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	<title>Change Archive - Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</title>
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	<description>Bevor das Veränderungsprojekt vom Kurs abkommt, den Lotsen dazuholen.</description>
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		<title>„Wir brauchen einen neuen Chef&#8220; – ein teurer Irrtum im Change</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 12:34:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der Druck steigt, greift eine Organisation gern zur selben Lösung: Sie holt eine neue Führungspersönlichkeit. In der Digitalisierung war es der CDO. Im KI-Hype ist es der Chief AI Officer. In der Unternehmenskrise ist es der Sanierer mit dem großen Namen. Die Logik dahinter klingt einleuchtend: Die richtige Person an der Spitze wird es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6713-wir-brauchen-einen-neuen-chef-ein-teuerer-irrtum-im-change/" data-wpel-link="internal">„Wir brauchen einen neuen Chef&#8220; – ein teurer Irrtum im Change</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6713" class="elementor elementor-6713" data-elementor-post-type="post">
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									<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wenn der Druck steigt, greift eine Organisation gern zur selben Lösung: Sie holt eine neue Führungspersönlichkeit. <br />In der Digitalisierung war es der CDO. Im KI-Hype ist es der Chief AI Officer. In der Unternehmenskrise ist es der Sanierer mit dem großen Namen. Die Logik dahinter klingt einleuchtend: <strong>Die richtige Person an der Spitze wird es richten.</strong><br />Tut sie meistens nicht. Nicht weil die Person falsch gewählt wurde – sondern weil die Frage falsch gestellt war.</p>								</div>
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									<h6 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Warum wir zur Personalisierung neigen</strong></h6><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Es ist menschlich. Wir suchen in komplexen Situationen nach einem Gesicht, einer Verantwortung, einer Erklärung. Günter Ogger beschrieb das bereits Anfang der 1990er in <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.amazon.de/Nieten-Nadelstreifen-Deutschlands-Bosse-Abseits/dp/3423300418" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Nieten in Nadelstreifen</a>: Manager, die ihren Status schützen, indem sie Probleme personalisieren statt zu lösen. Das Muster ist nicht verschwunden – es hat nur neue Namen bekommen.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Heute heißt es: Wir brauchen jemanden, der KI wirklich versteht. Wir brauchen jemanden, der unsere Kultur verändert. Wir brauchen jemanden, der Tempo macht.<br />Was wir tatsächlich brauchen, steht selten in der Stellenanzeige.</p>								</div>
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									<h6 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Was wirklich das Verhalten in Organisationen steuert</strong></h6><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Mitarbeitende in Organisationen sind klug. Sie beobachten nicht nur, was die neue Führungskraft sagt – sie beobachten genauso, was das System belohnt, was es bestraft und was es stillschweigend duldet.</p><p>Peter Senge bringt das in <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.amazon.de/Die-f%C3%BCnfte-Disziplin-Kunst-lernenden/dp/3791031503" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Die fünfte Disziplin</a> auf den Punkt: <em><br />Innerhalb desselben Systems erzeugen alle Menschen, so verschieden sie auch sein mögen, tendenziell die gleichen Ergebnisse.</em></p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was ich als Lotse immer wieder beobachte: Die Energie in der Anfangsphase gilt fast immer der Person – ihrer Vision, ihrem Stil, ihrer Ausstrahlung. Die Frage nach den Strukturen, die das neue Verhalten überhaupt erst ermöglichen müssten, kommt zu spät oder gar nicht.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein Beispiel: Ein Fahrzeugbauer will in eine neue Antriebstechnologie investieren. Er kauft ein erfolgreiches Start-up samt Team und Patenten, gründet eine eigenständige GmbH, hundert Kilometer vom Stammhaus entfernt. Das Expertenteam ist exzellent. Es kommt ein GmbH Geschäftsführer, der sich mit Fahrzeugbau und Antrieben auskennt und sich engagiert um die Technologie kümmert: Die Produktentwicklung läuft. Erste Prototypen finden bei Kunden Anklang. </p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Aber der Vertrieb liegt beim Stammhaus – und dort gelten andere Anreize. Das Standardprogramm verkauft sich leichter, die Provisionsstruktur belohnt Volumen, nicht Innovation. Wenige haben Energie, den aufwendigen Prototypenvertrieb zu übernehmen. Eine strukturelle Integration zwischen GmbH und Stammhaus findet nie statt. Man spricht intern von der „Entwicklerbude.&#8220;</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Nach drei Jahren ist die GmbH insolvent. Nicht wegen des Produkts. Nicht wegen des Teams. Nicht wegen des Geschäftsführers. Sondern weil die Strukturen des Stammhauses das neue Geschäftsmodell von Anfang an verhindert haben –<strong> still, systematisch und ohne böse Absicht.</strong></p>								</div>
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									<p><strong>Struktur kommt vor Psyche.<br /></strong> <strong>Nicht weil Menschen unwichtig wären. Sondern weil sie in Organisationen immer innerhalb von Rahmenbedingungen handeln – und diese Rahmenbedingungen das Verhalten weit stärker prägen als die Persönlichkeit an der Spitze. </strong><br /><a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6125-kulturwandel-und-der-unsinn-mit-dem-mindset/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><span style="text-decoration: underline;">Wie das im Kontext von Kulturwandel konkret aussieht, habe ich hier beschrieben.</span></a></p>								</div>
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									<h6 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Was das für wirksame Transformation bedeutet</strong></h6><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Eine neue Führungspersönlichkeit, die in dasselbe System eintritt, wird von diesem System geformt – nicht umgekehrt. Zumindest nicht ohne bewusste Arbeit an den Strukturen.<br />Typische Beispiele solcher Strukturen sind Kompetenzregelungen, Entscheidungswege, Anreizsysteme, Prozessbeschreibungen – aber auch informelle Gepflogenheiten: Wen fragt man wirklich, bevor eine Entscheidung fällt? Wer darf im Meeting widersprechen?</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer eine digitale Transformation, eine Kulturveränderung oder eine Sanierung ernsthaft angehen will, stellt deshalb zunächst andere Fragen:</p><ul><li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Welche Strukturen erzeugen das Verhalten, das wir verändern wollen?</li><li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Welche Anreize stehen dem entgegen?</li><li class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Welche informellen Regeln sind mächtiger als die formellen?</li></ul><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, wird klar, welche Führungsrolle tatsächlich gebraucht wird – und was diese Person wirklich leisten kann.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Einene neuen CEO einzustellen, bevor diese Fragen geklärt sind, ist teuer. Und meistens folgenlos.</p><p>Wo wirksames Change Management stattdessen ansetzt – und warum <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6281-akzeptanz-kommt-vor-widerstand/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Akzeptanz vor Widerstand kommt – das lesen Sie hier.