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	<title>Projekt Archive - Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</title>
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	<description>Bevor das Veränderungsprojekt vom Kurs abkommt, den Lotsen dazuholen.</description>
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	<title>Projekt Archive - Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</title>
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		<title>Drei Eckpfeiler erfolgreicher Veränderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 12:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Organisationen stolpern oft in Veränderungen, was Risiken birgt. Erfolgreiches Change Management erfordert effektives Projektmanagement, Verständnis für Emergenz und Akzeptanz von Widerständen. Es ist entscheidend, Unterschiede klar zu kommunizieren, ohne Überwältigung zu verursachen. Durch bewusste Kommunikation und Einbindung der Mitarbeiter können nachhaltige Entscheidungen getroffen und Veränderungsprozesse effektiv gestaltet werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5868-drei-eckpfeiler-erfolgreicher-veranderung/" data-wpel-link="internal">Drei Eckpfeiler erfolgreicher Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5868" class="elementor elementor-5868" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Immer wieder beobachte ich, dass Organisationen in eine Veränderung hineinstolpern, d.h. Dinge vergessen, die notwendig sind oder Aktionen machen, die unsinnig oder gar gefährlich sind. Wie schade, denn es gibt doch gesichertes Wissen, wie wirksamer Change erfolgreich gestaltet wird. Teil dieses Wissens sind die drei nachfolgenden Eckpfeiler erfolgreicher Veränderung:</p>								</div>
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									<h5>Change braucht Projektmanagement</h5><p>Change Management bedeutet immer eine Veränderung bei laufendem Motor, d.h. die Transformation passiert parallel und gleichzeitig zum „Tagesgeschäft“. Gleichzeitig nutzen Organisationen für Themen, die sie nicht in ihrer aktuellen Aufbau- und Ablauforganisation bearbeiten können, eine andere bekannte Management Disziplin: Projekt- Management.</p><p>Change Management wird durch ein<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2879-projektmanagement-im-jahr-2025/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"> effektives Projektmanagement</a> unterstützt. So kann das Vorgehen gesteuert und überprüft werden, um sicherzustellen, dass Strategien, Systeme, Prozesse und Strukturen mit dem Ziel implementiert werden, den Business Case für diese Veränderung zu realisieren</p>								</div>
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									<h5>Respektiere die Emergenz und begrüße den Widerstand</h5><p>Unternehmen sind Meister der Arbeitsteilung und Koordination. Technische, humane und finanzielle Ressourcen werden in der Organisation miteinander verknüpft und erzeugen dadurch einen ökonomischen Mehrwert, d.h. mehr als diese Ressourcen allein erzeugen könnten.</p><p>Diese Phänomen, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile, wird als <a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/emergenz-35683/wikipedia" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Emergenz</a> bezeichnet. Organisationen betrachten wir daher als <strong>&#8222;Emergenzmaschinen&#8220;</strong>, da sie durch spezifische Verknüpfung von Ressourcen einen Mehrwert schaffen.</p><p>Emergenz, die betriebswirtschaftlich in der Gewinn- und Verlustrechnung seinen Ausdruck findet, führt zu einem Wachstum und einer Steigerung der Leistungsfähigkeit der Organisation. Um die Gewinne der Emergenz zu managen und zu nutzen, haben Organisationen im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Strukturen, Prozessen, Regeln, Methoden und anderen Mechanismen entwickelt. Diese dienen dazu, die Zusammenarbeit, Koordination und Effizienz der Ressourcen zu optimieren und die Ziele der Organisation effektiv zu erreichen.</p><p>Das Funktionieren der Organisation wird laufend überwacht und mit dem Markt abgeglichen. Traditionell geschieht dies durch das Rechnungswesen/Controlling, welches typische Kennzahlen (KPIs) wie Gewinn/Verlust oder Deckungsbeitrag feststellt. Solange sich die Umwelt, der Markt, die Kunden, die Lieferanten und die Bedürfnisse stabil verhalten, funktioniert dieses System gut.</p><p>Allerdings kann es zu Veränderungen kommen, sei es durch externe Einflüsse wie Wettbewerber, Gesetzgebung oder globale und lokale Veränderungen, oder durch interne Faktoren wie veränderte Erwartungen, neue Ideen oder die Motivation der Mitarbeiter.</p><p>In solchen Fällen steht Veränderung an. Diese Veränderung betrifft in der Regel nicht nur technische Aspekte, sondern hat fast immer Auswirkungen auf die zentrale Ressource einer Organisation: die Menschen. Daher rückt das Arbeitsverhalten von Individuen und deren Kooperation in Teams in der Organisation in den Fokus des Change Managements.</p>								</div>
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				Veränderungsprojekte und Organisationsreformen sind Eingriffe in lebendige, hochvernetzte soziale Systeme mit eingespielten Routinen. Die Energie des Unternehmens ist auf die Aufrechterhaltung dieser (emergenten) Routineprozesse gerichtet. So stellt die Organisation Produktivität, Sicherheit, Orientierung und Berechenbarkeit, d.h. „Organisiertheit“ sicher.			</p>
					</blockquote>
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									<p>Change Projekte thematisieren Routineprozesse und stellen damit auch die „Emergenzgewinne“ in Frage. So erklärt sich das Phänomen des Widerstandes, das jede Transformation begleitet. Einerseits beobachten wir Individuen, die ihr Arbeits- und Kooperationsverhalten „nicht einfach so“ verändern und andererseits fragen sich Mitarbeitende, ob die Transformation wirklich gut fürs Geschäft ist oder die Lage des Unternehmens sogar verschlechtert.</p>								</div>
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									<h5>Konzentriere Dich auf Unterschiede, die einen Unterschied machen</h5><p>Es ist eigentlich eine Binse, aber wird doch so oft vergessen. Wenn Change Managment wirksam sein soll, ist es wichtig darüber zu sprechen, was sich verändert, was anders wird, also nicht so bleiben kann, wie es aktuell ist. Es geht also um den Unterschied vom Ist im hier und jetzt zum Soll in der Zukunft.<br />Das Bild „Meine Frau und meine Schwiegermutter“ des Cartoonisten William Ely Hill ist eine der bekanntesten Kippfiguren. Wir können zwei verschiedene Motive in dem Punktmuster, aus dem das Bild gebildet wird, erkennen: Einmal eine alte Frau mit großer Nase und leicht geöffnetem Mund, die nach links unten blickt. Gleichzeitig ist auch eine schwarzhaarige junge Frau, die ihren Kopf nach hinten links abwendet und einen weißen Schleier sowie ein dunkles Halsband trägt, zu erkennen. Wenn Sie das Bild eine Weile betrachten, werden Sie bemerken, dass unser Wahrnehmungssystem irgendwann autonom zwischen den beiden Möglichkeiten hin- und herschalten kann. Dies ist genau dann der Fall, wenn Sie den Unterschied zwischen den beiden Frauen bemerkt haben – so funktioniert die Wahrnehmung: Sie arbeitet entlang der Unterschiede.</p>								</div>
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									<p><a href="https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/bateson/1947" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Gregory Bateston</a> formuliert es so:<br /><em>„Jede Informationsaufnahme ist die Aufnahme einer Nachricht von einem Unterschied. […] Informationen bestehen aus Unterschieden, die einen Unterschied machen. Wenn ich die Aufmerksamkeit auf den Unterschied zwischen der Kreide und einem Stück Käse richte, werden Sie durch diesen Unterschied beeinflusst, indem Sie es vielleicht unterlassen, die Kreide zu essen, oder dies vielleicht probieren, um meine Behauptung zu verifizieren.“</em></p><p>Change Management wird unwirksam und sinnlos, wenn keine Unterschiede vorhanden sind, denn dann kann nichts wahrgenommen werden. <br />Wenn man aber Probleme anspricht, sinnvolle Lösungen erörtert, denkbare Alternativen bewertet und dann auch nachhaltige Entscheidungen trifft, wird in die Kommunikation in einem Unternehmen ein Unterschied eingeführt, der für die Mitarbeitenden einen Unterschied macht! </p>								</div>
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				Gutes Change Management braucht also die nachvollziehbare Kommunikation der Unterschiede zwischen Ist und Soll. Gleichzeitig ist es aber wichtig, den Unterschied nicht „mit dem Holzhammer“ zu kommunizieren, sondern verständlich und nachvollziehbar. Denn sonst droht Blockade und das Ziel von Change Management sowohl die Kraft und Kenntnis der Mitarbeiter umfassend einzubinden als auch das Tempo der Veränderung hochzuhalten, wird nicht erreicht.			</p>
					</blockquote>
						</div>
				</div>
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		</div>
					</div>
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				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5868-drei-eckpfeiler-erfolgreicher-veranderung/" data-wpel-link="internal">Drei Eckpfeiler erfolgreicher Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Der Projektmarkt: wie knappe Projektressourcen wirksam verteilt werden</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5754-der-projektmarkt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 11:46:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamik]]></category>
