp;ndash; alles unter Kontrolle.&lt;br /&gt;Stattdessen ben&amp;ouml;tigt die F&amp;uuml;hrungskraft eine Haltung, in der Flexibilit&amp;auml;t, gelassene Reaktion, Erfahrung und der strukturierte Umgang mit Unvorhergesehenem breiten Raum einnehmen. Nur dann ist sie in der Lage, das &lt;strong&gt;Unerwartete zu managen.&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/16/medium/Kugel_Quadrat.jpg?1280152077" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese besondere Herausforderung, die sich dahinter verbirgt, nennen Karl E. Weick und Kathleen M. Sutcliffe &amp;bdquo;&lt;strong&gt;Achtsamkeit&lt;/strong&gt;&amp;ldquo;.&amp;nbsp;Achtsame F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;sind sehr&amp;nbsp;&lt;i&gt;konzentriert auf Fehler&lt;/i&gt;, vor allem die &amp;bdquo;kleinen&amp;ldquo;. Denn jede Abweichung kann Symptom daf&amp;uuml;r sein, dass mit dem gesamten System etwas nicht in Ordnung ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;f&amp;ouml;rdern&amp;nbsp;&lt;i&gt;Grenzg&amp;auml;nger, die Vielfalt und eine gesunde Skepsis&lt;/i&gt;&amp;nbsp;in ihrem Team. Denn Homogenit&amp;auml;t kann dann fatal werden, wenn sich vereinfachende Interpretationen als &amp;bdquo;feste Tatsache&amp;ldquo; in der Gruppe etablieren und so blinde Flecke und dysfunktionale Wahrnehmungsmuster entstehen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;handeln eher situativ und beobachten sehr sensibel&lt;/i&gt;&amp;nbsp;die t&amp;auml;glichen betrieblichen Abl&amp;auml;ufe. Sie wissen um die Macht latenter Muster, wenn sich Routine einschleicht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;begreifen Fehler als typischen Teil einer ungewissen Welt&lt;/i&gt;. Sie sind doppelt flexibel, wenn sie diese Fehler einerseits fr&amp;uuml;hzeitig entdecken und andererseits das System durch improvisierte Methoden immer wieder am Laufen halten. Sie simulieren laufend, was kommen k&amp;ouml;nnte und &amp;uuml;ben regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig, um ihre&lt;i&gt;Firefighting&lt;/i&gt;&amp;nbsp;Kompetenzen zu erhalten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;achten fachliches Wissen und K&amp;ouml;nnen h&amp;ouml;her als hierarchischen Rang.&lt;/i&gt;Entscheidungen werden vor Ort getroffen und &amp;bdquo;wandern&amp;ldquo; zu dem Mitarbeiter mit der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Kenntnis.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Achtsamkeit kann gelernt werden&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;durch klare, anerkannte und trainierte Methoden der Abweichungs- und Fehleranalyse, die immer im internen Team und nie allein oder allein durch Externe stattfindet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;durch Belohnung der F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte &amp;amp; Mitarbeiter, die sich und ihr Verhalten best&amp;auml;ndig reflektieren (Simulationen, Workshops, kollegiale Beratungen, Training, Coaching,&amp;hellip;), satt immer nur etwas &amp;bdquo;wegzuschaffen&amp;ldquo;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in einem Klima, dass Annahmen und Bew&amp;auml;hrtes best&amp;auml;ndig in Zweifel zieht und das Bekanntwerden von Fehlern lobend hervorhebt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;durch ein F&amp;uuml;hrungs- und Entscheidungsverhalten, dass immer erst unterschiedliche Hypothesen bildet und mehrere konkrete Alternativen formuliert, bevor &amp;bdquo;endlich angefangen wird&amp;ldquo;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;i&gt;&amp;ldquo;Mindfulness means:&amp;nbsp; to see things more clearly and not to think harder and longer.&amp;ldquo;&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;- Kathleen M. Sutcliffe &amp;ndash;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;P.S.: Meine Vortragsunterlagen zu dem Thema finden Sie &amp;uuml;brigens&lt;a href="http://www.slideshare.net/hinzhrmde/wie-fhrt-man-eigentlich-ein-kraftwerk" target="_blank"&gt;&amp;nbsp;hier: Vortragsunterlagen Olaf Hinz&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 05 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/20-wie-fuehrt-man-ein-kernkraftwerk-achtsam-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Das andere Projektmanagement</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/19-das-andere-projektmanagement</link>
      <description>&lt;p&gt;Sie kennen das: irgendwo startet immer gerade ein Projekt, das bekommt man mit &amp;ndash; vom erfolgreichen Abschluss h&amp;ouml;rt man schon sehr viel seltener...&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Starten sie doch gleich mal eine kleine Umfage in der Umgebung: Wer arbeitet gerade an einem Projekt? Ich behaupte, die "Ja" Quote wird &amp;uuml;ber 75% liegen. L&amp;auml;sst sich die Lage also so charakterisieren: Projekte &amp;uuml;berall, aber wenig erfolgreich?&lt;br /&gt;Das Berufsbild des Projektmanagers ist etabliert. Tausende wurden f&amp;uuml;r diese Rolle bestm&amp;ouml;glich ausgebildet oder zertifiziert. Methoden, Standards, Tools und Soft Skills sind ausgefeilt und haben Verbreitung gefunden.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;All das &amp;auml;ndert nichts an der Tatsache, dass laufend Projekte in Krisen geraten und Budgets ma&amp;szlig;los &amp;uuml;berzogen werden&lt;/strong&gt;.&lt;i&gt;&lt;/i&gt;Seri&amp;ouml;se Quellen sch&amp;auml;tzen die Wertsch&amp;ouml;pfungsverluste durch unprofessionelles Projektmanagement in deutschen Unternehmen auf dreistellige Milliardenbetr&amp;auml;ge!&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Die Ursache liegt wohl auch in einem&amp;nbsp;&lt;strong&gt;planwirtschaftlichen Verst&amp;auml;ndnis der Aufgabe Projektmanagement &amp;nbsp;&lt;/strong&gt;in deutschen Managementetagen. Obwohl hinl&amp;auml;nglich belegt ist, dass die Leitung von Projekten eine komplexe und herausfordernde F&amp;uuml;hrungsaufgabe ist, werden die daf&amp;uuml;r geeigneten Mitarbeiter weder strukturiert ausgesucht, noch zielgerichtet gef&amp;ouml;rdert.Da wird der Entwicklungsingenieur mit der Projektierung beauftragt, die er dann sauber und toleranzfrei nach guter Ingenieurskunst abarbeitet.&amp;nbsp;Mir ist es verst&amp;auml;ndlich, dass er zum obersten Verwalter seines Projektes wird, anstatt es zu f&amp;uuml;hren. Dabei w&amp;auml;re Abhilfe schnell m&amp;ouml;glich, wenn die notwendigen Methoden und Prozesse im Projektmanagement durch echte F&amp;uuml;hrung erg&amp;auml;nzt werden. Meine Ideen dazu sprengen dieses Format, denn sie f&amp;uuml;llen ein ganzes Buch:&lt;br /&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/19/medium/Cover.jpg?1280542845" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/reader/328005334X/ref=sib_dp_pt#reader-link" target="_blank"&gt;Sicher durch den Sturm - so halten Sie als Projektmanager den Kurs&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Menschlich zwar verst&amp;auml;ndlich, aber sachlich nicht entschuldbar, tendieren Projektleiter immer noch dazu, der Methode den Vorrang einzur&amp;auml;umen, satt sich auf das Management unter Unsicherheit zu konzentrieren. Projekte sind aber Politik, l&amp;ouml;sen immer Widerst&amp;auml;nde aus und konfrontieren einen mit Gruppendynamik. Es z&amp;auml;hlt daher zu den Kernaufgaben, das Ohr auf der Schiene zu haben und Mikropolitik zu betreiben.&lt;br /&gt;Kurzum: Es braucht ein anderes Management von Projekten, um wirksam zu sein. Eines, dass Tools und Checklisten als das begreift, was sie sind: sinnvolle Methoden der Unterst&amp;uuml;tzung und die Kompetenz zur F&amp;uuml;hrung eines komplexen sozialen Systems in den Fokus r&amp;uuml;ckt. Gerade wenn die See mal rauh ist!&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/19-das-andere-projektmanagement</guid>
