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	<title>Ziele Archive - Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</title>
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	<description>Bevor das Veränderungsprojekt vom Kurs abkommt, den Lotsen dazuholen.</description>
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		<title>Statt Leistung zu beurteilen, lieber Kooperation ermöglichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 06:10:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>9. von 11 Prinzipien für Führung bei Ungewissheit Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist. Benjamin Franklin Kaum eine Managementmethode ist in letzter Zeit so ins Gespräch gekommen wie Beurteilungs- und Vergütungssysteme. Leistungsabhängige Bonussysteme werden gestrichen und [&#8230;]</p>
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				Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann,
gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.

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											<cite class="elementor-blockquote__author">Benjamin Franklin</cite>
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									<p>Kaum eine Managementmethode ist in letzter Zeit so ins Gespräch gekommen wie Beurteilungs- und Vergütungssysteme. Leistungsabhängige Bonussysteme werden gestrichen und Organisationen kommen auf einmal  auch ohne „Performance Reviews“ aus.<br />Zu Recht steht diese Art von Beurteilungs- und Anreizsystemen unter Druck, denn sie sind allzuoft von der dunklen Seite der Macht bestimmt.</p><h4>Das Strohfeuer der Anreizsysteme</h4><p>Erfolgreiche Führungskräfte wissen längst, dass der Anspruch, seine Mitarbeiter durch äußere Anreize motivieren zu wollen, kein kluges Unterfangen ist. Sie halten das für ein wenig zielführendes, aber gleichwohl anstrengendes Konzept.<br />Sicher: Ein Kapitän kann die Mannschaft zwingen, indem er mit Sanktionen droht, zum Beispiel mit der Kürzung der Heuer oder gar dem Wurf über Bord. Damit wird er vermutlich sogar Erfolg haben, wenn auch eher nur kurzfristig. Mit Motivation hat dies aber wohl kaum etwas zu tun.</p><p>Etwas anderes ist das Führen über Anreize, die für eine bestimmte Leistung in Aussicht gestellt werden. An erster Stelle stehen hier finanzielle Anreize, etwa eine variable Vergütung.<br />Doch auch solche Prämien führen meist nur zu kurzfristigen Effekten. Sie eröffnen die Möglichkeit, Mitarbeitende kurzfristig zu einer Handlung zu veranlassen, zum Beispiel ein zusätzliches Arbeitspensum zu leisten. Dasselbe Ergebnis lässt sich auch mit der Androhung einer Sanktion erreichen – was gerade in schwierigen Zeiten leicht möglich ist.</p><p> </p><p><strong>Die Erfahrung zeigt, dass Motivation über Anreize nicht von langer Dauer ist, der Führungskraft viel Kraft abverlangt – und auf mittlere Sicht sogar kontraproduktiv ist.</strong> </p><p>So lässt sich im Zusammenhang mit variabler Vergütung ein <b>„Plateau-Effekt“ </b>beobachten: Mitarbeitende, die dieses Jahr aufgrund ihrer besonderen Leistung eine Prämie von 2.000 Euro erhalten haben, werden im nächsten Jahr eine weitere Prämie in Höhe von 1.500 Euro nicht als motivierenden Anreiz empfinden, sondern eher als „Kürzung ihrer Entlohnung“. Anstatt sich über ein zusätzliches Einkommen von 1.500 Euro zu freuen, haben die Mitarbeitenden das Gefühl, ein um 500 Euro niedrigeres Gesamtgehalt als im Vorjahr zu erhalten – denn die Prämie des Vorjahres wird bereits nicht mehr als zusätzlich, sondern als Bestandteil der üblichen Entlohnung empfunden. Jeder neue Anreiz kann dann nur von diesem Plateau aus gesetzt werden. Ein typisches Beispiel für die Strohfeuerwirkung finanzieller Anreize!</p>								</div>
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									<h4>Sinnvolle Führung</h4><p>Ich halte die These von <a href="https://www.franklzentrum.org/zentrum/viktor-frankl-leben-und-lehre.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Viktor Frankl</a>, der im Erleben von Sinn den entscheidenden Motivator sieht, bei Führung unter Ungewissheit für wunderbar geeignet.</p><p>Die von ihm formulierte Grundidee einer „sinnzentrierten Motivation“ ist ebenso einfach wie einleuchtend: <strong>Das Erleben von Sinn ist die stärkste Motivation für einen Menschen. Solche Mitarbeitenden sind hoch motiviert, handeln aus innerer Überzeugung, arbeiten überdurchschnittlich erfolgreich – und sind weit davon entfernt, in &#8222;ich muss den Bonus verdienen&#8220; Hektik zu fallen.</strong> <br />Damit kein Missverständnis entsteht: Bei sinnorientierter Motivation geht es nicht in die Richtung von <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3460-authentisch-fuehren-6-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">„authentisch sein“</a> und darum, dass ein Mitarbeiter sich die Aufgaben aussucht, die ihm Spaß machen – vielmehr kommt es darauf an, dass er die ihm übertragene Aufgabe als sinnvoll erlebt.</p><p>Es gibt genug Tätigkeiten, die zwar ungeliebt, aber dennoch notwendig sind, um das Ziel zu erreichen. Beispiele hierfür sind die technische Dokumentation oder der Projektabschlussbericht. So erlebe ich bei Entwicklungshilfeprojekten, dass auch Dokumentationsarbeiten, die von den Projektmitarbeitern als lästig empfunden werden, dennoch mit großer Energie und Sorgfalt ausgeführt werden. Dahinter steht das Wissen um Bedeutung und Notwendigkeit dieser Tätigkeit: Die Ergebnisse des Projekts, etwa die Urbarmachung von Land durch das Bohren von Brunnen, müssen reproduzierbar sein, wenn das Projekt wirklich erfolgreich sein soll. Dies jedoch erfordert eine gute Dokumentation.</p><p>Nach Viktor Frankl kommt es vor allem auf zwei Aspekte an:</p><ul><li>Sinn kann nicht von anderen vorgegeben oder gar verordnet werden.</li><li>Sinnvolles Handeln entsteht aus dem individuellen Bestreben, bestimmte persönlich wichtige Werte zu verwirklichen.</li></ul><p>Als Führungskraft sollten Sie deshalb das Ziel einer Aufgabe gemeinsam mit der/m Mitarbeiter*in so beschreiben, dass es in freier Entscheidung persönlich akzeptiert werden kann. Zudem sollten Sie es so kommunizieren, dass Mitarbeitende für sich in der Aufgabe Sinn entdecken können – und zwar ohne, dass ihre Mitarbeitenden von außen, also von Ihnen, dazu aufgefordert werden. Konkret gelingt Ihnen das, wenn Sie in dem Gespräch eher fragen als reden und gut zuhören. <br />Die folgenden Überlegungen sollen Ihnen dabei helfen:</p><ul><li>Welche persönlichen Interessen hat die Mitarbeiterin?</li><li>Ist es für den Mitarbeiter die erste Station oder handelt es sich um einen „alten Fuchs“, dem „etwas Besonderes geboten werden muss“?</li><li>Welche Ambitionen, Wünsche, Ziele verbindet eine Mitarbeiterin mit der Aufgabe? (= Motivatoren)</li><li>Was darf aus Sicht des Mitarbeiters nicht passieren, wo liegen seine Tabus? (= Demotivatoren)</li><li>Stehen die Anforderungen der Aufgabe und die Fähigkeiten des Mitarbeitenden in Einklang miteinander? Droht eine Über- oder Unterforderung?</li><li>Kann der Mitarbeiter möglichst das tun, was er am besten kann?</li><li>Wird sie voraussichtlich die Aufgabe für sinnvoll halten?</li><li>Wird er die Aufgabe zu der seinen machen und sieht er sie als Chance, zu lernen?</li></ul>								</div>
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									<h4>Acht Grundsätze für Motivation durch Sinn und Zusammenhang</h4>
<ol>
<li>Führungskräfte können ihre Mitarbeitenden nicht von außen motivieren; denn wirksame Motivation ist Selbst-Bewegung und nicht das programmierte Ergebnis äußeren Drucks, Schubs oder Zugs. Ziel ist nicht der kurzfristig „anreizbare“ Mitarbeiter, der fortwährender Lenkung und Überwachung bedarf, sondern der selbstständige und engagierte Mitarbeiter, der verantwortlich denkt und handelt. Also: weg vom individuellen, kurzfristigen und mechanistischen Beeinflussen hin zum Steuern von transparenten Prozessen, in denen alle ihren Platz finden können.</li>
<li>Führung steht in Konkurrenz zu anderen Einflussgrößen, die ebenfalls auf die Handlungsbereitschaft von Mitarbeitenden einwirken. Wenn Ihnen auch Ihre Einflussmöglichkeiten gering erscheinen, bleibt eine wichtige Führungsaufgabe, die geeigneten Rahmenbedingungen für die Eigeninitiative der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu schaffen. Definierte, selbstverantwortete Räume, abgestimmte Ziele, wirksame Entscheidungen der innerbetrieblichen Arbeitsteilung und erfolgreiche Aushandlung von Schnittstellen vergrößern den Handlungsspielraum. Das wird als positiver Beitrag zur Motivation erlebt.</li>
<li>Kapitäne, die dialogfähig sind, können ihren Führungsstil wesentlich motivierender gestalten. Sie sind in der Lage, echte Gespräche zu führen, statt nur mit jemandem zu reden. Sie beachten bei Entscheidungen die Meinung ihrer Mitarbeitenden. Sie können sich im Dialog Gedanken darüber machen, wie sie ihre Mitarbeiter allgemein und speziell so einsetzen, dass notwendige Aufgaben in motivierende Aufgaben umgesetzt werden. Auf diese Weise werden sie die individuellen Motivatoren und Demotivatoren der Mitarbeitenden aufspüren und können feststellen, welches Rädchen im Gesamtgetriebe für sie das richtige ist.</li>
<li>Diese Führungskräfte sind echte Vorbilder, wenn sie sich mit Anregungen und Kritikpunkten der Mitarbeitenden ernsthaft auseinandersetzen, ihnen aber weder unterwürfig folgen noch in die Abwehr gehen. Sie sind im Dialog gleichermaßen kompromiss- wie konfrontationsbereit und können sich im notwendigen Maß von den Erwartungen anderer abgrenzen.</li>
<li>Arbeitsatmosphäre und Betriebsklima werden auch durch das rasche Informationsangebot der Firma stark geprägt. Besonders motivierend sind für die Mitarbeitenden Informationen über die Pläne und Vorhaben der Geschäftsleitung, über organisatorische Veränderungen im Betrieb sowie über die allgemeine wirtschaftliche Situation außerhalb des Unternehmens.</li>
<li>Schieben Sie nicht Dienst nach Plan, sondern etablieren Sie eine Koalition der Willigen. Denn Motivation entsteht durch Sinn und Zusammenhang – und nicht durch harte Pläne. Dahinter steht die Grundthese, dass eine Mitarbeiterin grundsätzlich eher intrinsisch motiviert und auf das Thema „Sinn“ gut ansprechbar ist: Empfindet sie eine Aufgabe, die sie ihr als Führungskraft anbieten, vor dem Hintergrund ihrer Ethik und ihrer eigenen Themen als sinnvoll? Ist es eine Tätigkeit, in der sie sich selbst gerne sähe?</li>
<li>Wenn Sie das Team dann zur Teamsitzung zusammenrufen, geht es im Wesentlichen darum, den Teammitgliedern Sinn und Zusammenhang aufzuzeigen: Welche Bedeutung hat die (neue) Aufgabe? Und welche Rolle spielen die einzelnen Teammitglieder darin? Jeder soll erkennen, welches Rädchen er dreht – und wie sein Rädchen mit allen anderen zusammenspielt, damit das Ganze einen Sinn ergibt. Konkret geschieht das anhand einer Struktur, welche die verschiedenen Tätigkeiten zeigt und deutlich macht, wie diese miteinander zusammenhängen.<br>Jeder Teammitarbeitende kennt jetzt seine Funktion. Jede weiß, wie die einzelnen Rädchen ineinandergreifen, welche Bedeutung das eigene Rädchen hat, wie es mit den benachbarten Rädchen zusammenhängt – und was passieren würde, wenn das eigene Rädchen stillstünde. Kurzum, die Mannschaft ist an Bord.<br></li></ol>
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									<p>Dieser Blogbeitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5287-11-prinzipien-fuer-wirksame-fuehrung-bei-ungewissheit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">ist Teil einer elfteiligen Serie</a> in der die Aufforderung ergeht, Ihr bisheriges Repertoire zu erweitern und bewährtes Führungswerkzeug zu ergänzen. <strong>Denn in einer Welt der Mehrdeutigkeit kann es kein neues, einziges und überragendes Führungsparadigma mehr geben. Über diesen elf Aufforderungen, etwas dazuzulernen, „thront“ ein Prinzip, auf dem das „Segeln auf Sicht“ sich gründet: die Drei-I-Rege</strong>l</p><p><!-- /wp:paragraph --></p><p><!-- wp:quote --></p><blockquote class="wp-block-quote"><p><!-- wp:paragraph --></p><p><em>Führung unter Ungewissheit ist</em><br /><em>a) inkrementell: weil große Pläne schon veraltet sind, bevor sie erscheinen;</em><br /><em>b) interaktiv: weil einsame Helden mit ihrem Latein im VUCA-Wetter am Ende sind;</em><br /><em>c) iterativ: weil Komplexität nicht in einem Zug bewältigt werden kann.</em></p></blockquote>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5636-statt-leistung-zu-beurteilen-lieber-kooperation-ermoeglichen/" data-wpel-link="internal">Statt Leistung zu beurteilen, lieber Kooperation ermöglichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Statt exakt zu planen, lieber auf Sicht segeln</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5619-statt-exakt-zu-planen-lieber-auf-sicht-segeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 09:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>8. von 11 Prinzipien für Führung bei Ungewissheit Ist eine Organisation gut in funktionale Einheiten, eine zweckmäßige Hierarchie und überschneidungsfreie Stellenbeschreibungen strukturiert, ist das Ergebnis meist ein robustes und effizientes Unternehmen. Das gilt insbesondere dann, wenn die bekannten Managementprozesse der Strukturebene: Planung, Budgetierung, Controlling, Anreizsysteme, Stellenbeschreibungen und Karrierepfade sowie Kreativitätstechniken und Problemlöseprozesse greifen. Diese Unternehmen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5619-statt-exakt-zu-planen-lieber-auf-sicht-segeln/" data-wpel-link="internal">Statt exakt zu planen, lieber auf Sicht segeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5619" class="elementor elementor-5619" data-elementor-post-type="post">