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		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu viele Projektideen und zu wenige Ressourcen, um alle zu bearbeiten? Die typische Situation in Organisationen: es gibt immer mehr gute Projektideen als Mittel, die dafür zur Verfügung stehen. Immer wenn heutzutage Entscheidungen über knappe Ressourcen anstehen, empfehle ich die Kraft der Gruppe zu nutzen, statt auf einsame Entscheidungen von denen „da oben” zu setzen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5754-der-projektmarkt/" data-wpel-link="internal">Der Projektmarkt: wie knappe Projektressourcen wirksam verteilt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5754" class="elementor elementor-5754" data-elementor-post-type="post">
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									<p class="Standard1"><span lang="de">Zu viele Projektideen und zu wenige Ressourcen, um alle zu bearbeiten? Die typische Situation in Organisationen: es gibt immer mehr gute Projektideen als Mittel, die dafür zur Verfügung stehen. </span></p>
<p class="Standard1"><span lang="de">Immer wenn heutzutage Entscheidungen über knappe Ressourcen anstehen, empfehle ich <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3478-teams-fuehren-im-neuen-normal-besser/" data-wpel-link="internal">die Kraft der Gruppe</a> zu nutzen, statt auf einsame Entscheidungen von denen „da oben” zu setzen. </span></p>
<p class="Standard1"><span lang="de">Ein Projektmarkt funktioniert wie ein Handelsplatz, an dem Adam Smiths <em>unsichtbare Hand</em> über Verhandlungen den Ausgleich zwischen Ressourcen und Projektideen ermöglicht.<br /></span></p>
<p class="Standard1"><span lang="de">Es braucht dafür einen großen Besprechungsraum oder ähnliches, auf dem die Anbieter (Projektsponsoren und -leiter) im Kreis angeordnet sind, und die Käufer (Projektmitarbeiter, Budgetverantwortliche, Führungskräfte) sich von Marktstand zu Marktstand bewegen. Der Projektmarkt ist wie ein Basar organisiert, auf dem die üblichen Prozeduren zu beobachten sind: Es wird angeboten, die Qualität des Angebots kritisch geprüft, verhandelt, gefeilscht. Am Ende wird „eingeschlagen” oder zum nächsten Marktstand weitergezogen. </span></p>
<p class="Standard1"><span lang="de">Ein „Marktvogt“ (Moderator*in) wacht über die Einhaltung der vorher vereinbarten Spielregeln.</span></p>								</div>
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									<h4>Fünf Marktphasen</h4>
<ol>
<li><strong>Angebotsphase</strong><br />Jedes Projekt stellt sich den Käufern kurz vor und wirbt darum, dass sich ihm personelle und finanzielle Ressourcen zuordnen. Dabei achtet die Moderation darauf, dass die vorher vereinbarten Standards (Inhalte, Präsentationsform, Dauer etc.) eingehalten werden, um faire Marktbedingungen herzustellen.<br /><br /></li>
<li><strong>Prüfungsphase</strong><br />Dann werden die umworbenen Ressourcen (Projektmitarbeitende, Budgetverantwortliche, Führungskräfte) gebeten, sich an den Marktständen näher über die Angebote zu informieren und Verständnisfragen zu stellen. Es entsteht schnell eine Atmosphäre wie im Bienenstock: Stimmengewirr und Bewegung im Raum.<br /><br /></li>
<li><strong>Verhandlungsphase</strong><br />Nachdem die Verständnisfragen geklärt sind, beginnt die heiße Phase des Projektmarktes. Die Anbieter werben nun um die notwendigen personellen, finanziellen und weiteren Ressourcen (z. B. Laborkapazität), gehen auf potenzielle Käufer („Investoren”) zu oder versuchen, sie von anderen Projekten abzuwerben. Zugleich präsentieren die Käufer ihre Ressourcen möglichst attraktiv und versuchen, Vereinbarungen für ihren nächsten Projekteinsatz zu treffen.<br /><br /></li>
<li><strong>Vertragsphase</strong><br />Es entsteht immer wieder ein ähnliches Bild: Einige Projektsponsoren und -leiter haben ein so attraktives Angebot, dass an deren Marktständen das Projekt schnell mit Ressourcen ausgestattet ist. Sie signalisieren der Moderation, dass bei ihnen alles o. k. sei und beginnen bereits mit den ersten Gesprächen zum Aufsetzen des Projektes.<br /><br />Andere Anbieter und Nachfrager stehen eher unschlüssig und suchend auf dem Marktplatz, weil sie entweder nicht gesucht oder nicht gefragt wurden. Nun beginnt <span style="text-decoration: underline;">die zweite (und dritte) Runde der Verhandlungen, bei denen Käufer und Nachfrager Kompromisse machen müssen.</span> Z. B. beginnt ein Projekt später oder ein Projektmitarbeitender akzeptiert eine Rolle, die nicht der erste Wunsch war. Eine Budgetverantwortliche findet kein attraktives Investment oder unterliegt beim Bieterwettstreit um ihr “Top-Projekt”. Sie investiert dann aber in ein zwar weniger attraktives aber dennoch wertversprechendes Projekt.<br /><br /></li>
<li><strong>Marktschluss</strong><br />Sobald deutlich ist, dass alle erreichbaren Verträge geschlossen sind, beendet die Moderation den Projektmarkt und holt das Feedback aller Teilnehmer ein. Es empfiehlt sich, dass sich die Moderation im Anschluss um die Anbieter und Nachfrager „kümmert”, die nicht zum Zuge gekommen sind.</li>
</ol>								</div>
				</div>
					</div>
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									<p>Die Dauer des Projektmarktes hängt natürlich von der Anzahl der Anbieter und Nachfrager ab. Bewährt haben sich halb- oder eintägige Veranstaltungen. Märkte, die aufgrund der Vielzahl der Projekte und Beteiligten länger dauern, bezeichnet man oft als Projektmessen. Diese brauchen einen dementsprechend höheren Vorbereitungs- und Organisationsaufwand.</p>								</div>
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									<h4>Digitale Projektmärkte &#8222;matchen&#8220;</h4>
<p>Den Marktplatz kann man natürlich auch über digitale Anwendungen/ Apps etc. organisieren. Projektmitarbeitende pflegen ihre &#8222;skills&#8220; und zeitliche Verfügbarkeiten, während Projektsponsoren die Projektideen in Bezug auf die benötigten Skills und den Zeitaufwand beschreiben. Dann erfolgt das &#8222;matching&#8220;.</p>
<p>In Organisationen, die</p>
<ul>
<li>Projektideen vorab herausfiltern können (meist nach einem wirtschaftlichen und strategischen Bewertungsraster)</li>
<li>robuste Projektroutinen eingeübt haben und</li>
<li>viele Projekte gleichzeitig bearbeiten (z.B. Beratungsunternehmen, F&amp;E intensive Organisationen)</li>
</ul>
<p>macht ein matching über digitale Tools Sinn und ist hoch effizient.</p>
<p><strong>In Organisationen, die in hoher Dynamik und Ungewissheit handeln (und daher keine robusten Bewertungsraster ausbilden können), greift ein digitales matching aber zu kurz. Dort ist der Projektmarkt mit seinen Aushandlungsprozessen das angemessene Format!</strong></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5754-der-projektmarkt/" data-wpel-link="internal">Der Projektmarkt: wie knappe Projektressourcen wirksam verteilt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Repertoire statt Werkzeugkoffer – wenn Projektmanagement richtig Spaß macht</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5406-repertoire-statt-werkzeugkoffer-wenn-projektmanagement-richtig-spass-machtprojekt/</link>
					<comments>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5406-repertoire-statt-werkzeugkoffer-wenn-projektmanagement-richtig-spass-machtprojekt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 10:32:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
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		<category><![CDATA[SegelnaufSicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5406-repertoire-statt-werkzeugkoffer-wenn-projektmanagement-richtig-spass-machtprojekt/" data-wpel-link="internal">Repertoire statt Werkzeugkoffer – wenn Projektmanagement richtig Spaß macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="&quot;Repertoire statt Werkzeugkoffer – wenn Projektmanagement richtig Spaß macht&quot; || Olaf Hinz" width="1200" height="675" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/5Xk3nT_Ci_E?feature=oembed" consent-required="4977" consent-by="services" consent-id="4978" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/5Xk3nT_Ci_E?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
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		<title>Der Change Canvas</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3489-der-change-canvas/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 10:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Canvas]]></category>
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		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeit mit einem Canvas hat sich an vielen Orten bewährt und durchgesetzt. Denn ein Canvas kann nicht nur auf typische Fragen einen fundierten und gleichzeitig raschen Überblick geben. Die Arbeit an und mit dem Canvas selbst, die im Stehen und im Dialog mit mehreren stattfindet, ist oft produktiver, macht mehr Freude und fördert bessere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3489-der-change-canvas/" data-wpel-link="internal">Der Change Canvas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Arbeit mit einem Canvas hat sich an vielen Orten bewährt und durchgesetzt. Denn ein Canvas kann nicht nur auf typische Fragen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kannst Du mir mal einen Überblick geben, worum es geht?</li>