    </item>
    <item>
      <title>von der Wirkungslosigkeit der Strategieberatung</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/18-von-der-wirkungslosigkeit-der-strategieberatung</link>
      <description>&lt;p&gt;Die bekannte Beratungsfirma Boston Consulting Group hat eine neue Studie ver&amp;ouml;ffentlicht - "Organisation 2015". Interessant daran ist nicht das&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.cio.de/strategien/methoden/2220827/index.html" target="_blank"&gt;Ergebnis&lt;/a&gt;, weil nicht &amp;uuml;berraschend:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Der Weg zur Organisation der Zukunft wird von einer durchdachten Kombination aus harten und weichen Ma&amp;szlig;nahmen im Rahmen einer Change Agenda gepr&amp;auml;gt sein. Nur so kann es gelingen, das Unternehmen fr&amp;uuml;hzeitig auf die strategischen Allianzen der kommenden Jahre vorzubereiten und eine solide Grundlage f&amp;uuml;r dauerhafte Wertschaffung zu sichern"&lt;/i&gt;&lt;a href="http://tinyurl.com/yjonupb" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;. Interessant ist, dass dies eine der gro&amp;szlig;en Beratungsgesellschaften ermittelt, die ihre Kunden doch t&amp;auml;glich in solchen Prozessen voran bringen wollte...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich am&amp;uuml;siert das, denn erstens braucht es f&amp;uuml;r die Erkenntnis "&lt;i&gt;Stattdessen m&amp;uuml;ssen Organisationen weiche Kompetenzen ausbauen, um auch jenseits von formalisierten Strukturen und Abl&amp;auml;ufen handlungsf&amp;auml;hig und innovativ zu sein."&lt;/i&gt;&amp;nbsp;keine Studie, sie ist seit &amp;uuml;ber 40 Jahren bekannt; und zweitens muss den Unternehmen eigentlich auffallen, wie wirkungslos tradierte Strategieberatung ist!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da lohnt sich ein Blick in die Realit&amp;auml;t. Fast immer wenn es Unternehmen mit neuen Themen zu tun haben, rufen sie externe "Experten". Die &amp;uuml;bliche Methode ist dann die Beauftragung einer renommierten Beratungsfirma. Dann erscheinen sie, die wissenden Helden, genannt Strategieberater. Wenn es eng wird, werden die Experten f&amp;uuml;r die Zukunft geholt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann wird wieder deutlich, das der Satz &amp;bdquo;unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital&amp;ldquo; nicht f&amp;uuml;r die Entwicklung von Innovation und f&amp;uuml;r Strategieprozesse gemeint war, sondern nur, wenn die Ergebnisse gegen die Widerst&amp;auml;nde sp&amp;auml;ter durchgek&amp;auml;mpft werden sollen.&lt;br /&gt;Es wird ein -meist nur wenigen bekanntes- Projekt gestartet, in dem die "Lage analysiert" und Ver&amp;auml;nderungen vorgeschlagen werden: "Best Practice", "benchmark" und "key performance indicator" sind dann die vorherrschenden Begriffe der Expertenberater. Powerpoint Schlachten bestimmen das Feld, beeindrucken das Management und irritieren die Mannschaft.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Eines wird auf jeden Fall erreicht - die Unsicherheit wird reduziert, weil objektive und bew&amp;auml;hrte Methoden des bekannten Beratungsunternehmens am Werk sind.&lt;br /&gt;Gerade erst k&amp;uuml;rzlich sagte mir wieder ein CEO in diesem Zusammenhang: "&lt;i&gt;Das, was wir jetzt machen, hat Mc Kinsey entwickelt!"&lt;/i&gt;... und damit war alles gesagt. Wenn es von denen ist, dann ist es richtig, wird so gemacht und hat Erfolg. Ein attraktives Modell, wenn das Management seine Unsicherheit und die Komplexit&amp;auml;t reduzieren will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine These ist:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Wenn sich wirklich etwas &amp;auml;ndern soll, dann muss ein externer Berater die Komplexit&amp;auml;t erh&amp;ouml;hen und echte Beteiligung anbieten&lt;/strong&gt;. Ich nutze in der Beratung da lieber einen Strategieprozess, der in einem klaren Aushandlungsprozess mit den internen Ressourcen der Organisation arbeitet und Unsicherheit bewusst in das "Setting" einbaut. Prof. Rudolf Wimmer, bei dem ich diesen Ansatz kennen gelernt habe, schildert&amp;nbsp;&lt;a href="http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=2577899&amp;amp;U=MTA4Mg%3D%3D&amp;amp;V=Tg%3D%3D&amp;amp;PCT=false" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;&amp;nbsp;ein Beispiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 18 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/18-von-der-wirkungslosigkeit-der-strategieberatung</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wirksames Management Development</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/17-wirksames-management-development</link>
      <description>&lt;p&gt;Wenn sich F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte&amp;nbsp;mit&amp;nbsp;dem Tagesgesch&amp;auml;ft, oder&amp;nbsp;den Themen&amp;nbsp;Strategie,&amp;nbsp;Planung oder&amp;nbsp;Risikomanagement auseinandersetzen, nutzen sie bew&amp;auml;hrte Managementmethoden. Diese werden ihnen meist in Form von Trainings im Rahmen der "F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fteentwicklung" vermittelt und geh&amp;ouml;ren zum R&amp;uuml;stzeug jedes Managers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zunehmend macht sich dort Unzufriedenheit&amp;nbsp;breit, weil die &amp;uuml;blichen Tools und&amp;nbsp;Werkzeuge mit der steigenden&amp;nbsp;Komplexit&amp;auml;t in Unternehmen&amp;nbsp;nicht Schritt halten (k&amp;ouml;nnen!).&amp;nbsp;Gerade weil Zukunft nicht vorhersehbar ist, wurden Disziplinen wie Planung, Strukturierung, Problemgliederung, Messung, u.v.m. als Mittel der Komplexit&amp;auml;tsreduktion entwickelt. Zus&amp;auml;tzlich liefern Standards, Methoden und Tools hilfreiche Arbeitsmittel und Routinen, die&amp;nbsp;F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte bereits in fr&amp;uuml;hen Phasen einen &amp;sbquo;Alltagsbetrieb&amp;lsquo; erm&amp;ouml;glichen. Dieser Werkzeugkasten scheint allerdings an die Grenze seiner Leistungsf&amp;auml;higkeit zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r diese Grenzerfahrung brauchte es gar nicht solche Mega Faktoren, wie die Globalierung, 9/11 oder die weltweite Finanzkrise - nein, schon die unzureichende Umsetzung einer Matrixorganisation verschafft jeder Managementrolle einen erheblichen Komplexit&amp;auml;tssprung.&lt;br /&gt;Ich denke, es braucht weitere F&amp;uuml;hrungskompetenzen,&amp;nbsp;vor allem die des Management von&amp;nbsp;Unsicherheit.&amp;nbsp;In&amp;nbsp;der unten"verlinkten" Pr&amp;auml;sentation&amp;nbsp;habe ich eine neue Idee f&amp;uuml;r ein Managment Development entwickelt, das einem Ziel n&amp;uuml;tzt: wirksam F&amp;uuml;hren, auch wenn die See mal rauh und st&amp;uuml;rmisch ist.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/61/original/MD_gestern_heute_morgen.pdf?1312991141" target="_blank"&gt;MD_gestern_heute_morgen.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 03 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/17-wirksames-management-development</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Effektives Management braucht seemännische Gelassenheit</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/16-effektives-management-braucht-seemaennische-gelassenheit</link>
