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	<title>agil Archive - Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</title>
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	<description>Bevor das Veränderungsprojekt vom Kurs abkommt, den Lotsen dazuholen.</description>
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	<title>agil Archive - Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</title>
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		<title>homeoffice 2025 &#8211; zurück in die Zukunft?</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5962-homeoffice-2025-zurueck-in-die-zukunft/</link>
					<comments>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5962-homeoffice-2025-zurueck-in-die-zukunft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 03:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Diskussion über Homeoffice ist geprägt von Emotionen und Unsicherheiten, insbesondere seit der Corona-Pandemie. Unternehmen wie Amazon und Deutsche Bank verschärfen Homeoffice-Regeln. Präsenzpflicht führt häufig zu Erschöpfung, während Flexibilität gefordert wird. Die Evidenz über die Auswirkungen von Homeoffice ist unklar, aber eine 100%ige Präsenzpflicht ist unwahrscheinlich. Hybridmodelle erscheinen als Lösung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5962-homeoffice-2025-zurueck-in-die-zukunft/" data-wpel-link="internal">homeoffice 2025 &#8211; zurück in die Zukunft?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Thema spiegelt die aktuelle Dynamik rund um das Thema Arbeit so sehr wieder wie das homeoffice. Corona war ein disruptiver boost für neue Arbeit außerhalb des office. Erleben wir in der aktuellen Krise eine Rolle rückwärts ins office?</p>
<p>Ein Blick in die Schlagzeilen deutet in diese Richtung:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/amazon-homeoffice-buero-100.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">&#8222;Amazon stoppt ab 2025 homeoffice&#8220;</a></li>
<li><a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/homeoffice-deutsche-bank-reduziert-heimarbeit-auf-zwei-tage-pro-woche-a-56b3442d-9a86-487a-8a9a-1ec1994bda26" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Chef der Deutschen Bank setzt schärfere Homeoffice-Regeln durch</a></li>
<li><a href="https://www.merkur.de/wirtschaft/aufsichtsratschef-sap-homeoffice-regelung-softwarekonzern-meinung-mitgruender-hasso-plattner-93351792.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">SAP-Mitgründer hält deutliche Meinung zur umstrittenen Homeoffice-Regelung nicht zurück</a></li>
<li><a href="https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburger-Unternehmen-Otto-schraenkt-Homeoffice-ein,homeofficeotto100.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Hamburger Unternehmen Otto schränkt Homeoffice ein</a></li>
</ul>
<blockquote><p>Wenn einer zuhause arbeiten kann, ist er unwichtig</p>
<p><cite>Wolfgang Grupp</cite></p></blockquote>
<blockquote><p>Mitarbeitende mit Präsenzpflicht beklagen fast doppelt so häufig Belastungs- und Erschöpfungssymptome. Gleichzeitig stellen sie bei sich selbst kaum einen leistungssteigernden Einfluss der Präsenzarbeit fest. Das sollten Unternehmen bei der Entscheidung, ob eine Rückkehr zur Präsenzpflicht umgesetzt wird, unbedingt mit in den Blick nehmen.</p>
<p><cite>Florian Kunze, Universität Konstanz</cite></p></blockquote>
<h5>Emotional aufgeladen</h5>
<p>Homeoffice ist ein Thema, bei dem die Emotionen hochkochen können. Denn die Wirkung wird zunächst persönlich und emotional erlebt: Wie entwickelt sich mein Wohlbefinden bzw. meine work-life balance? Fühle ich mich zugehörig und integriert oder eher am Rand und allein?<br />
Organisationen sind darüber hinaus an den Auswirkungen auf &#8222;harte Fakten&#8220; interessiert: Produktivität, Qualität und Output.<br />
Dazwischen findet sich die &#8222;gefühlte Erfahrung&#8220;: Wann ist die Zusammenarbeit besser/schlechter/ unverändert?</p>
<p><strong>Nicht selten wird das homeoffice in größere moralische Zusammenhänge gestellt. Da muss Mensch sich bekennen: bist Du für oder gegen homeoffice und hast das richtige oder falsche agile mindset? Die Idee des New Work wird auf homeoffice Regelungen verengt und Befürwortern von Präsenz vorschnell Misstrauen unterstellt.</strong></p>
<p>Bisher dominieren flexible Lösungen vor Ort. Der typische Satz in <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=betriebsvereinbarung+heimarbeit" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Betriebsvereinbarungen zur Heimarbeit</a> lautet meist: <em>Mitarbeitende können im homeoffice arbeiten. Dabei sind regelmäßige Präsenzzeiten in Höhe von XY Tagen im Monat für das gesamte Team von den Führungskräften und den Mitarbeitenden zu vereinbaren.</em></p>
<p>Aber dieser Trend scheint zu stocken: eklatant ist der Konflikt beim DAX-Unternehmen SAP. Hier <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/sap-homeoffice-klage-betriebsrat-100.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">klagte der Betriebsrat</a> gegen die neuen Präsenz-Regelungen.</p>
<h5>keine klare Evidenz</h5>
<p>Auch ein Blick in Wissenschaft und Forschung macht die Lage nicht einfacher. Es ist noch keine klare Evidenz der Wirkungen zu erkennen.<br />
Der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/homeoffice-praesenzpflicht-buero-mobiles-arbeiten-vorteile-nachteile-100.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Deutschlandfunk hat einen lesenswerten Überblick</a> über die aktuelle Studienlage veröffentlicht. Ebenso bietet <a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/new-work-barometer-2024_80_631654.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">das new work Barometer</a> erste evidente Information.<br />
Eines kann aber heute schon deutlich festgestellt werden: dort, wo homeoffice technisch und vom Prozess her denkbar ist, wird es keine 100% Präsenzpflicht mehr geben: <strong><a href="https://www.pwc.de/de/real-estate/pwcs-real-estate-institute/homeoffice-studie.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">homeoffice ist here to stay!</a></strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2024/11/hybride_Kollaboration-1024x576.jpg" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2024/11/hybride_Kollaboration-1024x576.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2024/11/hybride_Kollaboration-300x169.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2024/11/hybride_Kollaboration-768x432.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2024/11/hybride_Kollaboration.jpg 1280w" alt="übersicht hybrider Formate" width="1024" height="576" /></p>
<h5>hybrid, denn die Zukunft liegt in der Mitte</h5>
<p>Aktuell bleibt uns also &#8222;nur&#8220; unser Erfahrungswissen, um mit dem <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3474-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spannungsfeld Präsenz vs. homeoffice</a> umzugehen. Die Abbildung zeigt die Summe meiner Beobachtungen: Je mehr es um konzentrierte &#8222;Stillarbeit&#8220; geht, desto sinnvoller und wirksamer ist die Arbeit im homeoffice. Je mehr Interaktion und Kreativität gebraucht werden, desto wirksamer ist die Arbeit in Präsenz. Vertrauliche Gespräche, ob unter vier oder mehr Augen, sind umso wirkungsvoller, je vollständiger die Kommunikation ist. Das gelingt am besten in Präsenz.</p>
<h5>homeoffice ist ein case of change</h5>
<p>Sicher ist, die Diskussion wird nicht abebben.<br />
Ebenso sicher ist, die Ausgestaltung der Arbeit von zu Haus ist eine zentrale Managemententscheidung, die wirksames Change Management braucht. Umso erstaunlicher, dass wir immer noch Fälle beobachten, wo das Top Management glaubt, dass die Veröffentlichung des Vorstandsbeschlusses im Intranet (und Deaktivierung der Kommentarfunktion darunter) dafür ausreicht&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5962-homeoffice-2025-zurueck-in-die-zukunft/" data-wpel-link="internal">homeoffice 2025 &#8211; zurück in die Zukunft?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Transformation der Führung &#8211; was ist digital leadership?</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5841-transformation-der-fuhrung-was-ist-digital-leadership/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 09:30:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Führung war im Change Management schon immer die zentrale Variable und bleibt es auch in der digitalen Transformation. Daher kann es niemanden überraschen, dass in diesem Umfeld und dem Auftreten von agilen Frameworks das Thema Führung einen neuerlichen Wandel hin zu digital leadership erlebt. Meine Google Anfrage zum Begriff digital leadership heute ergab &#8222;ungefähr 1.300.000.000 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5841-transformation-der-fuhrung-was-ist-digital-leadership/" data-wpel-link="internal">Transformation der Führung &#8211; was ist digital leadership?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5841" class="elementor elementor-5841" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Führung war im Change Management schon immer die zentrale Variable und bleibt es auch in der digitalen Transformation. Daher kann es niemanden überraschen, dass in diesem Umfeld und dem Auftreten von <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3425-agil-ist-eine-haltung/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">agilen Frameworks</a> das Thema Führung einen neuerlichen Wandel hin zu digital leadership erlebt.</p>								</div>
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									<p>Meine Google Anfrage zum Begriff digital leadership heute ergab &#8222;ungefähr 1.300.000.000 Ergebnisse&#8220;. Das Feld ist also unübersichtlich und deshalb will ich auch hier versuchen, ihnen Hinweise zu geben, mit denen sie sich in der aktuellen Vielfalt besser zurechtfinden können. Zwei Aspekte fallen mir besonders auf:</p><ol><li>Ein neues Führungsparadigma entsteht und</li><li>Das Wissen über (digitale) Technologie wird Beststandteil des Kompetenzprofils</li></ol><p>Ein neues Führungsparadigma, dass sich im Slogan „vom ich zum wir“ zusammenfassen lässt, scheint sich anzudeuten. Der frühere Sprachgebrauch „Vorgesetzter“ deutet schon an, dass hier jemand vorn ist, der weiß, wie es geht, Ansagen macht und allein über den Ressourceneinsatz bestimmt. Wenn also eine Person vorn sitzt, sind die anderen natürlich hinten, erfüllen die Anforderungen, machen das was gesagt wird richtig und hoffen dafür auf Belohnung. <br /><strong>Ich finde ja, dass es nicht einer digitalen Revolution bedarf, damit klar wird, dass der autoritäre Führungsstil des command und control obsolet ist. Aber angesichts der Verbreitung der agilen Haltung in Kombination mit der digitalen Transformation ist die Zeit der einsamen Helden und Alleinherrscher an der Spitze nun definitiv vorbei!</strong></p>								</div>
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				Führung die kollegial, in Netzwerken, alternierend, als Team oder auch ganz anders organisiert werden kann, prägt das Bild wirksamer digitaler Transformation. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen, dass der Dienstleistungscharakter (oft wird von enabling gesprochen) der Führung in den Vordergrund tritt. Entwicklung fördern, mit Fragen führen, Sinn stiften und intrinsische Motivation nutzen, steht jetzt im Vordergrund.			</p>
					</blockquote>
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									<h4>Ein neues Führungsparadigma</h4><p>Denn die Aufgabe, die die digitale Transformation an Führung stellt, ist nicht mehr das Durchsetzen von überzeugenden Plänen mit ausgefeilter Managementtechnik, sondern das Unternehmensschiff durch manch unbekanntes Gewässer zu steuern. Die Rahmenbedingungen der Führung wandeln sich:</p><ul><li>Feste Anwesenheit und starre Stellenbeschreibungen werden durch flexible Arbeitszeiten und offene Rollenmodelle ersetzt.</li><li>Der gute alte Teamworkshop und die dort vereinbarten Spielregeln der Zusammenarbeit weichen gruppendynamisch orientierten und offenen Veranstaltungen, in denen die Prinzipien der Selbstorganisation auf Augenhöhe ausgehandelt werden.</li><li>Die Klarheit und Richtungsgenauigkeit, die gestern noch benchmark Analysen und best practice Fallstudien boten, wird abgelöst durch unterschiedliche Szenarien, Prototypen und <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/40-prototypen-statt-tuetensuppen/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lösungen die gut genug (man spricht auch von „minimum viable“) sind</a>.</li><li>Der alte Erfolgsbegriff, der sich vor allem an der Zielerreichung und harten Zahlen, Daten und dem Finanzergebnis bemisst, wird durch ein breiteres Verständnis abgelöst. Wie sich die Kultur entwickelt, wie die Stimmung und das Klima sind, wie akzeptiert die Führung ist, wie viele und welche Personen neu in die Organisation kommen und wer das Unternehmen aus welchen Gründen verlässt, rückt in den Fokus von guter Führung.</li></ul><p>Insbesondere der letzte Punkt, der sich oft auf Konferenzen und auf Karriereseiten unter dem Begriff des „kulturellen Vorbildes“ wiederfindet, ist wohl die größte Herausforderung. <strong>Denn bei digital leadership geht es nicht mehr um die einzelnen Aspekte der Führung, sondern um Führung als „Gesamtkunstwerk“.</strong> Da finde ich es auch nur richtig, wenn der alte Satz „Führung ist nur auf Zeit“ wieder eine Renaissance erlebt. Er wird in einigen Organisationen so konsequent umgesetzt, dass dort die Führungskräfte für eine bestimmte Periode von allen gewählt werden.</p>								</div>