</a></span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6713-wir-brauchen-einen-neuen-chef-ein-teuerer-irrtum-im-change/" data-wpel-link="internal">„Wir brauchen einen neuen Chef&#8220; – ein teurer Irrtum im Change</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Change unter Kostendruck III &#8211; storytelling</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6565-change-unter-kostendruck-iii-storytelling/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:12:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist 5 vor 12 – wir verfehlen unsere Ziele – unsere Marktposition ist gefährdet – wir müssen schnell gegensteuern; so oder ähnlich klingt landauf und landab die Managementkommunikation seit dem Herbst 2025.Und die Reaktion ist altbekannt: Kosten sparen- Budgets kürzen – auf Effizenzprogramme konzentrieren. Wie gelingt Change in Zeiten von Sparzwang und gleichzeitig hohem Veränderungsdruck? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6565-change-unter-kostendruck-iii-storytelling/" data-wpel-link="internal">Change unter Kostendruck III &#8211; storytelling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6565" class="elementor elementor-6565" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Storytelling wirkt gerade in Krisen, weil es mehrere psychologische und organisationale Funktionen gleichzeitig erfüllt – dort, wo klassische Managementinstrumente häufig an ihre Grenzen kommen.</p><h5>In stabilen Zeiten überzeugen Fakten &#8211; in Krisen tragen Geschichten</h5><p>In einer Krise brechen vertraute Erklärungen weg. Pläne greifen nicht mehr, Kennzahlen erklären die Lage nur unzureichend und die Strategie und ihre Umsetzung liefert immer seltener Erfolge. Da ist es gut, wenn Führungskräfte das Problem ansprechen, die Zahlen, Daten und Fakten nicht &#8222;schönreden&#8220; und deutlich machen, dass es so nicht weiter gehen kann.</p><p>Allerdings ist diese faktenbasierte, offene Kommunikation allein kaum wirksam. Denn häufig beobachten wir als erste Reaktion auf diese ungeschminkte Management Kommunikation einen Zuwachs von Ungewissheit, Besorgnis und den Wunsch nach neuer Orientierung: <br /><em>„Was passiert hier eigentlich – und warum?“</em><br />Geschichten können diese Orientierung und neuen Sinn in der Krise stiften, indem sie die Ereignisse in eine verständliche Abfolge bringen: <br /><em>Was ist passiert → warum → was bedeutet das → was folgt daraus?</em></p>								</div>
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				Führung bedeutet, Sinn zu managen			</p>
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											<cite class="elementor-blockquote__author">Karl Weick</cite>
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									<p>Krisen sind komplex. Storytelling vereinfacht die komplexe Situation, ohne zu trivialisieren und ermöglicht mehrere Perspektiven. Wirksame Change Storys stärken die <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5937-drei-prinzipien-fuer-unsere-ungewisse-zeit/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ambiguitätstoleranz</a> („Wir wissen noch nicht alles“) und die Botschaft, dass der Weg aus der Krise gelingt, wird als glaubwürdig erlebt.<br />Denn Storytelling spricht nicht nur den Verstand, sondern auch die Gefühle an:</p><ul><li>Es normalisiert Gefühle („Andere erleben das auch so“)</li><li>Es schafft Verbundenheit („Wir sind Teil derselben Geschichte“)</li><li>Es gibt Halt durch Narrative von Bewältigung</li></ul>								</div>
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									<h5>Widerstand nutzen</h5><p>Schon früher habe ich darauf hingewiesen,<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/14-widerstand-nuetzt/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> dass Widerstand ein natürlicher Begleiter von Change Prozessen</a> ist. In Krisen entsteht Widerstand häufig aus:</p><ul><li>Entwertung bisheriger Leistung <br /><em>und dem daraus folgenden</em></li><li>Verlust von Anerkennung. <br /><em>Dies führt letztlich zum Gefühl der </em></li><li>Bedrohung meiner professionellen Identität,<br /><em>bis hin zur</em></li><li>Sorge vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.</li></ul><p>Gute Change-Stories</p><ul><li>würdigen die Vergangenheit („Das Alte war sinnvoll“)</li><li>erklären die Notwendigkeit des Wandels ohne Schuldzuweisung und</li><li>rahmen den Wandel als Entwicklung, nicht als Korrektur.</li></ul><p>Damit wird die Energie des Widerstands genutzt, statt plump bekämpft.</p>								</div>
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									<h5>Ein Beispiel</h5><p>aus der Energiewirtschaft verdeutlicht die grundlegende Struktur einer wirksamen Change Story:</p><ol><li><em>Unsere traditionelle Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, vor allem stabilen Gaslieferungen, war lange ein Faktor unserer Strategie. Durch politische Spannungen und steigende Preise wird dieser strategische Fokus aber zur Abhängigkeit und damit zum Risiko.</em></li><li><em>Globale Umbrüche verändern die Energiemärkte fundamental. Die Abhängigkeit von einzelnen Lieferquellen ist keine strategisch haltbare Position mehr.</em></li><li><em>Unsere Zukunft besteht in Diversifizierung und eigenständiger Energieerzeugung – mehr erneuerbare Energie, mehr lokale Wertschöpfung und weniger externe Risiken.</em></li><li><em>Wir werden uns neu positionieren und gleichzeitig auf mehrere Optionen setzen: </em><br /><em>&#8211; den Ausbau erneuerbarer Energien</em><br /><em>&#8211; den Aufbau eines Geschäftsmodells für Speichertechnologie</em><br /><em>&#8211; den Abschluss von Lieferverträgen für fossile Energieträger mit Partnern in anderen Regionen der Welt</em><br /><em>&#8211; und den Einstieg in die Forschung zu CO² Abscheide- und Speichertechnologien</em></li><li><em>Für diesen neuen Weg brauchen wir Euch. Wir brauchen Menschen, die sich mit Energie auskennen, die technisch versiert sind, die Innovationen umsetzen können und vor allem, die Lust darauf haben, dieses Land mit sicherer und klimaneutraler Energie zu versorgen. Wer könnte das besser als wir!</em></li></ol><p>Das Beispiel folgt der <strong>Grundstruktur des storytelling für Change in der Krise/ Disruption:</strong></p><ul><li><strong>Transparenz über die Lage schaffen</strong> <br />&#8211;&gt; die Versorgungslage, &#8222;Gaslücke&#8220; und welche Lieferketten brechen</li><li><strong>Orientierung geben und Sinn stiften</strong><br />&#8211;&gt; die geopolitsche Lage liegt nicht in unserer Hand, aber natürlich betrifft uns die Veränderung in der Welt auch und wir müssen reagieren </li><li><strong>Optionen entwickeln</strong><br />&#8211;&gt; die Vergrößerung der Risiken schafft die Notwendigkeit und die Ressourcen, um Neues zu tun</li><li><strong>Aktivierung und Handlungsorientierung schaffen</strong><br />&#8211;&gt; wir haben Ideen, die wir mit Euch in konkrete Vorhaben umsetzen werden. Es gibt viel für uns zu tun.</li></ul>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6565-change-unter-kostendruck-iii-storytelling/" data-wpel-link="internal">Change unter Kostendruck III &#8211; storytelling</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Change unter Kostendruck II- Simulation</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6499-change-unter-kostendruck-ii-simulation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist 5 vor 12 – wir verfehlen unsere Ziele – unsere Marktposition ist gefährdet – wir müssen schnell gegensteuern; so oder ähnlich klingt landauf und landab die Managementkommunikation im Frühjahr 2026.Und die Reaktion ist altbekannt: Kosten sparen- Budgets kürzen – auf Effizienzprogramme konzentrieren. Wie gelingt Change in Zeiten von Sparzwang und gleichzeitig hohem Veränderungsdruck? – [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6499-change-unter-kostendruck-ii-simulation/" data-wpel-link="internal">Change unter Kostendruck II- Simulation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6499" class="elementor elementor-6499" data-elementor-post-type="post">