      <description>&lt;p&gt;Das ist ein &amp;uuml;bliches Bild von engagierten Managern: sie rennen scheinbar rastlos zwischen diversen Besprechungen hin und her, haben permanent ein Telefon am Ohr, und am Abend sitzen sie vor einem Berg von Diagrammen, Cockpit-Charts und Controllingberichten. Nicht zu vergessen die st&amp;auml;ndigen &amp;bdquo;Feuerwehreins&amp;auml;tze&amp;ldquo; im Tagesgesch&amp;auml;ft, damit nichts aus dem Ruder l&amp;auml;uft. Und wo so viele B&amp;auml;lle jongliert werden m&amp;uuml;ssen, nutzen Sie permanent entsprechende IT- Tools - echtes Multitasking eben&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Teams erfolgreich zu f&amp;uuml;hren bedeutet immer Prozessmanagement am Rande des Chaos.&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Denn alles wissen, dass sich Ziele im Ablauf &amp;auml;ndern, Mitglieder das Team wechseln, Termine ver&amp;auml;ndert werden oder der Markt neue Anforderungen stellt.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Wenn also der Wandel &amp;bdquo;normal&amp;ldquo; ist, warum&amp;nbsp; erzeugt er immer noch enorme operative Hektik? Warum werden Mitarbeiter mit kosmetischen Ma&amp;szlig;nahmen bei Laune gehalten? Und warum werden bei Planabweichungen immer noch Krisensitzungen einberufen?&amp;nbsp;Meines Erachtens darf von professionellen F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften mehr &amp;bdquo;&lt;strong&gt;seem&amp;auml;nnische Gelassenheit&lt;/strong&gt;&amp;ldquo; erwartet werden. Ein erfahrener Kapit&amp;auml;n redet seiner Mannschaft niemals einen aufziehenden Sturm sch&amp;ouml;n, beordert aber auch nicht alle Mann an Deck und verteilt Schwimmwesten. Vielmehr erwartet er St&amp;uuml;rme sowie unvorgesehene Probleme und begegnet ihnen wach und gelassen.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sollte es auch im Managment sein: wer in seine operative Strategie einkalkuliert, dass nichts au&amp;szlig;er den &amp;Uuml;berraschungen sicher ist, f&amp;uuml;r den ist eine Terminver&amp;auml;nderung keine Bedrohung. Im Gegenteil: f&amp;uuml;r das Managen des Unvorhergesehen wird er bezahlt, nicht f&amp;uuml;r die Abarbeitung von Pl&amp;auml;nen. Erfolgreiche F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte planen daher alternative Szenarien bereits im Vorfeld und nicht erst ad hoc &amp;ndash; um in der schwierigen Situation Ruhe bewahren zu k&amp;ouml;nnen und vor allem auszustrahlen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/16-effektives-management-braucht-seemaennische-gelassenheit</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Karriere in unsicheren Zeiten</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/15-karriere-in-unsicheren-zeiten</link>
      <description>&lt;p&gt;Gerade wenn die Zeiten unsicher sind, machen sich viele meiner Klienten Gedanken &amp;uuml;ber ihre berufliche Entwicklung. Karrieremodelle und -pfade sind entweder aufgrund der &amp;ouml;konomischen Krise unterbrochen, oder gar ganz verloren gegangen (z.B. in Teilen der Finanzwirtschaft) oder die Klienten selbst sind "unzufrieden" mit dem geplaten n&amp;auml;chsten Karriereschritt.&lt;br /&gt;In solchen Situationen rate ich zu einer stabilen Positionierung. Gerade, wenn die See mal st&amp;uuml;rmisch ist, braucht es einen verl&amp;auml;sslichen Hafen, von dem aus man in See stechen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders bew&amp;auml;hrt hat sich dabei das Konzept des&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.amazon.de/Karriereanker-Edgar-Schein/dp/3929511002" target="_blank"&gt;Karriereankers&lt;/a&gt;&amp;nbsp;von&amp;nbsp;&lt;a href="http://mitsloan.mit.edu/faculty/detail.php?in_spseqno=121&amp;amp;co_list=F" target="_blank"&gt;Ed Schein&lt;/a&gt;, der das berufliche Selbstverst&amp;auml;ndnis entwickeln hilft:&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Was ist es, das unsere "Innere Karriere" bestimmt, was sind Grundmotive, Werthaltungen und F&amp;auml;higkeiten, die h&amp;auml;ufig in verborgener Art und Weise &amp;uuml;ber die Richtung von Karriere bestimmen, die unseren Entscheidungen &amp;uuml;ber Berufsrichtungen zugrunde liegen? Schein fand heraus, dass sich die verborgenen Muster der Karriereverl&amp;auml;ufe auf acht Grundorientierungen zur&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hren lassen, die er "Karriereanker" nannte:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;FachkompetenzF&amp;uuml;hrungsqualit&amp;auml;ten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Autonomie/ Unabh&amp;auml;ngigkeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sicherheit/ Stabilit&amp;auml;t&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;unternehmerische Kreativit&amp;auml;t&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Engagement f&amp;uuml;r eine Sache/ Idee&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;(totale) Herausforderung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Integration verschiedener Lebensstile&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Anstatt also heldenhaft und hektisch sein Profil in verschiedene Jobb&amp;ouml;rsen einzutragen, macht es zun&amp;auml;chst viel Sinn, sich den eigenen Karriereanker in Verbindung mit dem bisher Geleisteten anzusehen und sich dann zu positionieren.&lt;br /&gt;Was passt zu mir? Wo bin ich ein attraktiver Mitarbeiter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn wenn der Kapit&amp;auml;n sich &amp;uuml;ber seine Kompetenzen klar, die Maschine general&amp;uuml;berholt und die Ladung gesichert ist, dann kann man den Bug getrost in den Wind drehen und das Schiff sicher durch den Sturm zum n&amp;auml;chsten Zielhafen steuern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 06 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/15-karriere-in-unsicheren-zeiten</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Widerstand nützt....</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/14-widerstand-nuetzt-</link>