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									<p>8. von 11 Prinzipien für Führung bei Ungewissheit</p>
<p>Ist eine Organisation gut in funktionale Einheiten, eine zweckmäßige Hierarchie und überschneidungsfreie Stellenbeschreibungen strukturiert, ist das Ergebnis meist ein robustes und effizientes Unternehmen. Das gilt insbesondere dann, wenn die bekannten Managementprozesse der Strukturebene: Planung, Budgetierung, Controlling, Anreizsysteme, Stellenbeschreibungen und Karrierepfade sowie Kreativitätstechniken und Problemlöseprozesse greifen. Diese Unternehmen haben gelernt, Neuem durch Projektmanagement, Task Forces, Innovationsmanagement und <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/54-die-einsamen-helden-an-der-spitze/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">persönliche Verantwortungsübernahme von Schlüsselspielern</a> zu begegnen und die Produktivität der Organisation zu steigern. Der amerikanische Change-Management-Pionier <a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/john-kotter-ueber-agilitaet-unternehmen-brauchen-2-betriebssystem_80_362438.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">John Kotter nennt dies das hierarchische Betriebssystem.</a></p>
<p><strong>Bei Ungewissheit, konstanter Veränderung und der Ablösung von komplizierten durch komplexe Fragen, ist dieses Betriebssystem allerdings nicht mehr ausreichend leistungsfähig.</strong></p>
<p>Schlimmer noch! Ganz wie der Gatte VII in D<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Besuch_der_alten_Dame" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">ürrenmatts „Der Besuch der alten Dame”</a> immer„ fester nachdenkt“, um auf die Antwort zu kommen, reagieren diese hierarchischen Betriebssysteme häufig in einem Mehr desselben:</p>
<ul>
<li>Die Kommunikation schränkt sich immer mehr auf den Kreis der Kollegen im Fachbereich ein. Expertenzirkel bestimmen die Diskussion, und die einzelnen Einheiten schotten sich gegeneinander so ab, dass Bereichs- und Abteilungssilos entstehen.</li>
<li>Prozesse, Regeln und deren Einhaltung werden heilig. Peu à peu übernehmen die Blockwarte des richtigen Prozessverhaltens (getarnt als sogenannte „Process Driver“) die Szene und achten darauf, dass das Chaos in der Welt draußen und hier drinnen die Ordnung erhalten bleibt.</li>
<li>Das Verhalten der Einzelnen mutiert von offen, neugierig und ausprobierend hin zu einem „Hintern-an-die-Wand“-Typus. Die Kommunikation wird schriftlich, sich absichernd und im Ton wechselweise vorwurfsvoller oder sich rechtfertigend. E-Mails, die zehnmal weitergeleitet werden, ersetzen das klärende Telefonat; das Eskalieren und „Hochdelegieren“ werden zur betrieblichen Übung.</li>
</ul>								</div>
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									<h4>Planwirtschaft</h4><p>Planung ist der Kern einer jeden Führungstätigkeit; eine solide Planung war gestern hilfreich und wird auch morgen sinnvoll sein. Was sich aber ändern muss, ist das Verständnis von Planung!</p>								</div>
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				Tatsächlich geht es aber immer noch zu wie auf einem Rummelplatz in den fünfziger Jahren; dort gab es noch die sogenannten Wahrsager, die einem die Zukunft wiesen. Was damals ein Gag war, weil die Vorhersagen natürlich von keinem ernst genommen wurden, wird heutzutage von Führungskräften immer noch verlangt: eine Planung, die auch genauso eintrifft; Planwirtschaft eben.			</p>
					</blockquote>
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									<p>Das traditionelle Modell der planwirtschaftlichen Unternehmenslenkung setzt auf einen vertikalen Prozess, in dem die Planungsergebnisse hierarchisch zusammengetragen und nach oben immer weiter verdichtet bzw. nach unten immer detaillierter werden. Wer in diesem Prozess gute Vorhersagen macht und seine Ziele erreicht bzw. übertrifft, erntet den Applaus des Publikums auf dem Rummelplatz; echte Planungshelden eben.</p><p>Nicht nach Plan laufende Projekte sind Legende. Millionenbeträge werden in den Sand gesetzt oder Regeln verletzt. Die Masse aber wird gar nicht bekannt. Meist sind die Schuldigen für solche „Pannen“ schnell gefunden. Nur, dass die Fehler im System liegen, sagt niemand. Schuld ist eine Kategorie, die hier aber gar nicht greift.</p><p><strong>Es geht nicht darum, dass Einzelne etwas falsch gemacht haben, wo das objektiv Richtige doch zu erkennen war. Das Problem liegt tiefer, im mechanistischen Glaubenssatz „Geplant ist geplant“, d.h. dem grandiosen Irrtum, in einer komplexen Welt Pläne noch für die Realität zu halten.</strong></p><p>Führung kann sich heute nicht mehr auf die Sicherheit von Ereignissen bzw. die Stabilität von Trends verlassen. Unerwartetes begegnet uns überall, seien es besondere Vorfälle oder auch nur die Veränderung eines Kundenwunsches im laufenden Tagesgeschäft.</p><h4>Planungsaktionismus</h4><p>Die typische Reaktion von Unternehmenslenkern mit hierarchischem Betriebssystem, nachdem sie von einem unerwarteten Ereignis „kalt“ erwischt wurden, ist ein Mehr desselben, d.h. erhöhter Planungsaktionismus (mehr Pläne, detailliertere Pläne, langfristige Pläne), um die bisher unsicheren Elemente besser zu kontrollieren. Dies führt zu den bekannten vier Schritten der sogenannten „strategischen Planung“, die sich dann alljährlich wiederholen:</p><ol><li>dem Versuch, die Zukunft vorherzusagen (zu planen);</li><li>dem Versuch, diese Vorhersage durch Ziele und Zielvereinbarungen Wirklichkeit werden zu lassen</li><li>und dem Versuch, das Erreichen dieser Ziele und Zielvereinbarungen zu kontrollieren, um dann</li><li>die Erfüllung des Plans und die Zielerreichung zu belohnen oder zu sanktionieren.</li></ol><p>Dieser Planungsaktionismus, der sich in Prozessen der mittelfristigen Planung, der Jahresplanung und der Quartalsvorschau zeigt, löst das zentrale Problem nicht: Die Zukunft ist ungewiss.<br />Die Praxis zeigt, dass sich Führungskräfte, die erfolgreich mit Ungewissheit umgehen, von bisherigen Planungsmethoden lösen.</p>								</div>
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									<h4>flexible Planung</h4><p>Die Zukunft liegt im flexiblen Agieren auf der Grundlage einer soliden Planung. Das ist kein Widerspruch, sondern gerade die Kunst der Führung unter Ungewissheit.<br />Pläne sind dazu da, Orientierung zu geben. Sie stecken den Korridor ab, in dem das Unternehmen in der nächsten Phase mit hoher Wahrscheinlichkeit tätig ist. Diese Pläne geben die notwendige Orientierung, um auch unter unsicheren Rahmenbedingungen handlungsfähig zu sein. Diese Pläne sind greifbar und beschreiben konkrete Handlungsabsichten. Sie sind aber nicht in allen ihren Einzelheiten heilig:</p><p><strong>Dass es einen Plan gibt und dass für den Fall einer Planänderung ein verbindlicher Prozess existiert, wie diese Änderung berücksichtigt wird – das ist heilig, nicht die Planzahlen selbst. </strong><br /><strong>In unsicheren Zeiten ist wichtig, dass es verbindliche Prozesse der Planung gibt, die Pläne selbst werden sich häufig ändern.</strong></p><p>Eine flexible Planung ist notwendig, um eine Veränderung überhaupt zu beurteilen und nicht der Beliebigkeit anheimfallen zu lassen. Auch im schwersten Sturm wird ein Kapitän die Steuerung und den Betrieb seines Schiffes nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen, denn sonst droht Chaos und – wenn die Mannschaft emotional aufgeladen ist – vielleicht sogar Anarchie. Er wird sein Unternehmensschiff deshalb immer genau in der Mitte der Fahrrinne zwischen unverrückbaren Plänen und kontextloser Beliebigkeit halten.</p><p>Ein Beispiel aus einem Handelsunternehmen soll dies verdeutlichen. Der jährliche Planungsprozess dauert von September bis Januar. Die einzelnen Produktbereiche planen ihre Einkaufs- und Verkaufsvorhaben in drei Szenarien: maximaler Margenertrag, normaler Margenertrag und denkbar schlechtester Ertrag. So spannt sich ein Korridor der Erwartungen für das nächste Jahr auf. <br />Das Unternehmen hat sich ferner einen verbindlichen und klar beschriebenen Prozess der unterjährigen Planrevision gegeben. Sollten also neue Zahlen, Daten und Fakten auftreten, ist jedem Planungsverantwortlichen klar, wie diese Veränderung in den verabschiedeten Plankorridor eingearbeitet und als Planveränderung entschieden wird. Das Unternehmen hat so die strukturellen Voraussetzungen für Führung bei Unsicherheit geschaffen.<br />Damit sich dies im Verhalten der Führungskräfte widerspiegelt, ist auch der Prozess des Führens mit Zielen dem Umgang mit Ungeplantem verschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen werden die individuellen Zielvereinbarungen nicht auf die konkreten Planzahlen des Korridors bezogen, sondern auf ein Prozessziel: die Einhaltung des Vorgehens zur unterjährigen Planrevision. So soll sichergestellt werden, dass Änderungen in allen Managementbereichen auch in den Korridor eingeplant werden. Das Unternehmen belohnt also nicht die Erreichung einer einmal geplanten Zahl, sondern das angemessene Reagieren seiner Mitarbeiter auf Unerwartetes, Ungeplantes und Neues.</p>								</div>
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									<p>Ein Fragebogen, den Sie auf meiner Website unter <a href="https://www.hinz-wirkt.de/navigationshilfen/" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">www.hinz-wirkt.de/navigationshilfen</a> herunterladen können, hilft Ihnen dabei, sich selbst und Ihren Planungstyp einzuschätzen: Mit welchen &#8222;Planungstypen&#8220; haben Sie es zu tun? Daraus können Sie dann für sich persönlich ableiten, wie leicht Ihnen oder Ihrem Team die flexible Planung fallen wird …</p><p>Dieser Blogbeitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5287-11-prinzipien-fuer-wirksame-fuehrung-bei-ungewissheit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">ist Teil einer elfteiligen Serie</a> in der die Aufforderung ergeht, Ihr bisheriges Repertoire zu erweitern und bewährtes Führungswerkzeug zu ergänzen. <strong>Denn in einer Welt der Mehrdeutigkeit kann es kein neues, einziges und überragendes Führungsparadigma mehr geben. Über diesen elf Aufforderungen, etwas dazuzulernen, „thront“ ein Prinzip, auf dem das „Segeln auf Sicht“ sich gründet: die Drei-I-Rege</strong>l</p><p><!-- /wp:paragraph --></p><p><!-- wp:quote --></p><blockquote class="wp-block-quote"><p><!-- wp:paragraph --></p><p><em>Führung unter Ungewissheit ist</em><br /><em>a) inkrementell: weil große Pläne schon veraltet sind, bevor sie erscheinen;</em><br /><em>b) interaktiv: weil einsame Helden mit ihrem Latein im VUCA-Wetter am Ende sind;</em><br /><em>c) iterativ: weil Komplexität nicht in einem Zug bewältigt werden kann.</em></p></blockquote>								</div>
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		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/5619-statt-exakt-zu-planen-lieber-auf-sicht-segeln/" data-wpel-link="internal">Statt exakt zu planen, lieber auf Sicht segeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Projektmanagement macht Karriere !?</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3488-projektmanagement-macht-karriere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 13:41:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karriere Modelle sind fester Bestandteil vieler Organisationen. Meist findet sich die klassische Triade der Personalentwicklung: &#8222;Entwicklungspfade&#8220; für die Themen Expert*innen, Projektmanagement und Personalführung.In diesem Beitrag will ich nicht diskutieren, ob Karriere Pfade grundsätzlich sinnvoll oder wirksam sind. Weil sie faktisch einen großen Raum in Organisationen einnehmen, möchte ich lieber darauf schauen, wie ein solcher Pfad [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3488-projektmanagement-macht-karriere/" data-wpel-link="internal">Projektmanagement macht Karriere !?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Karriere Modelle sind fester Bestandteil vieler Organisationen. Meist findet sich die klassische Triade der Personalentwicklung: &#8222;Entwicklungspfade&#8220; für die Themen Expert*innen, Projektmanagement und Personalführung.<br>In diesem Beitrag will ich nicht diskutieren, ob Karriere Pfade grundsätzlich sinnvoll oder wirksam sind. Weil sie faktisch einen großen Raum in Organisationen einnehmen, möchte ich lieber darauf schauen, wie ein solcher Pfad am Beispiel des Projektmanagements aussehen kann.</p>