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				Simulationen sind ein hoch wirksames Mittel, um Change Prozesse zu konzipieren und damit zu verhindern, dass man unbedarft in die Komplexitätsfalle tappt.			</p>
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									<h5>Was ist ein Management Flight Simulator (MFS)?</h5><p>Management-Flugsimulatoren sind interaktive (IT) Welten, in denen Strategien und Richtlinien unter dynamischen, komplexen Bedingungen geübt werden können.</p><p>Die meisten Simulatoren gehen konzeptionell auf das klassische <a href="https://mitmgmtfaculty.mit.edu/jsterman/management-flight-simulators/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">MIT Beer Game von John Sterman</a> aus den 1960igern zurück. Moderne MFS sind professionelle <a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gamification-53874" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Gamification</a> Angebote und nutzen in Gestaltung und Design Elemente, wie wir sie von Computerspielen kennen.</p><p>MFS zeigen, welche Folgen Entscheidungen, Nicht- Entscheidungen, Verzögerungen und Anreize haben können – und helfen Teams dabei, die Folgen einer Veränderung vorab realistisch zu simulieren. Damit lassen sich robuste Handlungsmuster und Prinzipien des Change &#8222;im Labor&#8220; entwickeln.<br />Wenn man MFS frühzeitig bei der Konzeption der Veränderung zusammen mit Szenarioplanung und Stresstests einsetzt, werden Risiken der Umsetzung minimieren und Führungskräfte können sich besser abstimmen.</p><p>Mit MFS können Agenten des Wandels Komplexität erleben, ohne &#8222;reale Schäden&#8220; zu verursachen. Sie machen:</p><ul><li>Zeitverzögerungen</li><li>Nebenwirkungen </li><li>systemische Wechselwirkungen und die</li><li>Grenzen des bisherigen Management- und Führungsverhaltens</li></ul><p>vorab sichtbar.</p>								</div>
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									<h5>Wie arbeitet man mit einem Management Flight Simulator?</h5><ol><li><strong>Klärung des Case of Change und des Zeithorizonts</strong><br />Definieren Sie die zentralen Veränderungsthemen<em> (z.B. „Wie bauen wir kostengünstig ein neues Geschäftsfeld auf, ohne die bisherigen Kapazitäten zu verringern?“)</em>, den Zeithorizont <em>(z.B. 2–5 Jahre)</em> und die wichtigsten KPIs. Listen Sie die Bereiche auf, die Sie üben möchten, sowie die Einschränkungen, die Sie beachten müssen <em>(z.B. regulatorische Vorgaben)</em>.</li><li><strong>Auswahl des passenden MFS</strong><br />Suchen Sie nach bewährten, für Ihren Bereich relevanten Simulatoren <em>(ein paar finden sich in der Tabelle unten)</em>. Falls Ihr Kontext so einzigartig ist, dass keiner der bestehenden MFS hilfreich ist, beauftragen Sie eine Anpassung. </li><li><strong>Kalibrieren und validieren</strong> <br />&#8222;Füttern&#8220; Sie das MFS mit ihren Regeln und Routinen. Führen Sie Extrem- und Sensitivitätstests durch, um plausible Szenarien herauszufinden. Beziehen Sie dabei sowohl Unterstützer als auch Skeptiker des case of change ein, um die Akzeptanz zu erhöhen und blinde Flecken aufzudecken.</li><li><strong>Durchführung &amp; Debriefing</strong><br />Lassen Sie unterschiedlich gebildete Teams <em>(eine Abteilung, eine Gruppe von Führungskräften, ein Team aus Trainees, ein &#8222;bunt zusammengewürfeltes&#8220; Team)</em> spielen, d.h. Entscheidungen für mehrere simulierte Zeiträume treffen. <br />Achten Sie im Debriefing auf Heuristiken und Muster und deren Wirkung <em>(z.B. wenn die Ressourcen knapp werden, wählen 80%  ist eine Überstundenpauschale)</em> und suchen gemeinsam nach Hypothesen und Erkenntnissen.</li><li><strong>Iterieren<br /></strong>Nach dem Debriefing führen Sie die Simulation mit den Erkenntnissen noch einmal durch und testen ihre Hypothesen. Je nach Bedarf führen sie auch mehrere Iterationen durch.</li><li><strong>Erkenntnisse in das Change Konzept integrieren<br /></strong>Berücksichtigen Sie validierte Hypothesen und als robust erkannte Handlungsmuster bei ihrem Change Management und erhöhen so deutlich die Erfolgswahrscheinlichkeit.</li><li><strong>MFS etablieren</strong><br />Setzen Sie den MFS auch während des Veränderungsprozesses z.B. in Retrospektiven und vor Meilensteinentscheidungen ein, um den Veränderungspfad robust zu halten.</li></ol>								</div>
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									<table><thead><tr><th><strong>Simulation / Plattform</strong></th><th><strong>Fokus / Themen</strong></th><th> </th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Markstrat</strong></td><td>Marketing &amp; Wettbewerbsstrategie</td><td> </td></tr><tr><td><strong>INTOPIA</strong></td><td>Strategisches Management</td><td> </td></tr><tr><td><strong>Simformer Business Simulation</strong></td><td>Management, Entrepreneurship</td><td> </td></tr><tr><td><strong>IndustryMasters</strong></td><td>Leadership &amp; Business Skills</td><td> </td></tr><tr><td><strong>Hubro Business Simulations</strong></td><td>Strategie, Marketing, Finanzen</td><td> </td></tr><tr><td><strong>Forio</strong></td><td>Leadership, Change, Strategy</td><td> </td></tr><tr><td><strong>Business Smart Intl.</strong></td><td><p>Leadership</p></td><td> </td></tr></tbody></table>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><em>Diese Tabelle wurde mit ChatGPT erstellt </em></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6499-change-unter-kostendruck-ii-simulation/" data-wpel-link="internal">Change unter Kostendruck II- Simulation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>state of change 2025</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6476-state-of-change-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 07:24:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Jahresende ist es gute Tradition zurückzublicken: Wie ist die Lage des Change Management in 2025? https://vimeo.com/1144280747?share=copy&#038;fl=sv&#038;fe=ci Falls sich das Video nicht öffnet, ist hier der Link https://vimeo.com/1144280747 . </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6476-state-of-change-2025/" data-wpel-link="internal">state of change 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6476" class="elementor elementor-6476" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Zum Jahresende ist es gute Tradition zurückzublicken: Wie ist die Lage des Change Management in 2025?</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6476-state-of-change-2025/" data-wpel-link="internal">state of change 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Change unter Kostendruck I &#8211; RTSC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 14:55:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist 5 vor 12 &#8211; wir verfehlen unsere Ziele &#8211; unsere Marktposition ist gefährdet &#8211; wir müssen schnell gegensteuern; so oder ähnlich klingt landauf und landab die Managementkommunikation im Herbst 2025.Und die Reaktion ist altbekannt: Kosten sparen- Budgets kürzen &#8211; auf Effizenzprogramme konzentrieren. Wie gelingt Change in Zeiten von Sparzwang und gleichzeitig hohem Veränderungsdruck? &#8211; [&#8230;]</p>
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									<p><em>Es ist 5 vor 12 &#8211; wir verfehlen unsere Ziele &#8211; unsere Marktposition ist gefährdet &#8211; wir müssen schnell gegensteuern; so oder ähnlich klingt landauf und landab die Managementkommunikation im Herbst 2025.</em><br /><em>Und die Reaktion ist altbekannt: Kosten sparen- Budgets kürzen &#8211; auf Effizenzprogramme konzentrieren. <br /></em><span style="text-decoration: underline;">Wie gelingt Change in Zeiten von Sparzwang und gleichzeitig hohem Veränderungsdruck? &#8211; eine Serie</span></p>								</div>