      <description>&lt;p&gt;Wer es mit Ver&amp;auml;nderungen zu tun hat, wird auch immer mit dem Ph&amp;auml;nomen des Widerstandes konfrontiert sein. &amp;bdquo;Es gibt keine Ver&amp;auml;nderung ohne Widerstand&amp;ldquo;, formulierten es treffend&amp;nbsp;&lt;a href="http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=3281181&amp;amp;U=MTA4Mg%3D%3D&amp;amp;V=Tg%3D%3D&amp;amp;PCT=false" target="_blank"&gt;Doppler und Lauterburg&lt;/a&gt;&amp;nbsp;in ihrem Management-Klassiker &amp;bdquo;Change Management&amp;ldquo;. Da Ver&amp;auml;nderungen ja etwas ganz Normales sind, geh&amp;ouml;ren auch Widerst&amp;auml;nde zum Alltag des Managements. Es ist also zu erwarten, dass sich Mitarbeiter gegen einzelne Auftr&amp;auml;ge, Prozesse oder Ergebnisse wenden oder wenn sich aus dem Umfeld der Betroffenen der Ver&amp;auml;nderung Widerstand regt.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Misstrauisch sollten Sie vielmehr sein, wenn es keine Widerst&amp;auml;nde gibt.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Nicht das Auftreten von Widerst&amp;auml;nden, sondern deren Ausbleiben ist Anlass zur Beunruhigung &amp;ndash; denn Widerstand zeigt, dass es um etwas Wesentliches geht, das im Unternehmen auf Interesse st&amp;ouml;&amp;szlig;t.&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;Fehlen die Widerst&amp;auml;nde, m&amp;uuml;ssen Sie bef&amp;uuml;rchten, dass Ihr Change Vorhaben unwichtig ist &amp;ndash; oder dass von vornherein niemand an dessen Realisierung glaubt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Menschen sich gegen etwas Sinnvolles oder sogar Notwendiges str&amp;auml;uben, dr&amp;uuml;cken sie damit in aller Regel Bedenken, Bef&amp;uuml;rchtungen oder &amp;Auml;ngste aus; die Ursachen dieser Widerst&amp;auml;nde liegen dann im emotionalen Bereich.&lt;br /&gt;Wenn Sie das Problem nicht zur Sprache bringen, kommt es zu Blockaden: So werden Teammitglieder, anstatt motiviert an ihren Aufgaben zu arbeiten, Termine nicht mehr einhalten, sachfremde Diskussionen vom Zaun brechen oder Probleme sehen, die angeblich den Terminplan obsolet und das Projektziel unerreichbar machen. Die Teammitarbeiter artikulieren damit zwar einen &amp;Auml;nderungsbedarf, sind aber nicht der Lage oder willens, diesen &amp;Auml;nderungsbedarf sachlich zu formulieren. Die Folge davon ist, dass das Change Projekt nicht mehr vorankommt und die Ziele der Ver&amp;auml;nderung gef&amp;auml;hrdet sind.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Treten Widerst&amp;auml;nde auf, w&amp;auml;hlen F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte h&amp;auml;ufig den Weg, den Zeit- und Aufgabendruck auf die Teammitglieder zu erh&amp;ouml;hen &amp;ndash; was am Ende den Gegendruck nur noch verst&amp;auml;rkt. Notwenig w&amp;auml;re stattdessen, eine Denkpause einzulegen.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Denn die hohe Kunst des Change Managements liegt nicht darin, den Widerstand heldenhaft zu bek&amp;auml;mpfen oder ihn gar brechen zu wollen&lt;/strong&gt;! Vielmehr wird ein guter Manager einen Weg finden, den Widerstand f&amp;uuml;r das Projektziel zu nutzen: Er nimmt die unterschwellige emotionale Energie, die Menschen zum Widerstand antreibt, ernst und versteht es, diese Energie sinnvoll zu kanalisieren.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 06 Dec 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/14-widerstand-nuetzt-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>von Übervätern und obersten Sachbearbeitern</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/13-von-bervaetern-und-obersten-sachbearbeitern</link>
      <description>&lt;p&gt;Nahezu alle erfolgskritischen Innovations- oder Reorganisationsprozesse in Unternehmen werden nach einer Studie der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r Projektmanagement in Projektform abgewickelt. Der &amp;bdquo;normalen&amp;ldquo; hierarchischen Organisation werden diese zentralen Aufgaben wohl immer weniger zugetraut! Auf der anderen Seite wird aber auf ein effizientes Management dieser Projekte kaum Wert gelegt. Seri&amp;ouml;se Quellen sch&amp;auml;tzen die Wertsch&amp;ouml;pfungsverluste durch unprofessionelles Projektmanagement in deutschen Unternehmen auf dreistellige Milliardenbetr&amp;auml;ge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus meiner Sicht liegt dies oft auch an den unscharfen Rollen und Verantwortlichkeiten in Projekten: Da wird der Entwicklungsingenieur mit der Projektierung seiner pers&amp;ouml;nlichen Idee beauftragt und muss sich nun mit den R&amp;uuml;ckfragen aus der kaufm&amp;auml;nnischen Abteilung und den &amp;ndash;aus seiner Sicht v&amp;ouml;llig unberechtigten&amp;ndash; Zweifeln &amp;uuml;ber die Machbarkeit aus der Produktion herumschlagen. Da ist es verst&amp;auml;ndlich, dass er zum obersten Bearbeiter seiner Sache wird und das Projekt lieber im stillen K&amp;auml;mmerlein so lange vorantreibt, bis das v&amp;ouml;llig vom Marktbed&amp;uuml;rfnis entkoppelt ist.&lt;br /&gt;Dabei w&amp;auml;re Abhilfe nicht unm&amp;ouml;glich, wenn nur die notwendigen Rollen im Projekt klar eingehalten werden. In meinen Publikationen und Trainings erl&amp;auml;utere ich anhand meines PM-Dreiecks, welches Verhalten Projektmanager, -mitarbeiter und -auftraggeber an den Tag legen sollten, damit Projektmanagement erfolgreich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Praxis zeigt: Auftraggeber tendieren immer noch oft dazu, direkt in die Projektarbeit einzugreifen, um quasi als &amp;bdquo;&amp;Uuml;bervater&amp;ldquo; nach dem rechten zu schauen: menschlich zwar verst&amp;auml;ndlich, aber sachlich nicht entschuldbar. Die Projektteammitglieder wissen dann kaum noch, wessen Auftr&amp;auml;gen sie folgen sollen: dem Projektleiter oder dem Auftraggeber. Der typische Fall, dass das Gegenteil von &amp;bdquo;gut&amp;ldquo; &amp;bdquo;gut gemeint&amp;ldquo; ist.&lt;br /&gt;Erfolgreiche Projekte erreichen Sie nicht mit einem Projektleiter, der sich st&amp;auml;ndig in der Kunst des Multitaskings &amp;uuml;bt oder Auftraggebern, die am liebsten noch selbst an der Werkbank stehen, sondern mit klarer Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Mannschaftsteile des Projektschiffes.&lt;br /&gt;Mehr zum PM-Dreieck und den notwendigen Rollen im Projekt finden Sie in meinem Titelbeitrag der Zeitschrift "Management &amp;amp; Qualit&amp;auml;t" unter:&lt;a href="http://redirect2.mailingwork.de/redirect.php?id=2056654&amp;amp;U=MjI%3D&amp;amp;PCT=false" target="_blank"&gt;www.saq.ch/fileadmin/user_upload/mq/downloads/mq_2008_07_hinz.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/13-von-bervaetern-und-obersten-sachbearbeitern</guid>
    </item>
    <item>
      <title>...und noch ein Feedbackbogen?</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/12--und-noch-ein-feedbackbogen-</link>