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									<h4>Digitale Kompetenz</h4><p>Wie schon gesagt, es sind spannende Zeiten und wir sollten sie aufmerksam beobachten. <strong>Zu dem neuen Führungsparadigma kommt aber noch ein zweiter Aspekt hinzu: die technologische bzw. digitale Kompetenz.</strong></p><p>Früher mag es gereicht haben, sich nur für seine Fachaufgabe zu interessieren und seine Bürosoftware leidlich bedienen zu können. Wenn es mal um IT Themen ging, schrieb man seine Wünsche in ein dickes Buch, genannt Fachkonzept und knallte es den komischen Leuten, die im Keller vor den Bildschirmen saßen, auf den Tisch. Die Fachabteilung bestimmte und die IT musste folgen.<br />Dieser Zusammenhang dreht sich um. Geschäftsmodelle und -prozesse können nicht mehr rein fachlich und autonom entwickelt und dann technisch umgesetzt werden. Die Technologie bestimmt zunehmend, wie die Fachleute ihr Geschäft betreiben können.</p>								</div>
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			<p class="elementor-blockquote__content">
				Digital leadership verlangt mehr technologische Kompetenz in den Bereichen künstliche Intelligenz, Automation, Internet of Things, um nur einige zu nennen.			</p>
					</blockquote>
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									<h4>Reifegrade digitaler Führung</h4><p><a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https://www.capgemini.com/wp-content/uploads/2018/07/Digital-Mastery-Report_Digital.pdf&amp;ved=2ahUKEwiSlaGMteeGAxV1hv0HHeEyCzIQFnoECBQQAQ&amp;usg=AOvVaw2yh9YJ5lQpcq51AH5XG6up" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Die Beratungsorganisation Capgemini hat dafür ein kleines Modell entworfen, dass sie digital mastery nennt</a>. Wie so oft, erscheint auch diese Idee in einer vier Felder Tafel, die die vier Reifegrade im Zuge der digitalen Transformation abbilden soll. Auf der X-Achse sind die Führungsfähigkeiten abgebildet, die im Wesentlichen dem entsprechen, was ich Ihnen eben vorgestellt habe. Auf der vertikalen Y- Achse sehen sie den Grad der Digitalisierungs- Fähigkeiten. Hierunter fassen die Autoren nicht nur die technologischen Fähigkeiten, die ich oben aufgezählt habe, sondern auch die Fähigkeit bessere Kundenzufriedenheit durch einen akzeptierten, schnellen und einfacheren Technologieeinsatz herzustellen. Ebenso gehören die wirksame Anpassung von Geschäftsmodellen und die Fähigkeit Kostenvorteile der Digitalisierung schnell zu nutzen zur Digitalisierungs-Fähigkeit auf die Y- Achse. Und zuletzt zählen die Autoren, und das freut mich besonders, auch die Fähigkeit den Mitarbeiterstamm parallel zur digitalen Technologieentwicklung ebenfalls weiterzuentwickeln, zu diesen Digitalisierungs-Fähigkeiten.</p><ul><li>Die <strong>Anfänger</strong> kennen zwar das Thema digitale Transformation, aber trauen dem Braten nicht recht. An einzelnen Stellen der Organisation gibt es kleinere Experimente, aber diese werden kaum oder gar nicht verbunden. Eine Digitalisierungsstrategie sucht man vergebens.</li><li>Das ist bei den <strong>Konservativen</strong> ganz anders. Hier existiert eine Strategie und auch der belegbare Wille, sich auf eine digitale Transformation zu begeben. Allerdings fehlt es an reifen digitalen Produkten und Features und ebenso an einer wirksamen Verbindung von Geschäftsprozessen und digitalen Möglichkeiten.</li><li>Oben links finden wir die sogenannten <strong>Mode- und Trendbewussten (Fashionistas)</strong>, d.h. die Personen, die zahlreiche ausgereifte und auch innovative digitale Features nutzen. Allerdings geschieht dies meist in begrenzten Räumen oder Silos und eben nicht über die ganze Firma hinweg. In Fashionistas Organisationen wird bei dem Gespräch über digitale Transformation immer über die gleiche Abteilung, denselben „fancy“ Hub und dieselben „Leuchttürme“ geredet, während andere Unternehmensteile sprichwörtlich im Digitalisierungsschatten liegen.</li><li>Kommen hohe Fertigkeiten in der Digitalisierung und in der Führung zusammen, sprechen die Kollegen von Capgemini von <strong>digitalen Meistern</strong>. Dort ist die digitale Transformation über die ganze Organisation etabliert, wirksam und zeigt sich positiv in der Gewinn- und Verlustrechnung.</li></ul>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5841-transformation-der-fuhrung-was-ist-digital-leadership/" data-wpel-link="internal">Transformation der Führung &#8211; was ist digital leadership?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Drei Leitplanken für wirksame Transformationen</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5824-drei-leitplanken-fur-wirksame-transformationen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2024 15:17:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1. Prinzipien statt Regeln Wirksame agile Transformationen funktionieren eher, wenn sie sich auf die Formulierung von Prinzipien konzentrieren. Denn Prinzipien sind Regeln in unserer vielfältigen, flexiblen und ungewissen Welt überlegen!Regeln sind allgegenwärtiger Bestandteil unseres (Arbeits-)lebens. Sie formulieren, was zu tun ist. Das ist bei Situationen gut und sinnvoll, die bekannt sind oder stabil prognostiziert werden [&#8230;]</p>
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									<h5>1. Prinzipien statt Regeln</h5><p>Wirksame agile Transformationen funktionieren eher, wenn sie sich auf die Formulierung von Prinzipien konzentrieren. <strong>Denn Prinzipien sind Regeln in unserer vielfältigen, flexiblen und ungewissen Welt überlegen!</strong><br />Regeln sind allgegenwärtiger Bestandteil unseres (Arbeits-)lebens. Sie formulieren, was zu tun ist. Das ist bei Situationen gut und sinnvoll, die bekannt sind oder stabil prognostiziert werden können. Man muss nicht diskutieren und entscheiden, was zu tun ist, man folgt einfach der Regel. Basta!<br />Da aber die Digitalisierung das Tempo beschleunigt, ist es klug mehr auf die Kraft von Prinzipien und weniger auf Regeln zu setzen:</p><ul><li>Weil Regeln, und seien sie noch so umfassend oder für unterschiedlichste Situationen und Fälle definiert, nie die Dynamik der digitalen Transformation abbilden können – Prinzipien gelten immer, also auch für unvorhersehbare Ausnahmen!</li><li>Weil die Kontrolle auf Einhaltung der Regeln nicht nur mühsam und zeitraubend, sondern auch nicht wertschöpfend ist.</li><li>Weil Regeln einen heldenhaften <a href="https://managementwissenonline.com/rueckkehr-von-command-control/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Führungsstil des “Command &amp; Control”</a> unterstützen, den ich für demotivierend und nicht zukunftsrobust halte.</li><li>Weil Prinzipien keine Vorgabe machen, was zu tun ist und deshalb jede Situation eine eigene, konkrete Entscheidung erfordert. Dieser „Zwang“ zur Entscheidung schafft Transparenz und Eigenverantwortung. Das Verstecken hinter der Regel gehört der Vergangenheit an.</li><li>Weil Prinzipien einen Rahmen abstecken, in dem Handlungsraum für Selbstständigkeit, Kreativität und Verantwortungsübernahme entsteht.</li></ul><p>Wirksame Prinzipien sind z.B.<br /><strong>Kundenzufriedenheit und die aktive Einbindung der Stakeholder sind unser Fokus</strong><br />Sie schaffen ein Ergebnis, das von den Nutzern akzeptiert und als wertvoll gesehen wird. Denn die Benutzer des Produktes, und nicht die Ersteller, bestimmen, ob ein Produkt erfolgreich ist oder nicht.<br /><strong>Wir präferieren Gruppenmeinung vor Einzelmeinung</strong><br />Dieses Prinzip nutzt die Kraft der Gruppe, indem man Unterschiede, Hoffnungen und Befürchtungen genauso wie Begeisterung und Widerstand eine gute Heimat gibt.<br /><strong>Ausprobieren und Feedback Schleifen stehen vor Planerfüllung</strong><br />Denn Prototypen, Experimente und Zwischen-Tests, also empirisches Vorgehen, sind einer detaillierten Planung über Monate oder gar Jahre bei der hohen Dynamik und Komplexität überlegen. Statt ermüdendem Durchhalten in der Planwirtschaft setzen sie lieber auf neugieriges Erkunden, offene Reflexion und stetiges Lernen.<br /><strong>Wir visualisieren und inszenieren</strong><br />Bringen sie ein Projekt “unter die Leute” und laden zum Mitmachen ein. Statt sich über Dateiformate, Lese- und Schreibberechtigungen, Reporting-Vorlagen und andere Standards einigen zu müssen, benutzen sie offene Türen, sichtbare Task-Boards und Open Collaboration Plattformen.<br /><strong>Selbstorganisation und Ermächtigung</strong><br />sind die wirksame Antwort auf die digitalen Herausforderungen, denen wir in Unternehmen begegnen. Die Zeit der einsamen Helden an der Spitze ist vorbei. Das Team vor Ort kann selbst am besten erkennen, welche Aufgabenstellungen eher kompliziert und welche komplex sind, und entscheiden, welches Vorgehensweise, welche Methoden und Tools es sinnvoll einsetzt.</p>								</div>
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									<h5>2. Dezentral statt zentral</h5><p>Agile, digitale Transformationsprozesse sollen die Organisation befähigen, auf die Tempoverschärfung und Dynamik der Digitalisierung gut zu reagieren. Damit kommt die Idee der zentralen Steuerung unter Druck, weil die zentrale Anweisung einen Flaschenhals darstellt. Alle Informationen müssen nämlich der Zentrale zugeleitet und von dieser wieder an die dezentralen Einheiten „durchgeleitet“ werden. Dies führt dazu, dass die dezentralen Bereiche einer Organisation oft zum Warten verdammt sind, weil auf eine Top-Management Entscheidung gewartet werden oder ein Angebot erst durch das Produktmanagement freigegeben werden muss.<br />Neue Wettbewerber, die aufgrund der digitalen Möglichkeiten sehr schnell auf den Markt kommen und ihre Produkte anbieten können, setzten Organisationen mit zentraler, zu langsamer Steuerung daher unter Druck.</p>								</div>
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				Organisationen die agile Werte in die Tat umsetzen, stärken deshalb die dezentralen Einheiten und räumen ihnen hohe Eigenverantwortung ein.			</p>
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									<p>Praktische Alltagsaufgaben und kundennahe Tätigkeiten werden dezentral bearbeitet, während die dazugehörige Produktinnovation und Strategie in den zentralen Einheiten verbleiben.</p><p><em>Ein Beispiel: Ein Unternehmen im Spezialmaschinenbau hat eine zentrale Entwicklungsabteilung, mehrere Produktionsstandorte und zahlreiche Vertriebs- und Serviceniederlassungen. In diesen dezentralen Einheiten werden Messebeschickung, Marketing, Angebotsabgabe und Servicekulanz eigenverantwortlich organisiert und entschieden. Die Entwicklung neuer Produkte erfolgt zentral, die Produktion der Produkte wird nach einem internen Ausschreibungsverfahren an den jeweils effektivsten Standort vergeben.</em></p><p>Die dezentralen Einheiten kümmern sich um den Kundennutzen und deren Zufriedenheit. Sie haben keine Zeit sich über Trends, Strategie oder Produktentwicklung den Kopf zu zerbrechen. Dies überlassen sie der zentralen Entwicklungseinheit, die wiederum die Daten und das Wissen aus den dezentralen Büros nutzt. Prototypen werden sehr gern in den Vertriebs- und Serviceniederlassungen getestet, weil dort die relevanten Kundeninformationen direkt gesammelt werden können.</p>								</div>
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				Dezentralität gegenüber zentraler Steuerung vorzuziehen, macht das Unternehmen nicht nur flexibler und schneller, sondern auch vielfältiger und „klüger“. Denn die Arbeitsteilung zwischen dem Zentrum und der Peripherie führt zu einer gegenseitigen Befruchtung.			</p>