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				<b>Der Veränderungsdruck bleibt gerade in der Krise hoch. Denn wir können uns aus der Krise der Geschäftsmodelle nicht "heraussparen".</b>			</p>
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									<p>Gerade in der Krise ist es klug, <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5741-statt-als-einsamer-held-an-der-spitze-lieber-im-team-fuehren-2/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">die Kraft der Gruppe zu nutzen</a>. Daher will ich im ersten Teil der Serie auf ein Großgruppenformat hinweisen, das etwas in Vergessenheit geraten ist&#8230;</p><h4>Was ist Real Time Strategic Change?</h4><p><a href="https://www.projektmagazin.de/glossarterm/real-time-strategic-change" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">RTSC</a> (strategischer Wandel in Echtzeit) ist ein methodischer Ansatz mit dem Ziel, den strategischen Wandel in der gesamten Organisation simultan und schnell zu initiieren, zu diskutieren und die Umsetzung unmittelbar zu beginnen.</p><p>Typischerweise findet RTSC in einer mehrtägigen Konferenz (1,5 bis 3 Tage) mit einer großen Anzahl von Mitarbeitenden (oft 50 bis über 1000) aus allen Ebenen und Bereichen statt.</p><p>Das Vorgehen ist top-down: Die Hierarchie gibt den strategischen Rahmen und die Ziele vor. Die Teilnehmenden konkretisieren diese Strategie, entwickeln Umsetzungspläne und schaffen eine breite Basis für die Veränderung. Die Umsetzung beginnt sofort.</p>								</div>
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									<h4>Welche Vorteile hat Real Time Strategic Change in Krisenzeiten?</h4><ul><li><strong>Geschwindigkeit</strong><br />Gerade &#8222;5 vor 12&#8220; ist die Umsetzungsgeschwindigkeit von hoher Bedeutung. RTSC ermöglicht es, strategische Weichenstellungen in Tagen statt Monaten vorzunehmen und die Implementierung sofort zu starten.<br />Da alle relevanten Ebenen und Bereiche gleichzeitig an der Strategieumsetzung arbeiten, ist eine hohe Geschwindigkeit des Change sowie die Reduzierung von Reibungsverlusten sichergestellt.</li><li><strong>Klarheit</strong><br />Das Format rüttelt auf und erzeugt den seit John Kotters Standardwerk bekannten &#8222;<a href="https://www.kotterinc.com/methodology/8-steps/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">sense of urgency</a>&#8222;<strong>. </strong>Die deutliche Kommunikation der aktuellen Realität, Dringlichkeit und der Folgen der &#8222;Nicht-Veränderung&#8220; aktiviert die vorhandene Energie der Mitarbeitenden (<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/31-wirksame-veraenderungen-brauchen-angst/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><em>Wie Angst Motor in Change Prozessen wird, habe ich hier detailliert erläutert</em>)</a>.</li><li><strong>Akzeptanz</strong><br />Die gesamte Organisation ist aktiv am RTSC beteiligt. Konkrete Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und nächste Schritte werden sofort geplant.  Diese unmittelbare Anbindung an den Unternehmensalltag sichert Akzeptanz und commitment.</li><li><strong>Vernetzung</strong><br />Krisen erfordern eine bereichsübergreifende Perspektive. RTSC bringt diese Perspektiven im „Echtzeit“-Austausch zusammen und bricht Silos auf.</li><li><strong>Resilienz</strong><br /><a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6049-betroffene-zu-beteiligten-machen/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die aktive Einbindung vieler Betroffener macht diese zu Beteiligten.</a> Dies führt zu höherer Eigenverantwortung und Motivation für die Umsetzung – essenzielle Faktoren, um die Resilienz der Organisation zu stärken.</li><li><strong>Implementierung</strong><p>Viele Wege aus der Krise scheitern an der Umsetzung. Durch RTSC wird die Implementierung durch die gemeinsame Planung und das Commitment aller Teilnehmenden sofort in Gang gesetzt.</p></li></ul>								</div>
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									<h4>Wie läuft ein Real Time Strategic Change ab?</h4><p>Ein typischer Ablauf (aus dem <a href="https://www.amazon.de/Real-Time-Strategic-Change-Schneller/dp/3608942297" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">empfehlenswerten Buch von <span class="author notFaded" data-width="">Matthias zur Bonsen), </span></a>der an den spezifischen Kontext des Unternehmens angepasst werden muss, sieht so aus: </p><ol><li><p><strong>Vorbereitung<br /></strong>Jedes Großgruppenformat steht und fällt mit der Vorbereitung:<br />&#8211; Was ist der Rahmen des Möglichen, in dem gearbeitet wird?<br />&#8211; Was darf passieren, was ist tabu?<br />&#8211; Wie ist die Logistik, damit viele Teilnehmer gleichzeitig arbeiten können?<br />&#8211; Wer ist im Kernteam, das den RTSC vorbereitet?<br />&#8211; Welche Zahlen, Daten und Fakten werden benötigt?</p></li><li><strong>Ein aufrüttelnder Beginn</strong><br />Die Krise und deren drohende Folgen werden offen und schonungslos thematisiert und damit der Veränderungsdruck offensichtlich. <br />Gleichzeitig werden die Stärken und bisherige Erfolge der Organisation konkret mit Fakten belegt (die &#8222;Perlen der Organisation&#8220;).<br /><br /></li><li><strong>Wege aus der Krise</strong><br />Beginnend mit einem Input der Hierarchie werden die denkbaren kurz- und mittelfristigen Ziele, d.h. Wege aus der Krise beschrieben.<br />&#8211; Was machen wir jetzt anders? Was lassen wir weg; wovon machen wir mehr?<br />&#8211; Wie priorisieren wir diese Ziele angesichts der aktuellen Ressourcen und Budgets?<br />&#8211; Wie schätzen wir die Umsetzung dieser Prioritäten ein?<br /><br /></li><li><strong>sofort umsetzbare Maßnahmen</strong><br />Zum Ende des RTSC steht action planning im Fokus. Im Unterschied zur bekannten Maßnahmenplanung wie sie in klassischen Veränderungsprozessen üblich ist, stellt action planning auf die Mobilisierung, die Verteilung von Verantwortung und das Schaffen von commitment ab.<br />Es geht um mehr als nur eine Liste von To Do`s:<br /><span style="text-decoration: underline;">Strukturen bilden:</span> Es werden &#8222;action teams&#8220; gebildet, die sich selbst für die wichtigsten Handlungsfelder der neuen Strategie verantwortlich erklären sowie agil und selbstorganisiert arbeiten.<br /><span style="text-decoration: underline;">Verbindlichkeit schaffen:</span> Der Prozess endet mit einem öffentlichen commitment dieser Teams vor der Großgruppe, ihre Pläne umzusetzen.</li></ol>								</div>
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									<h4>Warum Real Time Strategic Change einsetzen?</h4><ul><li>Ein Real Time Strategic Change ist ein offenes Framework, das flexibel -auch an Krisensituationen- anpassbar ist.</li><li>Durch die bewusste Einbindung der Hierarchie wird die Bedeutung und Wirksamkeit von Führungskonstellationen in Krisenzeiten gut genutzt.</li><li>Der RTSC handelt in Echtzeit und ermöglicht eine schnelle Krisenreaktion.</li></ul>								</div>
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		<title>Kulturkampf im Change</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6386-kulturkampf-im-change/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 07:58:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der gesellschaftlich sattfindende Kulturkampf ist im Change Management angekommen. Das beobachte seit einigen Monaten bei Transformationsprozessen, die ich als Lotse begleite. Schon immer war Change Management nichts, was nur in der &#8222;Abschottung&#8220; der Unternehmen stattfindet, sondern auch gesellschaftlich aktuelle Phänomene aufnimmt. Zahlreiche Change Projekte zu Homeoffice und Selbstorganisation hätten ohne die Corona Pandemie so nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6386-kulturkampf-im-change/" data-wpel-link="internal">Kulturkampf im Change</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6386" class="elementor elementor-6386" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Der gesellschaftlich sattfindende Kulturkampf ist im Change Management angekommen. Das beobachte seit einigen Monaten bei Transformationsprozessen, die ich als Lotse begleite.</p><p>Schon immer war Change Management nichts, was nur in der &#8222;Abschottung&#8220; der Unternehmen stattfindet, sondern auch gesellschaftlich aktuelle Phänomene aufnimmt. Zahlreiche Change Projekte zu Homeoffice und Selbstorganisation hätten ohne die Corona Pandemie so nicht stattgefunden. <br />Aber jetzt erlebe ich, dass die hitzigen Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum direkt in den Workshop &#8222;hineinschwappen&#8220;.</p>								</div>