      <description>&lt;p&gt;Kennen Sie das? Schon wieder liegt ein Bogen im Postfach oder eine "Invitation to a special online survey" im Posteingangsordner...&amp;nbsp; Die erste Frage ist: Lohnt sich das?&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Es ist f&amp;uuml;r mich verwunderlich und zugleich bemerkenswert, dass heute immer noch Feedbacksysteme quasi "&amp;uuml;ber die Mitarbeiter kommen", statt handwerklich sauber und professionell ein- und durchgef&amp;uuml;hrt zu werden.&lt;br /&gt;Hier ein paar Hinweise, wie die typischen "Fallen" vermieden werden (&lt;a href="http://www.saq.ch/fileadmin/user_upload/mq/downloads/mq_2006_04_hinz.pdf" target="_blank"&gt;ausf&amp;uuml;hrlich hier&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Vollst&amp;auml;ndige Transparenz &amp;uuml;ber den Zweck und das Ziel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Warum soll eine Befragung gemacht, ein Feedbacksystem eingef&amp;uuml;hrt werden? Um die aktuelle Stimmung zu ermitteln? Den Bedarf f&amp;uuml;r mittelfristige Ver&amp;auml;nderungsprozesse aufzuzeigen beziehungsweise die Wirkung eingeleiteter Massnahmen zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen? Beantworten sie proaktiv die h&amp;auml;ufigste Fantasie der Organisationsmitglieder: Soll nur Material f&amp;uuml;r oder gegen etwas oder jemand gesammelt werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Echtes Commitment&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ist die Organisation bereit, die Ergebnisse der Befragung/des Feedbacks offen zu kommunizieren und notwendige Ver&amp;auml;nderungen vorbehaltlos einzuleiten? Oder gibt es Tabus, also Dinge, die auf keinen Fall in Frage gestellt werden d&amp;uuml;rfen? Dann ist vor Beginn des Projektes kritisch zu pr&amp;uuml;fen, ob eine Befragung, ein Feedbacksystem &amp;uuml;berhaupt die richtigen Mittel sind.&lt;br /&gt;F&amp;uuml;r ein wirkungsvolles Feedback braucht es eine gewisse Reife der Organisation und der Mitglieder - sonst wird viel Porzellan zerschlagen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Ein klarer Prozess f&amp;uuml;r das gesamte Feedback&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sicher ist: wer eine strukturierte Datensammlung beginnt, weckt Erwartungen, dass mit den Ergebnissen auch gearbeitet werden soll. Daher ist es zwingend notwendig, dass der Gesamtprozess steht, wenn der erste Fragebogen verteilt wird:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wie werden die Ergebnisse gesammelt, wie ver&amp;ouml;ffentlicht?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wann und wie k&amp;ouml;nnen die Feedbacknehmer Fragen stellen und die Feedbackgeber pers&amp;ouml;nlich R&amp;uuml;ckmeldung geben? Welche Workshops finden in welcher Besetzung zur Bearbeitung der Ergebnisse statt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In welcher Form sollen/ m&amp;uuml;ssen die Feedbacknehmer reagieren und wie werden die Feedbackgeber dar&amp;uuml;ber informiert? Ist das Feedback an das Beurteilungs- oder Verg&amp;uuml;tungssystem gekoppelt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Welche Stelle/ Person managt den Prozess und steht f&amp;uuml;r Fragen zur Verf&amp;uuml;gung? Welche Unterst&amp;uuml;tzung ist erh&amp;auml;ltlich?&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Sowohl die Beurteiler als auch die Beurteilten m&amp;uuml;ssen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Die Beurteiler m&amp;uuml;ssen mit dem Gebrauch des Instruments gut vertraut sein. Typische Fehler (wie etwa zu milde oder zu strenge Beurteilungen) werden so vermieden.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der kontinuierlichen Begleitung der "Objekte" der Befragung/ des Feedbacks (meist sind dies die F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte) kommt entscheidende Bedeutung zu! Sie sollten die Ergebnisse zun&amp;auml;chst eigenst&amp;auml;ndig&lt;br /&gt;analysieren, um Bereiche pers&amp;ouml;nlicher Handlungsoptionen zu entdecken. Aufgetretene Emotionen und&lt;br /&gt;erste Handlungsideen werden dann im Rahmen von kollegialen Beratungen, Supervisionen oder Coachings&lt;br /&gt;reflektiert. Erst dann wird die Pr&amp;auml;sentation der Ergebnisse (durch wen und in welchem Rahmen?) festgelegt und ein individuelles "Modell des Umgehens" entwickelt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 29 Oct 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/12--und-noch-ein-feedbackbogen-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Das Strohfeuer der Anreizsysteme</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/11-das-strohfeuer-der-anreizsysteme</link>
      <description>&lt;p&gt;Erfolgreiche F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte wissen l&amp;auml;ngst, dass der Anspruch, seine Mitarbeiter durch &amp;auml;u&amp;szlig;ere Anreize motivieren zu wollen, kein kluges Unterfangen ist. Sie halten das f&amp;uuml;r ein wenig zielf&amp;uuml;hrendes, aber gleichwohl anstrengendes Konzept.&lt;br /&gt;Sicher: Ein Kapit&amp;auml;n kann die Mannschaft zwingen, indem er mit Sanktionen droht, zum Beispiel mit der K&amp;uuml;rzung der Heuer oder gar dem Wurf &amp;uuml;ber Bord. Damit wird er vermutlich sogar Erfolg haben, wenn auch eher nur kurzfristig.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Mit Motivation hat dies aber wohl kaum etwas zu tun&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas Anderes ist das F&amp;uuml;hren &amp;uuml;ber Anreize, die f&amp;uuml;r eine bestimmte Leistung in Aussicht gestellt werden. An erster Stelle stehen hier&amp;nbsp;&lt;strong&gt;finanzielle Anreize&lt;/strong&gt;, etwa durch eine variable Verg&amp;uuml;tung.&lt;br /&gt;Doch auch solche Pr&amp;auml;mien f&amp;uuml;hren meist nur zu kurzfristigen Effekten. Anreize, einer der klassischen extrinsischen Motivatoren, er&amp;ouml;ffnen die M&amp;ouml;glichkeit, einen Mitarbeiter kurzfristig zu einer Handlung zu veranlassen, zum Beispiel ein zus&amp;auml;tzliches Arbeitspensum zu leisten. Dasselbe Ergebnis l&amp;auml;sst sich auch mit der Androhung einer Sanktion erreichen &amp;ndash; was gerade in schwierigen Zeiten leicht m&amp;ouml;glich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erfahrung zeigt, dass die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;extrinsische Motivation nicht von langer Dauer&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;ist, von der F&amp;uuml;hrungskraft viel Kraft abverlangt &amp;ndash; und auf mittlere Frist sogar&amp;nbsp;&lt;strong&gt;kontraproduktiv&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;ist. So l&amp;auml;sst sich im Zusammenhang mit variabler Verg&amp;uuml;tung ein &amp;bdquo;Plateaueffekt&amp;ldquo; beobachten: Mitarbeiter, die dieses Jahr aufgrund ihrer besonderen Leistung eine Pr&amp;auml;mie von 2.000 Euro erhalten haben, werden im n&amp;auml;chsten Jahr eine weitere Pr&amp;auml;mie in H&amp;ouml;he von 1.500 Euro nicht als motivierenden Anreiz empfinden, sondern eher als &amp;bdquo;K&amp;uuml;rzung ihrer Entlohnung&amp;ldquo;. Anstatt sich &amp;uuml;ber ein zus&amp;auml;tzliches Einkommen von 1.500 Euro zu freuen, haben die Mitarbeiter das Gef&amp;uuml;hl, ein um 500 Euro niedrigeres Gesamtgehalt als im Vorjahr zu erhalten &amp;ndash; denn die Pr&amp;auml;mie des Vorjahres wird bereits nicht mehr als zus&amp;auml;tzlich, sondern als Bestandteil der &amp;uuml;blichen Entlohnung erlebt. Jeder neue Anreiz kann dann nur von diesem Plateau aus gesetzt werden. Ein typisches Beispiel f&amp;uuml;r die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Strohfeuerwirkung finanzieller Anreize&lt;/strong&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Unterschied dazu halte ich die These von Viktor