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									<h5>3. Fluide statt starre Strukturen</h5><p><a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5422-statt-kompliziert-zu-fuehren-lieber-durch-die-komplexitaet-navigieren/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bereits an anderer Stelle habe ich darauf hingewiesen, dass hierarchische Strukturen wahrscheinlich zu starr und zu langsam sind, um den Herausforderungen der digitalen Transformationen wirksam zu begegnen.</a> Organisationen, die Agilität umsetzen, gelingt es dagegen, die Strukturen zu verflüssigen. Bitte verwechseln sie dies nicht mit flexiblen Strukturen, die wir schon seit langem kennen. Klassische Flexibilisierer sind Outsourcing, befristetet Arbeitsverträge oder Auftragsfertigung.</p><p>Fluide Strukturen sind dagegen durch Vielfalt gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass sich die Form der Bearbeitung jedes Mal neu an das Thema anpasst und die unterschiedlichen Bearbeitungsformen auch gleichzeitig in der Organisation existieren. Da werden die Produkte in klassischer Bandfertigung unter Zuhilfenahme von LEAN Prinzipien gefertigt, die Steuerungssoftware mit der SCRUM Methodik und Sprint Logik agil entwickelt und das Strategieprojekt nach Wasserfallmethodik mit Meilensteinen vom Vorstandsvorsitzenden gesteuert.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5824-drei-leitplanken-fur-wirksame-transformationen/" data-wpel-link="internal">Drei Leitplanken für wirksame Transformationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Agilität in der digitalen Transformation</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5803-agiles-vorgehen-in-der-digitalen-transformation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 09:44:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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		<category><![CDATA[Change]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veränderungen folgen schon lange nicht mehr einem festgelegten Prozess. Wo früher die Managementlehre von &#8222;geplantem Change&#8220; sprach, herrscht heute ein Methodendschungel: Vielfalt, Unübersichtlichkeit und mancherorts auch einfach nur das Glücksrittertum der &#8220; in 10 Minuten zur Transformation &#8220; Lösungen.Mit meiner Erfahrung aus über 20 Jahren in der Begleitung von wirksamen Veränderungen und mit Blick auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5803-agiles-vorgehen-in-der-digitalen-transformation/" data-wpel-link="internal">Agilität in der digitalen Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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									<div>Veränderungen folgen schon lange nicht mehr einem festgelegten Prozess. Wo früher die Managementlehre von <a href="https://issuu.com/jenniferei73/docs/organization-development-change-10th-edition-cummi/s/20898597" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">&#8222;geplantem Change&#8220;</a> sprach, herrscht heute ein Methodendschungel: Vielfalt, Unübersichtlichkeit und mancherorts auch einfach nur das Glücksrittertum der &#8220; in 10 Minuten zur Transformation &#8220; Lösungen.</div><div>Mit meiner Erfahrung aus über 20 Jahren in der Begleitung von wirksamen Veränderungen und mit Blick auf die Evidenzforschung in der Profession Organisationsentwicklung will ich den Dschungel hier etwas lichten.</div>								</div>
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									<h5>Segeln auf Sicht</h5><p><a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5619-statt-exakt-zu-planen-lieber-auf-sicht-segeln/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Segeln auf Sicht</a> nennt der leider viel zu früh verstorbene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Peter Kruse</a> die angemessene Reaktion auf zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit und wechselnde Winde. Denn die Paradigmen für Führung und Management haben sich geändert: In einer digitalen Welt haben die Organisationskulturen einen entscheidenden Vorteil, die Werte verkörpern, die Komplexes von Kompliziertem unterscheiden und die gerade in stürmischer See Haltung zeigen.</p><p>Was uns zukünftig voranbringt, sind die Protoypen, die „good enough“ sind, – nicht die „ausgetesteten“ Exzellenzlösungen. Ausgefeilte Pläne abzustimmen und niederzuschreiben, ist oft nur noch Zeitverschwendung. Auftragssteuerung, Vorgehensmodelle und eindeutige Geschäftsprozesse, bei denen in der Formulierung um jedes Wort gerungen wird, sind immer öfter bereits nach der Drucklegung veraltet. </p><p>Task Boards, Canvas und Design Thinking sind dagegen sinnvolle Hilfsmittel, um die nächsten Schritte gemeinsam anzugehen, um sie transparent zu machen und das Vorgehen leichter an neue Erkenntnisse anzupassen.</p><p>Der Markt wird unübersichtlich, denn die Innovations- und Produktzyklen werden angesichts der digitalen Technologien immer schneller – und die Big-Data Masse ist nicht zu überblicken. Deshalb ist es klug, kurze Strecken mit hoher Intensität zu „sprinten“, statt für lange Reisen eine Menge Gepäck mitzuführen. Es braucht die Lust, sich immer wieder neu zu entscheiden, statt dauerhafte Weichenstellungen zu betonieren. Es gilt mit dem Prinzip „zeitnah, aber nicht im Affekt“ zu führen.</p>								</div>
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				Es gibt ein neues Paradigma: Handle lieber rasch und unvollständig, statt spät und vollständig.  			</p>
					</blockquote>
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									<h5>Die 3 I Regel</h5><p>Auch beim Segeln auf Sicht braucht es Entscheidungen, Verbindlichkeit und Verantwortungsübernahme. Besser Sie treffen diese nicht einsam und allein, sondern auf Basis intensiver Interaktion im Team.</p><p>Agile, digitale Transformationen fördern Vielfalt. Daher kann es kein neues, einziges und überragendes Führungsparadigma mehr geben. Organisationen müssen also etwas dazu lernen, das ich die <strong>drei I Regel</strong> nenne.</p><p><strong>Segeln auf Sicht ist:</strong></p><ul><li><strong>inkrementell: weil große Pläne schon veraltet sind, bevor sie erscheinen,</strong></li><li><strong>interaktiv: weil einsame Helden mit ihrem Latein sonst zu schnell am Ende sind und</strong></li><li><strong>iterativ: weil Komplexität nicht in einem einzigen großen Wurf bewältigt werden kann.</strong></li></ul>								</div>
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									<h5>SCRUM</h5><p>Eines der größten Missverständnisse in digitalen Transformationen ist die Gleichsetzung von Agilität mit SCRUM.</p><p>SCRUM ist ein agiles Framework, das sich exzellent zur Produktentwicklung eignet. Wenn von „agilem Projektmanagement“ die Rede ist, ist oft SCRUM gemeint. Dabei hat SCRUM streng genommen gar nichts mit Projekten zu tun – SCRUM ist eine teambasierte Organisationsform, die ursprünglich für die Entwicklung von Software-Produkten eingesetzt wurde. Die wichtigste Unterscheidung: Wann die Entwicklung des Produktes endet, wird im Gegensatz zu einem Projekt nicht bereits zu Beginn festgelegt, vielmehr wird das situativ auf Basis der Kundenwünsche und der Marktlage entschieden. Genau wegen dieses Unterschiedes eignet sich SCRUM auch so gut, um es als Framework für eine digitale Transformation zu nutzen.</p><p>SCRUM ist ein sehr leichtgewichtiges Rahmenwerk – <a href="https://www.scrum.org/resources/scrum-guide?utm_source=google&amp;utm_medium=adwords&amp;utm_id=psmii&amp;adgroup={groupid}&amp;gad_source=1&amp;gclid=Cj0KCQjwlZixBhCoARIsAIC745DivdvK_1JyNumRWggSygYn8MPZ1OeUxfhww6XtQptnR5uHlMQHlkcaAiJtEALw_wcB" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">der offizielle SCRUM Guide</a> umfasst nur wenige Seiten – mit nur drei Rollen, vier wiederkehrenden Meetings und vier zentralen Artefakten. <br />SCRUM ist ein empirischer Prozess: Die Grundlage ist ein iteratives Vorgehen mit regelmäßigen Lieferungen neuer Funktionen an die Nutzer. Schnelles Kunden Feedback wird so zur Regel. Dadurch können Ergebnisse und Vorgehensweisen zeitnah überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Jede Iteration, die bei SCRUM „Sprint“ genannt wird, hat den Zweck, Wert zu schaffen: Wert für den Kunden bzw. Nutzer und/oder Wert für das Team, indem es – auch durch Irrtümer – neue Erkenntnisse gewinnt.</p>								</div>
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				Hüten sie sich vor Schnellschüssen, denn das SCRUM Framework ist bedeutungsvoll. Um von SCRUM zu profitieren, reicht es nicht aus, den feststehenden Transformationsplan in kurzen Iterationen abzuarbeiten, dem Transformations-Projektleiter eine neue Zertifizierung zu verordnen und einen neuen Titel zu geben.			</p>
					</blockquote>
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									<p>Es ist ein Irrweg, die Regel-Meetings nur umzubenennen, bunte Klebezettel an die Wand zu heften und ansonsten alles beim Alten zu belassen. Den Kern von SCRUM bilden agile Werte und Prinzipien. Ohne diese Haltung ist SCRUM nur ein stumpfes Werkzeug und wird sein Potenzial nicht entfalten.</p>								</div>
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									<h5>KANBAN</h5><p>Kanban eignet sich sehr gut für das praktische Management von Veränderungen. Im Gegensatz zu einem „big-bang“ Change Management, das darauf aufbaut, dass eine erhebliche Veränderung, der sogenannte „urgent case of change“, am Beginn stehen muss, wird im Kanban ein bestehender Prozess in kleine Schritten unterteilt und damit der Transformationsprozess sanft vorangetrieben.</p><p>Weil viele kleine Änderungen durchgeführt werden, wird „das Neue“ für die Mitglieder einer Organisation an vielen Stellen erlebbar. Durch den Verzicht auf den einzelnen großen Wurf wird zudem das Risiko für ein Scheitern des Transformationsprozesses reduziert. Darüber hinaus führt der eher sanfte Stil von Kanban in der Regel zu weniger Widerständen bei den Beteiligten.<br />Der Kanban Experte Klaus Leopold nennt vier Grundprinzipien:</p><ol><li>Beginne mit dem, was du jetzt machst und dem was als nächstes ansteht</li><li>Betreibe eine inkrementelle, evolutionäre Veränderung</li><li>Respektiere die initialen Prozesse, Rollen, Verantwortlichkeiten und Job- Titel</li><li>Fördere Führung auf allen Ebenen der Organisation</li></ol><p>Man erkennt die fundamentale Idee eines Kanban Vorgehensmodells: etablierte Prozesse bleiben, Rollen und Teams bleiben weitgehend bestehen und es werden auch keine neuen Jobs erfunden. Einen Kanban Master sucht man vergebens.</p>								</div>
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				Wer die digitale Transformation aus der Haltung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und nicht als disruptiven "Überfall" betreiben will, für den ist Kanban ein nützliches Framework.			</p>
					</blockquote>
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									<h5>Design Thinking</h5><p>ist ein vorgehen, das ebenfalls gut für die Arbeit in digitalen Transformationsprozessen geeignet ist. Lassen Sie sich vom Begriff aber nicht auf die falsche Fährte führen. Denn es geht beim „Design“ nicht darum, etwas „hübsch“ zu machen, sondern um Design in seiner ursprünglichen Bedeutung: als Prozess, der etwas Neuem eine Form gibt.</p><p><strong>Mit dem Design-Thinking-Prozess soll es gelingen, Neues rasch und gut zum Kunden oder in eine Organisation zu bringen – und sich angesichts der Komplexität nicht in Managementroutinen zu verhaken.</strong></p><p>In der alten kausalen Methodenwelt springt bei einem Problem die Lösungsmaschine an und generiert ein bis x Möglichkeiten. Diese Lösungsmaschine kennen Sie bestimmt unter dem Namen Brainstorming, Kreativitätstechnik oder auch Innovationsmanagement. Dann braucht es genauso ein bis x Meetings, um zu entscheiden, welche Möglichkeit das Problem am besten löst, und diese Möglichkeit wird dann „konsequent“ umgesetzt.</p><p>In der digitalen Transformation, wo ja Segeln auf Sicht angesagt ist, braucht es ein freies, kreatives Denken, wie es die Design-Profession seit jeher pflegt. In einem schrittweisen Vorgehen wird der Ideentrichter gefüllt. Vorher undenkbare Alternativen fallen plötzlich auf und neue Lösungswege zeichnen sich ab. Das gelingt umso besser, wenn bewusst auf Unterschiede ausgerichtete Teams gebildet werden und diese lernen ihre Unterschiede zu nutzen. Und die magische Zahl, die Sie dabei nicht vergessen dürfen, ist die Zahl sieben:<br />Sieben iterative Schritte hat der Weg:</p><ol><li>Das Ausgangsproblem verstehen und die passende Frage formulieren</li><li>Das Umfeld erkunden, Betroffene befragen und das Feld neugierig beobachten</li><li>Die Beobachtungen mit den Augen der idealtypischen Nutzer/Kunden zu Ideen zusammenfassen</li><li>Die Ideen visuell, griffig und konkret sammeln</li><li>Aus der aktuell den meisten Erfolg versprechenden Idee einen Prototypen entwickeln</li><li>Den Prototypen im Feld bei Nutzern, Betroffenen und Kunden erproben</li><li>Lösung/Produkt/Service herstellen und vertreiben</li></ol><p>Iterativ bedeutet in der Design-Thinking-Darstellung, dass nach jedem Schritt eine Ziffer weiter- oder auch eine oder zwei Ziffern zurückgesprungen werden kann. Wenn nach der Zusammenfassung der Beobachtungen keine konkreten Ideen entstehen, wird von Schritt drei wieder an den Anfang gegangen und eine neue Frage formuliert. Oder falls der Prototyp bei den Betroffenen in Schritt sechs „durchfällt“, wird die zweite Idee ausgewählt (Schritt fünf) und dieser Prototyp entwickelt. Ein echter rückgekoppelter Prozess eben!<br />Bauen sie die Elemente des Design Thinking in Ihre Arbeit ein – und sie werden erleben, wie Neues entsteht, obwohl Sie Ihr Arbeitsverhalten nur ein wenig angepasst haben.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5803-agiles-vorgehen-in-der-digitalen-transformation/" data-wpel-link="internal">Agilität in der digitalen Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Selbstorganisation, Fremdbestimmung und Freiheit</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3484-selbstorganisation-fremdbestimmung-und-freiheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2022 05:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ein Gespräch über Change und Transformation kommt derzeit ohne den Begriff Selbstorganisation und den Ruf nach mehr (Entscheidungs-) Freiheit aus. Und das ist gut, denn sie ist eine der vielversprechenden Antworten auf die steigende Komplexität, Ungewissheit und Dynamik, mit denen herkömmliche Planungs- und Entscheidungsprozesse nicht Schritt halten können. (Dezentrale) Selbstorganisation kann diese Phänomene und das dahinter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3484-selbstorganisation-fremdbestimmung-und-freiheit/" data-wpel-link="internal">Selbstorganisation, Fremdbestimmung und Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full \&quot;wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="179" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2019/08/subheader_barcamp_2019.gif" alt="" class="wp-image-3284"/></figure>