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				Kulturkampf ist die Auseinandersetzung zwischen einander fremden und feindlichen kulturellen Lebensweisen.			</p>
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											<cite class="elementor-blockquote__author">David Blackbourn</cite>
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									<h4>Der historische Kontext</h4><p>Eigentlich beschreibt der Begriff &#8222;Kulturkampf&#8220; den gesellschaftlichen und politischen Konflikt um Wertvorstellungen und Vorherrschaft innerhalb einer Gesellschaft. Aktuell wird der Begriff oft für Konflikte rund um Themen wie Migration, Gender, Identität, Klimapolitik sowie politische Korrektheit oder &#8222;Wokeness&#8220; verwendet. <br />Der <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/eon-chef-industrie-standorten-wie-ludwigshafen-droht-ein-schleichender-abstieg/100158947.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Eon Vorstand Leo Birnbaum beobachtet z.B.</a>, dass <em>&#8222;einige Gruppen [..] aus der Energiewende aber jetzt einen Kulturkampf [machen].&#8220;</em></p><p>Historisch stammt der Begriff aus dem 19. Jahrhundert <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/209483/vor-135-jahren-das-ende-des-kulturkampfes/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">und ist in Deutschland aus Bismarcks Zeit bekannt</a>. Er zielte auf die Einschränkung des politischen Einflusses der katholischen Kirche und insbesondere der Zentrumspartei ab, die viele Katholiken politisch organisierte. Bismarck setzte eine Reihe von Gesetzen durch, die den Einfluss der Kirche im Bildungswesen und der Gesellschaft schwächen sollten.</p>								</div>
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									<h4>Unterschiede produktiv zu nutzen&#8230;</h4><p>Per Definition geht wirksames Change Management dorthin, wo es wehtut. <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3445-lotsen-tv-widerstand-nutzen-statt-brechen/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Es thematisiert die Emotionen und Konflikte, d.h. den Widerstand der (fast) jede Transformation begleitet.</a> Verschiedene Gruppen, Abteilungen oder Generationen haben nämlich unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Zusammenarbeit, Führung oder Innovation gestaltet werden soll. </p><p>Diese Unterschiede sichtbar und produktiv zu machen, ist meine Profession. Mit einem großen Lotsenrepertoire schaffe ich Räume für Dialog, belastbare Entscheidungen und neue Wege. Damit stoße ich in letzter Zeit manchmal an Grenzen. Die Stimmung ist aufgeladen, hitzige Debatten verdrängen produktive Dialoge und persönliche Vorwürfe, Fakes und sogar Beleidigungen kommen vor.</p><h4>&#8230;gelingt nicht immer</h4><ul><li>Da wollen Babyboomer und Mitarbeitende aus der Generation Z in einem #KI Projekt eigentlich über die Erwartungen an den neuen Servicebot reden. Aber dann verhärtet sich die Diskussion vor der Mittagspause auf die Frage, <em>&#8222;ob die Jungen eigentlich für ihr Geld noch selbst arbeiten wollen&#8220;</em> und <em>&#8222;die Alten diese Welt ruiniert haben&#8220;</em>.</li><li>Vor wenigen Jahren musste ich einen Workshop zur Prozessoptimierung im supply chain abbrechen, weil fremdenfeindliche und antisemitische &#8222;Bemerkungen&#8220; unwidersprochen blieben.</li><li>und in einer Retrospektive verbat sich eine Führungskraft von einer anderen geduzt zu werden. Daraufhin wurde dieser Führungskraft das &#8222;falsche mindset&#8220; unterstellt und gefordert, sie aus der Führungsrolle und auch gleich aus der Organisation zu entlassen.</li></ul>								</div>
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									<h4>Wie kann wirksames Change Management Kulturkämpferischem begegnen?</h4><p>Aktuell begegne ich solchen Situationen kommunikativ mit dem Repertoire der gewaltfreien Kommunikation, des kontrollierten Dialoges und streng moderierten Debatten. Dazu nutze ich das spezielle Repertoire des Konfliktmanagement.</p><p>Aber was tun wir, wenn das nicht (mehr) verfängt?<br />Ich glaube, dass das Repertoire des Change Management für den guten Umgang mit den neuen, kulturkämpferischen Elementen ergänzt werden muss. Einige Quellen fallen mir da spontan ein:</p><ul><li>die angewandte Soziologie, die sich schon immer mit gesellschaftlichen Phänomenen befasst. Gerade lese ich z.B. <a href="https://amzn.to/3L2PN60" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Verlust von Andreas Reckwitz</a> mit Erkenntnisgewinn.</li><li>Das Konzept des <em>Unterscheide, ohne zu trennen und verbinde, ohne zu egalisieren</em>, auf das ich <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/594-unterscheide-ohne-zu-trennen/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">hier im Lotsenblog</a> schon hingewiesen habe.</li><li>Das <a href="https://www.presencing.org/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Konzept des presencing</a> und der Theorie U von Otto Scharmer, dass Veränderung nicht aus dem aktuellen Mangel und Frust, sondern von der Zukunft her denkt.</li></ul><p><strong>Ich freue mich, wenn in den Kommentaren weitere Quellen und Ansätze ergänzt werden und wir unser Repertoire gemeinsam erweitern.</strong></p><p>Denn ich möchte das &#8222;Hineinschwappen&#8220; des Kulturkampfes ins Change Management aktiv zum Thema machen und bearbeiten und nicht passiv erdulden.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6386-kulturkampf-im-change/" data-wpel-link="internal">Kulturkampf im Change</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Der Mythos der Veränderungskurve</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6352-der-mythos-der-veraenderungskurve/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
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		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Veränderungskurve von Elisabeth Kübler-Ross wird fälschlicherweise auf das Change Management übertragen, was als unseriös betrachtet wird. Professionelles Change Management sollte differenzieren zwischen Trauerreaktionen und der Reaktion auf Veränderungen in Organisationen, empfiehlt bewährte Modelle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6352-der-mythos-der-veraenderungskurve/" data-wpel-link="internal">Der Mythos der Veränderungskurve</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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									<p>Gerade erst wurde ich wieder mit dem &#8222;Modell&#8220; der Veränderungskurve / den Phasen des Change konfrontiert. Das ist aber kein Change Modell, sondern ein copy &amp; paste Fehler!</p><p>Mit der steigenden Bedeutung des Themas Change in der Unternehmenspraxis geht die Entwicklung von zahlreichen Praxismodellen einher. </p><p>Das häufig in diesem Zusammenhang genannte Veränderungskurve von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Elisabeth Kübler-Ross</a> halte ich für einen Übertragungsfehler. Oliver Kohnke von der Uni Mannheim und Doris Wiesner halten sie sogar für einen Berater Mythos (<a href="https://www.genios.de/fachzeitschriften/artikel/ZOE/20120120/die-veraenderungskurve-ein-berater-/011220018.