Frankl, der im Erleben von Sinn den entscheidenden Motivator sieht,&amp;nbsp;&lt;strong&gt;f&amp;uuml;r den F&amp;uuml;hrungsalltag gut geeignet&lt;/strong&gt;. Die von ihm formulierte Grundidee einer&amp;nbsp;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;sinnzentrierten Motivation&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;ist ebenso einfach wie einleuchtend: Das Erleben von Sinn ist die st&amp;auml;rkste Motivation f&amp;uuml;r einen Menschen. Solche Mitarbeiter sind hoch motiviert, handeln aus&amp;nbsp;&lt;strong&gt;innerer &amp;Uuml;berzeugung&lt;/strong&gt;, arbeiten &amp;uuml;berdurchschnittlich erfolgreich &amp;ndash; und sind weit davon entfernt, in operative Hektik zu fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit kein Missverst&amp;auml;ndnis entsteht: Bei sinnorientierter Motivation geht es nicht darum, dass ein Mitarbeiter sich die Aufgaben aussucht, die Ihm Spa&amp;szlig; machen &amp;ndash; vielmehr kommt es darauf an, dass er die ihm &amp;uuml;bertragene Aufgabe als&lt;strong&gt;&amp;nbsp;sinnvoll&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;erlebt. Es gibt genug T&amp;auml;tigkeiten, die zwar ungeliebt, aber dennoch notwendig sind, um das Ziel zu erreichen. Beispiele hierf&amp;uuml;r sind die technische Dokumentation oder der Projektabschlussbericht. Also: schieben Sie nicht Dienst nach Plan, sondern etablieren Sie eine Koalition der Willigen. Denn Motivation entsteht durch&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Sinn und Zusammenhang&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&amp;ndash; und nicht durch taggenaue Terminpl&amp;auml;ne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Diese Idee gibt es auch als&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.podcast.olaf-hinz.biz/" target="_blank"&gt;podcast&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.business-wissen.de/mitarbeiterfuehrung/anreizsysteme-das-strohfeuer-der-extrinsischen-motivation/" target="_blank"&gt;"in lang"&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/11-das-strohfeuer-der-anreizsysteme</guid>
    </item>
    <item>
      <title>die Logik des Misslingens</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/10-die-logik-des-misslingens</link>
      <description>&lt;p&gt;F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte, in der Linie und im Projekt, laufen immer wieder Gefahr, in die alten und m&amp;auml;chtigen Wenn-Dann-Muster zur&amp;uuml;ckzufallen. Um das zu verhindern, um also auch in komplexen und unsicheren Situationen dauerhaft entscheidungsf&amp;auml;hig zu bleiben, lohnt es sich, folgende &amp;bdquo;Fallen&amp;ldquo; im Blick zu behalten (&lt;a href="http://www.amazon.de/Mi%C3%9Flingens-Strategisches-Denken-komplexen-Situationen/dp/3499615789/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1253282253&amp;amp;sr=8-1" target="_blank"&gt;D&amp;ouml;rner [2008]&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;vorgepr&amp;auml;gte Einstellungen&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;f&amp;uuml;hren dazu, dass in komplexen Situationen bei der Ziel- und Hypothesenbildung nur die Themen bearbeitet werden, die man schon kennt. Das Erfahrungswissen erweist sich hier nicht als positive Grundlage, um Neues zu erschlie&amp;szlig;en, sondern als Abschottungsmechanismus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die beste Prognose ist der Trend&lt;/strong&gt;. Es wird von jetzt auf morgen geschlossen, ohne zu pr&amp;uuml;fen, ob sich zentrale Variablen auch wirklich stabil verhalten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Zentralidee&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;unterstellt, dass alles von einer einzigen m&amp;auml;chtigen Variablen abh&amp;auml;ngt (&amp;bdquo;h&amp;auml;tten wir diesen Test erfolgreich bestanden, w&amp;auml;re alles anders gekommen&amp;ldquo;). Damit wird die Komplexit&amp;auml;t in einem grandiosen Schritt auf einen einzigen kausalen Zusammenhang reduziert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Magische Hypothesen&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;sind die Zwillinge der Zentralidee. Sie erleichtern es, unterschiedliche Hypothesen zu bilden, weil sie bei einer &amp;bdquo;&amp;uuml;berzeugenden&amp;ldquo; Hypothese stehen bleiben. Diese Hypothesen sind bestechend klar und vermitteln den Eindruck: &amp;bdquo;Ja, so muss es sein! So muss es einfach funktionieren!&amp;ldquo;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Friktionismus&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;ist einer der Klassiker der vorschnellen Komplexit&amp;auml;tsreduktion: &amp;bdquo;Das haben wir schon oft versucht &amp;ndash; das geht hier nicht!&amp;ldquo;, ist dann zu h&amp;ouml;ren. Unm&amp;ouml;glichkeiten, Einschr&amp;auml;nkungen und die Radio Eriwan Haltung: &amp;bdquo;Im Prinzip ja, aber..&amp;ldquo; bestimmen die Szene.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei der&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Generalisierung lokaler Erfahrung&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;wirkt ein grunds&amp;auml;tzlich sinnvoller Mechanismus, n&amp;auml;mlich die &amp;Uuml;bertragung positiver Erfahrungen in einen neuen Kontext. Es gilt jedoch misstrauisch zu sein, wenn diese Erfahrung als generell g&amp;uuml;ltig und wirksam postuliert wird. Selbst wenn eine Hypothese unter Laborbedingungen erfolgreich ist, bedeutet das nicht, dass in anderen Situationen nicht v&amp;ouml;llig unerwartete R&amp;uuml;ckkopplungen am Werke sind.&lt;br /&gt;und nat&amp;uuml;rlich&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Ad-hoc-Aktivit&amp;auml;t&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;ist die wohl am h&amp;auml;ufigsten vorkommende R&amp;uuml;ckfallgefahr. Dabei wird der Projektmanager von seinen Macherqualit&amp;auml;ten &amp;bdquo;erwischt&amp;ldquo; &amp;ndash; nach dem Motto: &amp;bdquo;Es gibt viel zu tun, lasst uns anfangen!&amp;ldquo; Mit Planen besch&amp;auml;ftigt man sich dann gar nicht erst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;P.S. die Logik des Misslingens als download gibt es&amp;nbsp;hier: &lt;a href="http://formrausch.net/cdn/hinz/files/42/original/Achtsamkeit_und_die_Logik_des_Misslingens.pdf?1300197403" target="_blank"&gt;Achtsamkeit_und_die_Logik_des_Misslingens.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 07 Oct 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/10-die-logik-des-misslingens</guid>
    </item>
    <item>
      <title>wie kommt das Neue in die Organisation?</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/9-wie-kommt-das-neue-in-die-organisation-</link>