<li>was haben wir denn vor uns?</li>



<li>haben wir auf alle wichtigen Aspekte geachtet, oder haben wir etwas vergessen?</li>
</ul>



<p>einen fundierten und gleichzeitig raschen Überblick geben. Die Arbeit an und mit dem Canvas selbst, die im Stehen und im Dialog mit mehreren stattfindet, ist oft produktiver, macht mehr Freude und fördert bessere Ergebnisse, als wenn man allein über dem Vorhaben &#8222;brütet&#8220;.</p>



<p>In meiner Arbeit als <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2803-selbstorganisation-bei-erbsenzaehlern" data-wpel-link="internal">Lotse für Organisationen im Wandel</a> oder Change Agent setze ich seit vielen Jahren meinen Change Canvas ein. Unter Beachtung der <a href="https://de.creativecommons.net/was-ist-cc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">CC Lizenz</a> stelle ich ihn <a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2022/06/Change_Canvas.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">hier gern zur Verfügung…</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large \&quot;wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="709" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2022/06/Change_Canvas-1024x709.jpg" alt="" class="wp-image-3363" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2022/06/Change_Canvas-1024x709.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2022/06/Change_Canvas-300x208.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2022/06/Change_Canvas-768x532.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2022/06/Change_Canvas.jpg 1040w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Change Canvas von Olaf Hinz, unter CC Lizenz bei Nennung des Urhebers nutzbar</figcaption></figure>



<p>Die Arbeit mit einem Canvas ist stark lösungsorientiert und fokussiert auf konkrete Schritte. Sie fördert das Handeln genauso wie den Austausch über Alternativen. Dabei ist sie ebenso einfach<br>wie die Arbeit mit einem Flipchart, sorgt durch ihre vorgegebenen Strukturen aber dafür, dass die „Weiße-Blatt-Schwelle“ so gut wie gar nicht mehr auftritt. Diese Schwelle kennen Sie sicher auch: Mit mehreren Personen stehen Sie vor einem unbeschriebenen Flipchart und es dauert lange, bis endlich einmal angefangen bzw. ein erstes Ergebnis darauf notiert wird.</p>



<p>Durch die Führung, die die Felder des Canvas den Bearbeiter*innen geben, ist diese Schwelle sehr viel niedriger. Wem die intutive Arbeit entlang der Felder nicht auf Anhieb gelingt, der kann<a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2022/06/Anleitung_Change_Canvas_Hinz.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal"> hier eine kurze „Anleitung“ herunterladen. </a></p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Felder des Change Canvas orientieren sich an bewährtem Wissen über erfolgreiche Transformation. Denn drei Handlungsfelder haben sich als sehr wirksam für nachhaltiges Change Management erwiesen: ein emotionaler case of change, die ernsthafte und wirksame Kommunikation und mutig zu entscheiden.</p>
</blockquote>



<p>Der Change Canvas ist konsequent auf die Zusammenarbeit in einem Team ausgelegt und daher eine gute Alternative zu endlosen Diskussionen. Die Arbeit braucht Fläche (ich drucke die Leinwände immer im Format DIN A0 aus), an der mehrere Personen mit Post-its, Sticky Notes oder Stattys etwas darstellen und diskutieren können. Ein ausgefüllter Canvas ist nichts Endgültiges, denn die Post-its werden immer wieder verschoben, ergänzt oder abgenommen. Daher ist ein Canvas ideal für das <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1666-segeln-auf-sicht" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Segeln auf Sicht</a>, das der dynamischen, ungewissen Situation vieler Organisationen heute so angemessen ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3489-der-change-canvas/" data-wpel-link="internal">Der Change Canvas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Projektmanagement macht Karriere !?</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3488-projektmanagement-macht-karriere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 13:41:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karriere Modelle sind fester Bestandteil vieler Organisationen. Meist findet sich die klassische Triade der Personalentwicklung: &#8222;Entwicklungspfade&#8220; für die Themen Expert*innen, Projektmanagement und Personalführung.In diesem Beitrag will ich nicht diskutieren, ob Karriere Pfade grundsätzlich sinnvoll oder wirksam sind. Weil sie faktisch einen großen Raum in Organisationen einnehmen, möchte ich lieber darauf schauen, wie ein solcher Pfad [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3488-projektmanagement-macht-karriere/" data-wpel-link="internal">Projektmanagement macht Karriere !?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Karriere Modelle sind fester Bestandteil vieler Organisationen. Meist findet sich die klassische Triade der Personalentwicklung: &#8222;Entwicklungspfade&#8220; für die Themen Expert*innen, Projektmanagement und Personalführung.<br>In diesem Beitrag will ich nicht diskutieren, ob Karriere Pfade grundsätzlich sinnvoll oder wirksam sind. Weil sie faktisch einen großen Raum in Organisationen einnehmen, möchte ich lieber darauf schauen, wie ein solcher Pfad am Beispiel des Projektmanagements aussehen kann.</p>



<p>Karrieremodelle für die Profession Projektmanagement verfolgen mindestens zwei Ziele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den (formalen) Kompetenzaufbau für die Profession Projektmanagement strukturiert zu beschreiben und im Sinne eines &#8222;Soll&#8220; in der Unternehmung zu organisieren.</li>