<p>Karrieremodelle für die Profession Projektmanagement verfolgen mindestens zwei Ziele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den (formalen) Kompetenzaufbau für die Profession Projektmanagement strukturiert zu beschreiben und im Sinne eines &#8222;Soll&#8220; in der Unternehmung zu organisieren.</li>



<li>Mitarbeitenden transparent zu machen, welche berufliche Entwicklung (meist im Sinne von Aufgaben, Befugnissen, Verantwortung und Entlohnung) in dieser Organisation möglich ist.</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die Ziele von Karrieremodellen sind dabei nicht nur für einzelne Person attraktiv, sondern auch nützlich für das Unternehmen, weil es durch Entwicklungspfade gelingt, qualifiziertes und motiviertes Personal langfristig in der Organisation zu halten.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Ist der Pfad flexibel und robust zugleich?</h2>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Obwohl Entwicklungspfade zuerst auf die Person abstellen und daher auch oft im Fachbereich Personal verankert werden, darf die Entscheidung über den Entwicklungspfad keine HR Entscheidung allein sein. <strong>Das Geschäftsmodell bestimmt den Entwicklungspfad!</strong></p>
</blockquote>



<p>Projektmanagementstandards bestimmen an vielen Orten die Geschäftsprozesse. Sei es, weil der OEM es vom Zulieferer fordert, damit ein durchgängiges und skalierbares Vorgehen möglich wird oder weil Einkaufs- und Qualitätsbedingungen es so vorgeben. Den Entwicklungspfad an&nbsp;<a href="https://www.projektmagazin.de/artikel/projektmanagement-zertifizierungen-vergleich" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">eines der gängigen Zertifizierungsmodelle</a>&nbsp;anzulehnen, schafft Vertrauen und Klarheit. Wer sich an die anerkannten Standards hält, kann nicht auf der falschen Seite sein.<br>Doch Vorsicht: Klären Sie die Frage&nbsp;<em>„Wie standardisiert ist unsere Organisation?“</em>&nbsp;bevor Sie einen PM -Standard eins zu eins in Ihr Karrieremodell übernehmen.</p>



<p>Ich rate zu einem schrittweisen Vorgehen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beginnen Sie mit einer IST-Analyse und fragen diejenigen, die heute schon erfolgreich Projekte bearbeiten: Welche Methode wird meist genutzt? Was hat sich bewährt? Was kann besser werden? Parallel dazu ergründen sie die Wünsche und Erwartungen von Kunden und Lieferanten hinsichtlich des Projektmanagements.</li>