      <description>&lt;p&gt;Gerade habe ich wieder einmal einen Klassiker der Managementliteratur gelesen:&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.stevezuieback.com/pdf_systems/leadingchange.pdf" target="_blank"&gt;John Kotter: Leading Change - why transformation efforts fail.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders bekannt geworden ist der Aufsatz u.a. wegen der These, dass es einen "urgent case of change" braucht, wenn Business Transformation erfolgreich sein will. Viele Change Management Prozesse werden nach den "acht Schritten" Kotters (oder wenigstens einigen von Ihnen) konzipiert und gef&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite war ich in der letzten Zeitzu einer "Lernreise" in Frankfurt und habe mit vielen Personen in Organisationen des "Financial Services" gesprochen. Fast durchweg war die Einsch&amp;auml;tzung, dass die Ereignisse des Herbstes 2008 "nahezu &amp;uuml;berwunden" seien und man sich nun auf neue Aufgaben konzentriere. Auch in gro&amp;szlig;en Teilen der &amp;Ouml;ffentlichkeit macht sich der Eindruck breit, dass "&lt;a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4533965/Die-Lehren-aus-der-Pleite-von-Lehman-Brothers.html" target="_blank"&gt;die Banken da weiter machen, wo sie aufgeh&amp;ouml;rt haben"&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schaue ich nun auf Kotters acht Schritte, stelle ich mir die Frage:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;War die Finanzkrise kein urgent case of change?&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;Andererseits gibt es doch eine breite gesellschaftliche Mehrheit, dass Ver&amp;auml;nderung nach den Erfahrungen des Herbstes 2008 notwendig ist. Und was braucht es dann, um ein solch komplexes Gebilde, wie "den Finanzmarkt" einer echten Transformation zu unterziehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Any Comment on that?&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 26 Sep 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/9-wie-kommt-das-neue-in-die-organisation-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Die Führungskraft als Coach, oder wenn die Mechanik mächtig wird...</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/8-die-fuehrungskraft-als-coach-oder-wenn-die-mechanik-maechtig-wird-</link>
      <description>&lt;p&gt;Die Zeiten werden unsicherer, die Budgets knapper und daher ist es rational, dass die Entscheider in den Organisationen weniger ins Risiko gehen (denn die individuell empfundene Erfolgswahrscheinlichkeit sinkt in "Krisenzeiten"). Ich beobachte seit einger Zeit einen Trend zum "selbst machen", d.h. insourcing von Dienstleistungen, die bisher aus guten Gr&amp;uuml;nden an Externe gegeben wurden.&lt;br /&gt;Ein typisches Beispiel ist eine Nachfrage, die mich in der letzten Woche erreichte: "&lt;strong&gt;K&amp;ouml;nnen Sie mit ausgew&amp;auml;hlten F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften eine Coaching-Ausbildung machen, damit wir dann mehr "Die F&amp;uuml;hrungskraft als Coach" statt externes Coaching anbieten k&amp;ouml;nnen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe das&amp;nbsp;&lt;strong&gt;nicht getan&lt;/strong&gt;, aber im Gespr&amp;auml;ch mit der Organisation, die dies nachfragte, Interessantes entdeckt:&lt;br /&gt;Mal abgesehen davon, dass direkte Vorgesetzten- Mitarbeiter Beziehungen die Rolle "Coach- Klient" unm&amp;ouml;glich machen, d.h. die Idee externes Coaching so ersetzen zu k&amp;ouml;nnen schon aus Strukturgr&amp;uuml;nden nicht sinnvoll ist, offenbarte sich -in meiner Beobachtung- eine mechanistische Haltung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da war davon die Rede, dass in der Ausbildung v.a. Fragetechniken (nat&amp;uuml;rlich zirkul&amp;auml;r), Ressourcenorientierung (immer nach der L&amp;ouml;sung fragen) und "das Lesen von K&amp;ouml;rpersprache" wichtig seien. Denn es sei ja wichtig, schnell Hilfe zu geben und L&amp;ouml;sungen zu finden...&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Meine Position ist da anders:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Coaching ist keine technische Disziplin, sondern v.a. eine&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.dbvc.de/cms/index.php?id=409&amp;amp;PHPSESSID=17bd83c9fad4553cf0123a2c341049c7" target="_blank"&gt;Frage der Haltung.&amp;nbsp;&lt;/a&gt;Denn die Frage: "Was l&amp;auml;uft besonders gut?" aus einer Lotsen - Haltung, die sich nur dem Coachee widmet ist etwas anderes als die gleiche Frage aus einer Kapit&amp;auml;ns- Haltung, die nach einer optimalen Passung in der internen Arbeitsteilung sucht. Ergo: Wenn die gleiche Frage mit unterschiedlicher innerer Haltung gestellt wird, wird sie auch unterschiedlich verstanden und beantwortet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und dann bleibt die Frage: Kann eine F&amp;uuml;hrungskraft ihre Mitarbeiter coachen und damit Kapit&amp;auml;n und Lotse sein? Was meinen Sie?&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 18 Sep 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/8-die-fuehrungskraft-als-coach-oder-wenn-die-mechanik-maechtig-wird-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Simplyfy</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/7-simplyfy</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://cdn.formrausch.com/cdn/hinz/files/81/medium/simple_solution.JPG?1331886094" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Foto habe ich vor einiger Zeit auf dem Airport gemacht -&amp;nbsp;und noch einige Zeit davor gestanden und gegr&amp;uuml;belt. Was ist gemeint?&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;dass einfache L&amp;ouml;sungen notwendig sind...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Warum? Damit Sie alle verstehen, oder nur damit die Beteiligten sie verstehen? Weil kinderleicht besser, oder nur bequemer ist?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;dass, immer wenn es komplex wird, Einfachheit notwendig ist...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Um die Dinge noch bearbeiten zu k&amp;ouml;nnen? Um die eigene Handlungsf&amp;auml;higkeit zu erhalten? Um schnell zu sein?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;dass Handelsm&amp;auml;rkte (das Bild ist wohl die CBoT) immer komplex sind...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;nur weil da viele Leute zusammenstehen und gleichzeitig reden? Weil keiner genau sagen kann, wie sich ein Preis am Ende bildet bzw. es daf&amp;uuml;r keine "100%" Berechnungsmethode gibt?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bleibe verwirrt zur&amp;uuml;ck, denn mein bisheriges Bild ist, dass komplexe Situationen (M&amp;auml;rkte sind da nur ein Beispiel)&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komplexit%C3%A4tsreduktion" target="_blank"&gt;verbindliche Methoden der Komplexit&amp;auml;tsreduktion&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;brauchen.&amp;nbsp;&lt;br /&gt; &amp;Uuml;blich und bekannt sind da die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Annahmen&lt;/strong&gt;, d.h. ich definiere nur einen bestimmten Komplexit&amp;auml;tsgrad - andere R&amp;uuml;ckkopplungen bleiben drau&amp;szlig;en. Der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil der Wissenschaft funktioniert so!&lt;br /&gt; Oder ich arbeite mit&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Hypothesen,&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;d.h. bilde mir verschiedene Ideen &amp;uuml;ber Urache und Wirkungszusammenh&amp;auml;nge. Mit diesen verschiedenen Hypothesen gehe ich dann in den Praxistest.&lt;br /&gt; ...und damit habe ich nur zwei M&amp;ouml;glichkeiten beschrieben...&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Komplexit&amp;auml;tsreduktion ist bestimmt nichts Triviales, sondern eine sehr anspruchsvolle und Kraft brauchende Arbeit, denn es gilt Unsicherheit auszuhalten! So einfach ist das?! Ob die Plakateure das vielleicht gemeint haben?....&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 01 Sep 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/7-simplyfy</guid>