<p>Kaum <a href="https://www.changex.de/Article/erkundung_selbstorganisation_olaf_hinz/LFRDYMKXsadqsx0uiH6PfbLe2CQ3DV" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">ein Gespräch über Change und Transformation</a> kommt derzeit ohne den Begriff Selbstorganisation und den Ruf nach mehr (Entscheidungs-) Freiheit aus. Und das ist gut, denn sie ist eine der vielversprechenden Antworten auf die steigende Komplexität, Ungewissheit und Dynamik, mit denen herkömmliche Planungs- und Entscheidungsprozesse nicht Schritt halten können. (Dezentrale) Selbstorganisation kann diese Phänomene und das dahinter liegende Entscheidungsproblem wirksamer bearbeiten als <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2351-an-der-spitze-ist-man-einsam-8-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">einsame Helden an der Spitze einer Organisation</a>.</p>



<p>Mittlerweile habe ich einige Facetten und Formen der Selbstorganisation beobachten können. Wenn ich diese Experimente auswerte, ist eines zentral: die Fähigkeit, Entscheidungen zu formulieren, zu treffen und umzusetzen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ohne Entscheidungsfähigkeit und -willigkeit ist Selbstorganisation konsequenz- und wirkungslos.</p>
</blockquote>



<p>Dann steht Selbstorganisation mit beiden Füßen im Leben, übernimmt Verantwortung und muss darauf achten, welche Konsequenzen es hat, jetzt „Selbst“ zu entscheiden. Mancher hat an diesem Punkt das Thema Selbstorganisation dann wieder zu den Akten gelegt. Denn Selbstorganisation ist immer&nbsp;<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/9-wie-kommt-das-neue-in-die-organisation" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">ein Experiment</a>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Deswegen ist es klug, den Evangelisten zu misstrauen, die dieses &#8222;zu den Akten legen&#8220; als ein falsches mindset diffamieren<br>und Selbstorganisation zum neuen Heiligen Gral des Managements ausrufen.</p>
</blockquote>