<li>Diese IST- Analyse bildet die Grundlage für die Formulierung des Entwicklungszieles: Was soll die Organisation in Sachen Projektmanagement können (<a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;ved=2ahUKEwjggImfqa_3AhXiR_EDHSr4DN0QFnoECCAQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.wiwi.uni-osnabrueck.de%2Ffileadmin%2Fdocuments%2Fpublic%2F3_fachgebiete%2F3.12_bow%2FDokumente%2FDokumente_Projektmanagement%2Freifegradmodelle.pdf&amp;usg=AOvVaw3F0ra6Bq8UhJrAdcm68xhD" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">der PM Reifegrad</a>) und was müssen Mitarbeitende über Projektmanagement wissen und können (die Karrierestufe und das ihr zugeordnete Qualifikationsprofil).</li>



<li>Identifikation eines Pilotbereiches/ einer Pilotgruppe, die mit regelmäßigen&nbsp;<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2669-lockdown-retrospektive" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Retrospektiven</a>&nbsp;die Passung des Entwicklungspfades und den Nutzen für das Tagesgeschäft überprüft.</li>



<li>Konsequente Anpassung des Entwicklungspfades an die betrieblichen Notwendigkeiten und sich nicht von <em>&#8222;das sieht der Standard nicht vor, das kann nicht zertifiziert werden&#8220;</em> Aussagen irritieren lassen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ist der Nutzen für Organisation und Mitarbeitende groß genug?</h2>



<p>Standardisierung und pfadabhängige Personalentwicklung machen Sinn und sind sehr effizient. Dies darf aber nicht zu einer Rigidität führen, die jede Abweichung vom Entwicklungspfad „bestraft“.&nbsp;<strong>So ist die häufig in Personalakten anzutreffende „Weiterbildungsvereinbarung“ eigentlich ein „Strafenkatalog“,</strong>&nbsp;wie er z.B. vom Mannschaftssport bekannt ist. Weil das Unternehmen die teuren Fortbildungen bezahle, haben Mitabeitende eine Pflicht zum Verbleib in der Organisation ist da zu lesen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>Ich kann ja verstehen, dass Unternehmen das Konzept der Pönale auch auf den Faktor Personal übertragen wollen, aber motivatorisch ist eine „Rückzahlungsvereinbarung“ eine Katastrophe, weil von Misstrauen geprägt. Wägen Sie deshalb genau ab, wieviel symbolischen Wert eine Weiterbildungsvereinbarung hat und was sie faktisch für Motivation, Vertrauen und Kooperation bedeutet!</em></p>
</blockquote>



<p>Denn spätestens seit den validen Ergebnissen der&nbsp;<a href="https://www.gallup.com/de/engagement-index-deutschland.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">jährlichen Gallup Studie</a>&nbsp;wissen wir es doch längst: Mitarbeitende verlassen ihre Führungskraft und nicht das Unternehmen. Was nutzt es also, sie durch Androhung von Rückzahlungspflichten doch „halten“ zu wollen?</p>