<li>Mitarbeitenden transparent zu machen, welche berufliche Entwicklung (meist im Sinne von Aufgaben, Befugnissen, Verantwortung und Entlohnung) in dieser Organisation möglich ist.</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Ziele von Karrieremodellen sind dabei nicht nur für einzelne Person attraktiv, sondern auch nützlich für das Unternehmen, weil es durch Entwicklungspfade gelingt, qualifiziertes und motiviertes Personal langfristig in der Organisation zu halten.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Ist der Pfad flexibel und robust zugleich?</h2>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Obwohl Entwicklungspfade zuerst auf die Person abstellen und daher auch oft im Fachbereich Personal verankert werden, darf die Entscheidung über den Entwicklungspfad keine HR Entscheidung allein sein. <strong>Das Geschäftsmodell bestimmt den Entwicklungspfad!</strong></p>
</blockquote>



<p>Projektmanagementstandards bestimmen an vielen Orten die Geschäftsprozesse. Sei es, weil der OEM es vom Zulieferer fordert, damit ein durchgängiges und skalierbares Vorgehen möglich wird oder weil Einkaufs- und Qualitätsbedingungen es so vorgeben. Den Entwicklungspfad an&nbsp;<a href="https://www.projektmagazin.de/artikel/projektmanagement-zertifizierungen-vergleich" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">eines der gängigen Zertifizierungsmodelle</a>&nbsp;anzulehnen, schafft Vertrauen und Klarheit. Wer sich an die anerkannten Standards hält, kann nicht auf der falschen Seite sein.<br>Doch Vorsicht: Klären Sie die Frage&nbsp;<em>„Wie standardisiert ist unsere Organisation?“</em>&nbsp;bevor Sie einen PM -Standard eins zu eins in Ihr Karrieremodell übernehmen.</p>



<p>Ich rate zu einem schrittweisen Vorgehen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beginnen Sie mit einer IST-Analyse und fragen diejenigen, die heute schon erfolgreich Projekte bearbeiten: Welche Methode wird meist genutzt? Was hat sich bewährt? Was kann besser werden? Parallel dazu ergründen sie die Wünsche und Erwartungen von Kunden und Lieferanten hinsichtlich des Projektmanagements.</li>



<li>Diese IST- Analyse bildet die Grundlage für die Formulierung des Entwicklungszieles: Was soll die Organisation in Sachen Projektmanagement können (<a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;ved=2ahUKEwjggImfqa_3AhXiR_EDHSr4DN0QFnoECCAQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.wiwi.uni-osnabrueck.de%2Ffileadmin%2Fdocuments%2Fpublic%2F3_fachgebiete%2F3.12_bow%2FDokumente%2FDokumente_Projektmanagement%2Freifegradmodelle.pdf&amp;usg=AOvVaw3F0ra6Bq8UhJrAdcm68xhD" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">der PM Reifegrad</a>) und was müssen Mitarbeitende über Projektmanagement wissen und können (die Karrierestufe und das ihr zugeordnete Qualifikationsprofil).</li>



<li>Identifikation eines Pilotbereiches/ einer Pilotgruppe, die mit regelmäßigen&nbsp;<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2669-lockdown-retrospektive" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Retrospektiven</a>&nbsp;die Passung des Entwicklungspfades und den Nutzen für das Tagesgeschäft überprüft.</li>



<li>Konsequente Anpassung des Entwicklungspfades an die betrieblichen Notwendigkeiten und sich nicht von <em>&#8222;das sieht der Standard nicht vor, das kann nicht zertifiziert werden&#8220;</em> Aussagen irritieren lassen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ist der Nutzen für Organisation und Mitarbeitende groß genug?</h2>



<p>Standardisierung und pfadabhängige Personalentwicklung machen Sinn und sind sehr effizient. Dies darf aber nicht zu einer Rigidität führen, die jede Abweichung vom Entwicklungspfad „bestraft“.&nbsp;<strong>So ist die häufig in Personalakten anzutreffende „Weiterbildungsvereinbarung“ eigentlich ein „Strafenkatalog“,</strong>&nbsp;wie er z.B. vom Mannschaftssport bekannt ist. Weil das Unternehmen die teuren Fortbildungen bezahle, haben Mitabeitende eine Pflicht zum Verbleib in der Organisation ist da zu lesen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Ich kann ja verstehen, dass Unternehmen das Konzept der Pönale auch auf den Faktor Personal übertragen wollen, aber motivatorisch ist eine „Rückzahlungsvereinbarung“ eine Katastrophe, weil von Misstrauen geprägt. Wägen Sie deshalb genau ab, wieviel symbolischen Wert eine Weiterbildungsvereinbarung hat und was sie faktisch für Motivation, Vertrauen und Kooperation bedeutet!</em></p>
</blockquote>



<p>Denn spätestens seit den validen Ergebnissen der&nbsp;<a href="https://www.gallup.com/de/engagement-index-deutschland.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">jährlichen Gallup Studie</a>&nbsp;wissen wir es doch längst: Mitarbeitende verlassen ihre Führungskraft und nicht das Unternehmen. Was nutzt es also, sie durch Androhung von Rückzahlungspflichten doch „halten“ zu wollen?</p>