<p>Genauso wichtig ist es, die Alternative, die Fremdorganisation, nicht zu verteufeln. Für viele Kontexte ist und bleibt Fremdorganisation eine sinnvolle Art, Arbeitsteilung zu organisieren. Ich denke da an Standard- und Routinearbeiten, die keine Varianz dulden. Das finden wir in Produktionsbereichen ebenso wie in Laboren oder im (technischen) Service. Diese Aufgaben können gut \&#8220;vorgeplant\&#8220; und zentral \&#8220;gesteuert\&#8220; werden. Denn die Form der Organisation muss zuallererst den Organisationszweck erfüllen, die Prozesse effizient halten und dafür sorgen, dass die Arbeitsteilung funktioniert.</p>



<p>Fremdorganisation ist aber auch ein Kennzeichen <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/20-wie-fuehrt-man-ein-kernkraftwerk-achtsam" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">bewährter Formen der Krisenbewältigung</a> wie Notfallroutinen oder Krisenstäbe. Das erleben wir aktuell gesellschaftlich und am eigenen Leib. Wenn Apelle an die Selbstorganisation und Solidarität nicht fruchten, wird mit <a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/nudging-99919/version-384566" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Nudging</a> und Pflichten reagiert. Denn wenn der Zweck/ das Ziel bedroht ist, kann eine Organisation nicht darauf warten, dass Selbstorganisation funktioniert und schränkt deshalb die Entscheidungsautonomie ein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Selbstorganisaton und dezentrale Entscheidungsfreiheit ist eine der vielversprechenden Antworten auf die steigende Komplexität, Ungewissheit und Dynamik, mit denen herkömmliche Planungs- und Entscheidungsprozesse nicht Schritt halten können. Ich hoffe sehr, dass sie deshalb von Interessengruppen nicht zum Königsweg &#8222;hochgejazzt&#8220; und dabei zerstört wird!</p>
</blockquote>



<p>Wie erleben Sie das &#8222;Versprechen&#8220; der Selbstorganisation und haben Sie schon Erfahrungen am &#8222;eigenen Leib&#8220; damit gemacht? Ich freue mich auf unseren Austausch&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3484-selbstorganisation-fremdbestimmung-und-freiheit/" data-wpel-link="internal">Selbstorganisation, Fremdbestimmung und Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Agile Coaching am Scheideweg</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3486-agile-coaching-am-scheideweg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 07:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[agil]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Projektkapitän]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Profession des agilen Coaching muss sich entscheiden. Soll ein agiler Coach Natürlich ist dieses entweder- oder ein von mir konstruierter Gegensatz, denn beides ist wichtig für produktives agiles Arbeiten. Ich will mit dieser Konstruktion den Finger in die Wunde legen, denn ich finde, dass agiles Coaching zum feelgood management verkommt! Regelmäßig werde ich als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Profession des agilen Coaching muss sich entscheiden. Soll ein agiler Coach</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das Team in der (Weiter-) Entwicklung einer&nbsp;<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1406-agil-ist-eine-haltung" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Haltung</a>&nbsp;unterstützen, die funktionierende Produkte verbindlich ausliefert und rasch einem Kundenfeedback anpasst.<br>oder eher</li>



<li>für gute Arbeitsbedingungen (Stichwort feelgood) sowie konfliktfreie Kooperation und gutes Klima (Stichwort happy team) sorgen.</li>
</ul>



<p>Natürlich ist dieses entweder- oder ein von mir konstruierter Gegensatz, denn beides ist wichtig für produktives agiles Arbeiten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich will mit dieser Konstruktion den Finger in die Wunde legen, <strong>denn ich finde, dass agiles Coaching zum feelgood management verkommt!</strong></p>
</blockquote>



<p>Regelmäßig werde ich als Supervisor in Gruppen von agilen Coaches eingeladen und erlebe in den letzten Monaten eine deutlichen Schwerpunkt der Beratungen in Richtung feelgood und happy team. Höhepunkt war eine Diskussion, in der über 3/4 der Anwesenden es richtig und professionell fanden, sich mit einem Team <em>„gegen den Kunden und dessen überzogene Vorstellungen“</em> zu solidarisieren. Mein ironisch gemeintes Feedback, dass man Harmonie im Team natürlich am besten durch ein gemeinsames Feindbild herstellt, wurde dann auch noch als wertvoller Input missverstanden.</p>



<p>Abgesehen davon, dass wirksame Coaches nie die professionelle Distanz verlieren, indem sie sich solidarisieren, finde ich es bedenklich, wenn sich die Prioritäten eines agile Coach verkehren. Coaching ist die Arbeit eines <a href="https://amzn.to/3gJJVMR" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">professionellen Fremden</a> und unterscheidet sich deswegen von kollegialer Hilfsbereitschaft. Agilität konzentriert sich auf Lieferfähigkeit und Kundenwunsch und fokussiert sich eben nicht auf Einstimmigkeit, gute Stimmung und Obstkörbe.</p>



<p>Als eines der frühen Mitglieder eines Business Coaching Verbandes (<a href="https://www.dbvc.de/mitglieder/detail/olaf-hinz" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">DBVC</a>), befasse ich mich seit fast 20 Jahren mit der <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1593-fuehrungskraefte-coachen-nicht" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Professionsbildung im Coaching</a>. Denn es ist wichtig, Professionsstandards zu leben, damit Kunden auf die Leistung von Coaches vertrauen können. Im Business Coaching ist da z.B. <a href="https://www.roundtable-coaching.eu/downloads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">der Roundtable- Coaching</a> zu nennen.<br>Damit der Wert von agilem Coaching nicht verwischt und ausgedünnt wird, wünsche ich mir auch dort eine Diskussion über die Profession.</p>



<p><strong>Was ist wirksames agiles Coaching?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der Trainer-Variante hat es seinen Ursprung im angelsächsischen Verständnis von Coaching im Sinne eines (Sport-)Trainers.<br>In dieser Ausprägung geht agiles Coaching davon aus, dass es bewährte Methoden gibt, die eingesetzt werden müssen, um bestimmte Ziele zu erreichen. Der agile Coach „treibt“ also in eine bestimmte, vorher festgelegte Richtung, meist den Benchmarks einer Branche (aktuell sind dies etwa Google, Tesla oder Spotify), und ist mit seiner Unterstützung vor allem auf Tempoverbesserung aus.</li>



<li>Häufiger anzutreffen ist die Berater- Variante des agilen Coachings.<br>Hier steht die Vermittlung von Regeln, (zertifizierten) Standards und Vorgehensmodellen im Vordergrund. Der agile Coach, der in der Berater-Variante auch oft ein Scrum Master ist, sorgt vor allem dafür, dass sich die Organisation an die Regeln/das Modell hält.</li>