<p>Ein Entwicklungspfad und Karrieremodell für Projektmanger*innen wird am besten beidhändig gestaltet. Denn die Lücke zwischen dem Bedarf nach professionellem Projektmanagement und kompetenten Projektmanager*innen ist unverändert groß. Die Organisationen, denen es gelingt, ambivalente Karrieremodelle zu entwerfen, werden die Nase vorn haben. Es gilt, die offensichtlichen Widersprüche zu managen, die der Wunsch nach Struktur und Planbarkeit einerseits und die Erwartung von Individualität und Flexibilität anderseits erzeugen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3488-projektmanagement-macht-karriere/" data-wpel-link="internal">Projektmanagement macht Karriere !?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>gute Projektarbeit ist ein Ertragsbringer</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 14:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hinz-wirkt.de/2021/11/17/gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Krise gehen zurück. Das macht den Blick frei für interne Themen der Organisation, die allen Unternehmen zwar schon bewusst waren, aber nicht immer Priorität hatten. Wie zufrieden sind Sie z.B. mit der Leistung der Projektarbeit in Ihrer Firma? Denn wie Sie ihre Leistung erbringen, ist genauso wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3483-gute-projektarbeit-ist-ein-ertragsbringer/" data-wpel-link="internal">gute Projektarbeit ist ein Ertragsbringer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Krise gehen zurück. Das macht den Blick frei für interne Themen der Organisation, die allen Unternehmen zwar schon bewusst waren, aber nicht immer Priorität hatten. Wie zufrieden sind Sie z.B. mit der Leistung der Projektarbeit in Ihrer Firma?</p>
<p><strong>Denn <em>wie</em> Sie ihre Leistung erbringen, ist genauso wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg wie der stetige Fluss von Aufträgen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Nachfrage nach linearen Produkten nimmt ab, die nach digitalen nimmt zu. Das Kompetenzprofil Ihrer Organisation muss darauf reagieren.</li>
<li>Das Büro verliert seine Rolle als zentraler Arbeitsort. Mitarbeitende leisten ihren Beitrag zunehmend selbstbestimmt. Das gilt nicht nur für digitale Nerds.</li>
<li>Das bedeutet, dass gute Kooperation und wirksame Zusammenarbeit <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2909-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">nicht mehr automatisch durch die gemeinsame Zeit im Büro entstehen</a>, sondern bewusst gestaltet und organisiert werden müssen.</li>
<li>Kunden sind preissensibel, und der Einfluss von Einkaufsabteilungen, die kaum auf den Kern ihrer spezifischen Leistung achten, nimmt zu. Da ist es gut, wenn in Ihrer Firma Transparenz darüber herrscht, wer für was wie lange braucht. Nur so bleiben die Kundenprojekte langfristig wirtschaftlich erfolgreich.</li>
</ul>
<h3><u>Den eigenen Prozess im Griff</u></h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-700" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht-200x300.jpg" alt="" width="313" height="470" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht-200x300.jpg 200w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2010/09/primagemacht.jpg 665w" sizes="(max-width: 313px) 100vw, 313px" /></p>
<p>Flexibilität, Anpassung und Kundenfokus gehören seit jeher zum Tagesgeschäft von Projektarbeit. Sie konnte schon <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2218-wer-projekte-fuehrt-kann-auch-eine-abteilung-leiten-4-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">immer besser mit Änderungen umgehen, das liegt quasi in der Projektmanagement-DNA</a>. Vielen Kunden aber bereitet das alles zunehmend Probleme. Die Zeit der klaren Prognosen, fixen Budgets und „durchlaufenden“ Projekte ist vorbei. Der Markt ist volatil, das Umfeld wird ungewisser, und Kundenwünsche ändern sich in immer schnellerer Taktung. Gerade in diesem Umfeld macht die Organisation den entscheidenden Unterschied, die auch in rauer See die Ziele des Kunden im Blick behält und auf deren Zusagen Verlass ist. Ein wichtiger Schlüssel dafür ist professionelles Projektmanagement:</p>
<ul>
<li>Es schafft Klarheit über den Weg zum Ziel und wer auf diesem was zu tun hat.</li>
<li>Es erkennt Änderungen und Abweichungen, lange bevor das Kundenprojekt in schweres Fahrwasser gerät.</li>
<li>Es macht für alle Beteiligte transparent und in der Preisgestaltung nachvollziehbar, was Planänderungen und Zielrevisionen nach der Auftragserteilung bedeuten.</li>
</ul>
<p>Wer einige wichtige Methoden des Projektmanagements nutzt, wird Kundenprojekte von Beginn an besser kalkulieren und die oft nebenbei ausgesprochene Erwartung „Das ist ja wohl mit drin“ geschickt parieren.</p>
<h3><u>Schnellboote und Tanker</u></h3>
<p>Unternehmen, die ihr Projektmanagement professionalisieren wollen, befürchten oft, dass der Leistungserbringungsprozess bürokratisch wird, die Flexibilität darunter leidet und sie zum unbeweglichen Tanker mutieren. Das basiert fast immer auf einem Missverständnis. Denn Tanker brauchen kein Projektmanagement; sie fahren auf ihren fixen Routen nach festen Fahrplänen zu Standardpreisen.</p>
<blockquote><p>Die Qualität im Projektmanagement zu steigern bedeutet nicht, die Firma umzukrempeln und sie formaler und bürokratischer zu machen. Typisch ist der Fall, dass sich die Organisation entscheidet, projektorientiert zu arbeiten. Das Organigramm bleibt unangetastet, und man konzentriert sich darauf, mit wenigen, aber sinnvollen Standards die Zusammenarbeit im Projekt zu verbessern.</p></blockquote>
<p>Wirksames Projektmanagement macht sie zum Schnellboot, indem es die Geschwindigkeit erhöht.</p>
<p>Es ist klug, dabei nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen. Verschwenden Sie deshalb keinen Platz an Bord für (komplizierte) Softwarelösungen oder neue Organisationseinheiten wie ein Projekt-Management-Office. Mit den Bordmitteln Ihrer Office-Software und den bestehenden Datenbanken werden Sie einen Riesenschritt machen: hin zur Firma, die ihren Prozess im Griff hat!</p>
<h3><u>Bordmittel nutzen</u></h3>
<p>Firmen, die sich entschieden haben, ihre Projektarbeit konsequent mit Kundenwünschen zu synchronisieren, sind nicht nur erfolgreicher und schneller, sondern auch gelassener, in vielen Punkten weniger belastet und mit zufriedeneren Mitarbeitenden an Bord.</p>
<p>Wirksames Projektmanagement auf dem Schnellboot braucht einerseits das notwendige Rüstzeug und andererseits die Bereitschaft der Mannschaft, dieses Rüstzeug konsequent einzusetzen.</p>
<p>Um Ihren Leistungserbringungsprozess transparent und wirksam zu steuern, benötigen Sie …</p>
<ul>
<li>einen miteinander vereinbarten Projektprozess,</li>
<li>ein bewährtes Kooperationsmodell von Projektleitung, Projektteam und Lenkungsausschuss,</li>
<li>einen kleinen Werkzeugkoffer mit Termin- und Ressourcenplan, Projekt-Auftrag, Projektstruktur und Statusbericht sowie</li>
<li>einen laufenden Soll-Ist-Vergleich, um jederzeit die Ertragslage im Blick zu haben.</li>
</ul>
<p>Insbesondere der letzte Punkt birgt riesiges Potential: Denn der Soll-Ist-Vergleich zwischen der Planung/dem Angebot und den tatsächlich angefallenen Arbeitsstunden und Fremdleistungen zeigt meist einen Trend auf.</p>
<blockquote><p>Fast jedes Unternehmen hat seine typischen Schätzfehler: Das eine unterschätzt leicht den internen Zeitbedarf in der Entwicklung oder die Kosten der Fremddienstleister bei der Produktion; das andere überschätzt fast immer die Entscheidungsfreude und -geschwindigkeit des Kunden oder die Verfügbarkeit von Logistikkapazitäten. Und allzu oft werden auch Ferien- und Urlaubszeiten sowie Krankheitstage in der Kalkulation „vergessen“.</p></blockquote>
<p>Wer Soll und Ist konsequent und regelmäßig auswertet, der erkennt seine wiederkehrenden Fehler und kann</p>
<ul>
<li>seine Preisgestaltung auf „typische Phänomene“ durch geeignete Zuschläge in der Kalkulation anpassen und</li>
<li>interne Veränderungsprozesse gezielt angehen, <a href="https://pm-blog.com/2009/07/04/warum-scheitern-projekte/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">um „typische Fehler“</a> zu verringern.</li>
</ul>
<h3><u>Projektarbeit ist kein Selbstzweck, sondern ein Ertragsbringer!</u></h3>
<p>Gutes Projektmanagement verbessert die Ertragslage auf drei Ebenen:</p>
<ol>
<li>Klarheit in der Ziel- und Auftragsklärung, insbesondere: Wer macht wann was?</li>
<li>Treffsichere Kalkulation des Preises, weil der Prozess der Leistungserbringung transparent geplant und daher nachvollziehbar erläutert werden kann</li>
<li>Konsequentes Lernen aus den Herausforderungen vergangener Projekte</li>
</ol>
<p>Dabei hängen die Ebenen 2 und 3 eng zusammen und bieten für die Organisation, die über mehrere Jahre hinweg ein konsequentes Projektmanagement betreibt, besonders attraktives Ertragspotenzial.</p>
<h3><u>Agil, Scrum &amp; Co.</u></h3>
<blockquote><p>Es ist gar nicht so entscheidend, welche Projektmanagement-Methode Sie wählen. Jedenfalls weniger wichtig, als es Ihnen viele agile Evangelisten glauben machen wollen. Entscheidend ist die Leistung, die erbracht werden muss. Denn die Leistung/das Produkt bestimmt, welches Projektmanagement hilfreich ist.</p></blockquote>
<p>Als Faustregel gilt: Je öfter sie die Leistung schon erbracht haben, und je klarer das Produkt beschrieben ist, desto nützlicher sind klassische Projektmanagement-Methoden. Agiles Projektmanagement hingegen hat seine Vorzüge, wenn viele Varianten „getestet“ werden sollen oder die Firmenleistung sich in unbekanntem Terrain abspielt. Häufig ist das hybride Vorgehen die beste Lösung: In der Ideenfindung und Entwurfsphase wird mit kurzen Sprints und „minimum viable products“ gearbeitet. Steht dann die Richtung fest, und die Leistung/das Produkt ist konkret definiert, nutzt die Organisation die verbindlichen Prozesse des klassischen Projektmanagements.</p>
<p><strong>So bleibt Projektarbeit immer das, was es ist: eine Methode zur Unterstützung Ihrer eigentlichen Leistung!</strong></p>
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		<title>Meeting online oder offline ? &#8211; Entscheidungshilfe</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3481-meeting-online-oder-offline-entscheidungshilfe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 08:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Augenhöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsteam]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterschied]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann ist ein Meeting eher online/ remote/ virtuell sinnvoll und wann ist eine Besprechung in Präsenz/ offline besser? Diese Frage beschäftigt viele, denn die Möglichkeiten sind vielfältiger geworden. Ich kann nicht einschätzen, ob COVID19 das „Ende des Büros“ bringt, aber ich finde die letzten Monate sind ein Anlass über die Art und Weise wie Besprechungen stattfinden, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3481-meeting-online-oder-offline-entscheidungshilfe/" data-wpel-link="internal">Meeting online oder offline ? &#8211; Entscheidungshilfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann ist ein Meeting eher online/ remote/ virtuell sinnvoll und wann ist eine Besprechung in Präsenz/ offline besser? Diese Frage beschäftigt viele, denn die Möglichkeiten sind vielfältiger geworden. Ich kann nicht einschätzen, ob <a href="https://newsletterversand.zeit.de/ov?mailing=4KOGKAX6-EWEMA9&amp;m2u=4KS1GDB4-4KOGKAX6-ATS9LD&amp;wt_zmc=nl.int.zonaudev.zeit_online_5vor8_fuenf_vor_8%3A00_09.08.2021.nl_ref.zeitde.bildtext.link.20210809&amp;utm_medium=nl&amp;utm_campaign=nl_ref&amp;utm_content=zeitde_bildtext_link_20210809&amp;utm_source=zeit_online_5vor8_fuenf_vor_8%3A00_09.08.2021_zonaudev_int" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">COVID19 das „Ende des Büros“ bringt</a>, aber ich finde die letzten Monate sind ein Anlass über die Art und Weise wie Besprechungen stattfinden, grundsätzlich nachzudenken. Schon lange wird über<a href="https://www.personalwirtschaft.de/der-job-hr/arbeitswelt/artikel/meetings-sind-oft-schlecht-vorbereitet-und-aus-mitarbeitersicht-ineffektiv.html" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external"> ineffektive Meetings</a> geklagt, jetzt ist die Gelegenheit, ihre Meetingstruktur wirksamer und akzeptierter zu machen, oder?</p>
<blockquote><p>Dabei gilt der Grundsatz:<br />
Kürzere Meetings mit klarem Fokus sind langatmigen Veranstaltungen,<br />
in denen die Teilnehmenden den Bezug und die Energie verlieren, überlegen.</p></blockquote>
<h3>Anlass</h3>
<p>Die folgende Tabelle (mit pdf link) blickt auf die häufigsten<strong> Anlässe</strong> einer Besprechung und erleichtert Ihnen so die Entscheidung, in welcher Form das Meeting durchgeführt werden sollte:</p>
<p><a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I.pdf" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3346" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_II-scaled-1-300x212.jpg" alt="" width="652" height="461" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_II-scaled-1-300x212.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_II-scaled-1-1024x724.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_II-scaled-1-768x543.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_II-scaled-1-1536x1087.jpg 1536w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_II-scaled-1-2048x1449.jpg 2048w" sizes="(max-width: 652px) 100vw, 652px" /></a></p>
<p><a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I.pdf" data-wpel-link="internal">PDF herunterladen</a></p>
<h3>Technik, Organisation, Inhalt</h3>
<p>Online und Offline Veranstaltungen unterscheiden sich grundlegend. Diese Erfahrung haben wir in den letzten Monaten ja alle gemacht.<br />
Neben dem Anlass sind die technischen und organisatorischen Voraussetzungen und die inhaltliche Vorbereitung wichtige Entscheidungsparameter. Für die<strong> inhaltliche Vorbereitung</strong> haben sich Checklisten bewährt (<a href="https://teammeetingchecklist.com/" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">hier ein Beispiel</a>). Die<strong> technischen und organisatorischen Voraussetzungen</strong> sind wahrscheinlich in ihrer Organisation schon verabredet (Welche Plattform, welche online Tools, wie ist der Zugang,…) bzw. klären Sie vorab mit dem IT Bereich.</p>
<p>Die Möglichkeiten und Begrenzungen, die die verschiedenen Meeting- Formate für das individuelle Verhalten, die persönliche Interaktion und die Teamdynamik haben, sollten ein weiterer Parameter ihrer Entscheidung sein. Die folgende Tabelle zeigt, welche Interaktion durch welches Format unterstützt wird:</p>
<p><a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_II.pdf" data-wpel-link="internal"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3345" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I-1-scaled-1-300x212.jpg" alt="" width="494" height="349" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I-1-scaled-1-300x212.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I-1-scaled-1-1024x724.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I-1-scaled-1-768x543.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I-1-scaled-1-1536x1087.jpg 1536w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2021/07/Entscheidungshilfe_online_offline_Meeting_I-1-scaled-1-2048x1449.jpg 2048w" sizes="(max-width: 494px) 100vw, 494px" /></a></p>
<p><em>P.S.: Wer an einer ausführlichen Betrachtung der Interaktion in all ihren Facetten interessiert ist, findet z.B. bei <a href="https://www.prinzip-wirksamkeit.de/offline-online-besprechungen-meetings-konferenzen/#" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">Thomas Rehehäuser tiefere</a> Informationen.</em></p>
<h3>hybride Meetings</h3>
<p>Hybride Besprechungen, d.h. Meetings bei denen ein Teil der Teilnehmenden in Präsenz und ein Teil remote dabei ist, sind besonders herausfordernd. Dies gilt einerseits für die technische Ausstattung des Raumes, in dem die Teilnehmenden in Präsenz sind. Die Anforderungen an den Bildschirm, die Tonqualität, den Kamerawinkel und die Übertragungsgeschwindigkeit sind deutlich höher als bei einem reinen remote Meeting.</p>
<p><strong>Andererseits machen es die unterschiedlichen Bedingungen der Interaktion besonders schwierig, Produktivität und Motivation hoch zu halten.</strong> Immer wieder beobachten wir, dass die offline in einem Raum Sitzenden intensiver kollaborieren und sich viel Interaktionszeit nehmen. Die online \&#8220;zu\&#8220;geschalteten Teilnehmenden werden zusehends passiver oder müssen sich deutlicher bemerkbar machen &#8211; sie geraten buchstäblich aus dem Blick.</p>
<blockquote><p>Hybride Meetings trennen die Teilnehmenden in mindestens zwei Gruppen. Die einen sitzen persönlich zusammen und können vollständig kommunizieren. Die anderen sind online dabei und in der Kommunikation teilweise entkoppelt.</p></blockquote>
<p>Während Sprache und Schrift sowie ein Teil der Mimik und Gestik online übermittelt werden, werden andere Informationen (z.B. Körpersprache, Atmosphäre und auch <a href="https://www.psychologie.hhu.de/arbeitsgruppen/biologische-psychologie-und-sozialpsychologie/alles-geruchssache-buch-2020" target="_blank" rel="noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">der Geruch (spannendes Forschungsgebiet übrigens), </a>die für vollständige Kommunikation wichtig sind, nur sehr eingeschränkt übermittelt. Diese Entkoppelung wird meist als nachteilig empfunden und kann von den Teilnehmenden nur verringert, aber nicht vollständig überwunden werden.</p>
<blockquote><p>Hybride Meetings sollten die Ausnahme bilden und sind eher etwas für Gruppen mit hoher Vertrautheit und eingespielten Prinzipien.</p></blockquote>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3481-meeting-online-oder-offline-entscheidungshilfe/" data-wpel-link="internal">Meeting online oder offline ? &#8211; Entscheidungshilfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>neues Normal ist mehr als homeoffice</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3474-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice/</link>
					<comments>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3474-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 13:16:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Normal]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind Sie auch irritiert über den aktuellen Stand der Debatte zum neuen Normal? Ich verstehe zwar gut, dass Home Office, gute virtuelle Kollaboration und #remote Arbeit die aktuelle Diskussion bestimmen. Aber es scheint, dass die anderen Lernfelder und Konsequenzen des neuen Normal aus dem Blick geraten sind. Denn das „neue Normal“ wird sich doch vor [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3474-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice/" data-wpel-link="internal">neues Normal ist mehr als homeoffice</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized \&quot;wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/06/iStock_000012004365Small-1.jpg" alt="" class="wp-image-3093" width="390" height="260" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/06/iStock_000012004365Small-1.jpg 849w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/06/iStock_000012004365Small-1-300x200.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/06/iStock_000012004365Small-1-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></figure>