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Zeitschrift für Organisationsentwicklung, 01/2012, S. 54-62</a>).</p><p class="article-editor-paragraph article-editor-content__has-focus"><span style="text-decoration: underline;">Nachtrag am 10. Oktober:</span> In der Organisationsentwicklung 4/2025 nehmen Rouven Kanitz und Prof. Tina Kiefer das Thema unter dem Titel <em>&#8222;Emotionen folgen keinem Phasenplan: Jenseits der Change -Kurve &#8211; eine eventbasierte Sicht auf emotionale Reaktionen&#8220;</em> auf. Sie schreiben u.a. <em>Konfrontiert mit der Frage, ob Veränderungen in Organisationen ein bisschen wie &#8222;Sterben&#8220; sind, antworten die meisten mit &#8222;Nein&#8220;. Das liegt daran, dass geplante Veränderung -je nach Umfang Dauer und Radikalität- zwar herausfordernd sein kann, aber nicht zwangsläufig ein kritisches Lebensereignis ist, wie z.B. eine Scheidung, plötzliche Arbeitslosigkeit oder der Verlust eines geliebten Menschen.</em></p><p>Frau Kübler-Ross beobachtete unterschiedliche Phasen der Trauer nach dem Tod eines nahestehenden Menschen in der Therapiepraxis. </p><p>Vor allem durch Beratungsunternehmen wurde das auf den Kontext Organisation übertragen und u.a. als J-Kurve oder Veränderungskurve im Change Management bekannt. Dies geschah wohl auch, weil sich die Kurve wegen der eingängigen und prägnanten Begrifflichkeit einer schnellen Akzeptanz erfreut. </p>								</div>
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				Das psychische Verhalten von einzelnen Personen oder Personengruppen, die von einem Trauerfall betroffen sind, auf Menschen in Organisation zu übertragen, halte ich für hoch problematisch und schlicht unseriös.			</p>
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									<p>Davon sollte sich professionelles Change Management abgrenzen. Denn das persönliche Verhalten von Menschen, die von einem Trauerfall betroffen sind und die Reaktion von Mitarbeitenden auf Veränderung in ihrer Organisation sind zwei grundverschiedene Dinge.</p><p>Eine Auswahl von Modellen, die sich in der Praxis bewährt haben, findet sich</p><ul><li>sofort in meinen kurzen linkedin learning Beiträgen im <a href="https://www.linkedin.com/learning/paths/erfolgreiches-change-management" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Lernpfad Change Management</a></li><li>bald im Buch Change Management, das <a href="https://www.linkedin.com/in/prof-dr-jens-eschenb%C3%A4cher-a0b44/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Jens Eschenbächer</a> und ich gerade fertigstellen und das in 2026 erscheint.</li></ul>								</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">beim Klick auf das Bild öffnet sich der Lernpfad</figcaption>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6352-der-mythos-der-veraenderungskurve/" data-wpel-link="internal">Der Mythos der Veränderungskurve</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Akzeptanz kommt vor Widerstand</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6281-akzeptanz-kommt-vor-widerstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 10:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Akzeptanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich bei einer digitalen Transformation ab Tag 1 aktiv um Akzeptanz der Veränderung bemüht, wird später mit den unvermeidlich auftretenden Widerständen wirksam und produktiv umgehen. Akzeptanzmanagement und die Bearbeitung von Widerstand sind zwei unterschiedliche Konzepte im Changemanagement, die eng miteinander verknüpft sind.  Akzeptanz von Beginn an Jedes wirksame Change Projekt kümmert sich nicht nur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6281-akzeptanz-kommt-vor-widerstand/" data-wpel-link="internal">Akzeptanz kommt vor Widerstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6281" class="elementor elementor-6281" data-elementor-post-type="post">
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				Wer sich bei einer digitalen Transformation ab Tag 1 aktiv um Akzeptanz der Veränderung bemüht, wird später mit den unvermeidlich auftretenden Widerständen wirksam und produktiv umgehen.			</p>
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									<p class="my-0"><a href="https://t2informatik.de/wissen-kompakt/akzeptanzmanagement/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Akzeptanzmanagement</a> und die <a href="https://www.linkedin.com/learning/change-management-emotionen-widerstand-und-beteiligung/mit-emotionen-und-widerstand-im-change-management-umgehen" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Bearbeitung von Widerstand</a> sind zwei unterschiedliche Konzepte im Changemanagement, die eng miteinander verknüpft sind. </p><h5>Akzeptanz von Beginn an</h5><p>Jedes wirksame Change Projekt kümmert sich nicht nur um die technische Realisierung oder nur um die Möglichkeiten, die das neue (IT) Produkt bietet. Wer in der Transformation ein professionelles Vorgehen zur gezielten Förderung der Akzeptanz betreibt, wird die Menschen frühzeitig einbinden, informieren, beteiligen und Themen proaktiv adressieren, damit sie die Veränderung nicht nur hinnehmen, sondern im besten Fall aktiv unterstützen.</p><p>Gutes Akzeptanzmanagement hat nichts mit Werbung oder Projektmarketing zu tun, denn es soll der Organisation ja nichts verkauft werden. Die Entscheidung für den Case of Change &#8222;digitale Transformation&#8220; ist meist ja schon gefallen. Das Akzeptanzmanagement beginnt danach, wenn es vier Handlungsfelder in den Blick nimmt:</p><ol><li><span style="text-decoration: underline;">Nutzen</span><br />Akzeptanz braucht die Überzeugung, dass das Neue als nützlich oder wertvoll empfunden wird.  Das Ziel der Veränderung muss sinnvoll erscheinen und darf nicht im Gegensatz zu den Werten und der Unternehmenskultur stehen. <br />Daher adressiert wirksames Akzeptanzmanagement immer die Ebene von persönlichem Nutzen und dem Nutzen für die Organisation. Die Arbeitsfrage lautet: Was haben wir/ich davon?</li><li><span style="text-decoration: underline;">Ähnlichkeit</span><br />Wir sind eher bereit etwas zu akzeptieren, das uns vertraut ist oder dass wir als Fortentwicklung von etwas Bekanntem erleben. Daher ist es zentral die Herkunft der Veränderung zu erläutern und die Historie offenzulegen. Querbezüge, eingängige Sprachbilder und Vergleiche helfen, den case of change einzuordnen und als &#8222;sinnvollen nächsten Schritt&#8220; zu begreifen.</li><li><span style="text-decoration: underline;">Gruppenkohäsion/ group think</span><br />Dieses Phänomen kennen wir alle: je mehr Personen in meinem Team/ Umfeld die Transformation unterstützen, desto eher bin ich bereit, sie zu akzeptieren. Daher nutzt professionelles Akzeptanzmanagement vor allem Gruppenformate.</li><li><span style="text-decoration: underline;">Risikoaversion</span><br />Auch dieses Handlungsfeld ist gut bekannt: Die meisten Menschen zögern, wenn sie Risiken nicht gut einschätzen können. Sie haben dann die Tendenz, Risiken zu vermeiden und sicherere Optionen gegenüber riskanten, aber potenziell lohnenderen Alternativen zu bevorzugen. Akzeptanzmanagement achtet deshalb darauf, dass nicht nur die Chancen (der Nutzen) der Transformation kommuniziert wird, sondern auch die Risiken offen angesprochen und ihre &#8222;Eintrittswahrscheinlichkeit&#8220; gemeinsam eingeschätzt wird.</li></ol>								</div>
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									<h5>Widerstandsbearbeitung folgt</h5><p>Als regelmäßige Leser des Lotsenblogs kennen sie bereits das Prinzip <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/14-widerstand-nuetzt/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Widerstand nützt, denn er zeigt Energie.</a></p><p>Wenn Menschen sich bei einer digitalen Transformation, die professionelles Akzeptanz Management ab Tag 1 betreibt, gegen etwas Sinnvolles oder sogar Notwendiges sträuben, drücken sie damit in aller Regel Bedenken, Befürchtungen oder Ängste aus; die Ursachen dieser Widerstände liegen also im emotionalen Bereich. Wenn Sie das nicht zur Sprache bringen, kommt es zu Blockaden. </p>								</div>