<p>Ein Entwicklungspfad und Karrieremodell für Projektmanger*innen wird am besten beidhändig gestaltet. Denn die Lücke zwischen dem Bedarf nach professionellem Projektmanagement und kompetenten Projektmanager*innen ist unverändert groß. Die Organisationen, denen es gelingt, ambivalente Karrieremodelle zu entwerfen, werden die Nase vorn haben. Es gilt, die offensichtlichen Widersprüche zu managen, die der Wunsch nach Struktur und Planbarkeit einerseits und die Erwartung von Individualität und Flexibilität anderseits erzeugen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3488-projektmanagement-macht-karriere/" data-wpel-link="internal">Projektmanagement macht Karriere !?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>gute Projektarbeit ist ein Ertragsbringer</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/</link>
					<comments>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 14:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[agil]]></category>
		<category><![CDATA[Ertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Krise gehen zurück. Das macht den Blick frei für interne Themen der Organisation, die allen Unternehmen zwar schon bewusst waren, aber nicht immer Priorität hatten. Wie zufrieden sind Sie z.B. mit der Leistung der Projektarbeit in Ihrer Firma? Denn wie Sie ihre Leistung erbringen, ist genauso wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/" data-wpel-link="internal">gute Projektarbeit ist ein Ertragsbringer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Krise gehen zurück. Das macht den Blick frei für interne Themen der Organisation, die allen Unternehmen zwar schon bewusst waren, aber nicht immer Priorität hatten. Wie zufrieden sind Sie z.B. mit der Leistung der Projektarbeit in Ihrer Firma?</p>
<p><strong>Denn <em>wie</em> Sie ihre Leistung erbringen, ist genauso wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg wie der stetige Fluss von Aufträgen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Nachfrage nach linearen Produkten nimmt ab, die nach digitalen nimmt zu. Das Kompetenzprofil Ihrer Organisation muss darauf reagieren.</li>
<li>Das Büro verliert seine Rolle als zentraler Arbeitsort. Mitarbeitende leisten ihren Beitrag zunehmend selbstbestimmt. Das gilt nicht nur für digitale Nerds.</li>
<li>Das bedeutet, dass gute Kooperation und wirksame Zusammenarbeit <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2909-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">nicht mehr automatisch durch die gemeinsame Zeit im Büro entstehen</a>, sondern bewusst gestaltet und organisiert werden müssen.</li>
<li>Kunden sind preissensibel, und der Einfluss von Einkaufsabteilungen, die kaum auf den Kern ihrer spezifischen Leistung achten, nimmt zu. Da ist es gut, wenn in Ihrer Firma Transparenz darüber herrscht, wer für was wie lange braucht. Nur so bleiben die Kundenprojekte langfristig wirtschaftlich erfolgreich.</li>
</ul>
<h3><u>Den eigenen Prozess im Griff</u></h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-700" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht-200x300.jpg" alt="" width="313" height="470" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht-200x300.jpg 200w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht.jpg 665w" sizes="(max-width: 313px) 100vw, 313px" /></p>
<p>Flexibilität, Anpassung und Kundenfokus gehören seit jeher zum Tagesgeschäft von Projektarbeit. Sie konnte schon <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2218-wer-projekte-fuehrt-kann-auch-eine-abteilung-leiten-4-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">immer besser mit Änderungen umgehen, das liegt quasi in der Projektmanagement-DNA</a>. Vielen Kunden aber bereitet das alles zunehmend Probleme. Die Zeit der klaren Prognosen, fixen Budgets und „durchlaufenden“ Projekte ist vorbei. Der Markt ist volatil, das Umfeld wird ungewisser, und Kundenwünsche ändern sich in immer schnellerer Taktung. Gerade in diesem Umfeld macht die Organisation den entscheidenden Unterschied, die auch in rauer See die Ziele des Kunden im Blick behält und auf deren Zusagen Verlass ist. Ein wichtiger Schlüssel dafür ist professionelles Projektmanagement:</p>
<ul>
<li>Es schafft Klarheit über den Weg zum Ziel und wer auf diesem was zu tun hat.</li>
<li>Es erkennt Änderungen und Abweichungen, lange bevor das Kundenprojekt in schweres Fahrwasser gerät.</li>
<li>Es macht für alle Beteiligte transparent und in der Preisgestaltung nachvollziehbar, was Planänderungen und Zielrevisionen nach der Auftragserteilung bedeuten.</li>
</ul>
<p>Wer einige wichtige Methoden des Projektmanagements nutzt, wird Kundenprojekte von Beginn an besser kalkulieren und die oft nebenbei ausgesprochene Erwartung „Das ist ja wohl mit drin“ geschickt parieren.</p>
<h3><u>Schnellboote und Tanker</u></h3>
<p>Unternehmen, die ihr Projektmanagement professionalisieren wollen, befürchten oft, dass der Leistungserbringungsprozess bürokratisch wird, die Flexibilität darunter leidet und sie zum unbeweglichen Tanker mutieren. Das basiert fast immer auf einem Missverständnis. Denn Tanker brauchen kein Projektmanagement; sie fahren auf ihren fixen Routen nach festen Fahrplänen zu Standardpreisen.</p>
<blockquote><p>Die Qualität im Projektmanagement zu steigern bedeutet nicht, die Firma umzukrempeln und sie formaler und bürokratischer zu machen. Typisch ist der Fall, dass sich die Organisation entscheidet, projektorientiert zu arbeiten. Das Organigramm bleibt unangetastet, und man konzentriert sich darauf, mit wenigen, aber sinnvollen Standards die Zusammenarbeit im Projekt zu verbessern.</p></blockquote>
<p>Wirksames Projektmanagement macht sie zum Schnellboot, indem es die Geschwindigkeit erhöht.</p>
<p>Es ist klug, dabei nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen. Verschwenden Sie deshalb keinen Platz an Bord für (komplizierte) Softwarelösungen oder neue Organisationseinheiten wie ein Projekt-Management-Office. Mit den Bordmitteln Ihrer Office-Software und den bestehenden Datenbanken werden Sie einen Riesenschritt machen: hin zur Firma, die ihren Prozess im Griff hat!</p>
<h3><u>Bordmittel nutzen</u></h3>
<p>Firmen, die sich entschieden haben, ihre Projektarbeit konsequent mit Kundenwünschen zu synchronisieren, sind nicht nur erfolgreicher und schneller, sondern auch gelassener, in vielen Punkten weniger belastet und mit zufriedeneren Mitarbeitenden an Bord.</p>
<p>Wirksames Projektmanagement auf dem Schnellboot braucht einerseits das notwendige Rüstzeug und andererseits die Bereitschaft der Mannschaft, dieses Rüstzeug konsequent einzusetzen.</p>
<p>Um Ihren Leistungserbringungsprozess transparent und wirksam zu steuern, benötigen Sie …</p>
<ul>
<li>einen miteinander vereinbarten Projektprozess,</li>
<li>ein bewährtes Kooperationsmodell von Projektleitung, Projektteam und Lenkungsausschuss,</li>
<li>einen kleinen Werkzeugkoffer mit Termin- und Ressourcenplan, Projekt-Auftrag, Projektstruktur und Statusbericht sowie</li>
<li>einen laufenden Soll-Ist-Vergleich, um jederzeit die Ertragslage im Blick zu haben.</li>
</ul>
<p>Insbesondere der letzte Punkt birgt riesiges Potential: Denn der Soll-Ist-Vergleich zwischen der Planung/dem Angebot und den tatsächlich angefallenen Arbeitsstunden und Fremdleistungen zeigt meist einen Trend auf.</p>
<blockquote><p>Fast jedes Unternehmen hat seine typischen Schätzfehler: Das eine unterschätzt leicht den internen Zeitbedarf in der Entwicklung oder die Kosten der Fremddienstleister bei der Produktion; das andere überschätzt fast immer die Entscheidungsfreude und -geschwindigkeit des Kunden oder die Verfügbarkeit von Logistikkapazitäten. Und allzu oft werden auch Ferien- und Urlaubszeiten sowie Krankheitstage in der Kalkulation „vergessen“.</p></blockquote>
<p>Wer Soll und Ist konsequent und regelmäßig auswertet, der erkennt seine wiederkehrenden Fehler und kann</p>
<ul>
<li>seine Preisgestaltung auf „typische Phänomene“ durch geeignete Zuschläge in der Kalkulation anpassen und</li>
<li>interne Veränderungsprozesse gezielt angehen, <a href="https://pm-blog.com/2009/07/04/warum-scheitern-projekte/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">um „typische Fehler“</a> zu verringern.</li>
</ul>
<h3><u>Projektarbeit ist kein Selbstzweck, sondern ein Ertragsbringer!</u></h3>
<p>Gutes Projektmanagement verbessert die Ertragslage auf drei Ebenen:</p>
<ol>
<li>Klarheit in der Ziel- und Auftragsklärung, insbesondere: Wer macht wann was?</li>
<li>Treffsichere Kalkulation des Preises, weil der Prozess der Leistungserbringung transparent geplant und daher nachvollziehbar erläutert werden kann</li>
<li>Konsequentes Lernen aus den Herausforderungen vergangener Projekte</li>
</ol>
<p>Dabei hängen die Ebenen 2 und 3 eng zusammen und bieten für die Organisation, die über mehrere Jahre hinweg ein konsequentes Projektmanagement betreibt, besonders attraktives Ertragspotenzial.</p>
<h3><u>Agil, Scrum &amp; Co.</u></h3>
<blockquote><p>Es ist gar nicht so entscheidend, welche Projektmanagement-Methode Sie wählen. Jedenfalls weniger wichtig, als es Ihnen viele agile Evangelisten glauben machen wollen. Entscheidend ist die Leistung, die erbracht werden muss. Denn die Leistung/das Produkt bestimmt, welches Projektmanagement hilfreich ist.</p></blockquote>
<p>Als Faustregel gilt: Je öfter sie die Leistung schon erbracht haben, und je klarer das Produkt beschrieben ist, desto nützlicher sind klassische Projektmanagement-Methoden. Agiles Projektmanagement hingegen hat seine Vorzüge, wenn viele Varianten „getestet“ werden sollen oder die Firmenleistung sich in unbekanntem Terrain abspielt. Häufig ist das hybride Vorgehen die beste Lösung: In der Ideenfindung und Entwurfsphase wird mit kurzen Sprints und „minimum viable products“ gearbeitet. Steht dann die Richtung fest, und die Leistung/das Produkt ist konkret definiert, nutzt die Organisation die verbindlichen Prozesse des klassischen Projektmanagements.</p>
<p><strong>So bleibt Projektarbeit immer das, was es ist: eine Methode zur Unterstützung Ihrer eigentlichen Leistung!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/" data-wpel-link="internal">gute Projektarbeit ist ein Ertragsbringer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Schluss mit dem Change Theater</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3471-schluss-mit-dem-change-theater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 08:24:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Denn Change Management funktioniert – was nicht funktioniert ist Change Theater!Wirksame Veränderungen müssen klug sein. Denn gerade wenn es um Veränderung geht, sind Akzeptanz und Ankopplungsfähigkeit erfolgskritisch. Neue Moden wie Purpose oder New Work zu kreieren und gleichzeitig die bisherigen Konzepte zu verteufeln, ist nicht klug. Nicht klug, weil Marktgeschrei nur bei wenigen Organisationen ankopplungsfähig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3471-schluss-mit-dem-change-theater/" data-wpel-link="internal">Schluss mit dem Change Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Denn Change Management funktioniert – was nicht funktioniert ist Change Theater!</strong><br>Wirksame Veränderungen müssen klug sein. Denn gerade wenn es um Veränderung geht, sind Akzeptanz und Ankopplungsfähigkeit erfolgskritisch. Neue Moden wie Purpose oder New Work zu kreieren und gleichzeitig die bisherigen Konzepte zu verteufeln, ist nicht klug. Nicht klug, weil Marktgeschrei nur bei wenigen Organisationen ankopplungsfähig ist. Klug dagegen ist ein Change-Management, das Bewährtes und Neues verbindet, sodass Führungskräfte und Mitarbeitende das Wozu erkennen und sich mit Energie auf den Weg machen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized \&quot;wp-block-image"><a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="\&quot;noopener noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/07/Cover_ChangeMaker.jpg" alt="Cover Change Maker" class="wp-image-3292" width="305" height="478" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/07/Cover_ChangeMaker.jpg 570w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/07/Cover_ChangeMaker-191x300.jpg 191w" sizes="(max-width: 305px) 100vw, 305px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bücher</figcaption></figure>