<p>Sind Sie auch irritiert über den aktuellen Stand der Debatte zum neuen Normal? Ich verstehe zwar gut, dass Home Office, gute virtuelle Kollaboration und #remote Arbeit die aktuelle Diskussion bestimmen. Aber es scheint, dass die anderen Lernfelder und Konsequenzen des neuen Normal aus dem Blick geraten sind. Denn das „neue Normal“ wird sich doch vor allem in der nachhaltigen Veränderung von Geschäftsmodellen manifestieren! Die Transformation des Business steht an und nicht nur die Transformation der Art, wie wir arbeiten, oder?</p>



<p>In meiner Beobachtung fallen mir spontan vier Themen ein, die AUCH einer wirksamen Veränderung bedürfen (und das aktuelle <a href="https://www.agcs.allianz.com/news-and-insights/reports/allianz-risk-barometer.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Allianz Risiko Barometer</a> stimmt mir da weitgehend zu)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sind unsere just-in-time Lieferketten robust?</li>



<li>Wie adaptieren wir „the next big thing“ &#8211; die Auswirkungen des Klimawandels?</li>



<li>Wie sichern wir unsere #remote – cloud &#8211; big data Zusammenarbeit gegen Cybercrime?</li>



<li>Ist die Art Budgets zu planen und zu steuern zu träge?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Sind unsere just-in-time Lieferketten robust?</h2>



<p>Die Pandemie, die Hängepartie des Brexit (und die geographische Konzentration von Kernressourcen wie z.B. seltene Erden), hat die Anfälligkeit des alten Lieferkettenmodells gezeigt: Unternehmen mussten feststellen, dass ihr Betrieb abrupt gestoppt wurde, weil ein einziges -winziges- Teil nicht zur Verfügung steht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Vielen ist auf die harte Tour bewusst geworden, dass die Optimierung der Transport-und Transaktionskosten nicht annähernd so wichtig ist, wie die Optimierung des End-to-End Ergebnisses, wenn neben den Kosten eben auch Ausfallsicherheit und Effizienz in den Blick genommen werden.</p>
</blockquote>



<p>Daher &#8222;verlängern&#8220; viele Unternehmen ihre betriebliche Wertschöpfungsketten wieder und fällen neue &#8222;make or buy&#8220; Entscheidungen. Die Covid Krise deckt auf, dass viele die Zulieferer ihrer eigenen Lieferanten nicht kannten und somit nicht in der Lage waren, kritische Elemente ihrer Wertschöpfungskette zu managen. Regionalisierung von Lieferketten und der Aufbau kooperativer Beziehungen zu kritischen Zulieferern &#8211; zum Beispiel durch die Unterstützung beim Aufbau digitaler Fähigkeiten oder die gemeinsame Nutzung von Frachtkapazitäten kommen in den Blick, um den eignen Produktionsprozess robuster zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie adaptieren wir „the next big thing“ &#8211; die Auswirkungen des Klimawandels?</h2>



<p>Immer noch betrachten sehr viele Organisationen die Themen Klima- und Umweltmanagement als compliance Themen: Beauftrage werden ernannt und einmal jährlich ein Bericht veröffentlicht! Die Pandemie hat Lieferketten auf der ganzen Welt gestört oder zum Erliegen gebracht, darunter auch einen Teil der Lebensmittelproduktion. Landwirte bekommen keine Kapazitäten in gesperrten Schlachthöfen und Waren verderben an den Grenzen, weil Nationalstaaten die Einreise an Auflagen knüpfen. Die globale Erwärmung (die uns ja nicht so überraschend trifft, wie die Pandemie) führt zu ähnlichen Schocks für die globalen Lieferketten: Ausfall von Ernten, Gefährdung von Firmenstandorten durch &#8222;extreme Wettereignisse&#8220; und immer mehr Anforderungen an den Küstenschutz, die eigentlich unmöglich sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sichern wir unsere #remote – cloud &#8211; big data Zusammenarbeit gegen Cybercrime?</h2>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Achtsamkeit im Umgang mit den Daten und praktisches Wissen um IT Sicherheit und \&#8220;typische\&#8220; Cybercrime Delikte ist keine Sache der Fachabteilung,<br>sondern Basiswissen jedes Mitarbeitenden einer Organisation! Auch da muss sich die so oft beschworene Eigenverantwortung von Mitarbeitenden zeigen.</p>
</blockquote>



<p>Im Frühjahr haben sie es vielleicht auch erlebt: schnelle, unbürokratische Reaktionen auf den ersten Lockdown. IT Administratoren kauften Laptops im Einzelhandel, bestückten sie mit Office Software, VPN Tunnel und remote client. Das war aber leider nicht überall so! Ich kenne genauso viele Fälle, wo die Organisation keine Hardware zur Verfügung stellte, sondern auf &#8222;private devices&#8220; gearbeitet wurde: nicht immer mit regelmäßigen updates versorgt, noch seltener mit aktueller firewall und Virenscanner. Die &#8222;Krönung&#8220; der Dinge, die mir berichtet wurden, war dann die tägliche Abstimmungs- und Entscheidungsrunde eines Führungsteams per WhatsApp. Das Gegenteil von gut ist eben oft doch gut gemeint.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist die Art Budgets zu planen und zu steuern zu träge?</h2>



<p>Es war im <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2488-kein-corona-krise-liveticker-remote-update" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Lotsenblog ja schon die Rede davon</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Management unter Ungewissheit stellt die Routinen einer Organisation auf den Kopf.</p>
</blockquote>



<p>Es erfordert kontinuierliches Lernen und eine ständige Überprüfung der Annahmen. Anstatt einen Plan aufzustellen und dafür zu sorgen, dass sich die Organisation daran hält, wie es in stabilen Zeiten der Fall ist, müssen Manager <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1666-segeln-auf-sicht" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">auf Sicht segeln</a>, d.h. dynamische und einschneidende Veränderungen verstehen und kontinuierlich darauf reagieren.</p>



<p>Das <a href="https://www.mckinsey.com/business-functions/strategy-and-corporate-finance/our-insights/how-to-be-objective-about-budgets" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">McKinsey Research Institute</a> berichtet, dass Unternehmen nur 2 bis 3 Prozent ihrer Budgets jährlich neu verorten. Diejenigen, die mehr umschichten – in der Größenordnung von 8 bis 10 Prozent – schaffen mehr Wert. Obwohl wir also überall von „flexibel“, „agil“ und „innovativ“ hören, zeigt ein Blick auf Budgets, dass „Trägheit“ mehr Aufmerksamkeit bekommen muss, wenn Organisationen dynamikrobust werden müssen…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3474-neues-normal-ist-mehr-als-homeoffice/" data-wpel-link="internal">neues Normal ist mehr als homeoffice</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Führung ist kompliziert &#8211; 5. von 10 Irrtümern über Führung</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3459-fuehrung-ist-kompliziert-5-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 09:15:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtum]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexität]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[seemännische Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eine Lebensweisheit: kleine Unterschiede haben oft große Wirkungen Warum ist der Unterschied zwischen kompliziert und komplex für Führungskräfte so wichtig? Weil die Begriffe kompliziert und komplex aus zwei verschiedenen Welten stammen! Den überwiegenden Teil unserer beruflichen Tätigkeit verstehen wir so, als sei alles, was wir tun, in Welt der eindeutigen Mechanik des Sir Isaac [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es ist eine Lebensweisheit: kleine Unterschiede haben oft große Wirkungen</p>
</blockquote>



<p>Warum ist der Unterschied zwischen kompliziert und komplex für Führungskräfte so wichtig? Weil die Begriffe kompliziert und komplex aus zwei verschiedenen Welten stammen!</p>



<p>Den überwiegenden Teil unserer beruflichen Tätigkeit verstehen wir so, als sei alles, was wir tun, in Welt der eindeutigen Mechanik des <a href="http://www.whoswho.de/bio/isaac-newton.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Sir Isaac Newton</a> zu Haus: Einer Ursache folgt eine genau definierte Wirkung. Gerade wenn wir uns in Bereichen bewegen, in denen wir bereits viel Erfahrung haben, generalisieren wir oft und meinen, die Wirkung einer Ursache ganz genau zu kennen – ein Wenn-Dann Modell beherrscht unseren Kopf.</p>