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				Wer Widerstände nutzt, statt sie zu brechen, mobilisiert viel nützliche Energie.			</p>
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									<p>Widerstand ist eine kraftvolle Reaktion, bei der sich jemand mit dem Thema aktiv<br />auseinandersetzt und ein „Dagegen“ mobilisiert. Wenn aber jemand Energie mobilisiert, etwas nicht zu tun, ist dies gleichzeitig auch immer eine Chance, diese Energie anders zu nutzen.</p><p>Die hohe Kunst der digitalen Transformation liegt nicht darin, den Widerstand zu bekämpfen oder ihn gar brechen zu wollen. Vielmehr wird ein gutes Change Team einen Weg finden, den Widerstand für das gemeinsame Vorhaben zu nutzen: Es nimmt die unterschwellige emotionale Energie, die Menschen zum Widerstand antreibt, ernst und versteht es, diese Energie sinnvoll zu kanalisieren. Dieses Vorgehen sprengt den Rahmen eines Blogbeitrages, ist aber z.B. in meinem Buch <strong><a href="https://amzn.to/4eVx8UT" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">&#8222;Change Maker&#8220;</a></strong> nachzulesen.</p><h5>Akzeptanzmanagement sät &#8211;  Widerstandsbearbeitung erntet</h5><p>Wenn sie in ihrem nächsten digitalen Transformationsprojekt bereits ab Tag eins wirksames Akzeptanzmanagement betreiben, schafft das nicht nur Klarheit und Zustimmung, sondern verbessert das &#8222;Klima der Veränderung&#8220; erheblich und Probleme können schneller und direkter besprochen werden. <br />Widerstände sinken auch bei wirksamen Akzeptanzmanagement nicht auf null, sondern sind besser und rascher bearbeitbar. Akzeptanzmanagement schafft die Voraussetzung dafür, dass Widerstand erkannt und die darin enthaltene Energie genutzt werden kann.</p><p>Denn es ist normal, wenn sich im Laufe einer Veränderung Reibungen zeigen. Misstrauisch sollten Sie sein, wenn es keine Widerstände gibt. Nicht das Auftreten von Widerständen, sondern deren Ausbleiben gibt Anlass zur Beunruhigung.<br />Widerstand zeigt, dass ihr Akzeptanzmanagement wirksam ist, und deutlich wurde, dass es um etwas Wesentliches geht, das in der Organisation auf Interesse stößt. Fehlen die Widerstände, dann müsste man schon eher befürchten, dass die beabsichtigte Veränderung unwichtig ist oder von vornherein niemand an deren Realisierung glaubt&#8230;</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6281-akzeptanz-kommt-vor-widerstand/" data-wpel-link="internal">Akzeptanz kommt vor Widerstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Chancen und Risiken einer kulturellen Transformation</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6254-chancen-und-risiken-einer-kulturellen-transformation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 10:18:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vollkommen zu Recht genießt das Thema kulturelle Transformation heute eine hohe Aufmerksamkeit. Denken Sie an das Dieselgate in der Autoindustrie oder den CumEx-Skandal in der Finanzindustrie. Nicht alle Themen in Organisationen schaffen es in die Hauptnachrichtensendung oder auf die Titelseite  aber sie führen uns auf die eine oder andere Art vor Augen, welche Relevanz Kulturarbeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6254-chancen-und-risiken-einer-kulturellen-transformation/" data-wpel-link="internal">Chancen und Risiken einer kulturellen Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6254" class="elementor elementor-6254" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Vollkommen zu Recht genießt das Thema <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6125-kulturwandel-und-der-unsinn-mit-dem-mindset/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">kulturelle Transformation</a> heute eine hohe Aufmerksamkeit. Denken Sie an das Dieselgate in der Autoindustrie oder den CumEx-Skandal in der Finanzindustrie. Nicht alle Themen in Organisationen schaffen es in die Hauptnachrichtensendung oder auf die Titelseite  aber sie führen uns auf die eine oder andere Art vor Augen, welche Relevanz Kulturarbeit für Organisationen hat.</p>								</div>
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				Denn Kulturarbeit vermeidet nicht nur Krisen und Skandale, sondern ist insbesondere beim Aufbau strategischer Wettbewerbsvorteile ein zentraler Erfolgsfaktor.			</p>
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									<p>Agile Organisationen sind nicht denkbar ohne eine kulturelle Transformation hin zu einem Arbeitsverhalten, das an zentralen Werten wie Kooperation, Kundennutzen und Risikobereitschaft ausgerichtet ist.</p><p>Ebenso zeigt die empirische Forschung, dass innerbetriebliche Transformationsprojekte oft an kulturellen Widerständen scheitern. In vielen Organisationen werden deshalb umfassende Kulturprogramme und -initiativen gestartet: <strong>Kulturarbeit wird zu einer Schlüsselaufgabe des Change&#8211;Managements.</strong></p><h4>Das Vorgehen entscheidet</h4><p>Erfolgskritisch und zentral ist dabei die Wahl des passenden Vorgehens. Zu oft wird heute noch nach dem berühmten Bonmot von <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/paul-watzlawick-warum-wir-nicht-nicht-kommunizieren-koennen-104.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Paul Watzlawik</a> vorgegangen:</p><p><em>Wer nur einen Hammer hat, für den besteht die ganze Welt aus Nägeln.</em>  </p><p>So werden die meisten agilen Transformationen leider damit begonnen, die Methode SCRUM einzuführen, aktuelle Projektmanager*innen zu SCRUM Mastern umzuschulen und Meetings ab sofort im Stehen abzuhalten. Wenn dann die erwarteten Erfolge nicht kurzfristig eintreten, werden noch mehr SCRUM Master und zusätzliche agile Coaches, die ein agiles mindset herbeicoachen sollen, ausgebildet.</p><p>So durchgeführt, wird kultureller Change oft von der Chance zu einem Risiko.</p><p><strong>Denn Kultur ist keine unabhängige eindeutige, sondern eine abhängige, mehrdeutige Variable. Daher braucht es einen Kulturwandel 4.0, der mit Optionen arbeitet, statt nur einen einzigen Watzlawik Hammer zu nutzen.</strong></p><h4>gelungene Transformation</h4><p>So war in einem Veränderungsprojekt hin zu mehr Agilität in der Organisation, war die Option der Streichung der Führungsebene Teamleitung wirksamer als die Einführung von SCRUM. Das entstandene Entscheidungsvakuum nutzen einige Teams, um stärker selbst organisiert zu arbeiten.</p><p>Sie trafen Entscheidungen, die sie früher zeitaufwendig „nach oben“ gegeben hatten, jetzt rasch selbst und stimmten ihren Arbeitseinsatz untereinander und direkt ab.</p><p>Die Teams, die parallel mit der SCRUM Methodik zu tun hatten, waren zeitgleich noch mit der Frage beschäftigt, ob die Teamleitung eher die Rolle Product Owner oder SCRUM Master besetzen solle, oder es nicht besser sei, gleich beide Rollen in einer Person zu vereinen.</p>								</div>
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				Die großen Chancen, die eine erfolgreiche kulturelle Transformation hat, lassen sich nicht einfach realisieren. Sie ist keine Fahrt auf Schienen, sondern ist eher mit einer Schifffahrt durch unruhige See bei wechselnden Winden zu vergleichen.			</p>