<p><strong>Change Management muss robust werden!</strong></p>
</blockquote>



<p>In <a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">meinem sechsten Buc</a>h zeige ich, dass an die Stelle des starren Change Management 2.0 zukünftig die Robustheit des Change Management 4.0 treten muss. <em><strong>Veränderungsprozesse sind dann robust, wenn sie mit Überraschungen rechnen, auf Ungeplantes reagieren können und ihr Vorgehen und Methodik auf die steigende Dynamik angepasst haben.</strong></em></p>



<p>In einer Zeit abnehmender Berechenbarkeit und zunehmender Komplexität muss sich das <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2000-change-management-ist-tot-es-lebe-die-digitale-transformation" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">bisherige Change Management 2.0 von Steuerungsphantasien verabschieden</a>. Wem das noch nicht deutlich war, der hat es spätestens durch die Krise, die Covid-19 ausgelöst hat, erfahren.</p>



<p>Wirksame Transformation basiert mit all ihren Frameworks, Prozessen und Methoden auf dem, was wir in der Disziplin Change Management seit mehreren Jahrzehnten gelernt haben. Dies nenne ich das Change Management 2.0. Doch passen bekannte Methoden nur selten eins zu eins auf neue Kontexte. Es braucht daher hybride Konzepte, bei denen Dinge neu hinzugefügt, Bestehendes verbessert und unwirksamer Ballast abgeworfen werden. Wirksames Change Management 4.0 erfordert, dass immer wieder neu entschieden wird, wie Veränderung gestaltet werden soll.</p>



<p><strong>Ich bin davon überzeugt, dass die Phasenmodelle, die im Change Management 2.0 heute noch gelehrt werden, Ballast geworden sind, weil</strong>&nbsp;<strong>sie zu starr sind und uns einen vorhersagbaren Verlauf der Transformation vorgaukeln wollen.</strong><br>Veränderungsinitiativen, in Phasenmodellen geplant, terminiert und „durchgesetzt“ bzw. „ausgerollt“, gibt es im&nbsp;<a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Change Maker</a>&nbsp;daher nicht, denn Veränderung lässt sich nicht mehr auf definierte Zeiträume und Projekte beschränken. Den wirksamen Erfahrungsschatz, den Agenten der Veränderung in den letzten Jahren im Bereich „der weichen Faktoren“, wie Kultur und Wertearbeit, Organisationsdynamik, Umgang mit Emotionen und Widerstand, bei der Rollenklärung und der Veränderung von Führungsparadigmen und –verhalten, angesammelt haben, finden Sie natürlich im&nbsp;<a href="https://amzn.to/3gRZwHT" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Change Maker.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large \&quot;wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="747" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-1024x747.jpg" alt="Vergleich Change Management 2.0 und 4.0" class="wp-image-3306" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-1024x747.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-300x219.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0-768x561.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/2.0vs4.0.jpg 1266w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Der Selbstbefassungsgrad in Organisationen ist zu hoch! </strong></p>
</blockquote>



<p>Es ist daher gut, dass Organisationen den Kunden endlich wieder in den Fokus nehmen. Bei der Konzentration auf schlanke Geschäftsprozesse, sichere IT und Schnittstellenklärung in der Matrix ist der Kunde aus den Augen verloren worden. Wer sich das <a href="http://agilemanifesto.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">agile Manifest</a> zu Herzen nimmt und seine Organisation mit den Augen des Kunden betrachtet bzw. den Kunden selbst in die Organisation hineinholt, setzt den Fokus wieder richtig. Daher finden sie im <a href="https://amzn.to/3hRrfJX" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Change Maker</a> ein <em><strong>sinnvolles agiles Repertoire, um beim Change Management 4.0 wieder den Kunden in den Fokus zu nehmen.</strong></em> Ich habe mich dabei von den Tooljunkies und Werkzeugverkäufer abgegrenzt, die auf allen Marktplätzen unterwegs sind, um glauben zu machen, neue Begriffe, Post-its und innovative Raumkonzepte genügen und alles sei geritzt …</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Die digitale Transformation braucht das ganze Repertoire des alten und neuen Change Management!</strong></p>
</blockquote>



<p>Digitalisierung und seine weitreichenden Möglichkeiten sind Anlass und Grund vieler aktuellen Veränderungen, die durch hohe Geschwindigkeit, Ortsungebundenheit, Gleichzeitigkeit mehrerer Optionen und bisher undenkbarer Möglichkeiten für alle gekennzeichnet sind. Digitalisierung erweitert die (technischen) Möglichkeiten, reißt (Markt-)Schranken nieder und schafft eine völlige neue Produktwelt. Unternehmen machen sich auf, neue Strategien und Geschäftsmodelle, digitale Produktionsprozesse und schnellere Innovationszyklen zu entwickeln.<br><strong>Daher habe ich mich darauf konzentriert, wie <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2022-digitale-transformation-ein-missverstaendnis-change-management-lebt" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Veränderungen im digitalen Geschäftsmodell</a> in der Organisation so umgesetzt werden, dass sie wirksam und kein Gedöns werden.</strong> Ich blicke daher auf neue Formen der Zusammenarbeit (Selbstorganisation) und Führung (Digital Leadership).</p>