<p>Im Gegensatz dazu sind Organisationen komplex, d.h. durch Wechselwirkungen und nicht durch lineare Rückkopplungen gekennzeichnet. Führungskräfte in Unternehmen, versuchen soziale Systeme zu steuern, sie haben ständig Personen in ihre Arbeitsteilung und Kundenbedürfnisse in die Produktentstehung&nbsp; zu integrieren. Je mehr Personal ein Unternehmen hat und je stärker diese Personen vernetzt sind, desto höher ist der Grad an Komplexität. In Unternehmen haben Führungskräfte damit immer mit Komplexität zu tun – auch wenn sie das nicht immer wahrhaben wollen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full \&quot;wp-block-image\&quot;"><img loading="lazy" decoding="async" width="436" height="375" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/06/labyrinth.bmp" alt="" class="wp-image-915" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/06/labyrinth.bmp 436w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/06/labyrinth-300x258.jpg 300w" sizes="(max-width: 436px) 100vw, 436px" /></figure>



<p><strong>Das Phänomen der Komplexität</strong><br>braucht Führung: mit unternehmerischer Perspektive so zu regeln und zu steuern, dass der Organisationszweck erkennbar bleibt! Erfolgreiche Führung beginnt dann weit vor dem Kick-off zur ersten Planungsrunde und jenseits der „Execution“. Statt ausgefeilte Pläne zu schmieden, gehen erfolgreiche Führungskräfte angesichts der Komplexität mit&nbsp;<a href="https://www.hinz-wirkt.de/podcast/seemaennische-gelassenheit-tut-not" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">seemännischer Gelassenheit</a>&nbsp;hinaus in die Organisation und ermöglichen Kooperation, entscheiden die&nbsp;<a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2183-fuehrungskraefte-entscheiden-was-richtig-ist-3-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">unentscheidbaren Entscheidungen</a>&nbsp;und forcieren damit Selbstorganisation und -regulation. Statt E-Mails mit cc an jeden zu schreiben, sichern sie ihr Vorhaben direkt und persönlich ab. Wach und kooperationsbereit bilden sie Koalitionen der Willigen, jonglieren mit unterschiedlichen Interessen und kümmern sich um die Stakeholder des Themas.</p>



<p><strong>Das Phänomen der Kompliziertheit<br></strong>braucht Management: seit&nbsp;<a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/taylor-48515" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Frederick Winslow Taylor</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="http://www.whoswho.de/bio/henry-ford.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Henry Ford</a>&nbsp;werden Methoden und Tools entwickelt und dadurch die Handlungsfähigkeit vom Managern ermöglicht. Alle komplizierten Themen sind durch Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge gekennzeichnet, auch wenn sich diese nicht immer auf einen Blick erschließen. Sie sind mit Aufwand, hohem Einsatz und guter Ressourcenqualität „zu knacken“ und werden von wirksamen Führungskräften mit projektorientierten Methoden, professionellem IT-Einsatz, einer prozessorientierten Ablauforganisation, Stellenbeschreibungen und konsequenter Delegation gemanagt.<br>Die komplizierten Themen sind die Domäne der Experten. Wer sich gut auskennt und die Methoden beherrscht kann sich darauf verlassen, dass das passiert, was er vorher geplant hat. Unternehmen, die technische Systeme für ihre Wertschöpfung nutzen, haben es daher mit komplizierten Themen zu tun. Und so funktioniert auch die gängige Business Software und Steuerung nach Kennzahlen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Leider werden im Tagesgeschäft die zwei Welten der Kompliziertheit und der Komplexität immer wieder vermischt und verwechselt.</p>
</blockquote>



<p>Gerade wenn Ziele nicht direkt erreicht werden und Pläne nicht unmittelbar aufgehen, also Komplexität ihre „natürlichen Folgen“ zeigt, reagieren die Manager im Maschinenraum des Unternehmensschiffs oft nach der<a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/taylorismus-48480" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external"> tayloristischen Mechanik</a>. Es wird noch genauer geplant und viel exakter kontrolliert: Aktivitäten und Arbeitsschritte werden jetzt in Risikomanagement- Templates eingegeben, es werden Critical- Chain- Aktionen definiert, Meilensteine bestimmt und exakte Termine zugeordnet. Heraus kommt am Ende ein Datenpaket, mit dem sich mühelos die Wände des gesamten Büros tapezieren lassen und dessen Vorhersagen dann trotzdem nur selten eintreffen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Eine wirksame Führungskraft, die den Unterschied zwischen kompliziert und komplex erkannt hat, wird daher:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>alle Themen, die kompliziert sind, also mit viel Aufwand, hoher Ressourcenqualität und individuellem Einsatz „geknackt“ werden müssen, mit Expertenwissen, modernen Methoden und IT-Einsatz „managen“;</li>



<li>alle Themen, die komplex sind, also mit teilweiser Unvorhersagbarkeit, Rückkopplungen, „chaotischen Mechanismen“ und nicht linearer Dynamik versehen sind, „führen“, d.h. agil vorangehen, flexibel und mit Szenarien planen, um dann unentscheidbare Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen;</li>



<li>den Übergang zwischen komplizierten und komplexen Themen genau beobachten, um ihr Verhalten anpassen zu können.</li>
</ul>
</blockquote>



<p><em>Dieser Beitrag ist Teil der Serie 10 Irrtümer über Führung. Ich schaue dort hinter die gängigen Mythen über das Leben und Arbeiten in der Managementetage. Denn entgegen der aktuellen Bestsellerliteratur, die vor allem auf das „Bashing“ setzt, glaube ich nicht, dass nur Karrieristen, Machtmenschen und andere »Irre« zur Führung geboren sind. Ganz entscheidend ist die richtige Haltung: Dann wird Einfluss wichtiger als Macht und eine Führungskraft kann wirkungsvoll tätig sein. <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/2084-10-irrtuemer-ueber-fuehrung" data-wpel-link="internal">Ein Überblick über alle Beiträge ist hier zu finden…</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3459-fuehrung-ist-kompliziert-5-von-10-irrtuemern-ueber-fuehrung/" data-wpel-link="internal">Führung ist kompliziert &#8211; 5. von 10 Irrtümern über Führung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Energizer für das Jahresauftakt Meeting</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1779-energizer-fuer-das-jahresauftakt-meeting/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 14:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[agil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beginnt das neue Jahr bei ihnen auch mit einem Jahresauftakt Meeting, um sich auf die Herausforderungen, Pläne und Ziele für 2018 einzustimmen? Wieder nur Powerpoint Schlachten, die eh nur Altbekanntes aufwärmen oder rhetorisch begrenzte Vorträge, die die Energie stehlen? Eine Veranstaltung als Jahresauftakt ist eine gute, gruppendynamisch sinnvolle Idee. Allerdings nur dann, wenn das Treffen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1779-energizer-fuer-das-jahresauftakt-meeting/" data-wpel-link="internal">Energizer für das Jahresauftakt Meeting</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Beginnt das neue Jahr bei ihnen auch mit einem Jahresauftakt Meeting, um sich auf die Herausforderungen, Pläne und Ziele für 2018 einzustimmen? Wieder nur Powerpoint Schlachten, die eh nur Altbekanntes aufwärmen oder rhetorisch begrenzte Vorträge, die die Energie stehlen?</p>



<p>Eine Veranstaltung als Jahresauftakt ist eine gute, gruppendynamisch sinnvolle Idee. Allerdings nur dann, wenn das Treffen am Jahresanfang die Motivation stützt und die Kraft der Gruppe nutzt.</p>



<p>Probieren sie doch einfach mal einen dieser drei „Energizer“ für den Auftakt in 2018:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>lean coffee</strong></h2>



<p>weckt die Energie durch eine <a href="http://leancoffee.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">Struktur</a>, bei der einerseits die Teilnehmer die Tagesordnung selbst bestimmen. Anderseits wird die Diskussion pro Thema durch eine Zeitbegrenzung (time boxing) limitiert.<br>Zu Beginn werden die Themenvorschläge durch Zuruf geäußert und auf einem Flipchart notiert. Danach werden diese Themen durch eine Priorisierung über „Punkte kleben“ oder einfaches Handzeichen in eine Rangfolge gebracht.<br>Jedes Thema bekommt nun ein kurzes, für alle Themen gleiches, Zeitfenster (10 Minuten), das von der Moderation überwacht wird. Nach Ablauf der festgelegten Diskussionszeit lässt der Moderator die Gruppe abstimmen, ob sie dieses Thema weiter diskutieren möchte oder das nächste Thema an die Reihe kommen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1-2-4</strong></h2>



<p>ist eine methodische Abwandlung der bekannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Methode_635" target="_blank" rel="noreferrer noopener external" data-wpel-link="external">6-3-5 Methode</a><a href="//de.wikipedia.org/wiki/Methode_635\&quot;" target="_blank" rel="\&quot;noopener\&quot; noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">.<br></a>Im ersten Schritt formuliert jeder selbst seine Themen und Vorhaben für das neue Jahr. Dann formieren sich Paare. Dort stellt jeder seine Ideen kurz vor und bekommt ein kollegiales Feedback. Gemeinsam kombiniert man sie eventuell zu neuen Ideen und entwickelt sie weiter.<br>Im dritten Schritt kommen Vierergruppen zusammen. Wieder stellt jedes Paar seine Ideen kurz vor und bekommt Feedback. Anschließend folgt wieder eine Kombination und Verfeinerung.<br>Zum Abschluss stellt dann jede Vierergruppe ihre vier priorisierten Vorhaben für 2018 im Plenum vor. Falls weitere KollegInnen für die erfolgreiche Umsetzung gebraucht werden, werden sie jetzt und hier direkt eingeladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>keine Agenda</strong></h2>



<p>Lassen Sie sich überraschen was passiert, wenn sie gegen eine der goldenen Besprechungsregeln „verstoßen“: zu Beginn gibt es keine Agenda, keine Struktur und keine Themen.<br>Wahrscheinlich müssen sie eine Zeit der Stille und/oder des „Grummelns“ aushalten. Aber dann sorgt die Gruppe für sich und es beginnt ein Meeting, dass sich selbstorganisiert entwickelt…</p>