<li>Agile Coaches, die in der Variante Moderation/Coaching arbeiten, kommen dem von mir genannten Business Coaching am nächsten.<br>Sie unterstützen als Begleiter, d.h. ohne Fokus auf Benchmarks oder Zertifikate, die es einzuhalten gilt. Mit Erfahrungswissen, Methodenschatz und einer moderierenden Haltung unterstützt ein agiler Coach in der Variante die Entwicklung einer Haltung, die Lieferfähigkeit und den Kundennutzen ins Zentrum stellt.</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Verkommt agiles Coaching also zum feelgood management und entfernt sich vom Zweck des agilen Arbeitens?</strong><br><em>Ich bin gespannt auf die Reaktion auf meine Thesen, die ich auch beim </em><a href="https://www.pm-camp.org/wpx/camps-vor-ort/hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">PM Camp Hamburg 2022</a><em> zur Diskussion stellen werde.</em></p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3486-agile-coaching-am-scheideweg/" data-wpel-link="internal">Agile Coaching am Scheideweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>gute Projektarbeit ist ein Ertragsbringer</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 14:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[agil]]></category>
		<category><![CDATA[Ertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Krise gehen zurück. Das macht den Blick frei für interne Themen der Organisation, die allen Unternehmen zwar schon bewusst waren, aber nicht immer Priorität hatten. Wie zufrieden sind Sie z.B. mit der Leistung der Projektarbeit in Ihrer Firma? Denn wie Sie ihre Leistung erbringen, ist genauso wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Krise gehen zurück. Das macht den Blick frei für interne Themen der Organisation, die allen Unternehmen zwar schon bewusst waren, aber nicht immer Priorität hatten. Wie zufrieden sind Sie z.B. mit der Leistung der Projektarbeit in Ihrer Firma?</p>
<p><strong>Denn <em>wie</em> Sie ihre Leistung erbringen, ist genauso wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg wie der stetige Fluss von Aufträgen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Nachfrage nach linearen Produkten nimmt ab, die nach digitalen nimmt zu. Das Kompetenzprofil Ihrer Organisation muss darauf reagieren.</li>
<li>Das Büro verliert seine Rolle als zentraler Arbeitsort. Mitarbeitende leisten ihren Beitrag zunehmend selbstbestimmt. Das gilt nicht nur für digitale Nerds.</li>
<li>Das bedeutet, dass gute Kooperation und wirksame Zusammenarbeit <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2909-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">nicht mehr automatisch durch die gemeinsame Zeit im Büro entstehen</a>, sondern bewusst gestaltet und organisiert werden müssen.</li>
<li>Kunden sind preissensibel, und der Einfluss von Einkaufsabteilungen, die kaum auf den Kern ihrer spezifischen Leistung achten, nimmt zu. Da ist es gut, wenn in Ihrer Firma Transparenz darüber herrscht, wer für was wie lange braucht. Nur so bleiben die Kundenprojekte langfristig wirtschaftlich erfolgreich.</li>
</ul>
<h3><u>Den eigenen Prozess im Griff</u></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-700" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht-200x300.jpg" alt="" width="313" height="470" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht-200x300.jpg 200w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht.jpg 665w" sizes="(max-width: 313px) 100vw, 313px" /></p>
<p>Flexibilität, Anpassung und Kundenfokus gehören seit jeher zum Tagesgeschäft von Projektarbeit. Sie konnte schon <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2218-wer-projekte-fuehrt-kann-auch-eine-abteilung-leiten-4-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">immer besser mit Änderungen umgehen, das liegt quasi in der Projektmanagement-DNA</a>. Vielen Kunden aber bereitet das alles zunehmend Probleme. Die Zeit der klaren Prognosen, fixen Budgets und „durchlaufenden“ Projekte ist vorbei. Der Markt ist volatil, das Umfeld wird ungewisser, und Kundenwünsche ändern sich in immer schnellerer Taktung. Gerade in diesem Umfeld macht die Organisation den entscheidenden Unterschied, die auch in rauer See die Ziele des Kunden im Blick behält und auf deren Zusagen Verlass ist. Ein wichtiger Schlüssel dafür ist professionelles Projektmanagement:</p>
<ul>
<li>Es schafft Klarheit über den Weg zum Ziel und wer auf diesem was zu tun hat.</li>
<li>Es erkennt Änderungen und Abweichungen, lange bevor das Kundenprojekt in schweres Fahrwasser gerät.</li>
<li>Es macht für alle Beteiligte transparent und in der Preisgestaltung nachvollziehbar, was Planänderungen und Zielrevisionen nach der Auftragserteilung bedeuten.</li>
</ul>
<p>Wer einige wichtige Methoden des Projektmanagements nutzt, wird Kundenprojekte von Beginn an besser kalkulieren und die oft nebenbei ausgesprochene Erwartung „Das ist ja wohl mit drin“ geschickt parieren.</p>
<h3><u>Schnellboote und Tanker</u></h3>
<p>Unternehmen, die ihr Projektmanagement professionalisieren wollen, befürchten oft, dass der Leistungserbringungsprozess bürokratisch wird, die Flexibilität darunter leidet und sie zum unbeweglichen Tanker mutieren. Das basiert fast immer auf einem Missverständnis. Denn Tanker brauchen kein Projektmanagement; sie fahren auf ihren fixen Routen nach festen Fahrplänen zu Standardpreisen.</p>
<blockquote><p>Die Qualität im Projektmanagement zu steigern bedeutet nicht, die Firma umzukrempeln und sie formaler und bürokratischer zu machen. Typisch ist der Fall, dass sich die Organisation entscheidet, projektorientiert zu arbeiten. Das Organigramm bleibt unangetastet, und man konzentriert sich darauf, mit wenigen, aber sinnvollen Standards die Zusammenarbeit im Projekt zu verbessern.</p></blockquote>
<p>Wirksames Projektmanagement macht sie zum Schnellboot, indem es die Geschwindigkeit erhöht.</p>
<p>Es ist klug, dabei nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen. Verschwenden Sie deshalb keinen Platz an Bord für (komplizierte) Softwarelösungen oder neue Organisationseinheiten wie ein Projekt-Management-Office. Mit den Bordmitteln Ihrer Office-Software und den bestehenden Datenbanken werden Sie einen Riesenschritt machen: hin zur Firma, die ihren Prozess im Griff hat!</p>
<h3><u>Bordmittel nutzen</u></h3>
<p>Firmen, die sich entschieden haben, ihre Projektarbeit konsequent mit Kundenwünschen zu synchronisieren, sind nicht nur erfolgreicher und schneller, sondern auch gelassener, in vielen Punkten weniger belastet und mit zufriedeneren Mitarbeitenden an Bord.</p>
<p>Wirksames Projektmanagement auf dem Schnellboot braucht einerseits das notwendige Rüstzeug und andererseits die Bereitschaft der Mannschaft, dieses Rüstzeug konsequent einzusetzen.</p>
<p>Um Ihren Leistungserbringungsprozess transparent und wirksam zu steuern, benötigen Sie …</p>
<ul>
<li>einen miteinander vereinbarten Projektprozess,</li>
<li>ein bewährtes Kooperationsmodell von Projektleitung, Projektteam und Lenkungsausschuss,</li>
<li>einen kleinen Werkzeugkoffer mit Termin- und Ressourcenplan, Projekt-Auftrag, Projektstruktur und Statusbericht sowie</li>
<li>einen laufenden Soll-Ist-Vergleich, um jederzeit die Ertragslage im Blick zu haben.</li>
</ul>
<p>Insbesondere der letzte Punkt birgt riesiges Potential: Denn der Soll-Ist-Vergleich zwischen der Planung/dem Angebot und den tatsächlich angefallenen Arbeitsstunden und Fremdleistungen zeigt meist einen Trend auf.</p>
<blockquote><p>Fast jedes Unternehmen hat seine typischen Schätzfehler: Das eine unterschätzt leicht den internen Zeitbedarf in der Entwicklung oder die Kosten der Fremddienstleister bei der Produktion; das andere überschätzt fast immer die Entscheidungsfreude und -geschwindigkeit des Kunden oder die Verfügbarkeit von Logistikkapazitäten. Und allzu oft werden auch Ferien- und Urlaubszeiten sowie Krankheitstage in der Kalkulation „vergessen“.</p></blockquote>
<p>Wer Soll und Ist konsequent und regelmäßig auswertet, der erkennt seine wiederkehrenden Fehler und kann</p>
<ul>
<li>seine Preisgestaltung auf „typische Phänomene“ durch geeignete Zuschläge in der Kalkulation anpassen und</li>
<li>interne Veränderungsprozesse gezielt angehen, <a href="https://pm-blog.com/2009/07/04/warum-scheitern-projekte/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">um „typische Fehler“</a> zu verringern.</li>
</ul>
<h3><u>Projektarbeit ist kein Selbstzweck, sondern ein Ertragsbringer!</u></h3>
<p>Gutes Projektmanagement verbessert die Ertragslage auf drei Ebenen:</p>
<ol>
<li>Klarheit in der Ziel- und Auftragsklärung, insbesondere: Wer macht wann was?</li>
<li>Treffsichere Kalkulation des Preises, weil der Prozess der Leistungserbringung transparent geplant und daher nachvollziehbar erläutert werden kann</li>
<li>Konsequentes Lernen aus den Herausforderungen vergangener Projekte</li>
</ol>
<p>Dabei hängen die Ebenen 2 und 3 eng zusammen und bieten für die Organisation, die über mehrere Jahre hinweg ein konsequentes Projektmanagement betreibt, besonders attraktives Ertragspotenzial.</p>
<h3><u>Agil, Scrum &amp; Co.</u></h3>
<blockquote><p>Es ist gar nicht so entscheidend, welche Projektmanagement-Methode Sie wählen. Jedenfalls weniger wichtig, als es Ihnen viele agile Evangelisten glauben machen wollen. Entscheidend ist die Leistung, die erbracht werden muss. Denn die Leistung/das Produkt bestimmt, welches Projektmanagement hilfreich ist.</p></blockquote>
<p>Als Faustregel gilt: Je öfter sie die Leistung schon erbracht haben, und je klarer das Produkt beschrieben ist, desto nützlicher sind klassische Projektmanagement-Methoden. Agiles Projektmanagement hingegen hat seine Vorzüge, wenn viele Varianten „getestet“ werden sollen oder die Firmenleistung sich in unbekanntem Terrain abspielt. Häufig ist das hybride Vorgehen die beste Lösung: In der Ideenfindung und Entwurfsphase wird mit kurzen Sprints und „minimum viable products“ gearbeitet. Steht dann die Richtung fest, und die Leistung/das Produkt ist konkret definiert, nutzt die Organisation die verbindlichen Prozesse des klassischen Projektmanagements.</p>
<p><strong>So bleibt Projektarbeit immer das, was es ist: eine Methode zur Unterstützung Ihrer eigentlichen Leistung!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/" data-wpel-link="internal">gute Projektarbeit ist ein Ertragsbringer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>New Work muss erwachsen werden</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3475-new-work-muss-erwachsen-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 14:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[agil]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[new work]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich finde, dass New Work ein Meta- Begriff geworden ist, der kaum mehr einen Bezug zu den Ideen seines „Erfinders“ Frithjof Bergmann hat. New Work ist zum Container geworden, der mit verschiedenen, als „neu“ verstandenen Arbeitsmodellen und -formen gefüllt wird. Dadurch ist der Begriff so aufgeladen, vielfältig, schillernd und zugleich voller Widersprüche, dass die Vorteile, die mehr Selbstorganisation [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3475-new-work-muss-erwachsen-werden/" data-wpel-link="internal">New Work muss erwachsen werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized \&quot;wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2018/09/Olaf_Hinz_2018_BLOG_IMG_6734_kleiner-683x1024.jpg" alt="Olaf Hinz" class="wp-image-3266" width="296" height="443" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2018/09/Olaf_Hinz_2018_BLOG_IMG_6734_kleiner-683x1024.jpg 683w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2018/09/Olaf_Hinz_2018_BLOG_IMG_6734_kleiner-200x300.jpg 200w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2018/09/Olaf_Hinz_2018_BLOG_IMG_6734_kleiner-768x1152.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2018/09/Olaf_Hinz_2018_BLOG_IMG_6734_kleiner-1024x1536.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2018/09/Olaf_Hinz_2018_BLOG_IMG_6734_kleiner-1365x2048.jpg 1365w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2018/09/Olaf_Hinz_2018_BLOG_IMG_6734_kleiner-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 296px) 100vw, 296px" /></figure>



<p>Ich finde, dass New Work ein Meta- Begriff geworden ist, der kaum mehr einen Bezug zu den Ideen seines <a href="https://amzn.to/3qNmV2S" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">„Erfinders“ Frithjof Bergmann</a> hat. New Work ist zum Container geworden, der mit verschiedenen, als „neu“ verstandenen Arbeitsmodellen und -formen gefüllt wird. Dadurch ist der Begriff so aufgeladen, vielfältig, schillernd und zugleich voller Widersprüche, <strong>dass die Vorteile, die mehr Selbstorganisation unzweifelhaft hat, immer weniger sichtbar werden.</strong></p>