<p><a href="//www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/Change-Maker-von-Olaf-Hinz_Vahlen_Probekapitel.pdf\&quot;" target="_blank" rel="\&quot;noopener noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"><strong><a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2020/09/Change-Maker-von-Olaf-Hinz_Vahlen_Probekapitel.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Hier habe ich ein Probekapitel zur Verfügung gestellt, damit sie sich selbst ein Bild vom Change Maker machen können.</strong></a></strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3471-schluss-mit-dem-change-theater/" data-wpel-link="internal">Schluss mit dem Change Theater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>So macht Projektmanagement (wieder) Spaß</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3467-so-macht-projektmanagement-wieder-spass/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 20:41:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Einladung von Lars Vollmer habe ich beim&#160;WorkX Festival&#160;darüber gesprochen (17 Min) , was mich an meinem ersten Projekt begeistert hat, wie wirksames Projektmanagement Spaß macht und warum&#160;Pläne nicht unantastbar, aber Planung an sich heilig ist... Ein Projekt leiten – das kann ganz schön erfüllend sein: Freude bei der Arbeit, gute Ergebnisse in überschaubarer Zeit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3467-so-macht-projektmanagement-wieder-spass/" data-wpel-link="internal">So macht Projektmanagement (wieder) Spaß</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf Einladung von Lars Vollmer habe ich beim&nbsp;<a href="https://www.work-x-festival.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">WorkX Festival</a>&nbsp;darüber gesprochen (17 Min) , was mich an meinem ersten Projekt begeistert hat, wie wirksames Projektmanagement Spaß macht und warum&nbsp;<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1831-projektleitung-2030-projektkapitaen-statt-methodenheld" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Pläne nicht unantastbar, aber Planung an sich heilig ist.</a>..</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="&quot;Repertoire statt Werkzeugkoffer – wenn Projektmanagement richtig Spaß macht&quot; || Olaf Hinz" width="1200" height="675" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/5Xk3nT_Ci_E?feature=oembed" consent-required="4977" consent-by="services" consent-id="4978" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/5Xk3nT_Ci_E?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
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<p>Ein Projekt leiten – das kann ganz schön erfüllend sein: Freude bei der Arbeit, gute Ergebnisse in überschaubarer Zeit und das befriedigende Erlebnis, auch komplexe Probleme mit dem Projektteam gemeistert zu haben. Die tägliche Nähe zu unvermeidlichen Engpässen machen diese Aufgabe zu etwas ganz besonderem. Nur, dass das den meisten Projektmanagern noch gar nicht aufgefallen ist. Denn sie müssen sich noch herumschlagen mit den liebgewonnenen Tools der Vergangenheit und der noch liebgewordeneren Haltung dazu: Wasserfälle, Masterzertifikate, Planwirtschaft und Kontrolle.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wer nun denkt, dass Whiteboards, Stand-Up-Meetings und Post-It-Zettel das ändern, der ist auf dem Holzweg“.</p>
</blockquote>



<p>Seit über zwei Jahrzehnten bin ich <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2010-pm2025-projekte-gut-machen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Verfechter eines wachen, gelassenen Projektmanagement</a> mit großem Repertoire und dessen minimalistischem Einsatz.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p></p>
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Bei steigender Ungewissheit und Komplexität sind zertifizierte Vorgehensmodelle jedoch nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Für erfolgreiches Projektmanagement ist Vernetzung wichtiger als der Wahrheitsanspruch eines Zertifikates.</p>
</blockquote>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3467-so-macht-projektmanagement-wieder-spass/" data-wpel-link="internal">So macht Projektmanagement (wieder) Spaß</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>neues Denken in Projekten tut not</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3461-neues-denken-in-projekte-tut-not/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 14:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Denn die Projektarbeit bleibt weit unter ihren Möglichkeiten! Projekte finden zunehmend kein Ende mehr und die Anzahl der Witze auf Kosten des Projektmanagements wächst stetig. Und das ist schade – denn ich bin davon überzeugt, dass Projektarbeit eine der effektivsten Möglichkeiten ist, um neue Ideen erfolgreich zu machen. Projekte leiten – das kann ganz schön [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3461-neues-denken-in-projekte-tut-not/" data-wpel-link="internal">neues Denken in Projekten tut not</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Denn die Projektarbeit bleibt weit unter ihren Möglichkeiten! Projekte finden zunehmend kein Ende mehr und die Anzahl der Witze auf Kosten des Projektmanagements wächst stetig. Und das ist schade – denn ich bin davon überzeugt, dass Projektarbeit eine der effektivsten Möglichkeiten ist, um neue Ideen erfolgreich zu machen.</p>



<p>Projekte leiten – das kann ganz schön erfüllend sein: Freude bei der Arbeit, gute Ergebnisse in überschaubarer Zeit, das befriedigende Erlebnis, auch komplexe Probleme mit dem Projektteam gemeistert zu haben und auch die tägliche Nähe zu unvermeidlichen Engpässen, machen diese Aufgabe zu etwas ganz besonderem.</p>



<p>Nur, dass das den meisten Projektmanagern noch gar nicht aufgefallen ist. Denn sie müssen sich noch herumschlagen mit den liebgewordenen Tools der Vergangenheit und der noch liebgewordeneren Haltung dazu: Wasserfälle, Masterzertifikate, Planwirtschaft und Kontrolle bestimmen das Feld der Profession des Projektmanagements.<br>Aber zum Glück gibt es ja das agile Wunderding! Wer aber nun denkt, dass Whiteboards, Stand-Up-Meetings und Post-It-Zettel alles ändern, ist auf dem Holzweg.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es gibt einen stetigen Zuwachs an Methoden im Projektmanagement, aber weiterhin einen Mangel an Haltung.</p>
</blockquote>



<p>Seit über zwei Jahrzehnten bin ich jetzt schon ein Verfechter eines wachen, gelassenen Projektmanagements mit großem Repertoire und dessen minimalistischem Einsatz. Denn bei steigender Ungewissheit und Komplexität sind zertifizierte Vorgehensmodelle nicht mehr auf der Höhe der Zeit.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich finde: für erfolgreiche Projektarbeit ist Vernetzung wichtiger als der Wahrheitsanspruch eines Zertifikates.</p>
</blockquote>



<p><strong>Deshalb lade ich alle ein: lassen wir uns den Spaß nicht nehmen und entdecken das wirksame Projektmanagement wieder, das uns allen Freude macht.</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Druckbetankung, Vertiefungsgarage &amp; Expertensprechstunde zum Thema „<a href="https://pathfinder-festival.de/teams/banner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Repertoire statt Werkzeugkoffer – wenn Projektmanagement beginnt, richtig Spaß zu machen“</a> gibt es von mir beim wirksamsten new work event, das ich kenne: dem <a href="https://pathfinder-festival.de/teams/banner/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Pathfinder Festival 2019 in Essen</a>.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf unserem Konzept <strong>#PM2025 – Projekte. Gut. Machen.</strong> biete ich zusammen mit Heiko Bartlog kompakte, <a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2019/08/PM2025-Meetups-2019.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">interaktive Meetups (jeweils Freitags von 13 bis 17 Uhr)</a> an, in denen engagierte Projektmanager ihr Repertoire erweitern können. Anmeldung bitte unter <a href="http://hinz-wirkt.eventbrite.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">http://hinz-wirkt.eventbrite.de</a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zum mittlerweile <a href="https://www.gpm-ipma.de/events/fachveranstaltungen/barcamp_fuehren_im_projekt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">3. barcamp,</a> das ich mit meinen Freunden aus der Fachgruppe „Führung im Projekt“ der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM), diesmal <a href="https://www.gpm-ipma.de/fileadmin/user_upload/Events/Barcamp_Fuehrung_im_Projekt/2019_Programm_BarCamp_GPM_FG.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">am 27. September in Fulda,</a> ausrichte.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li> und online zu meinem <a href="https://de.linkedin.com/learning/agile-und-digitale-transformation" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">neuen linkedin Learning Kurs „agile &amp; digitale Transformation“</a>. Ich<a href="https://de.linkedin.com/learning/agile-und-digitale-transformation/tolle-begriffe-und-alte-hute-sortierung-der-begriffe" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external"> sortiere die Begrifflichkeiten für Sie und ordne sie ein</a>. Sie erhalten Leitplanken für Ihre Veränderungsprozesse und erfahren, was es mit  SCRUM, Kanban oder Lean auf sich hat und was mit New Work, Barcamps und Digital Leadership gemeint ist. Auch wie die Selbstorganisation – ein zentrales Merkmal agiler und digitaler Transformationsprozesse – gelingt, beleuchtet der Kurs.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3461-neues-denken-in-projekte-tut-not/" data-wpel-link="internal">neues Denken in Projekten tut not</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Wer Projekte führt, kann auch eine Abteilung leiten – 4. von 10 Irrtümern über Führung</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3458-wer-projekte-fuehrt-kann-auch-eine-abteilung-leiten-4-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 05:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>…ist immer noch ein weitverbreitetes Missverständnis. Häufig zu besichtigen in Führungs-Kräfte- Entwicklungsprogrammen, wo es zum Standard gehört, „erst einmal“ eine Projektleitung zu übernehmen, bevor dann die „richtige“ Führungsverantwortung in der Hierarchie beginnt. Konzepte, die in der Linie erfolgreich und bewährt sind, lassen sich nicht ohne Weiteres auf die Führung im Projekt übertragen, denn Projektleitung unterscheidet [&#8230;]</p>
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<p>…ist immer noch ein weitverbreitetes Missverständnis. Häufig zu besichtigen in Führungs-Kräfte- Entwicklungsprogrammen, wo es zum Standard gehört, „erst einmal“ eine Projektleitung zu übernehmen, bevor dann die „richtige“ Führungsverantwortung in der Hierarchie beginnt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Konzepte, die in der Linie erfolgreich und bewährt sind, lassen sich nicht ohne Weiteres auf die Führung im Projekt übertragen, denn Projektleitung unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der Führung in dauerhaften Linienfunktionen.</p>
</blockquote>