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									<h4>Nicht in die Risikofalle tappen</h4><p>Hüten Sie sich also davor, in die Risikofalle einer kulturellen Veränderung zu tappen,</p><ul><li>wenn sie eingleisig –bildlich mit nichts als nur einem Hammer in der Hand- vorgehen, um kurzfristig Tempo aufnehmen zu können</li><li>wenn sie auf nur eine Option setzen –nämlich die, die uns das Problem Todsicher löst- um möglichst alle knappen Ressourcen zu konzentrieren</li><li>wenn sie beim Ausbleiben erster Erfolge noch mehr aufs Tempo drücken und noch mehr Ressourcen einsetzen –denn das muss jetzt einfach funktionieren.</li></ul><p>Bleiben Sie besser flexibel, beginnen mit mehreren Optionen, beobachten gut und sind bereit, Ihr Vorgehen anzupassen, damit sie die Chancen die eine erfolgreiche kulturelle Transformation eröffnet, auch nutzen.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6254-chancen-und-risiken-einer-kulturellen-transformation/" data-wpel-link="internal">Chancen und Risiken einer kulturellen Transformation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Kulturwandel und der Unsinn mit dem mindset</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6125-kulturwandel-und-der-unsinn-mit-dem-mindset/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 10:16:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder höre ich beim Stichwort Kulturwandel den Anspruch, dass Mitarbeitende ihr mindset verändern müssen, damit eine Transformation erfolgreich wird. Gerade in Projekten zur agilen Transformation finden sich oft Initiativen, die ein sogenanntes agiles Mindset trainieren wollen.   Ich bin da eher bei Gerhard Wohland. Er findet, dass Menschen zwar ihr Verhalten bewusst verändern können. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6125-kulturwandel-und-der-unsinn-mit-dem-mindset/" data-wpel-link="internal">Kulturwandel und der Unsinn mit dem mindset</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6125" class="elementor elementor-6125" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span data-contrast="auto">Immer wieder höre ich beim Stichwort Kulturwandel den Anspruch, dass Mitarbeitende ihr mindset verändern müssen, damit eine Transformation erfolgreich wird. Gerade in Projekten zur <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5803-agiles-vorgehen-in-der-digitalen-transformation/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">agilen Transformation</a> finden sich oft Initiativen, die ein sogenanntes agiles Mindset trainieren wollen. </span><span data-ccp-props="{&quot;335559685&quot;:284,&quot;335559739&quot;:120}"> </span></p><p><span data-contrast="auto">Ich bin da eher bei <a href="https://amzn.to/42JSQXs" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Gerhard Wohland</a>. Er findet, dass Menschen zwar ihr Verhalten bewusst verändern können. Die dahinter liegenden oft unsichtbaren Werte –also das mindset- können sie dagegen nicht willentlich verändern. Von ihm stammt das dazu passende bonmot: <em>Verändern Sie mal Ihre Lieblingsfarbe!</em></span><em> </em></p>								</div>
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				Vieles was aktuell unter der Überschrift „mindset shift“ angeboten wird, erfüllt die Kriterien eines seriösen Change Management nicht. Ich beobachte ein übergriffiges und letztlich unwirksames „rumfummeln“ am sogenannten mindset während gleichzeitig der Organisationszweck und die kulturellen Artefakte aus dem Blick geraten! 			</p>
					</blockquote>
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									<h4>Struktur kommt vor Psyche</h4><p>Kultureller Wandel folgt den bewährten Change Management Grundsatz “Struktur kommt vor Psyche”. Wer Strukturen und Prozesse verändert, der setzt einen Veränderungsimpuls für das Arbeitsverhalten.</p><p>Denn Mitarbeitende eines Unternehmens, die klug und nicht naiv sind, richten ihr Verhalten natürlich an den Richtlinien und Gepflogenheiten in diesem Unternehmen aus. Seien sie nun als <a href="https://amzn.to/4d5A7cb" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">formelle Artefakte</a> <strong><em>*</em></strong> sichtbar oder informell aus Erzählungen bekannt. Typische Beispiele formeller Art sind Kompetenzregelungen, Prozessbeschreibungen, Organisationshandbücher und Organigramme aber auch Grundsätze der Zusammenarbeit und Führung oder das Leitbild. </p><p>Diese sichtbaren Strukturen im Unternehmen sind es, die den Rahmen bilden, in dem der Kulturwandel vom IST zum SOLL geschieht. Sie zeigen die Maßstäbe auf, nach denen zukünftig gehandelt werden soll.</p><p><strong>Daher wird wirksamer Kulturwandel die sichtbaren Artefakte, insbesondere die Strukturen und Prozesse der Organisation, ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen. Ein alleiniger Blick auf das Individuum und ihr mindset greift zu kurz. Es gilt, das System zu verändern – nicht die Persönlichkeit! </strong></p><h4>Integrität anerkennen</h4><p>Mehr Systemdenken tut Projekten zum kulturellen Wandel gut. Struktur kommt vor Psyche lautet daher der Grundsatz für erfolgreiche kulturelle Transformation. Daher geht der Blick zunächst auf die kulturellen Muster der Organisation und die Struktur, in der gearbeitet wird.  </p><p>Um es klar zu sagen: Professionelles Change Management basiert auf der Anerkennung der Integrität aller Organisationsmitglieder. Menschen sind komplexe und soziale Wesen mit einer Psyche. Wenn Menschen in Organisationen handeln, tun sie das absichtlich und sinnvoll. Sie handeln auf Basis ihrer Wahrnehmung, Überzeugungen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Möglichkeiten. </p><p>Daher verzichtet eine wirksame kulturelle Transformation auf Tools &amp; Methoden, die primär dazu verwendet werden, das Verhalten von Menschen psychologisch zu beeinflussen. <strong>Mindset Projekte sind eine Verschwendung von Ressourcen. </strong></p>								</div>
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									<h4>Kultureller Wandel benötigt kein Tool, sondern Erfahrungslernen</h4><p><span data-contrast="auto">Stefan Kühl von der Universität Bielefeld spricht von einem Dilemma der Kulturveränderung, das er auf <a href="https://www.linkedin.com/posts/stefan-k%C3%BChl-7875213_wer-die-kultur-einer-organisation-%C3%A4ndern-activity-7325048256948781058-l12I?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop&amp;rcm=ACoAAAAua1EB0uWqEKRI1TuP6eiTPefMoqfnlKA" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">einen prägnanten Satz eindampft. </a></span></p>								</div>
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				Wer die Kultur einer Organisation ändern will, darf überall anpacken, außer bei der Kultur.			</p>
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											<cite class="elementor-blockquote__author">Prof. Dr. Stefan Kühl</cite>
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									<p>Das Einzige, was wir tun können, ist, Mitmenschen zum „Spurwechsel“ einzuladen und sie zu ermutigen, durch Experimente den eigenen Erfahrungsraum auszuweiten. Denn Erfahrung determiniert Haltung und die Haltung bestimmt unser Handeln. Weil wir in der kulturellen Transformation das Handeln und Verhalten adressieren wollen, müssen wir also bei den Erfahrungen ansetzen.  </p><p>Wirksamer kultureller Wandel schafft die Voraussetzungen, dass Mitarbeitende und die Organisation als Ganzes neue Erfahrungen sammeln können. Mit diesen neuen Erfahrungswelten steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Haltung und Arbeitsverhalten verändern. <br />_________<br /><em>* Ed Schein beschreibt Artefakte als die sichtbare und wahrnehmbare Ebene einer Unternehmenskultur. Dazu zählen beispielsweise Kleidung, Umgangsformen, Sprache, Rituale, Gebäude oder technische Einrichtungen. Sie geben erste Hinweise auf die Kultur, müssen jedoch im Kontext interpretiert werden, um ihre kulturelle Bedeutung zu verstehen.</em></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/6125-kulturwandel-und-der-unsinn-mit-dem-mindset/" data-wpel-link="internal">Kulturwandel und der Unsinn mit dem mindset</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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