    </item>
    <item>
      <title>und sie lernen doch?</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6-und-sie-lernen-doch-</link>
      <description>&lt;p&gt;Seit Tagen finden sich wieder Berichte &amp;uuml;ber die Aktivit&amp;auml;ten der INA- Scheffler Gruppe bei der Continental AG. Darunter eine ganz Interessante Meldung in der&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Fusion-mit-Conti-Schaeffler-verpf%E4ndet-operatives-Gesch%E4ft/558000.html" target="_blank"&gt;FTD&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Refinanzierung ist Teil des sogenannten Vierphasenmodells innerhalb des "Project Fairplay" der Unternehmensberatung Roland Berger, mit dem die Schaeffler-Banken die Fusion von Conti und Schaeffler durchziehen wollen. [...] Die ersten drei Phasen des Plans betreffen den Umbau der Schaeffler-Struktur und sind bis Juni 2010 terminiert. Bis dahin soll nach den Vorstellungen der Schaeffler-Banken auch die Refinanzierung von Conti gel&amp;ouml;st sein. Als Phase vier wird der "Zusammenschluss der operativen Aktivit&amp;auml;ten von Schaeffler und Continental" bezeichnet, sie hat allerdings kein festes Zieldatum"&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auff&amp;auml;llig ist, dass die "Kollegen" von Roland Berger den juristischen Umbau vom operativen Umbau trennen und f&amp;uuml;r letzteres kein Zeitziel angeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat man dort (beim Berater und beim Kunden) gelernt, dass Transformationen innerhalb von komplexen Organisationen Prozesse sind und nicht durch ver&amp;auml;nderte Organisationscharts und durch hunderte Arial 9pt Folien verordnet werden k&amp;ouml;nnen? Das w&amp;auml;re ein vorzeigenswertes Beispiel von lernender Organisation durch R&amp;uuml;ckkopplung...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hoffe es!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 28 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6-und-sie-lernen-doch-</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Projekte anders laufen</title>
      <link>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5-warum-projekte-anders-laufen</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Projektmanagement&lt;/em&gt; ist das &amp;uuml;bliche Prinzip der Bearbeitung einer neuartigen Aufgabe, die gerade wegen Ihrer &amp;bdquo;Unbekanntheit&amp;ldquo; nicht in der bisher bestehenden Aufbau- und Ablauforganisation bearbeitet werden kann; eine Bew&amp;auml;ltigung dieser Aufgabe &amp;uuml;ber das Prinzip Hierarchie macht also wenig Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Damit hat Projektmanagement immer mit dem Ph&amp;auml;nomen von Komplexit&amp;auml;t, der nicht Vorhersehbarkeit zu tun.&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was bedeutet dies: &amp;Uuml;blicherweise betrachten wir berufliche T&amp;auml;tigkeiten so, als sei alles was wir tun vom Gesetz der proportionalen Wirkung gepr&amp;auml;gt. Einer Ursache folgt genau eine definierte Wirkung. Gerade wenn wir uns in Bereichen bewegen, in denen wir bereits viel Erfahrung haben, meinen wir die Wirkung einer Ursache ganz genau zu kennen &amp;ndash; ein lineares Modell!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche linearen Prozesse haben den gro&amp;szlig;en Vorteil, dass sie &amp;uuml;berschaubar und kalkulierbar sind und dadurch die Handlungsf&amp;auml;higkeit des Projektmanagers vermeidlich garantieren. Er macht alles richtig und kann sich darauf verlassen, dass das passiert was er vorher geplant hat. Und so funktioniert auch die g&amp;auml;ngige PM-Software: Da werden Aktivit&amp;auml;ten und Arbeitsschritte eingegeben, werden &amp;bdquo;Vorg&amp;auml;nger-&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Nachfolger&amp;ldquo;- Aktionen definiert, Meilensteine bestimmt und Termine zugeordnet. Heraus kommt am Ende ein Terminplan, mit dem sich m&amp;uuml;helos die W&amp;auml;nde des gesamten Projektb&amp;uuml;ros tapezieren lassen; und dessen Vorhersagen dann trotzdem nur selten eintreffen&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade der letzte Punkt zeigt die Schwierigkeit des Projektmanagements. Es passiert eben nicht immer das was der Projektleiter geplant hat!&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Das lineare Denken im Projektmanagement st&amp;ouml;&amp;szlig;t an seine Grenzen!&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Projekte zu f&amp;uuml;hren bedeutet, dass Prozesse entstehen, die im hohen Ma&amp;szlig;e von der Vernetzung mit anderen, ebenfalls komplexen Prozessen abh&amp;auml;ngig sind. Und nicht zuletzt beeinflussen sich diese komplexen Prozesse auch alle noch gegenseitig! Wie kann man da noch richtige Entscheidungen treffen&amp;hellip;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nach Plan laufende Projekte sind Legende. Millionenbetr&amp;auml;ge werden in den Sand gesetzt. Besonders spektakul&amp;auml;r: Toll Collect, das neue elektronische Mautsystem, das erst nach einem Neustart in die G&amp;auml;nge kam. oder Herkules, ein Projekt zur Modernisierung der IT der Bundeswehr . Die Masse aber wird gar nicht bekannt. Meist sind die Schuldigen f&amp;uuml;r solche &amp;bdquo;Pannen&amp;ldquo; schnell gefunden. Nur, dass die Fehler im System liegen, sagt niemand. Schuld ist der mechanistische Ansatz, Pl&amp;auml;ne f&amp;uuml;r die Realit&amp;auml;t zu halten.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;Ouml;ffnen wir einen neuen Blick auf die T&amp;auml;tigkeit der Projektleitung: Mit unternehmerischer Perspektive eine neuartige T&amp;auml;tigkeit so zu steuern, dass das Komplexit&amp;auml;tsrisiko kalkulierbar bleibt! Erfolgreiches Projektmanagement beginnt weit vor dem Kick-off zur ersten Planungsrunde. Statt ausgefeilte Pl&amp;auml;ne zu schmieden, gehen erfolgreiche Prozessmanager mit seem&amp;auml;nnischer Gelassenheit hinaus in die Organisation und sichern Ihr Projekt direkt und pers&amp;ouml;nlich ab. Wach und kooperationsbereit bilden sie Koalitionen der Willigen, jonglieren mit unterschiedlichen Interessen und k&amp;uuml;mmern sich um die Geschichte des Projektes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wer so agiert, der nutzt Planungstools und Spiegelstrichlisten als das, was sie sind: Methoden der Unterst&amp;uuml;tzung!&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 26 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>http://hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5-warum-projekte-anders-laufen</guid>
    </item>
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