<p>Gleichzeitig wird der Anspruch von New Work immer größer: <a href="https://www.spiegel.de/karriere/arbeiten-ohne-chef-wir-haben-jeden-zur-fuehrungskraft-gemacht-a-dfd9876a-a3b3-4dcb-bbe0-432082c05c19" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Führungskräfte sollen abgeschaff</a>t, Normen wie Tarifvereinbarungen geschliffen und Regeln wie Arbeitszeiterfassung ignoriert werden. Ich finde, dass die Protagonisten von New Work damit über das Ziel hinausschießen – und in ihrer revolutionären Rhetorik zunehmend naiv wirken. Dabei liegen die Vorteile eines höheren Grades an Selbstorganisation auf der Hand. Damit sich diese auf breiter Ebene in Organisationen etablieren können, will ich mit drei Argumente die Diskussion vom Kopf auf die Füße stellen:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Führung wird nicht null</strong></h2>



<p>Es stimmt: das Konzept der hierarchischen Steuerung kommt an seine Grenzen! &#8222;Führung ist zu wichtig, um sie allein den Führungskräften zu überlassen&#8220; lautet ein beliebtes Bonmont dazu.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Annahme, mehr Selbstorganisation bedeute, dass Führung \&#8220;null\&#8220; wird, ist aber ein grandioser Irrtum. Selbstorganisiert zu arbeiten, bedeutet nicht absolute Freiheit, vollständige Autonomie und die Abwesenheit von Management und Führung.</p>
</blockquote>



<p>Deshalb muss sich New Work von den Apologeten einer Abschaffung von Führung distanzieren.  Denn überall, wo es dampft und segelt, wo also Arbeitsteilung und Arbeit in Teams stattfinden, braucht es Prinzipien und Personen, die diese Zusammenarbeit organisieren. So gibt es z.B. im agilen Betriebssystem (Scrum, Lean, Kanban et cetera) natürlich Formen von Planung, Kontrolle, definierte Rollen und klare Vereinbarungen.</p>



<p>Ich finde, dass das System Hierarchie und darin besonders die Verantwortlichkeit für effiziente Steuerung der Organisation (genannt Führungskräfte) auch ökonomische Vorteile hat, die nicht vom Tisch gewischt werden dürfen. Der Bielefelder Professor für Organisationssoziologie Stefan Kühl hält <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2330-gute-mitarbeiterinnen-brauchen-keine-fuehrungskraft" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Hierarchie für ein wirksames Koordinationsmodell,</a> wenn Gruppen oder Organisationen die Zahl an Mitgliedern überschreiten, die „an einen Konferenztisch passen“. Denn durch die „Verengung der Kommunikation“ und die Rolle der Führungskraft sind schnelle Entscheidungen möglich. Für mich ist noch ein weiterer Punkt wichtig: Hierarchie ist ein effektives Prinzip zur Konfliktklärung. Gerade in dynamischen Zeiten, wo es immer weniger eindeutige, richtige Lösung gibt, braucht es Führung, die Entscheidungen unter unvollständiger Information und unter Risiko trifft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Struktur kommt vor mindset</strong></h2>



<p>In Organisationen wirken Strukturen und Prozesse auf individuelles Verhalten. Damit ist niemand ausschließlich persönlich verantwortlich und in seinem Handeln frei. Deswegen liegt der Fokus auch nicht auf individuellen Lösungen für Einzelne, sondern auf strukturellen Entscheidungen, die Individualität für viele ermöglichen. Ein alleiniger Blick auf die Person und ihr Verhalten, das „abgekoppelt“ von der Unternehmung passiere, erfüllt die Erwartungen an professionelle Organisationen nicht. Ich werde nicht so weit gehen wie Reinhard Sprenger, der diesen Zusammenhang gar als <a href="https://amzn.to/2NSM4KY" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">„Psychologisierung am Arbeitsplatz, die in weiten Teilen Pathologisierung ist</a>“ , charakterisiert.</p>



<p>Aber der Kern bleibt: Führung muss das System als Ganzes im Blick behalten. Sie darf sich nicht mit beiden Augen auf pädagogische und psychologische Aspekte konzentrieren. Ein Auge darauf zu haben, reicht in aller Regel. Mit diesem Blick auf Organisationen beobachte ich mit Sorge Forderungen aus dem New Work Umfeld nach der Entwicklung des &#8222;richtigen growing mindset&#8220;.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich finde so manchen Protagonisten von New Work im Thema Mindset übergriffig! Denn über das eigene Mindset entscheidet jedes Individuum autonom und selbst.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unternehmen folgen einer wirtschaftlichen Logik</strong></h2>



<p>Die betriebswirtschaftliche Logik zu beachten, ist ein sinnvolles Vorgehen, um in Organisationen, die am Markt agieren, ankopplungsfähig zu bleiben. Viele Dinge, die im Kontext von new work entwickelt werden, sind dringend notwendig und sehr sinnvoll. Es stehen nicht mehr einzelne Aspekte wie das Erreichen der finanziellen Kennzahlen, der bekannten KPIs (Key Performance Indicators) im Vordergrund. In tradierten Organisationen war es möglich und &#8222;erlaubt&#8220;, ein schlechtes Betriebsklima, hohe Fluktuation oder überdurchschnittliche Fehlzeiten vom Tisch zu wischen, wenn das (betriebswirtschaftliche) Ergebnis stimmte. \&#8220;Aber er erreicht seine Zahlen\&#8220;, hieß es dann über die verantwortliche Führungskraft.</p>



<p>Doch dies ist bei hoher Selbstorganisation nicht mehr möglich. Denn hier stehen &#8222;nichtfinanzielle KPIs&#8220; wie die Fluktuationsquote, das Ergebnis der Mitarbeitendenbefragung in Puncto Vertrauen wie auch die Bewertung auf Arbeitgeberportalen genauso im Fokus wie sonst nur das Betriebsergebnis oder der Aktienkurs.</p>



<p>Diese neuen KPIs ergänzen die finanziellen Regeln zur Unternehmensführung, ersetzen sie aber nicht! Organisationen sind per Definition auf Dauer angelegt und dienen einem wirtschaftlichen Zweck. Wer etwas in Richtung Selbstorganisation verändern will, tut gut daran, die grundlegenden Prinzipien der wirtschaftlichen Logik im Blick zu haben. Denn Veränderung im Unternehmen bedeutet einen Eingriff in &#8222;bewährte&#8220; Routinen, die Sicherheit, Orientierung und Berechenbarkeit sicherstellen &#8211; damit die Organisation im Wettbewerb am Markt funktioniert.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> New Work darf die Steuerungslogik der Gewinn-und-Verlust-Rechnung nicht negieren. Das wäre naiv und führt fast immer zu Abstoßungsreaktionen in der Organisation.</p>
</blockquote>



<p>Dieser Lotsenblog ist ein Auszug aus dem kürzlich in Change X erschienenen Essay&nbsp;<a href="https://www.changex.de/Article/essay_hinz_mehr_selbstorganisation/MNA7mQOSKxzOraGkZLr13CaexMscci" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">„Mehr Selbstorganisation- Wirksame Führung beruht auf Eigenverantwortung und Selbstorganisation“.</a><br>Mehr davon gibt es auch in meinem&nbsp;<a href="https://open.spotify.com/episode/1kN446h1iSvf22CfX11yov" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">New Work Stories Podcast</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3475-new-work-muss-erwachsen-werden/" data-wpel-link="internal">New Work muss erwachsen werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Change Management 4.0 live</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3473-change-management-4-0-live/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 08:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Wochen habe ich mit vielen über die notwendige Repertoireerweiterung von Change 2.0 hin zu Change Management 4.0 gesprochen. Weil dies in diesen besonderen Zeiten vor allem virtuell war, kann ich die Lotsenblog Lesenden jetzt noch daran teilhaben lassen. Im Folge 64 des New Work Stories Podcast geht es darum, wie Change Projekte wirklich funktionieren und welche Rolle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3473-change-management-4-0-live/" data-wpel-link="internal">Change Management 4.0 live</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den letzten Wochen habe ich mit vielen über die notwendige Repertoireerweiterung von Change 2.0 hin zu <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2753-schluss-mit-dem-change-theater" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Change Management 4.0</a> gesprochen. Weil dies in diesen besonderen Zeiten vor allem virtuell war, kann ich die Lotsenblog Lesenden jetzt noch daran teilhaben lassen.</p>



<p>Im Folge 64 des<a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external"> New Work Stories Podcast</a> geht es darum, wie Change Projekte wirklich funktionieren und welche Rolle erwachsenes new work darin einnehmen kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized \&quot;wp-block-image"><a href="https://nwx.new-work.se/newworkstories" target="_blank" rel="\&quot;noopener noreferrer noopener external" data-wpel-link="external"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/11/nwx_Hinz.jpg" alt="nwx Olaf Hinz" class="wp-image-3317" width="356" height="357" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/11/nwx_Hinz.jpg 987w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/11/nwx_Hinz-300x300.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/11/nwx_Hinz-150x150.jpg 150w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/11/nwx_Hinz-768x770.jpg 768w" sizes="(max-width: 356px) 100vw, 356px" /></a></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>New Work muss erwachsen werden und endlich liefern!</strong> <em>(ab Min 11:45)</em></li>



<li>Wann <strong>Salamitaktik und Überraschungsangriff</strong> sinnvoller sind als Change Management <em>(ab Min 1:00)</em></li>



<li>Was ist <strong>Change Theater?</strong> <em>(ab Min 3:45)</em></li>



<li><strong>Segeln auf Sicht mit der 3i Regel</strong> ist unter VUCA Bedingungen klug <em>(ab Min 6:10)</em></li>



<li>Gut kuratierte <strong>Großgruppenformate stehen am Beginn</strong> der Veränderung <em>(ab Min 09:00)</em></li>



<li>Wie funktioniert <strong>kollegiale Beratung</strong>? <em>(ab Min 17:15)</em></li>



<li>Die Rolle von <strong>Rebellen und Hofnarren </strong><em>(ab Min 20:20)</em></li>