<p>Die spezifischen Rahmenbedingungen in Projekten sind andere:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Inhaltliche und zeitliche Begrenzung</h4>



<p>Das Projektteam startet zu einem bestimmten Zeitpunkt und arbeitet per definitionem zeitlich begrenzt an einer konkreten Aufgabe. Die <a href="https://www.projektmagazin.de/glossarterm/din-69901-projektmanagement-projektmanagementsysteme" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Din 66901</a> (ja die gibt es für Projektmanagement!) definiert ein Projekt als <em>„ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, zum Beispiel Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Begrenzungen, Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisation“.</em><br>Die konkreten Projektziele wie Inhalte, Kosten und Termin erfordern bei hoher Transparenz eine besondere Ergebnisorientierung. In der Linienorganisation kann man schlechte Phasen durch gute ausgleichen. Ein Projekt, das nicht gelingt, in kaum mehr „zu retten“.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Organisationsübergreifende Zusammensetzung</h4>



<p>Das Projektteam ist gemäß der benötigten Fach-Expertise zusammengesetzt. Oft kommen die Mitglieder aus verschiedenen Orten und Abteilungen der Organisation. Die Zusammensetzung des Projektteams spiegelt die „gelebte Matrixorganisation“ wider. Teilweise treten noch unterschiedliche Hierarchien im Projektteam auf. Dann sitzen dort Sachbearbeiter neben Entwicklern, der Abteilungsleiter der Buchhaltung sitzt neben dem persönlichen Referenten des Marketingvorstandes.</p>



<p>Als <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/57-kapitaene" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Projektkapitän</a> sind sie also mit einer bunt gemischten Mannschaft unterwegs. Die Mitglieder im Projektteam haben zumeist einen unterschiedlichen fachlichen und unternehmenskulturellen Hintergrund. Zeit, sich in der Tagesarbeit kennenzulernen, um auf dieser Basis mit den individuellen Unterschieden professionell umzugehen, ist im Projektkontext knapp, denn enge Zeitvorgaben sind die Regel.<br>Bereits im Unternehmen bestehende Differenzen zwischen den Organisationseinheiten treffen im Projekt noch direkter aufeinander. Dahinterstehende Interessen- und Machtkonflikte schaffen ein höheres Konfliktpotenzial als in der parallelen Linienorganisation.</p>



<p>Da Projektarbeit besonders stark als Teamarbeit abläuft, muss jeder Einzelne verstärkt über den Tellerrand blicken und sich für das Gesamtergebnis noch verantwortlicher fühlen als in klassischen Hierarchien. In der Linie gibt es Stellenbeschreibungen, Regeln und Prozessanweisungen, welche die Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und über 70 Prozent der Fragen des Tagesgeschäfts klären. Im Projekt fehlen diese Erfahrungen. Daher ist ein Projektleiter ständig gefordert, aktive Schnittstellenklärungen einzuleiten, schließlich gibt es für Dinge, die eine Organisation zum ersten Mal macht, keine festen Regeln und Prozessanweisungen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teilzeitbeschäftigung im Projekt</li>
</ul>



<p>Projekt- Teammitglieder arbeiten meist parallel in weiteren Projekten und/oder in der Linienorganisation. So kann es zu einem Kampf um Ressourcen kommen, weil die klugen Köpfe nicht nur im Projekt, sondern auch im Tagesgeschäft gebraucht werden. Die Besetzung des Projektteams ist natürlich nicht immer konstant. Je nach Projektphase werden Spezialisten für bestimmte Abschnitte zeitweise eingebunden, um das Projekt nach erfüllter Aufgabe wieder zu verlassen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Führen nach oben und unten</li>
</ul>



<p>Der Projektmanager nimmt wechselseitig und aktivierend Einfluss sowohl auf die Entscheidungsgremien des Projekts als auch auf die Spezialisten im Projektteam. Er muss nach oben führen und dafür sorgen, vom Auftraggeber die erforderlichen Entscheidungen zu bekommen. Dazu bedarf es politischen Gespürs, intensiver Arbeit im Vorfeld (<a href="https://www.onpulson.de/124/professionelle-stakeholderanalyse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Stakeholder-Management</a>) und effektiver <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1831-projektleitung-2030-projektkapitaen-statt-methodenheld" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Mikropolitik</a>. Auf der anderen Seite wirkt der Projektleiter nach unten; er muss das Team lenken und die Spezialisten koordinieren. Das ist ein Balanceakt zwischen manchmal gegenläufigen Interessen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lateral Führen</li>
</ul>



<p>Projektmanager sind in der Regel nicht mit den gleichen disziplinarischen Führungsinstrumenten ausgestattet wie die Führungskräfte in der Hierarchie. Sie führen lateral also sowohl seitlich als Kollege als auch zeitlich und inhaltlich begrenzt auf die Projektaufgabe. Insbesondere das Fehlen von formaler hierarchischer Macht wird von unerfahrenen Projektleitern häufig beklagt. Am Ende sei die Hierarchie immer mächtiger, weil sie Belohnungen verteilen und Sanktionen verhängen könne. Komme es zu strittigen Situationen, unterliege man in den meisten Fällen.</p>



<p><strong>Projekte führt man prinzipiell auf Zeit, während die Führung in der Linie auf Dauer angelegt ist. Dies erfordert ein unterschiedliches Repertoire an Führungsinstrumenten und persönlichem Führungsverhalten. Beide „Disziplinen“ sollen voneinander lernen, wenn z.B. Teamentwicklungsinstrumente in der Projektarbeit genutzt und Methoden des projektorientierten Arbeitens in der Abteilung eingesetzt werden. Aber Projekte zu führen ist nicht der kleine Bruder der hierarchischen Führung und schon gar keine Durchgangsstation…</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Dieser Beitrag ist Teil der Serie 10 Irrtümer über Führung. Ich schaue dort hinter die gängigen Mythen über das Leben und Arbeiten in der Managementetage. Denn entgegen der aktuellen Bestsellerliteratur, die vor allem auf das „Bashing“ setzt, glaube ich nicht, dass nur Karrieristen, Machtmenschen und andere »Irre« zur Führung geboren sind. Ganz entscheidend ist die richtige Haltung: Dann wird Einfluss wichtiger als Macht und eine Führungskraft kann wirkungsvoll tätig sein. <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2084-10-irrtuemer-ueber-fuehrung" data-wpel-link="internal">Ein Überblick über alle Beiträge ist hier zu finden…</a></p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3458-wer-projekte-fuehrt-kann-auch-eine-abteilung-leiten-4-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung/" data-wpel-link="internal">Wer Projekte führt, kann auch eine Abteilung leiten – 4. von 10 Irrtümern über Führung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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