<blockquote class="wp-block-quote \&quot;wp-block-quote\&quot; is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Egal für welchen Energizer sie sich entscheiden, um ihr Jahresauftakt Meeting mit frischem Wind zu versorgen, freuen sie sich auf das Neue. Ich freue mich, wenn sie hier in der Kommentarfunktion oder unter <a href="\&quot;mailto:lotse@www.hinz-wirkt.de\&quot;" data-wpel-link="internal">lotse@www.hinz-wirkt.de</a> berichten…</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1779-energizer-fuer-das-jahresauftakt-meeting/" data-wpel-link="internal">Energizer für das Jahresauftakt Meeting</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Führungsrolle nicht überdehnen!</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3431-fuehrungsrolle-nicht-ueberdehnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 14:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stimmt es, dass keiner mehr Führungskraft werden will? Nachvollziehbar wäre es, denn Führungskräfte müssen heute zu viele Jobs erledigen: die Führungsrolle ist überdehnt! In unserem Körper kommt es dann zu einer Überdehnung (z.B. der Bänder), wenn ein Gelenk extrem belastet oder das normale Bewegungsmaß überschritten wird – es ist dann zu viel und das haltende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3431-fuehrungsrolle-nicht-ueberdehnen/" data-wpel-link="internal">Die Führungsrolle nicht überdehnen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large \&quot;wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2017/02/krampf-1024x683.jpg" alt="Überdehnung" class="wp-image-3204" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2017/02/krampf-1024x683.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2017/02/krampf-300x200.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2017/02/krampf-768x512.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2017/02/krampf-1536x1024.jpg 1536w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2017/02/krampf-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Stimmt es, dass keiner mehr Führungskraft werden will? Nachvollziehbar wäre es, denn Führungskräfte müssen heute zu viele Jobs erledigen: die Führungsrolle ist überdehnt!</p>



<p>In unserem Körper kommt es dann zu einer Überdehnung (z.B. der Bänder), wenn ein Gelenk extrem belastet oder das normale Bewegungsmaß überschritten wird – es ist dann zu viel und das haltende oder stabilisierende Band bekommt erste, kleine Risse.</p>



<p>Meine Beobachtung in Organisationen ist: die Ansprüche an die Rolle der Führungskraft gehen über das normale Maß hinaus. Mit jeder Managementmethode, Komplizierung der Prozesse und „Re-Organisation“ kamen Aufgaben hinzu, aber keine fallen weg. Spontan fallen mir da ein (in loser Reihenfolge):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.hinz-wirkt.de/buecher" data-wpel-link="internal">Change Manager</a></li>



<li>Personalentwicklungs Manager</li>



<li>fachlicher Qualitätsmanager</li>



<li>Prozess Manager (Owner, Kümmerer, Treiber)</li>



<li>Budget Manager und letzte Controlling Instanz</li>



<li>Mitarbeiterbefragungs-, 360° Feedback, Mitarbeitergespräche Manager</li>



<li>Zielvereinbarungs- und -erreichungs Manager</li>



<li>Gesundheits Manager</li>



<li>Kultur, Audit und Compliance Manager</li>



<li>Feelgood Manager</li>



<li>&#8230;.</li>
</ul>



<p><em>Fehlt noch etwas in meiner Liste? Bestimmt! Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion.</em></p>



<p>Natürlich &#8211; und da ist die Analogie zu unserem Körper nahe &#8211; wird das Risiko der Überdehnung durch regelmäßiges Training all dieser Rollen und gutes Aufwärmen verringert. Wer sich nur in den 30 Sekunden vor dem Mitarbeitergespräch vorbereitet, wird natürlich &#8222;kalt erwischt&#8220;. Wer in den ersten Budgetprozess einsteigt ohne ein Mindestwissen über Kennzahlen, Kostenstellen, Kostenarten und wo sich alle diese Zahlen im SAP System finden lassen, der muss sich sehr anstrengen, um mitzuhalten und spürt über die gesamte Planungsperiode dieses &#8222;Ziehen in der Wade&#8220;.</p>



<p>Aber ich plädiere hier nicht für mehr Training, sondern für ein Abspecken der Erwartungen an die Führungsrolle. Es hat schon seinen Sinn, dass wir es im Sport bei Fünf-, Sieben- oder Zehnkampf belassen und nicht auf einen Fünfzehn- oder Zwanzigkampf aufrüsten. Denn die unterschiedliche Technik, die speziellen Abläufe und die Beherrschung der verschiedenen Sportgeräte und Methoden wird irgendwann zu viel &#8211; so viel kann Mensch nicht für einen Wettkampfsport trainieren.</p>



<p>Nur im Führungswettkampf, da geht das&#8230;.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/3431-fuehrungsrolle-nicht-ueberdehnen/" data-wpel-link="internal">Die Führungsrolle nicht überdehnen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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		<title>Entscheide Dich!</title>
		<link>https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1548-entscheide-dich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Olaf Hinz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2016 07:32:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lotsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hinz-wirkt.de/2016/10/22/entscheide-dich/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Entscheidungen zu treffen, ist eine der zentralen Führungsaufgaben. Übrigens eine Aufgabe, die wir alle gewohnt sind, entscheiden wir doch täglich tausende Entscheidungen, seien sie bewusst, wie die Verabredung am Abend oder unbewusst, wie die Wahl der Hand, mit der wir uns die Zähne putzen. Entscheidungen zu treffen ist also nichts außergewöhnliches, sondern etwas, was wir [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1548-entscheide-dich/" data-wpel-link="internal">Entscheide Dich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized \&quot;wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/10/471-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-3200" width="856" height="571" srcset="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/10/471-1024x684.jpg 1024w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/10/471-300x200.jpg 300w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/10/471-768x513.jpg 768w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/10/471-1536x1025.jpg 1536w, https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/10/471-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 856px) 100vw, 856px" /></figure>



<p>Entscheidungen zu treffen, ist eine der zentralen Führungsaufgaben. Übrigens eine Aufgabe, die wir alle gewohnt sind, entscheiden wir doch täglich tausende Entscheidungen, seien sie bewusst, wie die Verabredung am Abend oder unbewusst, wie die Wahl der Hand, mit der wir uns die Zähne putzen.</p>



<p>Entscheidungen zu treffen ist also nichts außergewöhnliches, sondern etwas, was wir alle können, oder?</p>



<p>Trotzdem spricht man gern von der &#8222;Kunst der Entscheidung&#8220;, hat in der Wissenschaft das Thema &#8222;Entscheidungstheorie&#8220; in dem man <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nobelpreise-2002-wirtschafts-nobelpreis-fuer-die-amerikaner-kahnemann-und-smith-141256.html" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="external noopener noreferrer">sogar Nobelpreise gewinnen</a> kann seinen Platz und natürlich kommt kein Kompetenzmodell und Führungskräfte-Feedback ohne die Zeile &#8222;Entscheidungsverhalten&#8220; aus.</p>



<p>Verständlich, denn sich zu entscheiden ist eben nicht so eindeutig, wie uns oft vorgegaukelt wird. Es ist jedoch blanker Unsinn &#8222;alternativlos&#8220; zu entscheiden, denn sobald wir uns entschieden haben, wissen wir doch, dass wir uns auch anders oder gar nicht entscheiden könnten. Entscheidungen zu treffen ist also viel eher die sprichwörtliche Qual der Wahl als eine Kunstform&#8230;</p>



<p>Wenn dann auch noch die See unruhig ist, Ungewissheit und Mehrdeutigkeit die Szene bestimmen also das <a href="//www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/86-goldene-kaelber-im-management\&quot;" target="_blank" rel="\&quot;noopener\&quot; noopener external noreferrer" data-wpel-link="external">VUCA Wetter</a> herrscht, dann drohen wir den Kurs der klaren Entscheidung fast vollständig zu verlieren. Ist es besser den Sturm abzuwarten oder doch in See zu stechen, weil ein Ende des schlechten Wetters nicht in Sicht ist?</p>



<p>Ich denke: trotz der mathematischen und psychologischen Werkzeuge, trotz jeglicher IT-Unterstützung und unendlich vielen Kennzahlen bleibt doch eines übrig: <strong>Entscheidungen zu treffen ist eine gedankliche Leistung! Diesen Muskel kann und sollte man trainieren, indem man regelmäßig darüber reflektiert, wie man Entscheidungen trifft.</strong> Sinnvolle Fragen sind da</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Woran erkenne ich „gute“ Entscheidungen? Wie identifiziere ich Fehlleistungen?</em></li>



<li><em>Werden meine Entscheidungen GEfunden oder ERfunden? Welche Emotionen, welche Argumente liegen ihnen zugrunde? Wie werden sie kritisiert und verteidigt? </em></li>



<li><em>Wie unterscheide ich Entstehungszusammenhang und Begründungszusammenhang, und was bedeutet dieser Unterschied?</em></li>



<li><em>„Good decision making“ – Welche praktisch wirksamen Leitsätze können ich formulieren und für die Zukunft meines Führungsalltags festhalten?</em></li>
</ul>



<p>Diese Fragen klären Sie am besten nicht allein, sondern in einer Gruppe, die ihre Unterschiede bewusst nutzt.<br><strong>Deshalb bieten Helmut Stubbe da Luz, Privatdozent an der Universität der Bundeswehr und ich am 03. Februar 2017 dazu einen Workshop an.</strong> Und wie es sich für einen Lotsen gehört, treffen wir uns natürlich an Bord: der CAP SAN DIEGO im Hamburger Hafen nämlich. Hier können Sie den<strong> <a href="https://www.hinz-wirkt.de/wp-content/uploads/2016/10/Info-Flyer.pdf" data-wpel-link="internal">Info Flyer</a> </strong>herunterladen und sich unter <a href="mailto:lotse@hinz-wirkt.de">lotse@hinz-wirkt.de</a> auch gleich anmelden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.hinz-wirkt.de/lotsenblog/artikel/1548-entscheide-dich/" data-wpel-link="internal">Entscheide Dich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.hinz-wirkt.de" data-wpel-link="internal">Olaf Hinz - wirkt - Hamburg</a>.</p>
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