<li><strong>Agile Coaches und ihr möglicher Heldentod </strong><em>(ab Min 24:50)</em></li>
</ul>



<p>Den Podcast gibt es auf allen bekannten Plattformen, z.B. auf Spotify: <a href="https://spoti.fi/33fdOOI" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">https://spoti.fi/33fdOOI</a> oder im Apple Podcast: <a href="https://apple.co/3q7g3gX" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">https://apple.co/3q7g3gX</a></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Change-Management 4.0" width="1200" height="675" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/5ppgIzXFI9I?feature=oembed" consent-required="4977" consent-by="services" consent-id="4978" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/5ppgIzXFI9I?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p>Johannes Thönnesen hat mich zu einem Gespräch über wirksame Transformation eingeladen. Wir erörtern u.a. folgende Thesen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Change Management 4.0 bleibt Management, d.h. <strong>muss sich positiv in der Gewinn- und Verlustrechnung widerspiegeln </strong><em>(ab Min 34:20 &amp; Min 42:35)</em></li>



<li>Für unterschiedliche Themen muss es unterschiedliche Vorgehensweisen geben: bei stabiler Umwelt Change 2.0, bei dynamischer Umwelt Change 4.0 <strong>&#8211; Schluss mit dem one size fits all </strong><em>(ab Min 08:15 &amp; Min 17:00)</em></li>



<li>4.0 bedeutet, dass <strong>verschiedene Transformationen gleichzeitig</strong> stattfinden<br><em>(ab Min 11:20 &amp; Min 30:00)</em></li>



<li>Verändern Sie mal Ihre Lieblingsfarbe &#8211; <strong>wie verändert sich \&#8220;mindset\&#8220;?</strong> <em>(ab Min 19:30)</em></li>



<li><strong>Change Management kann niemanden \&#8220;mitnehmen\&#8220;</strong> <em>(ab Min 25:15)</em></li>



<li>Macht Eigenverantwortung und <strong>Selbstorganisation in Krisenzeiten</strong> Sinn? <em>(ab Min 32:30)</em></li>



<li><strong>Wirksame Methoden</strong> <em>(ab Min 36:10)</em></li>



<li><strong>Selbstorganisation bei Erbsenzählern</strong> <em>(ab Min 46:25)</em></li>



<li>Wesentliche <strong>Veränderungen kommen mit Hilfe der Hierarchie zustande</strong> <em>(ab Min 50:50)</em></li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Olaf Hinz: So geht wirksames Change-Management" width="1200" height="675" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/YdUlKwCBYXg?feature=oembed" consent-required="4977" consent-by="services" consent-id="4978" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/YdUlKwCBYXg?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p>Mit Dennis spreche ich in einem spontanen take über den Dächern Schwabings (ein Rasenmäher ist auch dabei) über Theater, wirksame Beratung und welche Bücher uns inspirieren…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3473-change-management-4-0-live/" data-wpel-link="internal">Change Management 4.0 live</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Schluss mit dem Change Theater</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3471-schluss-mit-dem-change-theater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 08:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[agil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Denn Change Management funktioniert – was nicht funktioniert ist Change Theater!Wirksame Veränderungen müssen klug sein. Denn gerade wenn es um Veränderung geht, sind Akzeptanz und Ankopplungsfähigkeit erfolgskritisch. Neue Moden wie Purpose oder New Work zu kreieren und gleichzeitig die bisherigen Konzepte zu verteufeln, ist nicht klug. Nicht klug, weil Marktgeschrei nur bei wenigen Organisationen ankopplungsfähig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3471-schluss-mit-dem-change-theater/" data-wpel-link="internal">Schluss mit dem Change Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Denn Change Management funktioniert – was nicht funktioniert ist Change Theater!</strong><br>Wirksame Veränderungen müssen klug sein. Denn gerade wenn es um Veränderung geht, sind Akzeptanz und Ankopplungsfähigkeit erfolgskritisch. Neue Moden wie Purpose oder New Work zu kreieren und gleichzeitig die bisherigen Konzepte zu verteufeln, ist nicht klug. Nicht klug, weil Marktgeschrei nur bei wenigen Organisationen ankopplungsfähig ist. Klug dagegen ist ein Change-Management, das Bewährtes und Neues verbindet, sodass Führungskräfte und Mitarbeitende das Wozu erkennen und sich mit Energie auf den Weg machen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized \&quot;wp-block-image"><a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="\&quot;noopener noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/07/Cover_ChangeMaker.jpg" alt="Cover Change Maker" class="wp-image-3292" width="305" height="478" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/07/Cover_ChangeMaker.jpg 570w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/07/Cover_ChangeMaker-191x300.jpg 191w" sizes="(max-width: 305px) 100vw, 305px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bücher</figcaption></figure>



<p><strong>Change Management muss robust werden!</strong></p>
</blockquote>



<p>In <a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">meinem sechsten Buc</a>h zeige ich, dass an die Stelle des starren Change Management 2.0 zukünftig die Robustheit des Change Management 4.0 treten muss. <em><strong>Veränderungsprozesse sind dann robust, wenn sie mit Überraschungen rechnen, auf Ungeplantes reagieren können und ihr Vorgehen und Methodik auf die steigende Dynamik angepasst haben.</strong></em></p>



<p>In einer Zeit abnehmender Berechenbarkeit und zunehmender Komplexität muss sich das <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2000-change-management-ist-tot-es-lebe-die-digitale-transformation" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">bisherige Change Management 2.0 von Steuerungsphantasien verabschieden</a>. Wem das noch nicht deutlich war, der hat es spätestens durch die Krise, die Covid-19 ausgelöst hat, erfahren.</p>



<p>Wirksame Transformation basiert mit all ihren Frameworks, Prozessen und Methoden auf dem, was wir in der Disziplin Change Management seit mehreren Jahrzehnten gelernt haben. Dies nenne ich das Change Management 2.0. Doch passen bekannte Methoden nur selten eins zu eins auf neue Kontexte. Es braucht daher hybride Konzepte, bei denen Dinge neu hinzugefügt, Bestehendes verbessert und unwirksamer Ballast abgeworfen werden. Wirksames Change Management 4.0 erfordert, dass immer wieder neu entschieden wird, wie Veränderung gestaltet werden soll.</p>



<p><strong>Ich bin davon überzeugt, dass die Phasenmodelle, die im Change Management 2.0 heute noch gelehrt werden, Ballast geworden sind, weil</strong>&nbsp;<strong>sie zu starr sind und uns einen vorhersagbaren Verlauf der Transformation vorgaukeln wollen.</strong><br>Veränderungsinitiativen, in Phasenmodellen geplant, terminiert und „durchgesetzt“ bzw. „ausgerollt“, gibt es im&nbsp;<a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Change Maker</a>&nbsp;daher nicht, denn Veränderung lässt sich nicht mehr auf definierte Zeiträume und Projekte beschränken. Den wirksamen Erfahrungsschatz, den Agenten der Veränderung in den letzten Jahren im Bereich „der weichen Faktoren“, wie Kultur und Wertearbeit, Organisationsdynamik, Umgang mit Emotionen und Widerstand, bei der Rollenklärung und der Veränderung von Führungsparadigmen und –verhalten, angesammelt haben, finden Sie natürlich im&nbsp;<a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Change Maker.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large \&quot;wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="747" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-1024x747.jpg" alt="Vergleich Change Management 2.0 und 4.0" class="wp-image-3306" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-1024x747.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-300x219.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-768x561.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0.jpg 1266w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Der Selbstbefassungsgrad in Organisationen ist zu hoch! </strong></p>
</blockquote>



<p>Es ist daher gut, dass Organisationen den Kunden endlich wieder in den Fokus nehmen. Bei der Konzentration auf schlanke Geschäftsprozesse, sichere IT und Schnittstellenklärung in der Matrix ist der Kunde aus den Augen verloren worden. Wer sich das <a href="http://agilemanifesto.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">agile Manifest</a> zu Herzen nimmt und seine Organisation mit den Augen des Kunden betrachtet bzw. den Kunden selbst in die Organisation hineinholt, setzt den Fokus wieder richtig. Daher finden sie im <a href="https://amzn.to/3hRrfJX" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Change Maker</a> ein <em><strong>sinnvolles agiles Repertoire, um beim Change Management 4.0 wieder den Kunden in den Fokus zu nehmen.</strong></em> Ich habe mich dabei von den Tooljunkies und Werkzeugverkäufer abgegrenzt, die auf allen Marktplätzen unterwegs sind, um glauben zu machen, neue Begriffe, Post-its und innovative Raumkonzepte genügen und alles sei geritzt …</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Die digitale Transformation braucht das ganze Repertoire des alten und neuen Change Management!</strong></p>
</blockquote>



<p>Digitalisierung und seine weitreichenden Möglichkeiten sind Anlass und Grund vieler aktuellen Veränderungen, die durch hohe Geschwindigkeit, Ortsungebundenheit, Gleichzeitigkeit mehrerer Optionen und bisher undenkbarer Möglichkeiten für alle gekennzeichnet sind. Digitalisierung erweitert die (technischen) Möglichkeiten, reißt (Markt-)Schranken nieder und schafft eine völlige neue Produktwelt. Unternehmen machen sich auf, neue Strategien und Geschäftsmodelle, digitale Produktionsprozesse und schnellere Innovationszyklen zu entwickeln.<br><strong>Daher habe ich mich darauf konzentriert, wie <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2022-digitale-transformation-ein-missverstaendnis-change-management-lebt" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Veränderungen im digitalen Geschäftsmodell</a> in der Organisation so umgesetzt werden, dass sie wirksam und kein Gedöns werden.</strong> Ich blicke daher auf neue Formen der Zusammenarbeit (Selbstorganisation) und Führung (Digital Leadership).</p>



<p><a href="//www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/Change-Maker-von-Olaf-Hinz_Vahlen_Probekapitel.pdf\&quot;" target="_blank" rel="\&quot;noopener noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"><strong><a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/Change-Maker-von-Olaf-Hinz_Vahlen_Probekapitel.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Hier habe ich ein Probekapitel zur Verfügung gestellt, damit sie sich selbst ein Bild vom Change Maker machen können.</strong></a></strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3471-schluss-mit-dem-change-theater/" data-wpel-link="internal">Schluss mit dem Change Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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